Das war die IntSaab 2025 in der Schweiz, Fotogalerie Teil 1
War die IntSaab 2025 ein besonderes Ereignis? Rückblickend betrachtet auf jeden Fall! Denn – waren sämtliche IntSaab in den Jahren zuvor zwar gute und mit viel Liebe geplante Veranstaltungen – so war dieses Mal vieles anders. Die mediale Beachtung reichte weit über die Saab Welt hinaus, die Rückmeldungen in den Medien waren stärker denn je. Auch aus der Szene selbst kam mehr zurück, als es normalerweise der Fall ist.
Woran lag es? Ein entscheidender Punkt ist die konsequente Öffentlichkeitsarbeit von Anfang an, mit der die IntSaab 2025 raus aus der Clubszene und rein in die Welt ging. Dies generierte Beachtung, neues Interesse, und etliche nahmen zum ersten Mal an einem internationalen Clubtreffen teil. Der Gewinner ist ganz klar die Marke Saab, die einmal wieder im Scheinwerferlicht strahlen durfte.
Eindrücke von der IntSaab 2025 und der lebendigen Saab Welt hat auch unser Fotograf Jan mitgebracht. Hier zeigen wir den ersten Teil seiner Impressionen.

Das war die IntSaab 2025 in der Schweiz, Fotogalerie Teil 1
Jan wählte nicht den direkten Weg ins Melchtal. Er traf sich zuvor mit Freunden zur Fahrt über wunderschöne Alpenpässe, und fast wäre die Tour mit seinem Saab 900 Turbo 16S gescheitert. Dass er letztlich doch unterwegs sein konnte, ist eine andere Geschichte, die ich in den nächsten Tagen erzählen werde. Sie ist etwas dramatisch und berichtet vom Leben mit alten, charaktervollen Autos.
Es kann sein, dass die Fotos aus der Schweiz etwas mit einem machen. Das Bild mit dem Saab 900 Turbo 16S auf dem Furkapass vor dem berühmten Hotel Belvédère ist fast ikonisch zu nennen, und es rief in der Redaktion gewisse Reaktionen hervor. Und die darauffolgenden Bilder aus dem Melchtal fangen eine ziemlich entspannte Szene ein, die ein besonderes Event genießt.
Das Saab Leben ist nicht nur auf Autos aus Schweden (oder Finnland oder Österreich) fokussiert. Es ist mehr! Ich denke, es ist Gemeinschaft und es ist ziemlich international und harmonisch. Das ist und war es schon immer: Die Automarke der Flugzeugfirma verbindet, und Ereignisse wie die IntSaab 2025 bräuchte es sehr viel mehr.
Vielleicht war dieses internationale Saab Club Treffen auch eine Vorlage für die kommenden. Etwas mehr Öffentlichkeitsarbeit wagen, offensiv sein, raus aus der gemütlichen und manchmal staubigen Clubecke, wo sich immer die gleichen Menschen treffen, und einmal etwas Neues wagen!
Die ikonische Marke aus Trollhättan hätte es tatsächlich verdient!
Bilder von Jan-Hendrik Rühmke
Tatsächlich waren wir das erste Mal auf so einem Event, angelockt durch die Ankündigung im Blog und das sensationelle Teaser Video. Wir, die „gelbe Fraktion“, waren hellauf begeistert. Ein ganz großes Kompliment an die Schweizer Saab-Freunde, auch, wie elastisch sie den nicht so erwarteten Ansturm bewältigt haben. Das ist die Benchmark für alles Künftige…..
Und, nicht zu vergessen, der 900 16S ist nat. der Knaller vor dem Belvedere…..
Sämtliche Bilder wären kalenderfähig, wenn ich das mal sagen darf.
… zwar etwas “off topic”, aber:
Das Bild/Motiv ” … Jan, unterwegs in das Melchtal …” find ich super – prima gelungen! 🙂
Wir lieben es ebenfalls 🙂
Das Ding ist doch glatt “Kalender- oder gar Poster-tauglich”! 🙂
Ist es absolut. Nur so meine Meinung 😉
Vielen Dank! Dabei hat mich das Bild vor eine kleine Herausforderung gestellt – so leer wie auf dem Bild wars da oben nämlich gar nicht. Fürs bessere Verständnis und damit man mal sieht wie viel Arbeit ein einzelnes Bild machen kann, hier mal (ausnahmsweise) das Original – exakt das gleiche Bild, nur ohne jegliche Form der Anpassung
Das dachte ich mir fast. Dort ist es selten leer.
Oh, sehr cool/interessant – danke für die Hintergrundinfos!
(das macht das Bild noch besser!!!!)
Was bedeutete da “Anpassung”?
“Lange gewartet”, Photoshop o.ä., KI (bzw. KI in PS)?
Mehrheitlich Photoshop, das entfernen von Personen & Gegenständen mit dem Ziel das es quasi nicht auffällt ist aufwendiger je mehr störende Gegenstände ein Bild enthält.
Abwarten bis das Motiv vor Ort passt war an dem Wochenende unmöglich. Dafür war es bei knapp 30 Grad einfach viel zu voll.
Toll gemacht Jan, Gratulation
PS. wir fahren da immer ganz früh am Morgen los, die Schatten sind dann leider etwas länger, dafür weniger Verkehr … have a look 😉
eine Miura und ein 250iger Cabriolet, wenn ich das richtig seh`
hey, top!,,
Sorry, dass ich das Thema noch mal aufgreife.
… und auch wieder etwas OFF-TOPIC!
Aber ich finde es schon fast etwas “erschreckend”, was man heute mit “Bearbeitung”, besonders auch schon Handy, KI o.ä. ganz schnell so machen kann.
(hab mal frecherweise dein Original genommen, in PS nur paar Bereiche markiert und PS-KI-Standard-Generierung ohne jeden “Befehl” in 1-2 min drüberlaufen lassen … hoffe, du hast nichts dagegen).
Ich bin noch aus einer Generation, in der ein “Original” ein Original war.
Aber heute “manipuliert” ja jedes Handy ein Foto schon bevor es auf dem Speicher abgelegt wird.
Und je jünger die “Leute” sind, umso mehr stören die sich gar nicht daran.
Z.B. mein Neffe (wird 30) kann mein “Rumgejammer” und meine “Bedenken” überhaupt nicht verstehen bzw. auch nur ansatzweiseirgendwie nachvollziehen. Hmmm … 🙁
Mir hingegen graust es mittlerweile ab und an dabei!
(um nicht zu sagen immer öfter)
Dazu:
Ich mach ca. seit Jahrtausendwende eher sporadisch als Hobby und nur aus Spaß 360°/180°-Panoramaaufnahmen für mich.
Zuerst mit Apple QTVRAS (damals schon “veraltet”; und etwas PS) hab ich früher ca. 1-3 Tage für ein Panorama gebraucht.
Später mit “anderen prof. Tools” (liebe übrigens immer noch Autopano Giga) natürlich etwas weniger.
Heute machen das (fast) sog. 360°-Kameras mit “einer” einzigen Aufnahme bzw. div. Programme in wenigen Stunden oder gar Minuten.
Nichts für ungut, kann den Punkten gar nichts abgewinnen. Wir fahren auch nicht mehr mit Vergaser und Choke durch die Gegend, luftgekühlt ist auch vorbei und in modernen Saabs gibts Klimaautomatik und Tempomat.
Mag ggf. am Altersunterschied liegen. Punkte wie diese ließen sich auch auf andere Dinge übertragen – da das hier aber der Saabblog und nicht Photoshopblog ist, und Offtopic-Themen nie gut sind belassen wir es einfach mal dabei.
Einfach mal das Leben genießen, sich an schönen Dingen erfreuen und nicht immer aus allem eine moralische Diskussion machen – das wäre fein.
Huch …. ich glaub, da hast du etwas in den falschen Hals gekriegt.
Das war alles gar nicht bös gemeint und besonders ja auch nichts gegen dich oder deine Arbeit bzw. dein Foto ….
… ist mir halt nur so “zum Abend” mal wieder auf- und eingefallen (u.a. wegen der parkenden Autos im Hintergrund in deinem Bild) und kam dann irgendwie vom Hündchen aufs Stöcken. 🙂
Und das Wochenende und Wetter geniessen tu ich … und mäkeln ist meist auch eher nicht so mein Ding (aber man darf ja für sich manche seiner Sachen/Arbeit durchaus mal etwas “kritischer” oder anders sehen).
Aber wie du sagst: belassen wir es so … 🙂
Ich glaube, da wurde einfach aneinander vorbei geredet. Grundsätzlich sind Fotobearbeitungen ein alter Hut und seit Jahrzehnten gang und gäbe – gerade im professionellen Bereich, in der Werbung, für Kalender, Zeitschriften usw. Eine tolle Sache, wie auch hier bei dem wunderschönen Foto von Jan.
Was mac9-5 wohl meinte, ist, dass es heute jeder ohne großen Aufwand machen kann, es grundsätzlich kein Problembewusstsein mehr gibt und sich alles rasend schnell im Internet verbreitet.
Entscheidend ist dabei, wer Bilder von wem mit welchem Objekt wo verbreitet.
“Aufgehübschte” bzw. perfektionierte Bilder vom eigenen Saab – tolle Sache, absolut legitim und Chapeau für das super Ergebnis! Grausig hingegen, wenn Köpfe auf (andere) nackte Körper montiert werden (machen schon Schüler und treiben damit Mitschülerinnen, Lehrerinnen usw. in die Verzweiflung), oder sonstwie Missbrauch oder Verunglimpfung betrieben wird oder Fotografen um ihr Urheberrecht betrogen werden. Man kann alles missbrauchen, aber insoweit gebe ich mac9-5 recht: Das geht heute (viel zu) leicht und es gibt, gerade bei der “Selfie-Generation”, diesbezüglich wenig Problembewusstsein, was dann natürlich zu schlimmsten Auswüchsen führen kann.
Und man sollte sich stets dessen bewusst sein, dass man im Netz keinem Foto, keinem Video, keinem Text, keinem Zitat trauen kann – was aber erschreckend viele tun.
Wir “reden” hier ja manchmal über grundsätzliche Fragen, wenn es einen Bezug zum aktuellen Thema auf dem Blog hat (zB Energiepoltik, Völkerverständigung, Klimakrise usw.). Warum nicht? Ich freue mich immer, dass es hier dabei aber, trotz z.T. kontroverser Themen, immer höflich bleibt – was die absolute Ausnahme im Netz ist!
Danke. 🙂
So ungefähr meinte ich es eigentlich auch, wie du es – viel besser als ich zuvor – beschrieben hast.