Ungeplant: Unterwegs mit dem Rettungswagen statt mit dem Saab!
Es ist die Nacht von Montag auf Dienstag. Die Uhr zeigt kurz vor Mitternacht, die A3 zwischen Aschaffenburg und Würzburg wird jetzt vorwiegend von LKW befahren. Nur gelegentlich fliegt ein Pkw auf der linken Spur vorbei, hastig durch die Nacht eilend. Auch ich bin auf der Autobahn unterwegs. Mein Sitz trägt das Prädikat „bequem bis sportlich“, doch es gibt einen Schönheitsfehler.
Ich bin im Rettungswagen unterwegs, und ich bin das Objekt des Transports. Zuvor verbrachte ich Stunden in der Notfallstraße des örtlichen Klinikums, eine Zeit des ewigen Wartens, hungrig, durstig, erschöpft. Um mich herum andere Notfälle und auch die Menschen, welche die Wartezeit in der Praxis des Hausarztes umgehen wollen. Sie blockieren mit ihrem Egoismus die Arbeit und machen denen, denen es tatsächlich schlecht geht, das Leben noch etwas schwerer.
Gegen Abend hat mein Warten ein Ende. Die Diagnose steht fest, ebenso die nächtliche Verlegung in das UKW nach Würzburg. Es wartet Aufregung auf mich, und nicht jede Erfahrung im Leben ist es wert, gemacht zu werden.

Ja, ich möchte das weiterlesen …
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