Saab News: Noch immer keine Lösung für die Löhne

Die Union Gewerkschaft sammelt weiter Unterschriften ihrer Mitglieder. Sie tut das ungern, denn auch die Gewerkschaft möchte Saab nicht in weiter Gefahr bringen. Denn, in Schweden zeichnet sich eine konjukturelle Wende ab.
Die Banken warnen vor fallenden Immobilienpreisen und auch die Neuzulassung von PKW ist nach einer einmaligen Rekordfahrt rückläufig. Dazu kommt, dass Västragöland, die Heimat von Saab eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit hat.
Ein Wegfall der Arbeitsplätze im Autowerk und bei den Zulieferern käme jetzt im falschen Moment. Dazu kommt eine starke schwedische Krone, die den Exporteuren das Leben schwer macht. Vielleicht bringt die sich abzeichnende Wende der Konjunkturentwicklung ein Umdenken in Stockholm und man schätzt Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe.
Auch die Union Gewerkschaft wird nicht lange warten können, ist sie doch Ihren Mitgliedern verpflichtet.
Diese bekommen auch jetzt unbürokratische Überbrückungskredite durch die Vermittlung der Gewerkschaft, aber spätestens nächste Woche wird man Saab die Zahlungsaufforderung zustellen müssen. Bislang hat die Gewerkschaft 800 Unterschriften gesammelt. Am Mittwoch oder Donnerstag wird man Saab die Zahlungsaufforderung zustellen. Saab hat dann nochmals sieben Tage Zeit.
Es kommen zwar Gerüchte aus chinesischen Quellen, aber die sind sehr ungenau und spekulativ. Auch bei der EIB arbeitet man an einer Lösung, aber auch da gibt es nichts konkretes.
Es muss sich also was tun in Schweden für unsere schwedische Automarke.
Daumen drücken, ganz feste. Bitte.
Text: tom@saabblog.net
Hallo zusammen,
ein paar Gedanken über mögliche Investoren möchte ich hiermit kundtun: Als Jaguar vor einigen Jahren an die Tata-Group nach Indien verkauft wurde gab es dort andere sehr finanzstarke Unternehmen, die auch gern zugegriffen hätten. Gibt es irgendwelche Infos, ob aktuell in Indien Interesse für SAAB besteht? Ich könnte mir dies in Anbetracht der neuen Modell-Palette recht gut vorstellen.
Hoffentlich hat man sich in Trollhättan mit den verbindlichen Zusagen in Richtung China nicht den Weg in andere Regionen dieser Welt selbst etwas verbaut. Jaguar beispielsweise wurde von Ford ausschließlich an Ratan Tata verkauft – andere mögliche Miteigner gab es nicht und die Verkaufsverhandlungen konnten somit unkompliziert durchgeführt werden.
Dies soll jedoch nicht heißen, dass eine Partnerschaft mehrerer finanzstarker Eigner aus verschiedenen Ländern völlig illusorisch wäre – harren wir der Dinge und evtl. gibt es ja sogar demnächst einen Hinweis auf indische Investoren.
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein
Detlef Rudolf
Ich drücke ganz feste… will ich doch so dringend einen neuen SAAB bestellen, wenn die Bänder aber nicht bald wieder laufen, dann wird das wohl nix mehr und ich muss – leider, leider – die Marke wechseln… und das will ich doch eigentlich nicht. Also ihr Trolle, Nordlichter und was auch immer, habt ein Einsehen…!!!