Die IntSaab 2026 in Schweden – die Foto Galerie

Manchmal kann das Leben schwierig sein. Auf die grandiose IntSaab 2025, welche in der Schweiz stattfand, folgte die Veranstaltung in Schweden. Es war von Anfang an klar, dass es schwierig sein würde, die Vorjahresveranstaltung zu übertreffen oder zumindest gleichzuziehen. Die Schweizer haben ihre Berge und das unermüdliche Orga-Komitee, das vorab international trommelte und Lust auf die Veranstaltung machte.

Die Schweden? Eine Pferderennbahn außerhalb von Stockholm im gefühlten Nirgendwo und kaum messbare mediale Aktivität außerhalb der üblichen sozialen Medien.

Was nicht dafür stehen soll, dass hier kein Engagement gewesen wäre. So war es nicht, die Szene legte sich ins Zeug. Es war nur anders als ein Jahr zuvor. Vielleicht gab es auch deshalb eine Kuriosität zu melden.

Denn die meisten 3‑Tages-Tickets der Veranstaltung kauften nicht die Besucher aus Schweden.

Die IntSaab 2026 in Schweden - alles anders als ein Jahr zuvor
Die IntSaab 2026 in Schweden – alles anders als ein Jahr zuvor

Die IntSaab 2026 in Schweden – die Foto Galerie

Es waren die deutschen Fans, die an erster Stelle lagen. Die Schweden folgten mit einigem Abstand, darauf kamen die Schweizer und die Fans aus UK und aus Finland.

Offensichtlich war den meisten schwedischen Enthusiasten die 3-Tages-Version zu teuer. Sie griffen lieber auf die Tagestickets zurück.

Die Organisation als solche war engagiert, Probleme, die es gab, wurden schnell abgestellt und am Programmheft konnte man die Liebe erkennen, mit der das Layout gestaltet wurde.

Peter Bäckström, der Kurator des Saab-Museums, war vor Ort. Ein Offizier der schwedischen Luftwaffe sprach über den Gripen und – ob Zufall oder nicht – erschienen am Himmel zwei Jets der königlichen Luftstreitkräfte. Saab war für einen kurzen Moment in der Luft und am Boden vertreten. Es war ein seltener Augenblick der alten Zeit.

Der Teileverkauf des Saab Clubs war gut besucht. Irgendwer hatte noch antike, aber neuwertige Prospekte gefunden, und wer Fan des klassischen 9000 und des 900 war, der konnte sich damit eindecken.

Peter “Poker” Wallenberg Junior, bekennender Autoenthusiast und der Marke immer noch verbunden, war mit einem 99 Coupé vor Ort. Er sprach über die historische Beziehung seiner Familie zu Saab.

Denn ohne die Wallenbergs und ihren Gründergeist hätte es in Trollhättan weder Flugzeuge noch Autos gegeben.

Was auffiel, war das Fehlen der letzten Baureihen. Vor Ort war kein Saab 9-4X und nur ein Saab 9-5 NG SportCombi aus der Vorserienproduktion war zu sehen. Man konnte das Fernbleiben als ein Zeichen für eine Szene im Umbruch sehen und vielleicht die Herausforderung für die Clubs, auch die letzten Fahrtzeuge und ihre Besitzer verstärkt zu integrieren.

Danksagung: Die Bilder und Eindrücke vor Ort fing für uns Jan Hendrik Rühmke ein

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