Entdecken Sie Ihre Sinne neu – mit einem Saab 9-3 Cabriolet!
Beim Kauf eines Autos zählen die weichen Faktoren primär dann, wenn es um Sportwagen oder Cabriolets geht. Emotion und Fahrfreude sowie Design spielen eine entscheidende Rolle, weniger die puren Fakten. Saab ist im Cabriolet Geschäft ziemlich erfolgreich, seit der ersten 900 Generation hat man es sich in der Nische bequem gemacht und verbindet Emotionen gekonnt mit Vernunft.
Denn ein Saab mit Stoffdach ist natürlich emotional, aber auch ein vernünftiges Ganzjahresauto.
Die lange Erfahrung in diesem Segment zahlt sich aus. Eine leistungsfähige Heizung, das gut gefütterte Verdeck plus ebenfalls beheizbare Vordersitze ergeben ein überzeugendes Paket. Im Frühjahr 2002 wirbt Saab für das 9-3 Cabriolet und spricht dabei alle Sinne an. Der Zeitpunkt ist gut gewählt, mit den steigenden Temperaturen belebt sich auch das Geschäft der Autohäuser, und die Schweden wollen neue Cabriolets verkaufen.

Entdecken Sie Ihre Sinne neu – mit einem Saab 9-3 Cabriolet!
Saab hält sich bei der Printwerbung gar nicht mit den Fakten auf. Der Anzeigentext ist automobile Lyrik und appelliert an die Sinne und den sommerlichen Fahrspaß. Und an den 6. Sinn, jene außersinnliche Wahrnehmung, welche das Schöne und Angenehme des offen fahrenden Cabriolets aufsaugen soll.
Faktisch gesehen sind diejenigen, die zum Saab Händler eilen, um ein 9-3 Cabriolet zu erwerben, ziemlich gut beraten. Die Baureihe ist 2002 am Ende ihres Lebenszyklus angekommen und es spricht einiges dafür, jetzt noch einen Kaufvertrag zu unterschreiben. Der 9-3 ist ausgereift und solide, die Form ist klassisch und schreibt das Design des legendären Saab 900 fort.
Alles ist ewig solide, das Schwedenauto Versprechen
Das Cockpit ist ein letztes Mal dieses massive, schwedische Ding, das wie aus einer nordischen Eiche gefräst ist. Geliefert wird es tatsächlich von einem heute nicht mehr existenten Unternehmen, das auch Volvo mit Armaturenbrettern bestückt. Wer den Vergleich zwischen den damaligen Volvo und Saab Modellen anstellt, erkennt schnell die Gemeinsamkeiten.

Hier kann man problemlos alle Knöpfe und Tasten mit Handschuhen bedienen. Alles ist ewig solide, vielleicht nicht im letzten Detail elegant, aber ein Ding für die Ewigkeit.
Diese Ewigkeitsmöbilierung ist bei Saab wie bei Volvo auf dem Rückzug, das Schwedenauto Gefühl beginnt sich zu verlieren und in Trollhättan wird der Nachfolger der ersten 9-3 Baureihe viel filigraner konstruiert.
Natürlich ahnt das 2002 keiner der Kunden, der Nachfolger wird um vieles besser aber auch anders sein und das Cabriolet ist von beiden Baureihen erstrebenswert. Denn jedes Saab Cabriolet liefert ganzjährig ein Fahrvergnügen für alle Sinne.
Saab Deutschland liefert das Fotomodell zur Printwerbung, mit HG-Kennzeichen für Bad Homburg und dem SB für alle auf Saab zugelassenen Firmenwagen. Dass die Kennzeichnung auf 93 endet, ist verpflichtend, und ob der Aero damals tatsächlich so unterwegs war, oder ob die Frankfurter Werbeagentur ein schwedisches Kennzeichen eindeutschte, ist die ungeklärte Frage.
Ich hatte vor zwei Jahren die Wahl und entschied mich für den alten Bayern, weil die Freude am Fahren noch grösser ist…
I love my SAAB 93 Cabriolet. I’ve had many cars through out my life . But my 3 SAAB 93s are the best cars I’ve ever had
Auch ich konnte dem Charme dieses Models nicht widerstehen. Anniversary Ausführung mit dem 205 PS Motor und Automatik in Schwarz/Beige. Ein Traumwagen in allen Belangen. Wir waren lange unzertrennlich. Jetzt erfreut sich ein anderer Saabfan an dem Schmuckstück.
Was mich ja mal interessieren würde: Warum hat besagter Charmebolzen und Traumwagen in Schwarz/Beige den Vergleich mit mit dem roten 900 NG namens Gustav verloren?? Der 9-3 war doch sicherlich in vielen Belangen überlegen (?). Ich tippe mal auf die Farbe und die lange Verbundenheit, gell?? 🙂
Es gab nie einen Wettbewerb zwischen den beiden Cabrios. Gustav genießt eine Sonderstellung in meiner Garage. Er ist mein erster eigener Saab. Der Beitrag „ Meine Saabgeschichten. Wie alles begann…“ vom 22.04.2019 erzählt die ganze Geschichte. Ich verabschiede mich von den Schmuckstücken nahezu ausnahmslos aus dem immer gleichen Grund: Vernunft. Es schmerzt mich mehr die Saabs rumstehen zu sehen, als einem neuen glücklichen Besitzer hinterher zu winken. Deine Frage zu der Überlegenheit des 9-3 lasse ich unbeantwortet. Zu viel Sprengstoff. Objektiv betrachtet ist der 9-3 auf jedem Fall das bessere Auto. Ob in allen Belangen dem 900 NG überlegen, bleibt dem persönlichen Geschmack und Wahrnehmung überlassen.
Dem kann ich nur zustimmen.
Wobei ich damals den 2005er Cabrio verfallen war.
Das Fahrwerk des Aero war so knackig- ein Traum. Die Plastik innen war enttäuschend und so tauschte ich dies gegen Leder aus- inklusive der hässlichen A- Säulen.
Das nervte bei offenen Dach diese miese Verarbeitung.
Was mich total überraschte war die extrem steife Karosserie.
Beim Rad- Wechsel im Herbst wurden zeitgleich beide Reifen auf einer Seite frei- obwohl ich vorn den Wagenheber ansetzte.
Das muss erstmal ein Cabrio schaffen!
Meine Saab Leidenschaft folgte der Weiterentwicklung, das 9.3 Aero Modell Bauj. 2005 mit Höcker im Armaturenbrett holte mich allein durch die Dachmechanik total ab, wiederum in Stahlgrau-Metallic gehirscht auf 230 Ps war es eine Freude beim Fahren.
Mit diesem Saab 9.3 Aero Turbo Bauj. 2001 mit 205 Ps und „TURBO“ im Leder geprägt, habe ich mich mit dem SAAB-Fieber infiziert. Stahlgrau-Metallic mit ALU 36 Felgen und guter Ausstattung war eine Augenweide.