Der Saab 95 ist der schwedische Kombi aus der Flugzeugfabrik
In Trollhättan läuft es Mitte der 50er Jahre gut für Saab. Die Kapazität wird von 12.000 auf 20.000 Autos pro Jahr erweitert, und die Umstände entwickeln sich so hervorragend, dass man ab 1959 die Produktion von Flugzeugteilen einstellt. Der Standort ist künftig komplett für die Personenwagenfertigung ausgelegt.
Anderswo ist die Auftragslage nicht so rosig. Am Saab-Hauptsitz in Linköping bleiben die Aufträge für neue Flugzeuge aus, der nationale Verteidigungsrat empfiehlt eine starke Reduzierung der Bauaufträge. Die Konstrukteure und Arbeiter melden eine Unterbeschäftigung, das Problem soll die Autoproduktion lösen.
Was in Trollhättan funktioniert, könnte auch für Linköping gelten. Der Saab 95 Kombi, der Saab 32 Lansen und der am Horizont erscheinende Saab 35 Draken kommen dann aus einer Fabrik. Die Koexistenz währte jedoch nicht besonders lange.

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