Saab 9-3 Trifuel SportCombi Vorstellung im Saab Museum

Bei Saab geschieht etwas. Die Trennung von GM vor einem Jahr hat dem kleinen Hersteller aus Schweden spürbar gutgetan. Mit den vorhandenen Mitteln werden kleinste Lücken besetzt, der Trend geht zu umweltfreundlichen Technologien.

Die Entscheidung der schwedischen Regierung, umweltfreundliche Autos weiterhin mit Prämien zu fördern, hat Saab und ANA (ebenfalls aus Trollhättan) darin bestärkt, den Saab 9-3 Sport Kombi Trifuel vorzustellen.

Gestern wurde das Auto im Rahmen einer Kundenveranstaltung im Saab Museum Trollhättan vorgestellt. Der CEO von ANA Trollhättan präsentierte den Saab 9-3 Trifuel Sportkombi als einzigartig für Benzin-, Ethanol- und Biogasbetrieb. Keneth Johansson, der Leiter für alternative Antriebstechnik beim Hersteller, zeigte als einzigen optischen Unterschied den etwas kleineren Kofferraum.

Ansonsten ist der Trifuel Saab 9-3 Sport Kombi absolut identisch mit jedem anderen 9-3 SportCombi.

Saab 9-3 Trifuel SportCombi Präsentation im Saab Museum
Saab 9-3 Trifuel SportCombi Präsentation im Saab Museum

Saab 9-3 Trifuel SportCombi Vorstellung im Saab Museum

Biogasfahrzeuge werden in Schweden gefördert, genau wie die in Kürze erwarteten Elektrofahrzeuge, um den angestrebten Energiemix zu erreichen, der die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern oder beenden soll.

Beide Fahrzeugtypen haben in Schweden einen höheren Preis als konventionell betriebene Fahrzeuge, die Preisdifferenz beträgt ca. 50 000 SEK, wird aber durch Steuerverünstigungen weitgehend aufgehoben.

Bislang hat ANA ein Abkommen mit Saab über den Umbau von 300 Biogas Saab (Link). “Wir werden sehen, ob es nur diese 300 Autos sind, oder ob es tatsächlich mehr werden“, so Joachim Lind, Präsident von ANA Trollhättan. Wir haben begonnen, Trifuel Saabs in ganz Schweden zu verkaufen.

So werden zum Beispiel Saab Trifuel Fahrzeuge bereits am Flughafen Uppsalla eingesetzt. Es gibt dort ein System, mit welchem Biogasfahrzeuge (und Green Cars) beim Personentransport bevorzugt behandelt werden.

Erwartet wird in Schweden eine Förderung für sogenannte “Super Green Cars”. Autos, welche weniger als 50 Gramm CO₂ pro Kilometer emittieren. Es ist wahrscheinlich, dass speziell Elektroautos und Hybridfahrzeuge von dieser Förderung profitieren. Allerdings sind die Regeln noch nicht festgelegt.

Es gibt in Schweden also noch viel zu tun. Wir warten auf den Plug-in-Elektro Saab in Serie.