Gefahr für Trollhättan? Evergrande Auto Unternehmen in Konkurs!
Zwar arbeitet NEVS in Trollhättan eigenständig und ohne jede Finanzierung aus China. Großangelegte Immobilienverkäufe aus dem Bestand des früheren Saab Werks haben die Unabhängigkeit ermöglicht. Sie gilt als ist mittelfristig gesichert, aber jetzt könnte sich in China ein Gefährdungspotenzial aufbauen, das Auswirkungen bis nach Schweden haben wird.
Der Evergrande Konzern wird abgewickelt, für die Elektroauto Sparte mit verschiedenen Werken und produktionsreifen Modellen suchten die Insolvenzverwalter Investoren. Bis jetzt ohne jeden Erfolg, in der Zwischenzeit gefundene Lösungen zerschlugen sich regelmäßig.
Es könnte sein, dass es hier keine Zukunft mehr geben wird. Denn erste zur Auto-Gruppe gehörende Unternehmen gehen in den Konkurs.

Gefahr für Trollhättan? Evergrande Auto Unternehmen in Konkurs!
Betroffen sind Evergrande New Energy Vehicle und Evergrande Smart Automotive, für die Gläubiger am Wochenanfang die Eröffnung des Konkursverfahrens beantragten (Link). Die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb sind enorm, im Prinzip kommen so noch vorhandene Warenflüsse und Produktion endgültig zum Erliegen.
Evergrande Auto hatte erst vor Wochen die Hoffnung geäußert, mit dem elektrischen Hengchi 5 SUV und einem zusätzlichen Modell neu durchstarten zu können. Beide Fahrzeuge wurden auch mit schwedischer Hilfe entwickelt. Die Hoffnung auf den Neustart dürften sich spätestens jetzt zerschlagen haben.
Im Hinblick auf die anhaltende konjunkturelle Schwäche in China und der vorhandenen Überproduktion an rein elektrischen Fahrzeugen ist es fraglich, ob sich ein Investor für die gescheiterten Evergrande Ambitionen finden wird.
Die Situation könnte für Trollhättan prekär werden. NEVS befindet sich immer noch im Besitz des chinesischen Konzerns. Mit dem Unternehmen auch das Emily GT Konzept und die restlichen Immobilien im Stallbacka Industriegebiet, die früher zum Saab Werk gehörten. Ob Evergande Gläubiger auch in Schweden tätig werden, zeigen die nächsten Monate.
Ich drücke für restlichen Mitarbeiter in Trollhättan und Umgebung die Daumen, das der “Krisenkelch” woanders seine Runde dreht…
Was sind in China für Gelder “verbrannt” worden…, unglaublich.
Es ist wohl endlich an der Zeit den ganzen E- Auto Wahn mit seinen sinnlos Produktionszahlen ökonomisch und auch ökologisch zu hinterfragen.
Die riesigen “Lager” unverkaufter Autos überall sind weder das Eine noch das Andere [meiner Meinung nach]
Bestes Beispiel, die riesigen “Halden” in Brandenburg von einem E-Auto Hersteller aus ….
Für “unser” altes (Rest) – Werk wünsche ich den Mitarbeitern alles nur erdenklich Gute …
Schönes WE aus Thüringen
Der Überdruck der chinesischen Autoproduktion landet dann in Bremerhaven und wird zu jedem Preis in den Handel gedrückt.
Dies wären dann bereits gefertigte Elektrofahrzeuge. Soweit ist es in Trollhättan ja noch nicht mal gekommen. Das Problem scheint aber mittlerweile tatsächlich der Verkauf von Elektroautos aufgrund von Nachfragerückgang zu sein – somit wird es einen seriösen Investor für Trollhättan erstmal nicht geben.
Besser würden die Chancen wohl stehen, wenn in Trollhättan auch Hybridfahrzeuge jeglicher Art in der pipeline wären.