Saab Sonderausstellung – Forney Museum of Transportation
Die Saab-Welt ist klein, der Planet scheint überschaubar. Leser, unterwegs an beliebigen Orten auf dem Globus, entdecken Aktivitäten wie die Saab Sonderausstellung im Forney Museum of Transportation in Denver und informieren uns. Das ist großartig, denn unsere Leserschaft ist so international, wie die Saab-Begeisterung grenzenlos ist.
Das Forney Museum zeigt noch bis zum 3. Februar eine Saab-Ausstellung, die unter dem gut gewählten Motto “Go Swift, Go Safe, Go Saab” steht. Spannend ist, dass sich fast sämtliche Exponate einem sehr guten Zustand befinden und beinahe ein Überblick über die komplette Markengeschichte geboten wird.

Saab Sonderausstellung – Forney Museum of Transportation (Denver)
Leser Torsten, der für uns in Denver war, bemerkt dazu Folgendes: Man sieht vom Saab 92B angefangen fast die komplette Saab-Produktpalette. Aber bezeichnenderweise fehlen die US-Derivate wie der Saab 9-7X und der 9-2X. Letzteren entdeckt man im Straßenbild von Denver immer noch vereinzelt. Aber die nach wie vor noch umstrittene und stark von GM beeinflusste Designsprache der letzten Jahre wird im Rahmen der Sonderschau ausgeklammert.
Die Ausstellung endet deshalb mit dem Saab 9-5 OG Facelift zur Serie 2. Die Serie 3 Chrombrille, sie gehört zu der 9-2X und 9-7X Designepoche dazu, fehlt ebenso wie der Saab 9-5 NG und der 9-4X.
Beide sind zwar gelungene Saab, aber auch lupenreine GM-Konzernprodukte. Und vielleicht tragen die Ausstellungsmacher dem Unternehmen in Detroit den Mord an Saab immer noch nach.
Eine Saab Sonett Serie 1 ist eine Seltenheit
Ein Makel ist das kaum, denn die Ausstellung punktet mit aufsehenerregenden Exponaten. Wo sonst kann man eine Saab Sonett Serie 1 sehen? Nur sechs Exemplare wurden hergestellt, zwei parken in der Sammlung in Trollhättan. Das in Denver gezeigte Exemplar könnte die Nummer 3 von 6 sein.
Die Exponate atmen besonders viel Saab-Spirit, sie sind auf keinen Fall sterile Ausstellungsstücke. Etliche sind vermutlich Leihgaben von Mitgliedern des Rocky Mountain Saab Club, der die Ausstellung unterstützt. Sie gehören zum Leben der Clubmitglieder dazu und müssen nicht immer zu 100 % original sein.
Die geforderten 17 $ für den Eintritt sind gut investiert. Das Forney Museum of Transportation ist eine Non-Profit-Sammlung, welche ihren Ursprung bei Forney Industries hat. Das Stahl verarbeitende Unternehmen blickt auf eine 90-jährige Geschichte zurück und ist nach eigenen Angaben eine der am längsten produzierenden Firmen in den USA.
Go Swift, Go Safe, Go Saab ist bis zum 3. Februar 2025 in den Räumen des Museums zu finden (Link).
Danke an Torsten, der uns mit seinen Bildern und seinen Eindrücken diesen Beitrag ermöglichte.
Der rote Sonett No. 3 befindet sich so weit ich weiß in Schwedischem Besitz, deshalb wahrscheinlich das Schwedische Nummernschild. In USA befindet sich allerdings der orangene No. 2. Sehr schöne Ausstellung, werde es allerdings nicht mehr schaffen bis Ende Februar
Der Sonett 1 ist ein Replikat und wurde als #7 bezeichnet.
Das man GM den SAAB-Mord nachtragen tut, könnte stimmen, Die Modelle des 900OG bis 1988 wurden als die Besten bezeichnet, danach wurden mInderwertige Teile von GM verbaut, schrieb man.
Die Besichtigung hat übrigens 3×17$ gekostet, die Familie musste, wollte mit 😉
Wunderbar, danke Thorsten
Das ist Saab Community vom feinsten. Jeder bringt sich ein!
Wow, was für eine starke Ausstellung/Sammlung! Klasse Fotos!
Großartig :-)!
Danke an Torsten, der 17 $ (für die Community(zusätzlich zu den Blogeinheiten)) investiert hat ;-).
sehr schöne Photos von tollen Exponaten, danke Torsten!