Koenigsegg Gemera am Circuit de Reims-Gueux

Der Circuit de Reims-Gueux ist eine legendäre Rennstrecke in Frankreich, die heute nicht mehr genutzt wird. Für den Gemera von Koenigsegg bilden die Artefakte eine passende Kulisse, um einen kurzen Stopp einzulegen. Wie immer, wenn der Gemera irgendwo auftaucht, bilden sich spontan Menschentrauben. Ob es auch der Zufall war, dass ein YouTuber vor Ort war, ist die andere Frage. Aufschlussreich sind die Bilder auf jeden Fall.

Koenigsegg Gemera
Koenigsegg Gemera

Der Koenigsegg Gemera schlägt in jeder Hinsicht ein neues Kapitel in der Geschichte der Marke auf. Der erste GT mit vier Sitzen, das weltweit erste Fahrzeug mit dem revolutionären FreeValve Motor. Auch in Sachen Design geht Koenigsegg neue Wege. Der Gemera hebt die Formensprache auf ein noch höheres Qualitätsniveau als zuvor.

Das YouTube Video zeigt erstmals Details und gibt einen kurzen Blick auf die FreeValve Motor des Gemera frei. Der GT aus Ängelholm ist in jeder Hinsicht ein sehr spektakuläres Fahrzeug, von dem es 300 Exemplare geben soll. Für die Manufaktur von Christian von Koenigsegg eine unerhörte, noch nie dagewesene Stückzahl. Dass man den Gemera an jeder Straßenecke sehen wird, ist dennoch nicht zu befürchten.

Natürlich braucht die Welt keine extremen Sportwagen wie den Gemera, die trotz des optionalen Ethanol Betriebs keineswegs umweltfreundlich sind. Aber es ist gut, dass es sie gibt. In der Manufaktur in Ängelholm entstehen innovative Fahrzeuge, Hochtechnologie aus Schweden. Koenigsegg Erfindungen wie der FreeValve Motor müssen langfristig nicht alleine elitären Supersportwagen vorbehalten bleiben. Eine weitere Verbreitung würde helfen fossile Energie zu sparen, so hätte final jeder etwas davon.

In der historischen Boxengasse des Circuit de Reims-Gueux  bewegt sich der Koenigsegg rein elektrisch. Auch das kann er, politisch korrekt und für 50 Kilometer. Aber, irgendwie wartet man dann doch darauf, dass der Fahrer den Startknopf drückt und den FreeValve Motor zum Leben erweckt. Doch das passiert nicht. Irgendwie ist das bedauerlich.

Mit Bildmaterial der Koenigsegg AB

3 thoughts on “Koenigsegg Gemera am Circuit de Reims-Gueux

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    Ich fürchte, das könnte sinnbildlich sein …

    Gemeint ist der Free Valve und der Umstand, dass er im Video nicht zum Leben erweckt wurde. Die Schlacht um die Zukunft von Verbrennern und ihr Potential scheint politisch geschlagen.

    Der Gemera kann sogar E100 tanken, oder? Und es ist ein kleiner Dreizylinder unter der Haube. Und der bleibt aus?

    Ja, doch, das hat irgendwie Symbolkraft. Ressourcen darf man nur noch elektrisch und dann aber völlig ungeniert maßlos verbrauchen und verschwenden. Selbst Greta echauffiert sich nicht darüber. Würde ja gerne mal hören, wie sie Demonstranten zuruft, die mit dem E-Roller zur Kundgebung kommen und keine 1.000 m mehr zu Fuß schaffen (es sei denn auf einem elektrisch betriebenen Laufband im Fitnessstudio): HOW DARE YOU ? ! ?

    Na ja, ich habe jedenfalls Zweifel, dass man einen Free Valve auf diesem Planeten nochmals in einem Serienfahrzeug finden wird. Schade.

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      Wir werden sehen. Es wird interessant sein zu erleben, was passiert, wenn Anspruch und wirtschaftliche Realität in den kommenden Jahren aufeinander treffen.

      Einen Vorgeschmack liefert Opel, wo Mitarbeitern die Kündigung nahe gelegt wird. Oder Wolfsburg, wo gestern der Gedanke publiziert wurde 30.000 Mitarbeiter abzubauen. Vorhersehbar, ein Elektroauto hat eine geringere Wertschöpfung. Und ein E-Motor besteht nicht aus 1.200 Teilen wie ein durchschnittlicher Verbrenner.

      Dazu kommt, dass Tesla im hoch subventionierten Werk in Grünheide in der Hälfte der Zeit mit noch nicht mal der Hälfte der Mitarbeiter, die auch noch schlechter bezahlt werden als am Mittellandkanal, demnächst Elektroautos baut. In China tut man das noch effizienter. In Fabriken, die so gut wie menschenleer sind, viel schneller und noch mal viel günstiger.

      Interessante, grüne (europäische) Zeiten eben. Leider ist die Erde keine Scheibe. Gestern hat Peking beschlossen, stillgelegten Kohlebergbau zu reaktivieren. Per Dekret und in aller Eile. Der wachsende Energiehunger fordert seinen Tribut.

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        Stimmt, das wird noch spannend.

        Wachsende Widersprüche wo man hinguckt. Von Flugscham befreite Weltraumtouristen können sich das künftig von oben angucken.

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