Blogspende 2020. Halbzeit zu Weihnachten.

Der letzte Beitrag vor Weihnachten! Aber, wenn alles nach Plan läuft, nicht der letzte des Jahres. Kurz vor dem Weihnachtsfest feiern wir Halbzeit – oder auch etwas mehr. Denn die Leser haben uns nicht enttäuscht,  und so wie es aussieht, gibt es eine ganz Menge Menschen, die auch im neuen Jahr Saab lesen wollen.

Blogspende 2020
2011, Saab 9-5 NG SC und 9-4x in Dänemark. Die Öresund Brücke im Hintergrund.

Mich verblüfft das ein wenig. Da sind zum einen die Leserzahlen. Wir werden dieses Jahr mit einem dicken Plus von mindestens 25 bis 26 % abschließen. Das ist kaum kompatibel mit dem Zeitgeist und gegen alle Diskussionen rundum alte Autos und individuelle Mobilität. Scheinbar gibt es nicht zu wenige Menschen, die immer noch das Analoge schätzen und es auch noch länger erhalten wollen. Eine Art Gegenbewegung im kleinen Maßstab, vielleicht.

Und da sind die bisher eingegangenen Spenden. Nicht so zäh wie in den vergangenen Jahre, sondern etwas flüssiger und konstanter. 118 Leser haben bisher 6.147,11 € gespendet. Damit hätten wir fast die Hälfte der letztjährigen Spender erreicht, bei einer etwas gestiegenen Durchschnittssumme. Und natürlich mehr als die Hälfte des benötigten Geldes eingesammelt. Klasse!

Da wir noch bis zum 31. Januar sammeln,  bin ich mir fast sicher, dass wir unser Budget erreichen und unter Umständen sogar übertreffen können. Für mich und das ganz Team ist es mehr als nur ein moralischer Rückenwind und eine Bestätigung unserer Arbeit. Dass da theoretisch noch ganz viel mehr gehen könnte, ist eine ganz andere Geschichte. Unsere Spenden kommen zu 99 % aus Deutschland, der Schweiz und aus Österreich. Der Blog wird aber international mehr denn je gelesen, dank der KI im Hintergrund, die unsere Texte immer besser in verschiedene Sprachen übersetzt. Vielleicht fühlt sich der ein oder andere Besucher angesprochen und honoriert unsere Arbeit.

Frohe Weihnachten!

Die Zeit zwischen den Jahren werden wir nutzen, um den Blog weiterzuentwickeln und neue Ideen auf den Weg zu bringen. Eine alte Diskussion könnte im Januar noch einmal Thema werden, die Entwürfe einer Aktion für das kommende Jahr wollen wir spätestens im Februar präsentieren. Und Mark arbeitet an den Saab Terminen für 2020, ein Aufruf an Veranstalter von Saab Treffen und Stammtischen folgt in den nächsten Tagen.

Allen Saab Freunden und allen Unterstützern,  die den Blog auf die ein oder andere Weise supportet haben oder es noch planen,  wünschen wir wunderbare Weihnachten und eine erholsame Zeit!

Wir bedanken uns bei Euch dafür, dass Ihr den Blog spannend fandet und immer wieder vorbeigeschaut habt. Wir waren im Jahr 2019 nicht gerade Wenige!

Denn knapp 750.000 Menschen haben unser kleines Nischenprojekt gelesen und mochten es.


Spendenkonto:

Bankverbindung: T. Knecht  – IBAN:   DE 08 7955 0000 0011 7754 75  – BIC:  BYLADEM 1 ASA

PayPal:

10 Gedanken zu „Blogspende 2020. Halbzeit zu Weihnachten.

  • Das sind schöne, weihnachtliche Nachrichten! Vor allem freue ich mich, dass es dieses Jahr noch mehr Lesestoff geben wird und dass 2020 schon zu mehr als der Hälfte gesichert ist.

    Frohe Weihnachten an die ganz SAAB Gemeinde und die Blogger!

    13
    Antwort
  • Vielen Dank für diesen tollen Blog und Eure Arbeit. Ich wünsche frohe Weihnachten und ein hervorragendes Jahr 2020!

    14
    Antwort
  • Hatte zu letzt viel zu tun, daher wird meine Spende nach den Feiertagen erfolgen. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und erholsame Tage. Und wer Lust hat, kann am 11 Jänner zum Saab Support Convoy in die Slowakei kommen.

    Antwort
  • Ein tolles Blog, das zu meiner bevorzugten täglichen Lektüre gehört. Ich wünsche den Bloggern schöne Weihnachten, ebenso allen SAAB Fahrern. Die immer noch nicht ausgestorben sind. Manchmal habe ich sogar den Eindruck hier im Norden immer öfter einen zu sehen.

    Eine Anmerkung noch: Das Solidaritätsprinzip gilt bei den sozialen Medien nicht. Einige zahlen für den Blog, ich denke sie tun das sehr gerne, aber viele lesen. Stellt doch bitte auf paid content um. Die Inhalte sind es wert. der Blog ist zu gut für kostenlos. (Viel zu gut) Damit sichert Ihr euer Projekt und die Kosten sind fair verteilt.

    10
    1
    Antwort
    • Sachlich liegen Sie natürlich richtig. Ich bin allerdings kein Freund von Bezahlschranken und versuche sie zu vermeiden. Das ist sicher idealistisch gedacht, so wie das ganze Projekt. Nicht jetzt, aber mittelfristig muss sich das wahrscheinlich ändern.

      Antwort
  • gated community

    Bei 750.000 Lesern und bislang 118 Spendern liegt der Gedanke an paid content nah.

    Das kann aber auch ganz mächtig nach hinten losgehen. Im schlimmsten Fall werden nicht nur internationale Leser ausgesperrt, sondern auch Spender, die im Bezug auf automatisierte Abbuchungen konservativ sind.

    Mir ist ein offener Saab-Blog lieber. Und was meine Spende für 2019 betrifft, fühle ich mich von dem Zuwachs an Abonnenten und Lesern bestätigt. Der Gedanke, dass mich hier Saab-Freunde aus der Türkei, aus Kenia oder GB ausnutzen würden, kam nicht ein einziges Mal.

    Keep on Saabing, everywhere and everyone.
    And merry x-mas to all.

    Antwort
  • In Schweden ist jede, wirklich jede kleine Provinzzeitung kostenpflichtig? Warum? Es war die Wahl zwischen Einstellen oder weiter regionale Nachrichten lesen. Ich finde das kann man auf den Blog übertragen.

    Entweden komplett oder teilweise kostenpflichtig machen und damit die Zukunft langfristig sichern. Das ist nicht negativ, das ist realistisch. Denn wer würde, wenn Tom mal nicht mehr mag, einen Blog mit ungesicherter Finanzierung übernehmen und weiterführen wollen. Tatsächlich niemand. Oder?

    Ich finde den Spirit gut, mit dem die Crew und manche Leser für die freie Zugänglichkeit der Seiten eintreten. Man muss ja auch nicht alles hinter einer Bezahlschranke verschwinden lassen, es reicht schon wenn es 1- oder 2- Drittel aller Beiträge sind.

    In Schweden hat sich das Konzept übrigens bewährt. Trotz anfänglicher Bedenken! Die Zahl der Leser ist kaum zurück gegangen, die Regionalredaktionen wurden dadurch gerettet und damit die Vielfalt der Presselandschaft.

    6
    1
    Antwort
    • Trollhättans TTELA war wirklich nur knapp der Insolvenz entkommen und ist jetzt komplett kostenpflichtig. Schade, aber alternativlos. Das Büro wäre schon längstens geschlossen und abgewickelt, hätte man diese Entscheidung nicht gewagt.
      Was die Blog-Zukunft betrifft benötigen wir in der Tat eine nachhaltige Basis. Das aktuelle Konzept hat sich überlebt, trägt uns aber immerhin mit dem tollen Engagement der Leser in das nächste Jahr. Für 2021 muss es überdacht und neu ausgerichtet werden.

      Antwort
  • 2021

    Diesem Blog würde ich zu einem Testlauf und einer schleichenden Umstellung raten, wenn es denn sein soll. Die Erfahrungswerte schwedisch lokaler Redaktionen scheinen mir nicht ansatzweise übertragbar. Soweit ich weiß, ist die schwedische Gesellschaft stark kommunal ausgerichtet, sodass lokalen Blättern und Online-Publikationen seitens der Schweden zwangsläufig ein hoher Stellenwert zugebilligt wird.

    In Deutschland ist das komplett anders und kommunale Blätter sind meist vollständig durch Werbung finanziert. Dabei machen Anzeigen in den redaktionell überwiegend unterirdischen Umsonst-Blättern den geringsten Teil aus. Die Zeitung wird ja ohnehin meist ungelesen entsorgt …
    Nein, es sind die mind. 3 und bis zu 5 Beilagen (wöchentliche Sonderangebote der Supermärkte), die unsere lokale Presse finanzieren. Und ganz ehrlich, die Umwelt und ich könnten darauf verzichten, den Briefkasten wöchentlich mit dem aktuellsten Altpapier verstopft zu bekommen …

    Wenn der Blog die Umstellung seiner Finanzierung wagen möchte, dann könnte man beispielsweise den E-Mail-Service für Abonnenten kostenpflichtig machen. Ein einziger € im Monat würde per anno aktuell 14.472,– € generieren.

    Klingt wenig angesichts von 750.000 Lesern, die mit nur 10 Cent je Artikel 75.000,– € bringen würden. Aber was wird aus den aktuellen Spendern, die momentan mehr als 12,– € per anno, die mehr als 10 Cent pro Artikel zahlen, wenn sie geordnet zur Kasse gebeten werden?

    Es ist durchaus möglich, dass die Finanzierung dieses Blogs, die Leserzahlen und Reichweite sowie die daran gekoppelten Werbeeinnahmen im Zuge einer Umstellung komplett zusammenbrächen. Es wäre das Ende meines Lieblingsblogs – des einzigen Blogs, den ich überhaupt lese …

    Na ja, was rede ich da? Ich vertraue ganz einfach auf Tom, seine Weitsicht, seinen Überblick und seine Ratio, die mich immer wieder geballt aus jedem einzelnen Artikel oder Kommentar anspringen, dass es soweit nicht kommen wird.

    Antwort
  • Just a Happy Christmas & great New Year ….

    Antwort

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.