Andalusien – Saab Geburtstag mit vielen Saabs und einem Hangar

Manchmal dauern Dinge einfach etwas länger. Mein nicht nur mit Saab gefülltes Leben ließ es nicht zu, diese Zeilen über das Treffen in Estepona früher zu verfassen. Da die Tage jetzt kürzer sind und Sonnenlicht ein Fremdwort zu sein scheint, haben die Leser vielleicht umso mehr Lust für ein paar Augenblicke virtuell nach Andalusien zu reisen.

Zumal es dramaturgisch nicht besser passen könnte. Neben dem Treffen geht es nämlich auch um zwei sehr ungewöhnliche Saabs, die uns bald begleiten werden. Einen davon kennen Sie bereits. Der andere möchte noch demnächst präsentiert werden. Fahren wir also gemeinsam los.

Saab 900 NG Geburtstag in Andalusien - und alle kommen!
Saab 900 NG Geburtstag in Andalusien – und alle kommen!

Der Saab 900 NG feiert Geburtstag – in Andalusien!

Die Entscheidung an den Feierlichkeiten zum Geburtstag des Saab 900 NG in Andalusien teilzunehmen fiel mir zunächst etwas schwer. Die Strecke Barcelona – Estepona mit über 1.000 Kilometern erschien mir erschreckend weit. Sowohl für das Geburtstagskind – einen Saab 900 NG V6 Cabrio MY 1994, als auch für den nicht mehr so ganz taufrischen Fahrer Lizi.

Verschiedene Varianten aus Flug, Zug, Mietwagen etc. wurden angedacht und wieder verworfen. Und wie schon oft, waren es mehrere, voneinander unabhängige Episoden, die sich zu einem Puzzle zusammenfügten und es unumgänglich machten, zu dieser Reise aufzubrechen.

Zum einen beobachtete ich schon etwas länger zwei saabige Perlen, die begutachtet und eventuell gesichert werden wollten. Eine davon auf halber Strecke in Murcia. Die andere 10 Kilometer vom Event. Zum anderen wurde mein Cabrio – auch als Gustav bekannt – zum Versuchsobjekt einer neu am Horizont aufgetauchten Aufbereiterin mit viel Liebe zum Detail.

30 Jahre alter Saab - viele Kilometer und los geht es!
30 Jahre alter Saab – viele Kilometer und los geht es!

Sie durfte sich versuchsweise komplett austoben: Innenraum, Teppiche, Sitze. Keramikversiegelung, Felgen….. Das Ergebnis war atemberaubend. Und wollte gerne bei der Geburtstagsfeier präsentiert werden.

Auch die schon etwas länger gepflegten digitalen Freundschaften mit der spanischen Saabszene wurden im Laufe der Vorbereitungen zum Fest immer intensiver und verlangten nach einer persönlichen Begegnung.

Gründe genug, um mit einem fast 30 Jahre altem Saab zu einer Abenteuerreise aufzubrechen. Der Weg ist das Ziel besagt eine alte Weisheit. Und ich hatte drei davon. Mindestens. Dazu wurde es herrlich spätsommerlich und damit beste Reisezeit.

Start zum Saab Geburtstag – Gustav macht Zicken

Der Morgen der Abreise verläuft etwas holprig. Ich bin unentspannt. Früher gehörten lange Reisen mit einem Saab quer durch Europa zum obligatorischen Freizeitprogramm. Vieles hat sich geändert. Nun liegt die letzte solcher Reisen eine gefühlte Ewigkeit her.

Klischee - oder spanischer Kitsch unterwegs
Klischee – oder spanischer Kitsch unterwegs

Auch Gustav verschluckt sich einige Male beim morgendlichen Kaltstart. Ich beschließe die divenhaften Zicken mehr als Ansporn denn Warnung zu betrachten und fahre los.

Und erlebe ein lang vermisstes Déjà-vu. Die Autobahn Richtung Süden ist leer, der V6 brummt sonor vor sich hin, die Sonne taucht die wechselnden Landschaften in ein zauberhaftes Licht. Ich vernehme das saabige Grinsen in meinem Gesicht.

Estepona: wir kommen!

Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun. Am frühen Abend erreiche ich Murcia. Jetzt müsste theoretisch eine unfassbare Story folgen. Diese ist den Lesern jedoch bereits bekannt. Mein erster Zwischenstopp gilt nämlich dem roten Saab-Lancia 600, der mittlerweile in Toms Hangar (Link) steht.

Spanien wie aus dem Touristenführer
Spanien wie aus dem Touristenführer

Tag zwei meiner Reise beginnt ebenso Kitsch-geladen wie der Erste: Sonne, Berge, Meer und ein Saab. Kurz vor Malaga überholt mich ein 9–3 SC. Erst jetzt fällt mir auf, dass ich bis dahin noch keinem anderen fahrenden Troll-Produkt begegnet bin. Dass ich kurz darauf einem anderen begegnen werde, kann ich nicht ahnen.

Dass mir dabei der Atem stocken wird, noch weniger. Ein wunderschönes Restaurant auf dem Hügel lädt zu einer Kaffeepause ein. Ich biege ab und stehe urplötzlich neben einer saabigen, in Deutschland zugelassenen Tragödie.

Manchmal reicht es, ein Bild für sich sprechen zu lassen….

Rettungsaktion? Keine Zeit!

Den Gedanken an eine völlig verrückte Rettungsaktion verwerfe ich innerhalb weniger Sekunden und widme mich dem zweiten Grund meiner Reise: Ein weiterer Saabfund möchte begutachtet werden. Passend zum Anlass ist es ein 900 NG aus dem letzten MY.

Havarie? Rettungsaktion?
Havarie? Rettungsaktion?

Bis ich ihn den Lesern ausführlich vorstelle, sei nur so viel verraten, dass es sich dabei hinsichtlich Farbe, Ausstattung und Zustand um einen weiteren saabigen Traum handelt. Und seine Geschichte hat es in sich. Was ich erst Monate später bei der Abholung feststellen sollte. Aber das ist ein anderes Kapitel.

Eine kurze Fahrt später erreiche ich den Veranstaltungsort.

Ich darf am Vortag kommen und die digitalen Freunde endlich umarmen, was wörtlich zu nehmen ist. Es ist spanische Sitte, Fremde mit einer Umarmung und/oder zweifachen Küsschen – Besitos – zu begrüßen.

Alles, was gelb ist, gehört Don Monte-Carlo
Alles, was gelb ist, gehört Don Monte-Carlo

Saab Geburtstag im Hangar

Teilt man eine Leidenschaft, geschieht dies umso inniger. Die Location liegt etwas außerhalb von Estepona (Link) in einem Industriegebiet und ist perfekt gewählt. Es gibt endlose Parkmöglichkeiten und den legendären Hangar. Jeder spanischer Saabfan weiß um ihn. Die Sammlung ist vergleichsweise klein, aber erlesen. Unicorns nennt Don Monte-Carlo – ein sehr zutreffender Spitzname – seine Schätze. Sie tragen zwar nicht exklusiv, jedoch sehr gerne die Farbe Gelb. Der Hangar ist Garage und Museum für Saabiges zugleich.

Wohin das Auge sich auch wenden mag, gibt es etwas zu entdecken.

Am heutigen Nachmittag geht es hier sehr geschäftig zu. Die Bar und Küche müssen noch aufgebaut, die Deko perfektioniert, die Spiele aufgestellt, und vor allem die saabigen Schätze auf Hochglanz gebracht werden. Ich mache mit. Etwas Bewegung ist nach der langen Fahrt eine Wohltat, Gustav bekommt eine verdiente Dusche, und es gibt in unserem Universum wohl kaum etwas Schöneres, als gemeinsam mit ein paar Freunden bei untergehender andalusischer Sonne großartige Saabs zu wienern.

Hangar, das Reich von Don Monte-Carlo
Hangar, das Reich von Don Monte-Carlo

Mit vielen Umarmungen und „Besitos“ geht es am Abend im Hotelrestaurant weiter. Die Organisatoren und Übernachtungsgäste genießen gemeinsam den Abend bei kulinarischen Köstlichkeiten. Und das einzigartige Gefühl ist wieder da: Ich treffe Fremde und fühle mich in einer Familie.

Obwohl es am Vorabend recht spät wurde, beginnt mein Samstag sehr früh. Ich habe versprochen, bei der letzten Handgriffen im Hangar zu helfen. Sehr gerne. Es gibt noch genug zu tun.

Saab versammeln sich zur Geburtstagsfeier
Saab versammeln sich zur Geburtstagsfeier

Besitos – und die Saab Geburtstagsfeier

Pünktlich tauchen die ersten Teilnehmer auf. Die Fahrzeuge werden den Baureihen nach geparkt. Und die Umarmungen und Besitos nehmen kein Ende. Der Parkplatz und der Hangar füllen sich recht schnell. Man kennt sich größtenteils. Und falls nicht, reicht das schon erwähnte Begrüßungsritual, um schnell dazuzugehören.

Nun gilt es, die einzelnen Fahrzeuge zu bewundern. Es geht bunt und sehr vielfältig zu. Besterhaltene Originale, perfekte Restaurierungen, Alltagsfahrzeuge, gerne etwas Tuning für jeden Geschmack. Und natürlich Don Monte-Carlos Unicorns. Es wird respektvoll über jedes der Exemplare gefachsimpelt. Und es fällt auf, dass der Anteil junger Saabfahrer recht hoch ist. Dazu komme ich später etwas ausführlicher.

Geburtstagskinder - 2 x Saab 900 NG (einer ist eine Talladega Replika)
Geburtstagskinder – 2 x Saab 900 NG (einer ist eine Talladega Replika)

Gegen Mittag brechen wir gemeinsam zu einer Fahrt durch das Hinterland auf. Diese wird sehr emotional. Lizis Kitsch-Prosa in Vollendung! Hügel, Kurven, blauer Himmel und Saabs wohin das Auge reicht. Es ist mittlerweile über 30 Grad, das Verdeck ist offen, trotzdem habe ich Gänsehaut. Es bewegt mich zutiefst, über eine Dekade nach dem Ende unserer Lieblingsmarke und am südlichen Zipfel Europas bis zum Horizont mit Saabs gefüllte Straßen zu sehen.

Mit einem Zwischenstopp zum Gruppenfoto und ein paar Tapas kehren wir in den Hangar zurück.

Der Hangar ist ein Restaurant

Dieser hat sich mittlerweile in ein Restaurant verwandelt. Lange Tische laden dazu ein, die köstlich duftenden Speisen zu genießen. Die Auswahl ist reichhaltig. Tapas, Pommes, Bratwürste, mediterrane Salate und die unter tosendem Applaus der Hungrigen zubereitete überdimensionale Paella. Auf der natürlich ein ganz bestimmter Schriftzug nicht fehlen darf. Spätestens jetzt wird das Treffen zu einem bunten und lauten Familienfest. Auch das ist Spanien. Leise geht es hier kaum zu.

Saab - selbst in den Speisen
Saab – selbst in den Speisen

Gestärkt fiebern alle der Preisverlegung in vier Kategorien entgegen. Die Preise sind symbolisch. Die Spannung umso größer. Für die weiteste Anfahrt geht dieser nach Köln. Den Bloglesern durfte der Name Saabista bekannt vorkommen. In der Kategorie beste Restaurierung wird ein 900 NG im Rally-Outfit ausgezeichnet. Der Preis für den insgesamt besten Saab des Tages bleibt im Hangar. Don Monte-Carlos gelbes Viggen Cabrio wird geehrt.

Die Kategorie besterhaltener 900 NG im Originalzustand gewinnt Gustav. Meine Freude könnte nicht größer sein, und Gustav scheint noch etwas selbstbewusster seinen keramikversiegelt Lack zur Schau zu tragen.

Die nächste Generation
Die nächste Generation

Saab Nachwuchs auf dem Geburtstag

Für mich gibt es jedoch einen anderen Helden des Tages. Gerade 18 geworden und mit noch druckfrischen Führerschein tauchte er – zunächst etwas schüchtern und verschämt – mit seinem Saab 9–3 NG Diesel am frühen Nachmittag in Estepona auf. Der Wagen selbst wäre mit einem freundlich gemeinten – benötigt etwas Zuwendung zu beschreiben.

Die Geschichte dahinter ist jedoch sensationell und rührend. Schon als Kind wollte Polo nur Saab fahren. Und sparte dafür sein Leben lang. Die etwas betagte Limousine stand schon auf dem Hof, bevor er den Führerschein in der Tasche hatte. Jetzt wird jeder verfügbare Cent in die Instandsetzung des Saabs investiert.

Saab Billard
Saab Billard

Dass Polo von der Gemeinschaft mit offenen Armen aufgenommen wurde, erwähne ich lediglich vollständigkeitshalber. Ich reichte die gewonnenen Trophäen an ihn weiter, und lade ihn zu einer Spritztour mit meinem Gewinner ein. Während der Fahrt bemerke ich, wie schwer es ihm fällt, ein paar Glückstränen zu unterdrücken.

Bis heute sind wir im Kontakt. Sein Projekt entwickelt sich prächtig.

Nach der Verleihung geht das Familienfest ungehindert weiter. Es geht jetzt nicht mehr ausschließlich um Saab. Jetzt wird das Leben gefeiert. Kinder spielen, Hunde rennen herum, der Kicker und Billardtisch sind dauerbesetzt, so auch die Bar. Einige Besucher verabschieden sich der langen Rückreise wegen. Nicht wenige neue stoßen im Laufe des Nachmittags hinzu.

Traumhafter Saab 900 NG - feiert in Spanien Geburtstag
Traumhafter Saab 900 NG – feiert in Spanien Geburtstag

Buntes Treiben – die Saab Szene lebt

Darunter viele jüngere Jahrgänge. Vormittags musste gearbeitet werden, um sich das Saab-Hobby leisten zu können. Sie fahren gerne die neueren Modelle der Marke. Diese lassen sich bekannterweise etwas leichter aufpimpen. Bei Gesprächen über ihre Schätze überbieten sie sich mit Superlativen.

Früher lehnte ich so etwas kategorisch ab. Es zählte ausnahmsweise die Originalität. Meine Toleranzgrenze hat sich verschoben. Erlaubt ist, was gefällt. Solange ein weiterer Saab erhalten bleibt. Und nicht auszuschließen wäre, dass einmal mit dem Virus infiziert, die jungen Menschen bei Saab bleiben werden so lange das Gesetz es erlaubt.

Unter der spanischen Motorhaube
Unter der spanischen Motorhaube

Es wäre eigentlich an der Zeit den Hangar zu verlassen. SACA (Link) bittet zum Saab Geburtstag Galadinner. Aber ich bin derartig voller Eindrücke, dass mir für weitere die Kapazität fehlt. In einem gemütlichen Stuhl vor dem Tor des Hangars bewundere ich Sonnenuntergang hinter dem mit Saab gefüllten Parkplatz, und dem Familienfest lauschend, lasse ich den Tag voller Zauber ausklingen.

Dabei kommt mir die Idee, Gustav im Hangar zu lassen und mit dem Flugzeug heimzukehren. Damit ich keine Ausreden finde, nicht erneut hinzukommen. Es sind Freundschaften entstanden. Und möchten gepflegt werden. Don Monte-Carlo gefällt die Idee sehr.

24 thoughts on “Andalusien – Saab Geburtstag mit vielen Saabs und einem Hangar

  • Danke für diesen wunderbaren Bericht, Lizi! Ich habe jede Zeile genossen. Besonders gut hat mir auch der Kontrast, den Du von Don Monte-Carlo und Polo geschildert hast, gefallen.

    SAAB fahren und Spaß daran haben – so wie es einem gefällt. Das ist doch eine tolle Botschaft und macht die Szene noch viel sympathischer.

    Antwort
    • Die Mischung war insgesamt sehr sympathisch und macht zuversichtlich.
      Freut mich zum Genuss des Tages beigetragen zu haben.

      Antwort
  • Noch ne wichtige Frage …

    Das sind die US-Rückleuchten beim gelben Turbo X SportCombi, wie ich mittlerweile weiß.

    Für mich von aktueller Relevanz wäre die Frage, ob diese mittlerweile in der EU zugelassen sind? Weiß das jemand?

    2015 war das ja noch anders: https://saabblog.net/2015/03/29/saab-9-3-aero-xwd/

    Oder anders gefragt: Sind da ggf. nur die spanischen Behörden lockerer? Würde das dem deutschen TÜV denn überhaupt bei einem 12 Jahre alten Auto noch auffallen?

    Es wäre klasse, wenn das jemand wüsste. Mein aktuelles Objekt der Begierde hat nämlich diese schönen Rückleuchten. 🙂

    Antwort
  • Frage zu diesem gelben TurboX SC über den obige Kommentare lauten, kann mir jemand sagen, was für einen Farbnamen oder Farbcode der hat? Ist das Monte Carlo Gelb oder ähnlich ? Diese Farbe ist einfach sehr viel schöner und lebensfreudiger als schwarz…..

    Antwort
    • Ich werde es in Erfahrung bringen und mich melden.
      Liebe Grüße in die Schweiz.

      Antwort
  • Danke Lizi,
    ein toller Bericht über die Reise und diesen ganz besonderen SAAB-Event. Ein Treffen zu Ehren des 902 wäre bei uns nicht denkbar.
    Ich habe immer mal wieder die Route eingegeben und wäre gerne mit einem meiner beiden 902 gekommen, aber die 6000 Km-Runde von der Ostsee und zurück war mir doch etwas zu heftig 😉

    Aber vielleicht klappt es ja an der Tankstelle oder in Kolding…

    Viele Grüße aus dem Norden,
    Gerd

    Antwort
    • Es ist in der Tat sehr weit. Deine beiden 902 wurden aber gebührend vertreten. Gustav hat ja seine Kategorie gewonnen.

      Antwort
    • Gracias Marco.

      It was a pleasure joining you all under the Andalusian sun.

      Antwort
  • Schön das noch welch wenige Saab Entusiasten vorhanden sind. Aber erstaunlich, dass ausser 2 klassische 901er, praktisch nur noch GM-Generationen vorhanden sind. Für den Alltag eine GM-Karosse ist verständlich und akzeptabel, aber bei solch reichhaltige Saab-Treffen hätte ich mir einwenig mehr Fahrzeuge der älteren Generation erwartet; sofern noch vorhanden. Oder sind/waren sie versteckt?

    Antwort
    • Wie man an Polos Saab sehen kann, wurde nichts versteckt.
      Es hatten offensichtlich nur wenige Besitzer eines Klassikers Zeit an diesem Wochenende.

      Antwort
  • Lizi, Danke für den emotionalen re-fresh. Ich fühle mich gerade wieder in das Wochenende zurückgebeamt. Mucas gracias

    Und als Spoiler für alle die mehr erfahren wollen. Es kommt ein zweiter Bericht in den nächsten Tagen.

    Antwort
    • Auch mir hat die Auffrischung der Erinnerungen sehr gut getan.
      Es war einfach eine wundervolle Reise.

      Antwort
  • Auf was für eine großartige, sprach- und bildgewaltige, herzerwärmende Lesereise hast Du uns da mitgenommen – vielen vielen Dank, lieber Lizi! Das sind so viele wunderbare Eindrücke, Gefühle, Informationen, Stimmungen, Neben-Geschichten, paradiesische Ansichten und positive Zukunftsausblicke, die man nur genießen kann. Ich werde die Geschichte sicher noch ein paar Mal lesen (Tom hätte daraus ohnehin mindestens einen Dreiteiler gemacht 😉 ).

    Viele Fragen stellen sich mir – sprach man nur Spanisch oder auch Englisch und mit Händen und Füßen oder einfach “Saabisch”? 😉 Gab es wirklich als Serie einen gelben 9-3 SportCombi oder wurde er umlackiert?

    Schade, dass es von HH doch ein bisschen sehr weit gewesen wäre. Aber wir sehen uns, gell? Hoffentlich irgendwann mal im Süden – oder am 4. Mai in HH (das Treffen an der Oldtimer-Tankstelle findet wieder statt) oder im August zum internationalen Saab-Treffen in Kolding, DK? Wer weiß – in jedem Fall freue ich mich schon auf Deinen herrlich geschriebenen nächsten Bericht! Danke für das heutige Wegträumen aus dem Schmuddelwetter! 🙂

    Antwort
    • Der Sport Kombi ist ein Turbo X der ursprünglich in einem speziellem Schwarz auf die Straße kam. Und da der Lackzustand wohl etwas grenzwertig war -so hatte ich Don Montecarlo verstanden- hat er Nägel mit Köpfen gemacht. Und ja, das gelb steht dem Turbo X erstaunlich gut. Spannend fand ich aber dann auch die Feinheiten, dass selbst ein kleines Hirsch Symbol mit identischen gelb in den Konturen versehen wurde. Wenn Schon … dann richtig 😉

      Aber Du kannst ja zu dem Event vom 01.-03.03.2023 in Tomar, Portugal kommen. Sind einige Kilometer weniger 🙂

      Antwort
      • Hatte ich mir’s doch gedacht! 🙂 Ja, ich finde das Gelb auch klasse für den SC Turbo X. Und die Heckleiste ist, wenn ich es richtig sehe, auch nicht silber- oder titanfarben, sondern schwarz. Oder war das beim Turbo X generell so?

        Portugal klingt traumhaft, ist aber zeitlich für mich leider leider jetzt nicht realisierbar. Aber Reisen in den Süden stehen in Zukunft auch mal an, hoffentlich auch zu einem Treffen – und im August das Treffen in Dänemark. Das ist ein kleines bisschen näher … 🙂

        Antwort
        • Ich versuche Tomar bestmöglich in einem Bericht einzufangen 🙂

          Und Wenn Du dann in der Zukunft mal in den Süden fährst solltest Du auf jeden Fall das ganze so Terminierung das du bei einem Event teilnehmen kannst.

          Und wenn das mit einem Leihwagen oder auch ohne saab ist. In Estepona waren saabistas aus den USA oder Südamerika dabei. Die sind selbstverständlich alle nicht mit einem Saab eingetroffen.

          Antwort
        • Und ja die Heckleiste beim Turbo X ist Silber. Habe gerade nachgesehen. Danke, Du hast mir gerade eine sehr gute Idee rübergereicht.

          Antwort
          • Das macht mich neugierig …! 🙂

            Antwort
            • Na recht einfach, die im Turbo X schwarz lackieren. Und nein, das original wird natürlich nicht angetastet, kann also jederzeit wieder zurück gebaut werden wenn nicht schön

              Antwort
              • Tja, wer das Glück hat, einen der raren Turbo X sein Eigen zu nennen, kann natürlich fröhlich loslackieren. Viel Erfolg!

                Antwort
          • Und die Heckleuchten beim gelben Turbo X sind auch anders – “durchsichtig” mit einem langen roten äußeren senkrechten Streifen. Die beim normalen SportCombi sind weiß geeist und undurchsichtig. Haben alle Turbo X diese Rückleuchten oder sind die auch nachträglich geändert worden?

            Antwort
    • Danke für die Blumen liebe Ebasli. Es freut den Schreibenden sehr, wenn es den Lesenden gefällt. Die Reise bot tatsächlich Stoff für einen Roman, aber noch sind wir nicht am Ende.
      Die Beiträge über den SaabLancia 600 müssen auch dazu gezählt werden. Und über den zweiten Fund wird demnächst berichtet. Also doch Mehrteiler…..

      Obwohl Spanisch bei dem Treffen dominierte, hörte man durchaus Portugiesisch, Englisch, Deutsch, Flämisch, Französisch…… Saabisch hat viele Facetten.

      Alle wichtigen Treffen sind in meinem Kalender vermerkt. Ich arbeite daran. Und im Süden stehen die Tore immer offen. Mit Besitos. Die gehören dazu.

      Antwort
      • Ich komme daruf zurück, lieber Lizi – und selbstredend mit ordentlich Besitos! 🙂

        Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert