Der erste Saab war kompromisslos – wie radikal wäre er heute?

Radikal. Im Februar 1946 präsentierte Gunnar Ljungström der Saab Geschäftsleitung ein Memorandum, das es in sich hatte. Es erklärte die Design Philosophie der entstehenden Automarke, und die verbarg tatsächlich Konfliktpotential. Denn, während etablierte Marktbegleiter noch Autos mit stehenden Kotflügeln und separatem Rahmen bauten, bahnte sich bei den Schweden etwas völlig Neues an.

Ljungström sprach von einer Stromlinienform und von voll verkleideten Rädern. Von einem geringem Luftwiderstand und Effizienz. Die Karosserie sollte selbsttragend sein, was einiges Gewicht sparen würde, der Schwerpunkt aber niedrig, wegen einer guten Straßenlage. Kurz und gut - der Ur-Saab war radikal und kompromisslos. Das führte zu internen Diskussionen, zu Akzeptanzängsten, und zum Mythos Saab.

Die Frage ist: Ein Nachfolger des ersten Saab im Jahr 2023 - wie radikal wäre er heute?

Ur-Saab 2.0 - wie radikal und kompromisslos wäre er heute
Ur-Saab 2.0 - wie radikal und kompromisslos wäre er heute

Ja, ich möchte das weiterlesen …

 


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