Saab News China: Pang Da zuversichtlich

Pang Qinghua, der "alte Pang"
Pang Qinghua, der "alte Pang"

Pang Qinghua, der „alte Pang“ und CEO von Pang Da ist äußerst zuversichtlich dass die Überprüfung der Beziehung mit Saab zu einem guten Ende kommt und die Partnerschaft der drei Firmen (Saab, Pang Da und Youngman) von den Behörden genehmigt wird.

Er hat Youngman CEO Pang Qingnian aufgefordert die nötigen Unterlagen für diesen Prozess möglichst schnell einzureichen, da zur Genehigung die Anträge aller Partner vorliegen müssen.

Es ist das übliche Genehmigungsverfahren durch die NDRC, das in China alle Unternehmen durchlaufen die Partnerschaften oder Beteiligungen mit ausländischen Firmen anstreben.

Pang Da wird dieses Jahr, so der Plan, in China 2.000 Saab verkaufen, sowohl Saab 9-5 als auch der neue 9-4x und der „alte“ Saab 9-3.  Die ersten Saab sollen im Oktober eintreffen, es wird bis Jahresende 20 Saab Verkaufstellen im Land geben. Mit seiner Investiton glaubt sich Pang Da auf einem guten Weg sowohl seine Interessen als Händler, als auch als Teilhaber der Produktion zu sichern.

Im Interview am 16. Juni gegenüber der China Car Times meinte der alte Pang, dass 10 % Anteile an Saab ausreichend werden wären und er einen Teil seiner Aktien verkaufen könne. Der Grund für 24 % zu erwerben sei zusammen mit Youngman die Controller über Spyker, bzw. Swedish Automobile,  ausüben zu können. Youngman erwirbt 29.9 % der Anteile.

Pang Quinhua erwartet dass er CEO der Verkaufsorganistation wird, während der Youngman CEO die Kontrolle über die Produktion ausüben wird.

Sollte der alte Pang seine 14 %, wie zu vermuten, an Youngman abgegen, dann würden diese die magische 29.9 % überschreiten, wären Mehrheitsaktionär und hätten die Option die verbliebenen Aktionäre auszubezahlen.

Die europäischen Alt-Aktionäre werden durch die kommende Kapitalerhöhung sowieso die Verlierer sein. Ihre Anteile werden durch die ernorme Erhöhung verwässert, waren diese bislang mit gut 70 % an Spyker beteiligt, so sinkt der Anteil dann auf unter 17 %. Nur Victor Muller wird weiterhin 29,9 % an „Swedish Automobile N.V.“ behalten. Kredite, die an von ihm Spyker geflossen seien läßt er sich in Aktien umwandeln, mit diesem Kunstgriff beteiligt er sich an der Kapitalerhöhung und behält seine Anteile.

Text: tom@saabblog.net