Das Glück hat acht Arme (und natürlich fährt es Saab)
Das “Glück hat acht Arme” (Originaltitel: “Remarkably Bright Creatures“)ist einer dieser wunderbaren Filme fürs Herz, bei dem man bereits beim Anschauen des Trailers ahnt, wie das Ende sein könnte. Die unglaubliche Sally Field und Lewis Pullman spielen zusammen mit einem pazifischen Riesenkraken die Hauptrolle. Pullman, im Film Cameron Cassmore, ist auf der Suche nach seinem Vater und strandet mit einer Autopanne irgendwo im landschaftlich reizvollen Nirgendwo.
Da ihm das Geld für die Reparatur fehlt, nimmt er eine Aushilfsstelle als Reinigungskraft im Aquarium von Sowell Bay an. Er ersetzt damit Sally Field, im Film Tova Sullivan, die sich beim Sturz den Knöchel verstaucht hat und die ihn jetzt einarbeiten muss.
Field, alias Sullivan, fährt einen gelben Saab 900 NG.

Das Glück hat acht Arme (und natürlich fährt es Saab)
Die Netflix Verfilmung des Romans von Shelby van Pelt wurde 2026 mit dem Emmy als “bester Film” und Sally Field als “beste Hauptdarstellerin” ausgezeichnet. Der Saab 900 NG ist immer wieder aus verschiedenen Perspektiven zu sehen und bereits im Trailer auf YouTube (Link) ist er hoch präsent.

Für den schwedischen Hersteller ist der auffällige 900 eine tolle Werbung, die außerdem keine bezahlte Produktplatzierung ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass es den 5-Türer in Deutschland zu Neuwagenzeiten in dieser Lackierung gegeben hätte. Nach der Heckblende zu urteilen, handelt es sich um ein frühes Exemplar der zweiten Saab 900 Serie. Vielleicht aus den Jahren 1994 oder 1995 kommend.

Für Saab affine Menschen ergibt sich jetzt die Herausforderung, dass man ein Netflix Abonnement haben sollte. Ab 6,99 € im Monat wäre man dabei. Eine Karte für das lokale Kino kostet mehr. Oder man hat einen wahren Freund mit Netflix-Zugang, um “Das Glück hat acht Arme” mit Sally Field, dem Riesenkraken und – aus unserer Sicht besonders wichtig – dem Saab zu schauen.
Mit Bildmaterial von Netflix
Gut, wenn man ein Netflix Abo hat!
SAAB-GELB passt super bei diesem “grauen Tag” im Norden :-)!
Da geht das Herz auf…
Das ist ein schöner Hinweis!
Gelb gab es bei den geschlossenen Varianten evtl. als Sonderbestellung in den späten Modelljahren (1997/1998). Auf jeden Fall ein seltenes und sympathisch schönes Auto, wie ich finde.
Die Leuchtenblende ist eher charakteristisch für die späteren Modelljahre. Die früheren hatten standardmäßig noch die in Wagenfarbe lackierte Blende zwischen den Rücklichtern, siehe auch Deinem Blogbeitrag vom 16. September mit den Pressefotos des silbernen 900-II Turbo (1995). Es ist also umgekehrt zu Deiner Info.
Das ist richtig. Es ist umgekehrt, danke für den Hinweis!
Ist dem so? Mein Saab 900, Baujahr 1995, hatte diese rote Blende. Mir gefiel sie nicht und ich habe sie ausgetauscht gegen eine Blende in Wagenfarbe (schwarz).
Es ist so. 1994 und 1995 gab es in Serie die Blenden in Wagenfarbe. Die rote war spätestens 1997 überall in Serie montiert.
Aber: Es gab diese rote Blende auch im Zubehör. Gut möglich, dass hier umgerüstet wurde.
Mir gefällt die alte Lösung auch besser, sie ist markanter.
Wie klasse ist das denn? Und dann noch mit SAAB.
Und was für einer!!!!
Schöne Geschichte … und immer wieder mal was gelbes dazwischen. Macht die Geschichte umso schöner.
Nein, der Saab spielt nicht die Hauptrolle aber das ist auch nicht erforderlich.
Der Saab ist zwar nicht so präsent wie in „Drive my Car“. Aber gefühlt taucht er alle 5 Minuten im Film auf. Mag vielleicht an der großartigen Farbe liegen, ihn so intensiv wahrzunehmen. Eine wahrlich zauberhafte Geschichte. Und grossartig erzählt.Die fantastische Szenerie macht Lust auf den Indian Summer in den Rockys. Es freut mich sehr lieber Tom, dass meine cineastisch – Saabige Empfehlung einen eigenen Beitrag Wert war. Dachte eh an 7 Tage Saab. Toll!!!!
Na, was ist los? Dachtest Du ich kann bei einem gelben 900 widerstehen?
Da kommt das Feuer wieder durch, sehr gut!
Denkfehler.