Prominente, die Saab fuhren: der Politiker Klaus von Dohnanyi
Legen Politiker ihre Ämter nieder, stehen sie meist parteiübergreifend vor der gleichen Herausforderung. Statt im Fond einer Staatslimousine sitzend, müssen sie ab jetzt das Steuer eines Autos wieder selbst in die Hand nehmen. Was ungewohnt ist und was zu überraschenden Erkenntnissen führen kann. Vom ehemaligen Berliner Bürgermeister Müller ist ein Ausspruch überliefert, dass er völlig erstaunt war, wie verdreckt seine Stadt sei, nachdem er von der behüteten Rückbank auf den Fahrersitz wechselte.
Neuen Herausforderungen musste sich 1988 auch Klaus von Dohnanyi stellen, der am 8. Juni gegen 16:30 Uhr die Hamburger Bürgerschaft als Privatmann verließ, und ebenfalls selbst ins Steuer greifen musste. Zuvor war er als 1. Bürgermeister der Hansestadt standesgemäß mit Chauffeur und dunkelblauer Limousine unterwegs gewesen.
Jetzt wechselte er zu Saab. Jedoch nicht ohne die freundliche Hilfe der Marke und den Bonus als hochrangiger Politiker.

Ja, ich möchte das weiterlesen …
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