DeLorean wagt es und kommt zurück in die Gegenwart
Es gibt Automarken, die waren niemals tot. Wie zum Beispiel DeLorean. Jener skandalträchtige und geheimnisvolle Hersteller, der während seiner kurzen Produktionsmomente mehr Erzählstoff lieferte, als Wettbewerber es in Jahrzehnten könnten. Nach dem Ende kümmerten sich Enthusiasten weiter um das After-Sales Geschäft. Sie sicherten sich Produktionswerkzeuge und Markenrechte. Der Brite Stephen Wynne baute auf den Ruinen ein kleines DeLorean Imperium. Die Verhältnisse rund um den DMC-12 sind Jahrzehnte nach dem Ende der Produktion derart paradiesisch, dass Saab Fans, die Misere in Nyköping vor Augen, nur davon träumen können.
Mittlerweile hat Joost de Vries als CEO das Ruder übernommen, mit ihm reist DeLorean zurück in die Gegenwart. Die Reise ist spannender als man vermuten würde, die Pläne für die nächsten Jahre sind ambitioniert. Sie haben einen Schwachpunkt, den aber der Mythos DeLorean überstrahlen könnte. Abseits der Reisepläne verliert die DeLorean Motor Company nicht den Kontakt zu ihren Wurzeln und kümmert sich weiter um das historische Vermächtnis.
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