Solidarität in der Saab Welt – Fundraising für den SAAAB Store

Da wir immer mehr Leser aus Nordamerika begrüßen dürfen und die Saab-Welt eine kleine und gleichzeitig grenzenlose ist, berührt die Redaktion das Schicksal des SAAAB Store in Tampa, Florida. Der Store ist eine der vielen kleineren Werkstätten, deren Mission es ist, die Marke am Leben und die Fahrzeuge auf der Straße zu halten.

Durch den Hurrikan Milton wurden die Werkstatt und ihr Inventar schwerbeschädigt, ohne umfangreiche Investitionen kann der Betrieb nicht wieder aufgenommen werden. 30.000 US-Dollar werden benötigt, fast 20 % der Summe sind bereits über eine Fundraising-Aktion eingezahlt worden.

Wir möchten helfen, indem wir der Initiative eine erweiterte Plattform und Bekanntheit geben.

SAAAB Store in Tampa, Florida - benötigt Hilfe
SAAAB Store in Tampa, Florida – benötigt Hilfe

Solidarität in der Saab-Welt – Fundraising für den SAAAB Store

Kalea Manjerovic organisiert das Fundraising für ihren Vater Michael Manjerovic. Sie schreibt dazu folgende Worte:

Hallo zusammen, mein Name ist Kalea und mein Vater ist der Besitzer des SAAAB Store (Link).

Viele von Ihnen kennen ihn vielleicht als Manjo oder Mike the Saab Guy!

Leider wurde die Werkstatt während des Hurrikans Milton stark überflutet. Sie liegt überhaupt nicht in einem Überschwemmungsgebiet, und dies war viel verheerender, als wir es uns hätten vorstellen können.

Jedes einzelne Auto wurde überflutet, bis auf die wenigen, die auf Hebebühnen standen. Teile, Maschinen und Werkzeuge im Wert von Tausenden Dollar gingen nach Jahren harter Arbeit und Hingabe verloren.

Wir müssen alles komplett herausreißen und von vorn beginnen. Das Wasser stieg etwa 60 cm in das Büro hinein, draußen sogar noch höher. Es hob den Bürokühlschrank hoch und schob ihn 1,20 m von der Wand weg. Wir hatten Ersatzteilbehälter, die zu schwer waren, um sie mit der Hand zu tragen, die vom Wasser mitgerissen und umgekippt wurden.

Die Radauswuchtmaschine und die Reifenmaschine waren ebenso wie die Achsmessmaschinenköpfe nicht mehr zu retten. Es warf sogar unseren Luftkompressor um. Ich habe gesehen, wie mein Vater nicht nur sein ganzes Herzblut in das Geschäft, sondern auch in die Autos gesteckt hat, die er im wahrsten Sinne des Wortes wartet und pflegt.

Sein Ziel war es immer, diese Autos auf der Straße zu halten, und wenn Sie jemals einen Saab besessen haben, können Sie sich vorstellen, warum!

Er hat versucht, aufzuräumen und die Werkstatt wiederherzustellen, damit wir weiterhin Saabs warten können. Aber langsam wird ihm klar, wie umfangreich all die Reparaturen sein werden. Fast nie sehe ich meinen Vater um Hilfe bitten, also werde ich für ihn bitten.

Ich weiß, dass viele Menschen in diesen letzten Stürmen ihr Leben verloren haben. Wenn Sie also nur etwas mit uns teilen können, würden wir das unendlich schätzen.

An unsere Saab-Community: Wir lieben und schätzen Sie alle und danken Ihnen in aller Bescheidenheit für alles, was Sie dazu beitragen können, die Werkstatt meines Vaters wieder zum Laufen zu bringen!

Möchten auch Sie helfen? Die Spenden für den SAAAB Store werden auf Gofundme gesammelt (Link).

13 Comments
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Peter Wintersteiger
1 Jahr zuvor
Der Lizi
Der Lizi
1 Jahr zuvor

Großartig Tom. Danke für die Möglichkeit auch auf der anderen Seite des Atlantiks helfen zu können. Der von uns verursachter Wahnsinn geht jedoch leider weiter. Auch aus Valencia gibt es sehr traurige Nachrichten. Viele seltene wunderschöne Saabs sind wohl für immer verloren. Werkstätten zerstört. Noch schlimmer sind die Toten und immer noch Vermissten.

cab-micha
cab-micha
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Lizi

Traurig! Wer einmal in Valencia war und sich begeisterte, ist jetzt um so geschockter über die schlimmen Bilder.

Dietmar Erhard
Dietmar Erhard
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Lizi

Noch nie habe ich solche Bilder gesehen wie in Valencia und Umgebung.
Eine kaum zählbare Masse an aufgetürmten und übereinander geschobenen
Autos ist für mich das Sinnbild, dass der Planet sich direkt und unmittelbar
des Übels der ungezügelten Massenmobilität und damit des bis heute nicht
gedrosselten CO² Ausstoßes entledigen will.
Bei aller Leidenschaft für das Fahren mit unseren schönen Saabs müssen
wir erkennen, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir alle uns
ändern müssen, es geht um Leben und Tod.

Mac Saab
Mac Saab
1 Jahr zuvor
Reply to  Dietmar Erhard

Ich denke wir Saab Menschen haben einen sehr geringen Anteil daran. Keine Neuwagen die produziert werden, geringe Kilometer im Jahr, bewusst und umsichtig genießen. Gäbe es mehr mit unserem Verhalten, wäre einiges besser.

Fairerweise muss man sagen, dass dieses Verhalten nicht ganz freiwillig entstanden ist.

Ebasli
1 Jahr zuvor
Reply to  Mac Saab

Stimmt, das muss man fairerweise sagen. Aber ich habe meine Autos schon immer lange gefahren. In 40 Jahren habe ich durchgehend immer ein Auto besessen, aber insgesamt nur sechs Stück, meine beiden jetzigen Saab einberechnet. Ich habe mir auch früher nie dauernd Neuwagen gekauft – viel zu stressig und eine gute Methode, um Geld zu verbrennen!

Ebasli
1 Jahr zuvor
Reply to  Dietmar Erhard

Ja, unfassbar schreckliche Bilder, sowas hat man noch niegesehen. Die armen Menschen dort! Ganze Straßenzüge, sogar inmitten von größeren Städten, mit grotesk aufgetürmten Autobergen.

Es ist aber nicht nur die (PKW-)Massenmobilität, sondern der ganze hemmungslose Verbrauch und die Idee, dass hierzulande so viele alles ungezügelt genießen müssen. Ich kenne Leute, die 12 (!) Kreuzfahrten pro Jahr machen mir diesen Dreckschleudern – und natürlich müssen dafür mitten im niedersächsischen Binnenland noch mehr riesige schwimmende Kleinstädte gebaut werden. Ich kenne welche, die sich – weil sie zwei tonnenschwere Elektro-SUV haben – als klimabewusdt titulieren, aber zu zweit in einem 250 qm Haus wohnen, dieses beheizen, sich jedes Jahr neue Smartphones, natürlich von der teuren Obst-Sorte, kaufen und jedes Wochenende zu illustren Ausflügen mit dem Flugzeug rund um die Welt jetten. Und wei die Frau es seit dreißig Jahren nicht mehr nötig hat zu arbeiten, dürfen das alle anderen Steuerzahler und GKV-Versicherten mitfanzieren. Und man lässt sich jedes Paket von steuervermeidenden Internet-Kraken durch unterbezahlte Paketboten in die Wohnung schleppen, anstatt mal vor Ort “analog” einzukaufen – Energie sparen sollen immer nur die anderen. Aber man wählt grün und ist hipp.

Völlig irre ist auch, dass immer noch der Großteil der Güter über tausende Kilometer quer durch Europa mit einzelnen LKW gekarrt wird. (Man schaue sich auch mal das trostlosen Leben der Fahrer an, sehr gut zu besichtigen auf den Fähren nach Skandinavien.) Als ich vor 40 Jahren Abitur machte, gab es schon den Slogan “Güter auf die Bahn”. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass der LKW-Verkehr 40 Jahre später statt weniger, noch viel mehr geworden ist. Alles hausgemacht! Die Bahn wurde privatisiert und kaputtgespart, die Binnenschifffahrt liegt danieder. Die Wasserstraßen hier im Norden wurden total vernachlässigt. Obwohl wir dieses verkehrspolitische Desaster 32 Jahren Kohl und Merkel, dem Stillstand währenddessen und den gerne bayerischen, ach so kompetenten Verkehrsministern aus der dortigen (auf Deutschland bezogenen) Splitterpartei zu verdanken haben, spielen die sich jetzt schon wieder als Besserwisser und geborene Sieger auf.

Das ist ja nur auf Deutschland bezogen, aber der Rest der Welt macht es genauso. Man schaue sich nur mal die Privatisierung der”Wassetindustrie” in GB vor 30 Jahren an. Diese Firmen haben sich die Taschen vollgestopft, nichts investiert und seither sind die britischen Gewässer reinste Kloaken.

Und nächste Woche werden wir sehen, ob in einer großen westlichen Demokratie die dumme Schafherde gewillt ist, selbige aufzugeben und einem kriminellen, frauenfeindlichen, sexistischen, minderbemittelten, menschenverachtenden Kretin und Faschist, dem es nur um das Wohl eines einzelnen Menschen, nämlich sich selbst, geht als “Heiland” zu wählen. Unterstützt von einem ebenso machtgierigen und größenwahnsinnigen Demagogen, dessen E-Autos gleichwohl kritiklos gekauft werden.

Entschuldigt bitte diesen viel zu politischen Rundumschlag, der hier wahrscheinlich gar nicht hingehört und, je nach persönlicher politischer Couleur, sicherlich auch von vielen ganz anders gesehen wird – aber das kotzt mich alles so dermaßen an. Es ging und geht immer nur um Geld und Macht und das eigene Wohlbefinden.

P.S.: Ein Großteil der klimaschädlichen Emissionen stammt aus Heizungen und Klimaanlagen, in Deutschland zB viel mehr aus Heizungen als vom privaten PKW-Verkehr. Für diese Immobilien bietet sich die immobile Technik der Elektrizität geradezu an – ohne dass man das Batterie-Thema hat. Aber soweit denkt keiner, man kann ja viel schöner bei den PKW auf das E-Auto-Dogma setzen und fordern, alles Alte zu verschrotten. Sehr nachhaltig!

Aero-93
Aero-93
1 Jahr zuvor
Reply to  Ebasli

Tesla = hoffentlich bald “Geschichte”…

Dietmar Erhard
Dietmar Erhard
1 Jahr zuvor
Reply to  Ebasli

Da bin ich voll bei Dir und sehe das genauso.
Deshalb sind Flüge und Kreuzfahrten für mich ein Tabu.
Trotzdem ist der Verkehr mit 147 Mio to CO² Ausstoß + weitere Gase +Feinstaub ( Zahl von 2022) einiges größer wie Heizung ( 111 Mio to ).
Der Verkehr und auch der Ausstoß nimmt im Verkehr vor allem immer
noch zu im Gegensatz zu den Heizungen, die auf Grund der Wärmepumpen abnehmen.
Dies sollte kein Plädoyer gegen alte Autos, schon gar nicht alte Saabs
sein, sondern notgedrungen ein generelles Umdenken des Wirtschaftens
auf unserem Planeten.

Anne - Redaktion SaabBlog Magazin
Admin
Reply to  Ebasli

Danke!

Detlef Rudolf
Detlef Rudolf
1 Jahr zuvor
Reply to  Dietmar Erhard

Bestimmte Lebensweisen sind in diesem Zusammenhang zwar wirklich schädlich – man sollte es aber nicht übertreiben und alle Mitmenschen so einstufen. Einige wenige gehen tatsächlich mit gutem Beispiel voran und verzichten ganz vorbildlich auf klimaschädliche Kreuzfahrten und häufige Flugreisen.

Jürgen
1 Jahr zuvor
Reply to  Detlef Rudolf

…vor allem die, die sich solche gar nicht leisten können.