Eine Saab Werkstatt brennt ab, der Eigentümer hofft auf Solidarität
Am 2. Juli vernichtete ein Feuer zwei Handwerksbetriebe in der Umgebung von Saint-Briac-sur-Mer. Eines der beiden betroffenen Unternehmen ist eine in der Gegend bekannte Saab Werkstatt, die restlos zerstört wurde. Der Brand brach gegen 20:00 Uhr aus, aber die rund 50 aus St. Malo herbeigeeilten Feuerwehrleute konnten die Gebäude nicht retten, und auch klassische Saab wurden zu einem Opfer der Flammen.
Der Besitzer steht nach der Katastrophe vor dem Nichts. Freunde und Familie versuchen zusammen in einer Hilfsaktion, ihm einen Neustart zu ermöglichen. Die kleine Werkstatt ist in der französischen Saab Szene bekannt. Besitzer Yam wird als freundlich und engagiert beschrieben, und ihm wird ein Neustart gewünscht. Lager, Werkzeuge und Autos wurden zum Raub der Flammen, der Schaden wird vermutlich in einer sechsstelligen Höhe ausfallen.

Eine Saab Werkstatt brennt ab, der Eigentümer hofft auf Solidarität
Die lokalen Medien berichten vom Brand, vom Gebäude ist nichts mehr übrig (Link). Die Werkstatt in Saint-Briac-sur-Mer scheint in der Vergangenheit Partner der schwedischen Orio AB gewesen zu sein, Fotos im Netz zeigen eine Spezialisierung auf klassische Fahrzeuge bis hin zur kompletten Restaurierung. Natürlich sind auch in der Bretagne die Saab Spezialisten nicht reichlich vorhanden.

Kunden berichten von teilweise langen Anfahrten, die sie gerne auf sich nehmen, und es wäre schön, das Fachwissen und das Engagement rund um die schwedische Kultmarke zu erhalten.
Für den Neustart wird einiges an Solidarität nötig sein
Einen Tag nach dem Brand initiierte die Familie eine Spendenaktion mit dem Ziel, Yam einen Neustart zu ermöglichen. Es wird einiges an Engagement nötig sein, um zumindest die finanziellen Wunden etwas zu heilen.

Von dem seelischen Trauma erst gar nicht zu reden. Die Werkstatt in der Bretagne (Link) hat eine Chance für einen Neustart verdient. Wir haben hier etliche Leser aus unserem Nachbarland, aber auch internationale Solidarität ist willkommen.
Erste Spenden sind bereits eingegangen, jede Summe zählt, mehr zu der Solidaritätsaktion finden Sie hier (Link).
Mit Bildmaterial aus den sozialen Medien
Leider gibt es immer wieder neben den tollen saabigen Nachrichten auch Dramen. Eine Spende ist raus. Valencia betreffend stimme ich meinen Vorrednern zu. Auch wenn der Neuaufbau der Existenz sicherlich ein unvorstellbarer Kraftakt ist, hätte ich mir gerade als die treibende Kraft hinter der Spendenaktion ein – wenn auch nur knappes – Feedback gewünscht, welches ich umgehend an die Leser weitergegeben hätte. Nichts desto trotz war meine Freude groß im Internet zu sehen, dass Ferris-Auto aus dem Schlamm auferstanden ist. An meiner Hilfsbereitschaft werden solche Umstände nichts ändern. Es scheint das neue Normal zu sein. Auch von der durch einen Wirbelsturm in Florida zerstörten Werkstatt haben wir nie wieder was gehört. Nicht nur deshalb ist unsere Welt in der Tat in vielen Belangen von jeder Perfektion entfernt. Machen wir das Beste draus. Einen schönen Restsonntag.
Moin Lizi – meine “Kritik” ging nicht in deine Richtung – Du hast “nur” das getan was viel mehr Menschen tun sollten !!
Danke für dein tolles Saab Arrangement …
LG Thomas
Ich habe es auch nicht als solche aufgefasst lieber Thomas. LG
Liebe Lizi,
danke für Deine Rückmeldung – Du warst ja ganz nah dran und hast mit dem Spendenaufruf für Ferris’ Auto eine starke, solidarische Geste gesetzt. Umso mehr verstehe ich, dass Du es bedauerst, selbst kein Feedback erhalten zu haben. Ich teile dieses Gefühl.
Natürlich ist es nachvollziehbar, dass nach einem solchen Verlust der Fokus zunächst auf Wiederaufbau und Alltagssicherung liegt – da bleibt wenig Raum für Worte des Dankes. Und Ferris selbst hat den Aufruf ja nicht gestartet. Dennoch: Ein kurzes Zeichen – gerade aus dem Umfeld – wäre in meinen Augen wichtig gewesen, auch um die Verbundenheit der Unterstützer zu würdigen.
Ich selbst hatte damals ebenfalls direkt an die Werkstatt gespendet, ohne Plattform oder Rückkanal – und somit auch ohne Erwartung auf ein persönliches Dankeschön. Aber gerade weil der Kreis der Saab-Enthusiasten überschaubar ist, hätte ein öffentliches Lebenszeichen oder ein kurzer Dank (auch im Namen von Ferris) viel bewirken können.
Vielleicht kommt da ja noch etwas – ich hoffe es sehr.
Schon wieder ein Drama, vermutlich ein kleiner Betrieb mit ein, zwei Leuten. Ich drücke die Daumen dass alles gut geht!
Wieder so eine Nachricht die die Saab Welt nicht braucht – traurig und deprimierend zu gleich…
Da hängen persönliche Schicksale und Existenzen dran und und und
Hatte “der Lizi” Ende letzten Jahres nicht etwas Ähnliches aus Valencia geschrieben !?
Klar – die Hochwasseropfer – Saab’s voller Schlamm …
Schlimme Bilder – auch einige von unseren Saab Freunden Thüringen, haben da spontan und ohne zu fragen sofort “einige” Euronen gespendet …
Nur leider kam hierbei keinerlei Rückinfo [oder einfach nicht gelesen] wie sich die Sache weiter entwickelt hat – wieviel Geld ist eigentlich zusammen gekommen und was wurde denn aus den Saab’s !?!?
Versteht mich bitte nicht falsch – ich wäre auch bei diesem Spendenaufruf sofort wieder dabei – aber weiterführende Infos würde ich mir einfach wünschen …
Allen Saab Freunden eine schöne friedliche und erholsame Urlaubszeit ohne solche Meldungen die wir alle nicht brauchen und wollen…
LG.Thomas
Ich verstehe das absolut, die stärkste Gruppe der Spender (man konnte den Verlauf verfolgen) waren die Leser hier.
Es gab nie eine Rückmeldung, es kam kein Dank, es war einfach Schweigen oder nichts.
Das ist sehr traurig und schränkt bei weiteren Dramen, wo Hilfe nötig ist, das Engagement ein.
Unsere Welt ist leider weit von jeder Perfektion entfernt.
In solchen Fällen wie diesen beiden z.B. ist mir persönlich, der “Dank” nicht das Wichtige – ABER !! – ne Info was draus geworden ist, fände ich schon toll und gebietet irgendwo auch der Anstand …
Trotzdem DANKE für diese – wenn auch traurige Saab Geschichte ..
LG.