Saab Pressefotos

Pressefotos: die neue Saab 9-3 Sport-Limousine in Bad Homburg

Als die Schweden 2002 die neue Saab 9-3 Sport-Limousine auf die Bühne fuhren, war sie ein technischer Meilenstein. Der Hersteller setzte als einer der ersten auf eine Glasfaservernetzung und das neueste Produkt verfügte gleich über drei parallele Netzwerke. Das schnellste System mit 25 Mbit/Sekunde versorgte die Audio- und Telematiksysteme und die Entwickler träumten davon, dass man als Kunde neue Funktionen bei diesem zukunftssicheren System problemlos nachrüsten könne.

Generell gesehen war die Idee in die richtige Richtung zielend. Glasfaser war der herkömmlichen Verkabelung überlegen. Man sparte mit seiner Verwendung rund 50 % des Gewichts und auch die Hälfte der nötigen Kabellänge. Kam so aber immer noch auf 20 Kilogramm und 800 Meter Länge. Dass die Vernetzung schon bei der ersten Modellpflege komplett gestrichen und auf konventionelle Lösungen zurückgegriffen werden würde, ist eine andere Sache.

Denn davon abgesehen blieb sich Saab Deutschland bei einer anderen Sache treu. Es entstanden 2002 eigene Pressefotos vor heimischer Kulisse.

Die neue Saab 9-3 Sport Limousine 2002 vor Fachwerkkulisse
Die neue Saab 9-3 Sport-Limousine 2002 vor Fachwerkkulisse

Pressefotos: die neue Saab 9-3 Sport-Limousine in Bad Homburg

Schon immer waren Fahrzeuge von Saab mit “HG”- oder “F”-Kennzeichen in den deutschen Motorzeitschriften zu sehen. Für den neuen 9-3 sollte es nicht anders sein und als Fotoobjekt diente eine schwarze 2.0t Vector Limousine. Warum man nicht auf die Aero Version zurückgreifen konnte, ist im Nachhinein unklar. Vielleicht war sie ab Schweden zu dem Zeitpunkt noch nicht verfügbar.

Heimspiel für Saab Deutschland: Fotosession in Bad Homburg
Heimspiel für Saab Deutschland: Fotosession in Bad Homburg

Das Hauptquartier der Autofirma befand sich damals in Bad Homburg, und man wählte Orte in der Nähe für die Fotosession. Leider haben wir nicht den kompletten Fotosatz von damals, sondern nur die Bilder, die auch an die Presse gingen.

Bad Homburg, das "Kaiser Wilhelms Bad" mit Saab
Bad Homburg, das “Kaiser Wilhelms Bad” mit Saab

Prominent im Taunus, auf einem Höhenzug oberhalb von Bad Homburg, liegt das Römerkastell Saalburg. Es ist eine Rekonstruktion und die Arbeiten begannen noch zu Zeiten des Kaisers Wilhelm II., der sich für den Limes und die römische Geschichte begeistern konnte. Die Anlage wird permanent erweitert, die Ausstellung verbessert und ein Besuch ist empfehlenswert.

Das Kastell gehört heute zum UNESCO‑Welterbe Limes und zieht viele Besucher an. Die beste Reisezeit ist der Herbst, wenn der Taunus-Höhenzug im Nebel liegt und man am besten die Lebensverhältnisse von einst, mitten im Wald und an der Grenze des Römischen Reiches, erahnen kann.

Als weiteres Motiv diente das “Kaiser Wilhelms Bad” in Bad Homburg. Namensgeber ist hier Wilhelm I. Der historische Bau ist imposant und heute noch in Betrieb.

Uns unbekannt, vielleicht kann hier ein Leser mit Ortskenntnis helfen, sind die Örtlichkeiten mit Fachwerkbauten, die ebenfalls als Motiv für Saab dienten.

Auch sie müssen sich in der Umgebung von Bad Homburg befinden und zeigen eine pittoresk-malerische Kleinstadtkulisse aus der alten Zeit.

Vielleicht hätte zum neuen Saab für die Pressefotos ein technisch kühles Zukunftsambiente mehr gepasst. Denn Innovationen für die Zukunft hatte er reichlich und neben der Glasfasernetz-Vernetzung war er das erste Auto mit einer Bluetooth-Anbindung in Serie.

– Fortsetzung folgt –

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