Das Emily GT Projekt und EV Electra gehen auf Welttournee

Die Geschichte rund um das Emily GT Projekt geht weiter. Unklar ist allerdings, wohin der Weg mit EV Electra führen wird und ob es jemals zu einem guten Abschluss kommen könnte. Für das Elektroauto mit Radnabenmotor, das weitgehend in Trollhättan unter der Mitwirkung früherer Saab Ingenieure entwickelt wurde, steht eine Art Welttournee bevor.

Ob das die großartigen Neuigkeiten sind, die EV Electra CEO J. Mohammad ankündigte, bleibt offen. In den sozialen Medien sprach er kürzlich von Neuigkeiten, welche die automobile Welt durcheinander wirbeln sollten (Link). Doch davon ist bisher nichts zu sehen.

Virtuelle Emily GT Familie von EV Electra
Virtuelle Emily GT Familie von EV Electra

Das Emily GT Projekt und EV Electra gehen auf Welttournee

Die aktuelle Ankündigung auf LinkedIn (Link) lässt hingegen auf eine Art Welttournee schließen, die im März beginnen soll. EV Electra startet mit dem Emily GT Projekt (?) in China und Hongkong, ist eine Woche später zu Gast in Mailand und Turin und landet in der dritten Woche in Trollhättan.

Freilich fehlen weitere Daten wie ein konkretes Datum, eventuelle Veranstaltungsorte, und auch der Zweck der Tour ist nur zu erraten. Geht es um eine Roadshow für mögliche Investoren, EV Electra bereitet den Börsengang vor (Link), oder mögliche Standorte zur Produktion? Oder ist die Öffentlichkeit der Adressat und soll auf ein neues Produkt und eine weitere Automarke eingeschworen werden?

Diese Fragen bleiben offen, es fehlen mittlerweile viele Antworten und auch in Schweden sind keine Aktivitäten feststellbar. Weder wurde die angekündigte Gründung einer schwedischen Gesellschaft als vollzogen gemeldet, noch werden Stellen zur Weiterentwicklung des Emily GT Projekts ausgeschrieben.

Denn, man erinnert sich, das eigentlich innovativ-revolutionäre Elektroauto mit Radnabenmotoren ist bisher nicht komplett entwickelt. Es ist von rund 18 weiteren Monaten die Rede, bis es bereit für die Fertigung wäre.

2 Comments
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Thyl Engelhardt
Thyl Engelhardt
2 Jahre zuvor

Da ich jetzt weiß, dass die Maschinerie in Trollhättan abgebaut ist, ist doch eigentlich klar, dass der Finanzeinsatz mindestens nochmal 500 Mio für die Fertigentwicklung, plus entweder ein Auftragsfertiger oder nochmal 1-2 Mrd für die Fabrikationslinie beträgt. Und da die Konkurrenz jetzt langsam massiv auf den Markt drängt, ist das ganze auch noch eilig. Ich denke, eine Fertigung in Trollhättan ist damit auszuschließen.

Der Firmeninhaber wirkt weiter eher unseriös und mittellos. Hinzu kommt, dass aufgrund religiöser Konflikte Saudi Arabien (Sunna) als Geldquelle für einen Libanesen (Shia) womöglich ausfällt, obwohl die gerne in E-Mobilität investieren. Aber das kann ich nicht wirklich beurteilen.

bergsaab
2 Jahre zuvor

Sono Motors war auch auf Tour, …..wenn da nicht mehr kommt bleibe ich skeptisch!