CEO Nicholas Tengelin verlässt die Hedin Parts AB
Der schwedische Logistiker und Saab Ersatzteile Spezialist Hedin Parts kommt personell nicht zur Ruhe. Wie bekannt wurde, verließ CEO Nicholas Tengelin das Unternehmen am heutigen Tag. Als Hintergrund werden unterschiedliche Ansichten über die zukünftige Ausrichtung genannt.
Tengelin kam erst im September 2022 von Volvo Cars nach Nyköping und übernahm dort die Geschäftsführung der damaligen Orio AB. Orio war hervorgegangen aus der früheren Saab Automobile Parts AB. Im Dezember des gleichen Jahres wurde der Ersatzteil Spezialist nach der schon zuvor erfolgten Übernahme durch die Hedin Gruppe in Hedin Parts and Logistics AB umbenannt (Link).

CEO Nicholas Tengelin verlässt die Hedin Parts AB
Mit dem Einstieg der Hedin Gruppe, einem der erfolgreichsten europäischen Distributoren der Automobilindustrie, fanden auch massive Investitionen in Nyköping statt. Das Lagersystem wurde umfassend modernisiert und die Abläufe wurden weitestgehend automatisiert. Aus dem ehemaligen Saab Ersatzteil Zentrum wurde eine moderne Drehscheibe für die europaweiten Aktivitäten der Hedin AB.
Zuletzt wurde die Ersatzteilversorgung für den chinesischen Hersteller BYD integriert. Die Hedin Gruppe verantwortet den deutschlandweiten Vertrieb für BYD (Link) und setzt bei der Logistik auf frühere Saab Strukturen auf.
Auch bei der Saab Ersatzteilsituation gab es einige kleinere Verbesserungen. Manche Produkte wurden neu aufgelegt und das Softwareportal für die Werkstätten erhielt eine umfassende Überarbeitung. Jedoch blieben wirklich große Verbesserung – aus Saab Sicht und von der Szene gewünscht – weiter aus und immer mehr Unternehmen jenseits von Nyköping füllen heute die Lücken in den Regalen.
Der rasche Abgang von Tengelin, der nur knapp 18 Monate im Amt war, kam überraschend. Als Interim CEO springt mit dem heutigen Tag COO Carl-Johan Krook ein. Die Suche nach einem Nachfolger für den CEO Posten in Nyköping läuft bereits.
Mit Bildmaterial der Hedin Group AB
Schauen wir mal, was das bringt. Einen Schub bei nachproduzierten, dringend benötigten Ersatzteilen? Das wäre gut.