Emily GT Investor kritisiert die hohe schwedische Steuerlast
Ob das noch mal etwas wird? Emily GT Investor J. Mohammad möchte in Trollhättan Autos bauen. Eigentlich. Vielleicht auch nicht. Denn der rote Teppich wird dem libanesisch-palästinensischen Geschäftsmann nicht ausgerollt und auch der Plan, die alte Saab Fabrik zu erwerben, funktioniert nicht wie gewünscht.
Seit Wochen kann man in dieser Angelegenheit ein Schauspiel beobachten, bei dem es um Worte, weniger um Taten geht. Die Ambitionen ein Grundstück auf dem Gelände der früheren Saab Werke zu kaufen, sie sind jetzt im kommunalen Eigentum, gibt es auch noch. Ob sie erfolgreich sein werden, ist fraglich. Jetzt kritisiert J. Mohammad die hohe Steuerlast in Schweden und erhält eine umgehende Antwort.

Emily GT Investor kritisiert die hohe schwedische Steuerlast
Die Kritik lanciert in den sozialen Medien, erhielt eine postwendende Retoure aus Trollhättan. Trollhättan Kommunalrat Peter Eriksson antwortete über Sveriges Radio (Link), dass eine Sonderbehandlung nicht möglich sei. Mit anderen Worten – unsere Steuern sind für alle gleich.
Währenddessen hat EV Electra die internationale Homepage zum wiederholten Mal überarbeitet. Interessant für alle, die das Geschehen weiter verfolgen möchten, ist der Business-Plan (Link) der nun online ist. Auffällig ist der Verweis auf 2 Micro-Factories, die im Laufe der Jahre auf 4 anwachsen sollen, und dass 20 % des benötigten Kapitals bereits eingesammelt wären.
Tatsächlich bleibt fast alles im Nebel des Göta Älv verborgen, denn die Flut der projizierten Zahlen und Statistiken lässt weder einen Rückschluss auf die Höhe der Investitionssumme noch auf einen konkreten Zeitplan zu. Denn Jahreszahlen zu nennen, wird im Geschäftsplan nachdrücklich vermieden.
Das Schauspiel rund um das Emily GT Projekt wird vermutlich weitergehen und jenen Teil der Saab Szene, den es wirklich interessiert, noch etwas beschäftigen. Am 17. Februar kündigte J. Mohammad über LinkedIn (Link) wichtige Neuigkeiten noch vor Ende des Monats an. Sie würden die automobile Welt, nicht nur Schweden oder Europa, durcheinanderwirbeln, schrieb er an seine Anhänger.
…..nun ich bleibe abwartend gespannt und glaube nicht an einen Erfolg des Businessplanes.