Emily GT Projekt ohne Trollhättan – das kann nicht funktionieren
Zum Jahresende produzierte das Emily GT Projekt eine vorerst letzte Schlagzeile. Die Produktion soll nicht in Trollhättan stattfinden, stattdessen zieht der Investor EV Electra die Herstellung bei einem europäischen Auftragsfertiger in Betracht. Das klingt, völlig unvoreingenommen gesehen, absolut logisch.
Die früheren Saab Werkshallen sind, egal welche Geschichten aus Schweden zu uns hinüberschwappen, nicht zur zeitnahen Aufnahme einer Autoproduktion in der Lage. Es wurde in der Vergangenheit zu viel demontiert, verkauft, verschrottet oder nach China verschifft. Auch wenn das nicht so geschehen wäre, dann wäre das Inventar veraltet, die Betriebsgenehmigungen abgelaufen und jeder, der hier produzieren möchte, müsste erst einmal durch einen bürokratischen Dschungel mit Prüfungen und Zertifikaten.
Das könnte man durchziehen, mit großem Aufwand. Wenn Geld dabei keine Rolle spielt - und mit viel Druck. Vielleicht für das Jahr 2025. Aber nicht für 2024. Doch es stellt sich eine ganz andere Frage.
Was hat das Emily GT Projekt ohne Trollhättan eigentlich noch mit Saab zu tun?

Ja, ich möchte das weiterlesen …
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