Koenigsegg startet die Produktion des Jesko

Im Juli zeigte Koenigsegg die Vorserien Version des Jesko auf dem Flugfeld in Ängelholm. Mittlerweile soll die Produktion im frisch erweiterten Werk angelaufen sein. Allerdings rollen Jesko und Jesko Absolut nicht von gewöhnlichen Bändern. Acht Hightech Produktionsplätze stehen zur Verfügung um das neueste Hypercar aus Schweden zu bauen. Das erfordert Präzision und Handwerkskunst. Und dauert etwas länger als man vermuten möchte.

Koenigsegg Jesko auf dem Flugfeld in Ängelholm
Koenigsegg Jesko auf dem Flugfeld in Ängelholm

Der „TheSupercarBlog.com“ meldete exklusiv den Start der Produktion des Jesko und beruft sich dabei auf nicht näher benannte Quellen. Nach dem Auslaufen der Produktion des Regera ist der Jesko bis zum Produktionsanlauf der Gemera das einzige Modell der Manufaktur.

Vom Jesko sollen 125 Stück hergestellt werden. Er ist der schnellste Koenigsegg aller Zeiten und verfügt über eine aktive Aerodynamik. Mit den 1.600 PS, die der aufgeladene 5 Liter V8 aus dem Haus Koenigsegg mit E85 Kraftstoff leisten soll, könnte eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 500 Kilometern pro Stunde möglich sein.

Der maximale Drehmoment  des Hypercars liegt bei 1.500 Nm. Die Produktionsdauer eines Jesko soll 8 Wochen betragen. Es wird daher bis November oder Dezember dauern, bis man ein Serienfahrzeug sehen wird. Der Start der Übergabe der ersten Hypercars an die wartenden Kunden ist für das erste Quartal 2022 geplant.

Der Grundpreis, netto ohne Mehrwertsteuer, beträgt rund 2.35 Millionen €. In der Regel bleibt es nicht beim Basispreis. Koenigsegg ermöglicht seinen Kunden jede nur denkbare Individualisierung, die natürlich entsprechend vergütet werden muss. So können dann am Ende auch mal 3 Millionen € auf dem Preisschild für einen Jesko oder Jesko Absolut stehen.

Schwedische Ingenieurskunst und Manufakturware haben eben ihren Preis. Den Finanzminister des Bestimmungslandes wird es freuen.

Mit Bildmaterial der Koenigsegg AB

3 thoughts on “Koenigsegg startet die Produktion des Jesko

  • breaking nevs
    k.egg has bought back the part they sold to nevs .
    more info http://www.di.se

  • Scania ist nach wie vor der profitabelste LKW Bauer der Welt. Sehr zum Verdruss von MAN, beide haben die gleiche Mutter (VW).
    Ich finde CvK (danke für die Abkürzung Volvaab), nach wie vor für einen tollen Unternehmer. Das er seinerzeit Saab nicht gerettet hat, bzw. konnte sehe ich ihm „gerne“ nach. Ich glaube das er nach oder gleich VM das Zeug gehabt hätte Saab am Leben zu halten und nach vorne zu bringen.

  • Demnach dauert es ab Produktionsbeginn exakt 125 Wochen, die 125 Jesko zu bauen und fast 2,5 Jahre, um gut 300 Millionen Umsatz zu machen. Witzig …

    Verglichen mit Evergrande wirkt das Geschäft von CvR wie ein gut, solide und genügsam geführter Tante Emma Laden im Simrishamn der 1960er Jahre.
    Faszinierend, wie viel Design, Ingenieurkunst und Entwicklung offenbar profitabel gedeckt werden. Schon cool, dass Schweden das noch immer kann. Macht mich aber auch wehmütig …
    Saab-Scania und Volvo konnten einst ganz genau das – profitabel richtig gute Traktoren, LKW, PKW, Busse, Flugzeuge und Baumaschinen mit geringen Kosten auf die Räder stellen. Alles Made in Sweden und das Eigentum an Marken und ABs noch mehrheitlich in schwedischer Hand. War ’ne geile Zeit, als man in S erst für Oves Vater, dann für Ove und zunehmend für den Export noch alles mögliche produziert hat. Auch das beste Kamerasystem der Welt.
    Mit Profitabilität, Technologieführerschaft, den Eigentumsverhältnissen, der Unabhängigkeit und dem Made in Sweden sind News zu Koenigsegg für mich immer auch eine Zeitreise in ein vergangenes Schweden …
    Ganz ohne Wehmut kann ich das nicht lesen. Ohne Freude und bar jeglicher Faszination aber auch nicht. 125 Jesko sind definitiv besser als nix …

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