Wo sind die Alternativen zu Saab?

Saab Fahrer gelten gegenüber ihrer Marke als sehr loyal. Allerdings hinterlassen mehr als 8 Jahre ohne Neuwagen natürlich ihre Spuren. Immer öfter wird der Saab zum Zweitwagen und zum Hobby. Uns stellt sich die Frage,  zu welchen Marken Saab Fahrer wechseln, wenn sie es denn tun.

Saab 9-5 Aero Modelljahr 2005. Was parkt sonst vor der Haustüre. Gibt es Alternativen zu Saab?
Saab 9-5 Aero Modelljahr 2005. Was parkt sonst vor der Haustüre. Gibt es Alternativen zu Saab?

Die erste Abwanderungswelle setzte schon 2011 und 2012 ein. Nicht in Richtung Volvo, wie man meinen könnte. Die Dienstwagenfahrer wechselten zu Audi und BMW und nur Wenige hin zur Marke aus Göteborg. In der Zwischenzeit sind rund 3 Leasingzyklen vergangen, und mir stellt sich die Frage, wer von unseren Lesern ausschließlich Saab fährt, wer nicht, und welche anderen Marken bevorzugt werden.

Aus Gesprächen mit ehemaligen Saab Fahrern ist kein Trend abzuleiten. Sie sind der kleinen Marke aus Trollhättan zwar immer noch verbunden und lesen den Blog. Aber die Fahrzeuge, die sie fahren,  sind sehr unterschiedlich. Der eine fährt einen Skoda, der andere einen koreanischen Hybriden, wieder ein anderer hat sich mit einem 911 einen lang gehegten Traum erfüllt.

Außerdem gibt es da die Heimkehrer. Nach einer längeren Saab Pause geht es doch weiter,  und es zieht wieder ein Fahrzeug mit dem Greif in den heimischen Carport. Vor allem deshalb, weil es jetzt in das Leben passt. Weil man den Job gewechselt hat, ein Firmenauto bekommen hat, oder weil man in Rente gegangen ist.

Unsere Umfrage ist zum ersten Mal etwas umfangreicher. Weil auch Besucher den Blog lesen, die nichts mehr mit Saab zu tun haben, oder sich erst jetzt für die Marke interessieren. Wir möchten die Lesenden noch besser kennenlernen,  um ihre automobilen Präferenzen besser einordnen zu können. Die Umfrage besteht aus diesem Grund aus mehreren Teilen, zum Teil sind Mehrfachantworten möglich.

Saab fahren exklusiv, oder nicht?

Die Lesenden auf dem Saabblog sind ein bunter Querschnitt der Gesellschaft. Hier versammeln sich junge und ältere Fans, Akademiker, Rentner, Freiberufler, Studierende. Die einen fahren Saab aus tiefer Überzeugung,  und sie fahren ausschließlich Saab.  Die anderen fahren ihren Saab nur bei schönem Wetter, oft mit Saisonzulassung. Bei einer weiteren Gruppe ist Saab schon Vergangenheit, die Verbundenheit zur Marke ist aber immer noch da. Und dann gibt es die Lesenden, die sich einfach für Autos aus Trollhättan interessieren, ohne eines zu besitzen.

Saab fahren exklusiv. Oder nicht?

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Was sind die Alternativen zu Saab?

Was fährt man als Alternative, wenn man aus irgendwelchen Gründen keinen Saab mehr fährt? Weil man einen Dienstwagen hat, der Arbeitgeber kein älteres Auto im Fuhrpark akzeptiert? Weil der Saab im Moment nicht mehr in die Lebenssituation passt. Welche Marke kann einen Saab ersetzen, wohin geht der Trend?

Ist es die Marke aus Göteborg, die möglicherweise einen Saab ersetzen kann? Oder statt Volvo doch lieber ein deutsches Premium-Fabrikat? Sind französische Autos alternativ denkbar oder können asiatische Marken punkten? Die Hersteller locken mit großzügigen Inzahlungnahmen, Rabatten, Finanzierungen und Leasingangeboten. Es sind maximal 2 Antworten möglich. Wir sind gespannt!

Alternativen zu Saab? Welches Fabrikat bevorzugen Saab Fahrer?

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69 Gedanken zu „Wo sind die Alternativen zu Saab?

  • 8. Juli 2019 um 10:09 AM
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    Hallo Tom, ist es Absicht dass du Volvo nicht als Option vorgesehen hast?

    Antwort
    • 8. Juli 2019 um 10:17 AM
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      Natürlich nicht, auch wenn man es annehmen könnte. Kleines Missgeschick im Formular, Volvo ist jetzt sichtbar.

      Antwort
      • 9. Juli 2019 um 9:34 PM
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        Seid 30 Jahren fahre ich nur Saab und ich hoffe es bleibt noch eine Weile so. Aktuell verbreitere ich meine Flotte um die Km auf möglichst mehrere Saabs zu verteilen. Aktuell ein 9-5 NG 2.0 Turbo, im Sommer das 902 Turbo Cabrio, ein zweites Cabrio für meine Frau ist in Arbeit. Zum nächsten Frühjahr ist der 9000 CC 2.3 Turbo endlich fertig und kommt wieder auf die Straße. So hoffe ich die nächsten Jahre weiterhin mit Saabfeeling fahren zu können.

        Antwort
    • 8. Juli 2019 um 7:12 PM
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      Ja, schwierig. Liebhaber-Saab habe ich drei, sogar der damals 2005 neu gekaufte 9-3 SC darf sich seit langem schon in dem Status sonnen.

      Als der 2008er Saab 9-3 SC Geschäftswagen aus dem Leasing ging gab es keine neuen mehr. Nachfolger wurde dann ein Volvo V60, dann (durch Arbeitgeberwechsel) ein BMW 3er GT, nach zurückwechseln ein Volvo XC60. Dann ein Land Rover Discovery Sport, jetzt kommt bald ein Subaru XV (nachdem die Kinder aus dem Haus sind reicht was kleineres).

      Scheint als hat mich dauerhaft nichts mehr begeistert seit es Saab nicht mehr gibt ….. .

      Und sprengt irgendwie das Umfrageformat 😉

      Antwort
  • 8. Juli 2019 um 10:17 AM
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    Jaguar ist eine individuelle Marke, die ich als Alternative gelten lasse….

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    Antwort
    • 10. Juli 2019 um 3:45 AM
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      Jaguar’s top end attitude, stops many pre-SAAB drivers considering them
      Also, where is that driveablility, that does not require a massive V8 ……….

      Antwort
  • 8. Juli 2019 um 10:19 AM
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    Ich fahre seit 1987 (Rückkehr aus USA) ausschliesslich Saab (2x9000CD; 3×9-5 Hirsch Troll; seit 2011 9-3 Aero Hirsch), daneben leiste ich mir im Frühsommer kurze Ausfahrten mit einem 900 L (1978, 60,000 km) und während den Sommermonaten ein 900 Cabrio (1991, 160000 km).
    Alternativ könnte ich mir heute neben einem Jaguar XE auch einen Tesla Model 3 vorstellen.

    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 10:30 AM
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    Interessante Idee, so eine Umfrage! Allerdings habe ich die zweite Frage so verstanden, dass man da nur was ankreuzt, wenn man schon – zusätzlich zum Saab oder auch anstelle – eine andere Marke fährt., also nicht, was man sich theoretisch vorstellen könnte, wenn man müsste. Demzufolge habe ich, als überzeugte Fahrerin von zwei Saabs (mir kommt nix anderes in die Garage!) bei der zweiten Frage nichts angekreuzt. Oder habe ich das falsch verstanden? Da die Abstimmungszahlen bei der zweiten Frage ca.genau so hoch sind wie bei der ersten, wo aber ca. 60 Prozent angeben, ausschließlich Saab zu fahren, habe ich das wohl missverstanden … (??)

    Antwort
    • 8. Juli 2019 um 10:39 AM
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      Bei Antwort 2 ist die Nennung von bis zu 2 Fabrikaten möglich. Gezeigt wird die Zahl der abgegebenen Stimmen, nicht die der Voter. Daher die Differenz.

      Antwort
      • 8. Juli 2019 um 12:14 PM
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        Alles klar – da lag mein Denkfehler! Danke für die Info! 🙂

        Antwort
  • 8. Juli 2019 um 10:37 AM
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    Ich hätte ja Alfa Romeo genannt, aber die aktuelle Produktpalette von AR (kein Kombi, dafür hässlicher SUV) und die schlechte Zukunftsperspektive (in Richtung Elektro kommt von AR nichts), machen AR wohl zur Sackgasse.

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    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 10:45 AM
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    Volvo XC 60 als Alltagsauto – Saab 900i Cabrion 2,1 Liter EZL Mai 1991 230.000 km Saisonkennzeichen 5 – 10 für Sonnentage

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    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 10:57 AM
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    Wir fahren ausschließlich Saab, noch. 9.3 Cabrio, 9.5 Kombi, 9.5 NG Leider kommen die Fahrzeuge trotz regelmäßiger Pflege in die Jahre. Eine Alternative ist leider nicht in Sicht.

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    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 10:58 AM
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    interessante Umfrage; ich/wir haben 6 Saab`s und fahren alle. Ich habe tatsächlich Probleme mir eine Alternative auch nur vorzustellen, außer solchen alten Liebelein zu Maserati (alltagstauglich aber eher auch nicht-die alteren Baujahre);
    Ich hoffe zumindest 1-3 Saab’s bis ….? am Leben halten zu können. Ein großes Problem sehe ich da eher bei der Politik, wie lange wir noch dürfen ….

    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 10:59 AM
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    Interessant starke VOLVO Fraktion hier. Wäre das nicht ein zusätzliches Thema für den Blog und möchte Tom das nicht wenigstens mal zur Diskussion stellen?

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    Antwort
    • 8. Juli 2019 um 11:24 AM
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      Volvo führt klar im Moment… Eine echte Überraschung. Ich sehe die Marke auch als mögliche Ergänzung, da würde aus schwedischer Sicht das zusammenwachsen was zusammen gehört.

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      Antwort
    • 8. Juli 2019 um 5:23 PM
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      Die Volvo Affinität einiger Leser scheint sehr ausgeprägt, wenn man die Umfrage verfolgt. Das Saab – Volvo Thema hatten wir schon vor einigen Jahren in der Diskussion. Damals haben wir uns mit guten Gründen dagegen entschieden.

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  • 8. Juli 2019 um 11:11 AM
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    In 39 Jahren 27 Saab gefahren (Firma / Familie). Bis auf die Sonett war eigentlich alles dabei.
    Dann Volvo XC 60. Prima Auto nix zu meckern, Herz woanders. Jetzt in Rente. Kleiner Japaner
    weil hauptsächlich Kurzstrecken. Prima Auto, Herz woanders. Vielleicht wird´s ja nochmal was
    mit einem Saab.

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    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 11:18 AM
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    LEXUS ??
    Leider fehlt in Deiner Alternativ-Liste zu Saab die Marke ´LEXUS´ ! Interessant ist dabei für mich persönlich der LexusGS 450h ! Ist zwar ein älteres Modell … dieses durfte ich vor einigen Jahren mal 2 Tage zur Probe testen. Fahrzeug hat mich voll überzeugt … auch die vorgegebenen Verbrauchswerte sind absolut realistisch. Ich hatte in den 2 Tagen einen kumulierten Verbrauch von 7,9 Litern was bei 1850 Kilo Fahrzeuggewicht schon beachtlich ist. Diese Fahrzeuge sind allerdings so gefragt das es fast ein 6´er im Lotto ist einen PKW mit Topzustand und tragbarem Kilometerstand zu erhalten.

    ps: die aktuellen Modelle von Lexus begeistern mich allerdings weniger … dieses agressive Design ist nicht so mein Ding !
    / macht weiter so … immer gibt es was neues beim saabblog zu entdecken !!

    Antwort
    • 10. Juli 2019 um 11:08 AM
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      LEXUS ?? Nachtrag !! Fahre seit ca. 30 Jahren Saab (´´900 8-ventiler 145 PS´´ 900 Tu 16s Coupe´´ 9000 CD 2.3´´ 900 II 2.0 Tu Coupe´´ 9-5 I 2.3 Ecopower´´) und aktuell seit ca. 6 1/2 Jahren einen 9-5 Aero 2.3 Tu Sport-Kombi mit 306.000 Km„ // Man sieht an dieser Auflistung, wie schwer es mir fallen würde zu einer anderen Marke zu wechseln ! Aber bis dahin werden wohl noch einige Jahre ins Land ziehen ! Als nächstes steht erst mal der 9-5 NG … auf der Wunschliste in der Saab-Fahrzeugliste.

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      Antwort
  • 8. Juli 2019 um 11:44 AM
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    Zur Zeit sind es 4 SAAB, 3 eigene und den meiner Schönen. Egal in welchen Wagen ich mich setze, von Alfa bis Volvo, in keinem habe ich dieses Wohlgefühl. Ich kann dann damit gut auch mit Opel, Renault oder „Was auch immer“ leben (wie vor meinem SAABfieber) und mit dem gesparten Geld meine Schnittchen möglichst lange am Leben erhalten.

    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 11:47 AM
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    Ich fahre SAAB 93 Cabrio und das wird auch so bleiben. Allerdingsa hab ich mir als Firmenwagen einen Lexus angeschafft. Die Formsprache finde ich nicht agressiv aber ausgefallen und der Hybrid fährt wunderbar.

    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 12:02 PM
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    Ich fahre immer noch Saab. Mein 9-5 Aero aus 2004 ist die perfekte Reisemashine! Letztes Jahr um die 8000 km in meiner Elternzeit gemacht, gerade im Urlaub und vorher die Woche knapp 3500 km gemacht! ( alles mit lpg 🙂 ) Das Auto wird aber nur 1 mal jede zwei Wochen gefahren. In der Stadt fahre ich nur Fahrrad.
    Für mich ist die einzige Alternative- Subaru. Schade, dass es die nicht in der Liste geschafft hat.

    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 12:06 PM
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    Ich hatte mich zuletzt mit Mazda beschäftigt. Manchmal technisch andere Wege, ein wenig anders als die anderen, manche schrullige Entscheidungen- ein Hauch von Trollhättan…

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    • 8. Juli 2019 um 1:46 PM
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      Mazda hält im Moment einen sehr spannenden Kurs, da entwickelt sich vieles gegensätzlich zum Mainstream. Die Marke ist aktuell sehr interessant!

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      • 8. Juli 2019 um 8:31 PM
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        Da stimme ich voll zu – Mazda wirkt mir unter den aktuellen Herstellern als die PKW-Marke, die am ehesten ihren Weg geht, Charakter hat, aufrichtig wirkt. Volvo ist mir zu sehr abgehoben von den eigentlichen Tugenden, Subaru ist mir tiefer betrachtet dann doch zu beliebig, Jaguar ist nach meinem Empfinden auch unecht geworden… da bleibt an kleineren Marken nicht mehr viel.
        Neben all den SAAB fahre ich einen grundzuverlässigen Opel Omega B Caravan, der mich mit seinem simplen Gemüt erfreut und sehr entspannt.

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        Antwort
  • 8. Juli 2019 um 1:07 PM
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    Jedes Fahrzeug kann eine Alternative zu Saab sein. Man muss sich eben nur darauf einlassen und darf nicht dogmatisch denken. Letztendlich ist auch ein Saab „nur“ ein Haufen Blech mit Rädern dran. Ein Saab kann bestimmte Dinge vielleicht besser als andere, dafür können andere bestimmte Dinge besser als Saab. Ich fahre mein Saabs nicht weil vorne und hinten Saab drauf steht, sondern weil sie mir gefallen. Würde an meinem 901 Volvo stehen oder Peugeot wäre mir das auch egal.

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    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 1:17 PM
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    Meine Geschichte zum Saab-Fahrer ist eine lange Liebe, welche ich aus beruflichen Gründen nicht ausleben durfte. Zu Beginn der 1980er Jahre war ich beruflich ein Highflyer bei Daimler-Benz. Da war es natürlich nicht gerade opportun, wenn nicht sogar verpönt, etwas anderes als die damals wirklich guten Autos mit dem Stern zu fahren. Und die hatte ich ja als Geschäftsfahrzeug in allen Varianten und Schattierungen. Und meine Freundin und heutige Frau fuhr ihn in der Form unseres privaten 190 D 2.5.

    Nachdem ich mich mitte der 1990er Jahre beruflich neu orientierte und im Zuge davon bei DAF Trucks für die Muttergesellschaft Paccar anheuerte, wurde meine persönliche Autowelt etwas grossräumiger. Und es wurde wieder kein Saab sondern ein VW Passat, welchem wieder ein solcher folgte. Saab liess mich trotzdem nie los. Und wie zu meinen Zeiten beim Daimler, wo ich viele glückliche Momente auf dem Genfer Autosalon auf dem Saab-Stand verbrachte, drehte ich jedes Mal meinen Kopf, wenn wieder ein Saab Cabrio des Weges kam.

    Nach vielen automobilen Wirren, hat sich dann vor zwei Jahren das Blatt zum Guten gewendet und ich habe mir ein Saab 9-3 Cabrio des Modelljahrgangs 2002 gegönnt. Er stammte aus einem Räumungsverkauf einer Garage in Winterthur. Die mussten ganz schnell viele Autos loswerden, denn der Vermieter hatte ihnen die Räumlichkeiten gekündigt und die neue Garage und Stellfläche war nur halb so gross. Ich hatte ein Auto mit einem grossen Wartungsstau gekauft, wie sich später herausstellte. Nach und nach behob die Garage Buser in Augst alle Dinge, die behoben werden mussten und ich organisierte die Ueberholung des Lenkgetriebes beim Spezialisten improved.ch selbst, welche ich nur empfehlen kann, denn ein neues konnte auch Max Buser nicht mehr auftreiben.

    Ich fahre meinen Saab auch beruflich und er macht meine Arbeit viel leichter, denn wenn mich die Menschen anrollen sehen, zaubert er immer ein Lächeln auf ihr Gesicht. Und wenn jemand von Euch in der Eisenbahnindustrie arbeiten sollte, dann weiss er, was dies bedeutet.

    Mein ältester Sohn, welche die Firma vor einigen Jahren übernommen hat, ist der Saab nicht ganz geheuer. So hat er als Reserve und zum ziehen des Anhängers, welchen wir regelmässig brauchen einen Hyundai Santa Fé mit 2.2 Liter-Dieselmotor angeschafft. Mit dem fahre ich gezwungenermassen auch ab und an. Ich hatte vor dem Saab regelmässig auch einen Hyundai i30 Diesel gefahren. Ohne Neid kann ich sagen, dass Hyundai heute die Automarke ist, welche Mercedes-Benz zu den W123- und W126-Zeiten und teilweise noch zu den W124-Zeiten war.

    Irgendwann bekommt mein Saab-Cabrio Gesellschaft von einem 9000er. Ich weiss, dass ich urplötzlich an das richtige Auto heranlaufen werde. Und wenn ich Ende des Jahres pensioniert werde, wird dies wohl der Fall sein. Die Saab-Götter werden mir gnädig sein und ich werde weiterhin nur noch Saab fahren.

    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 1:42 PM
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    Moin!
    Ich fahre mein 9-3 II Cabriolet (Bj. 2008) täglich. Es ist mein einziges Auto. Inzwischen kommen Gedanken auf, ob ich ihn nicht in Altersteilzeit schicke. 😉 Augenblicklich denke ich verstärkt über einen Stromer nach und warte schon gespannt auf die IAA und die Präsentation des VW ID 3. Ich denke nicht, dass ich einen Verbrenner kaufen werde.

    Der SAAB bleibt das Genuss-Auto.

    Grüße aus Bad Salzdetfurth
    Uli

    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 1:59 PM
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    Ich musste meinen Saab (Firmenwagen) von 3 1/4 Jahren abgeben. Hab leider keinen Platz gehabt und kann mir auch keinen Zweitwagen leisten. Ich hab damals viel überlegt und geschaut. VW-Konzern (Skoda, Seat, VW) sind bei mir schnell ausgeschieden. Schlechte Beratung kein Interesse bei der Beratung. Mazda (CX-3) und Ford (C-Max) sind ebenfalls am Autohaus gescheitert. Ich werd das Gesicht des jungen Verkäufers nie vergessen, warum ich denn das Auto nicht kaufe. Aber da gehört halt schon ein bisserl mehr dazu als nebenbei mit der Freundin zu telefonieren dazu. Schließlich landete ich in einer Hyundai-Niederlassung (klein auf dem Land). Der Tucson hatte mir von der Optik gefallen und sieh da. Ohne Termin, natürlich kann ich das Auto anschauen, Probefahrt, kein Problem ohne Termin. Das hat mich überzeugt.

    Ich weine meinem Saab in einigen Punkten hinterher, waren einfach oft Kleinigkeiten, die aber wirklich toll waren. Aber ich hab mich an meinen Tucson inzwischen gewöhnt. Nur gelegentlich denke ich, Schade, mein Saab hat das mehr oder weniger alleine gemacht. Aber da die Werkstatt eine gewichtige Rolle spielt bin ich zufrieden. Die sind nahezu ähnlich gut wie meine Saabwerkstatt in Bad Tölz war.

    Antwort
  • 8. Juli 2019 um 2:24 PM
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    Neben meinem 9-5 NG mit jetzt 195.000 km am schönen Buckel (immer noch sehr attraktiv, schnell und zuverlaessig), fahre ich einen 900 Cabrio 1991 und einen 96 V4 1968 (fast fertig restauriert). in den letzten 14 Monaten habe ich (leider) 4 tolle Saab verkauft, auch um den Frieden zu Hause zu wahren. Jetzt wurde mir ein 9000 CSE Turbo angeboten, quasi im Neu-
    zustand, mit 21’000 km. Nicht gerade tief preisig, aber wegen des einmaligen Zustandes und der Gelegenheit doch wieder günstig. Jetzt kommt mein Dilemma: Wegstellen und konservieren geht bei mir nicht, ich muss so ein Auto regelmässig fahren und auf Grund der Leistung und des Vergnügens würde ich es auch geschäftlich nutzen. Das hiesse pro Jahr ca. 20.000 km, zusätzlich zum 9-5 NG, und um diesen zu entlasten. Ist dies nun ein Sakrileg, aus so einem Sammlerstück ein Alltagsauto zu machen mit unvermeidlichen Gebrauchsspuren oder ist es im Sinne der Sache und Einstellung richtig, es aktiv zu nutzen ?
    Was meint der Blog und die werten Leser dazu ?

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    Antwort
    • 8. Juli 2019 um 2:49 PM
      Permalink

      Gute Frage. Früher hätte ich gesagt: Wegstellen und mäßig bewegen. Doch die Zeiten ändern sich – und auch meine Meinung. Ich würde ihn zulassen und fahren, ohne Rücksicht auf den Kilometerstand.

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      Antwort
      • 8. Juli 2019 um 9:56 PM
        Permalink

        Ich habe mir vor fast drei Jahren einen 2001er 9-5 er Kombi 2,3 Liter zu meinem Alltags 2007er 9-3 er Kombi Diesel gekauft, damit ich noch möglichst lange Saab Fahren genießen kann. Der Diesel sollte geschont werden, aber durch die Diesel Debatte wird nun der Diesel im Alltag gefahren. Außerdem wird er auch zum Pferdeanhänger ziehen genutzt.
        Die einzige Alternative zu meinen Saabs sehe ich nur noch einen dritten Saab zu kaufen.
        @ Tom , ich fände es toll mal den Saab mit der höchsten Laufleistung zu suchen.

        Antwort
    • 9. Juli 2019 um 1:34 AM
      Permalink

      Hallo Helmut
      Den 9000er mit der extrem tiefen Laufleistung im Alltag zu bewegen ist in Anbetracht der Stellung des 9000er in der Community (wird zwar als „Arbeitstier“ sehr geschätzt, aber wird leider nie so geliebt wie ein 901er) plus der extremen Seltenheit eines 9000er mit einer so tiefen Laufleistung ein Sakrileg! Klar gehört ein SAAB auf die Strasse….auch die 20’000 Km pro Jahr sind kein wirkliches Problem.
      Denkansatz: Warum den 9000er nicht in den salzfreien Monaten als Alltagsauto nutzen? Und die Wintermonate dem 9-5 NG überlassen? Die Lebenserwartung des 9000er würde sich mit diesem Ansatz beinahe ins Unendliche strecken lassen…
      Übrigens, ich bin ein riesiger 9000er Fan und fahre das Modell seit 17 Jahren.
      Keep Saabing

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      Antwort
      • 9. Juli 2019 um 11:07 AM
        Permalink

        Gute Idee! Würde ich auch so machen: Viel fahren und genießen, aber vielleicht nicht in den „versalzenen“ Monaten.

        Antwort
    • 9. Juli 2019 um 12:38 PM
      Permalink

      Mir würde es schwer fallen, jetzt so viele Kilometer zu fahren, wenn das Auto bisher nur 21 000km bewegt wurde, da würde das Auto lieber für besondere Fahrten aufheben, Gerade in Anbetracht dessen, dass es nur noch so wenige 9000er gibt, wird er durch den neuen Zustand noch exklusiver. Wenn möglich einen günstigen Diesel Saab holen und mit diesem die Kilometer fahren. Spaß machen auch Diesel Saabs.

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      Antwort
    • 16. Juli 2019 um 10:13 AM
      Permalink

      Autos gehören auf die Strasse, auch Spezielle. Ob’s grad 20t sein müssen ist eine andere Frage, aber es ist ein Sakrileg, tolle Autos nicht zu bewegen! Aslo, go for it!

      Antwort
    • 16. Juli 2019 um 11:17 AM
      Permalink

      MUSEUM

      9000er sind im Saab Car Museum in THN bereits konserviert und bleiben der Nachwelt erhalten …
      Als Privatperson ist man eher für die Präsenz auf der Straße zuständig – dafür, sich selbst und den Mitmenschen im Alltag eine Freude zu machen. Ich bekomme viele Daumen hoch und sehe verzückte Gesichter, wenn ich mit meinen 49 Jahre alten Volvo 164E im Alltag unterwegs bin.

      Auf 2.400 Km in Schweden habe ich dieses Jahr keinen einzigen mehr davon zu Gesicht bekommen und mit dem 9000 war es kaum besser. 3 oder 4 waren es in Summe und mich hat das sehr betrübt.

      Mein 164 ist jetzt laut Tacho knapp 460.000 Km gelaufen und wird weiter gefahren. Mit einem 9000 würde ich ebenso verfahren. Die Straße (bevorzugt lange Strecken) ist sein natürliches Habitat. Also fahren, freuen und andere damit erfreuen. Bloß keine Skrupel …

      Antwort
  • 8. Juli 2019 um 2:44 PM
    Permalink

    Ist ja doch nur eine Minimalumfrage, hätte mir mehr Fragen erwartet, zB weshalb 2 Marken gehalten werden…? In meinem Fall wurde Saab als Dienstwagen nicht mehr gestattet; als ich meinen 1. Volvo dienstlich kaufte, sagte ich zu der Volvo-Verkäuferin: „Für einen Saab-Liebhaber ist Volvo das geringst mögliche Übel“ – die Dame ist fast vom Stuhl gefallen.
    Jetzt habe ich den 2. Volvo-Dienstwagen (V 40 D 4) und muss gestehen: nie zuvor bin ich einen besseren Diesel gefahren.

    Ach ja: Jaguar hätte man schon angeben können als Alternativmarke…

    Also BITTE: Nochmals genauer auswerten mit vertiefenden Fragen, wenn möglich !

    Antwort
    • 8. Juli 2019 um 2:47 PM
      Permalink

      Solche Umfragen sind immer auch ein Versuch. Mögen die Leser diese Form, wie weit gehen sie mit Ihren Antworten und interessiert das Thema überhaupt? Auch ich lerne, nach 8 Jahren Blog, immer noch täglich hinzu. Das Thema wird seine Vertiefung und vielleicht auch die ein oder andere Konsequenz finden.

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      Antwort
  • 8. Juli 2019 um 3:51 PM
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    Zur Zeit 5 Saab, vier davon als Alltag, den 96er als Oldie. Dazu gesellen sich zwei Lancia ( das sind natürlich auch keine Alltagsautos mehr). Meine Partnerin hat noch einen Suzuki SX4 4WD, ein Fahrzeug das durch ein sehr gutes Preis/leistungverhältnis besticht. Es läuft bei uns im achten Jahr und es gibt gar nichts zu mekern!

    Ich komme soeben von meiner Gewaltstour ans Nordkap zurück, total 9395 km, mit dem 9-3 Cabrio Baujahr 2004. Das Auto lief einfach sowas von gut, alles klaglos angenommen und absolut ohne Prpbleme überstanden!

    In Norwegen und Schweden sind die grossen, neuen Kombis von Volvo sowas von hipp, man sieht die V90 enmasse. Sind wohl tolle Autos, sehen gut aus, sind halt auch sehr gross ( und enorm teuer ). In Norwegen, vorallem Oslo und Trondheim, jeden Menge Tesla. Das ist ein richtiges Prestigauto dort.

    Ich werde gelegentlich einen Bericht über meine ausgedehnte Nordlandtour verfassen und dem saabblog zur Verfügung stellen.

    Antwort
    • 8. Juli 2019 um 4:33 PM
      Permalink

      Hallo, freue mich schon sehr auf den Bericht über die „Gewalttour“ einschließlich des Saab-Festivals in Trollhättan – der Besuch gehörte doch dazu, richtig? (Kommt da eigentlich auch noch ein Blog-Bericht?? Ich freue mich schon darauf …) Über 9.000 km in einer Tour, das klingt wirklich gewaltig! Und kein Wunder, dass das schöne Cabrio das klaglos mitmacht, ich habe bei meinen auch noch nie was zu meckern gehabt. Wunderschön und extrem zuverlässig!

      Die norwegische Energiepolitik finde ich übrigens ziemlich bigott: Sich in einer Vorreiterrolle als Klimaschützer zu gerieren, Elektroautos zu fördern und Verbrenner zu verteufeln – all das kann man sich aufgrund des mit Erdöl und Erdgas (auch aktuell noch laufend) verdienten Reichtums natürlich sehr gut leisten!

      Antwort
      • 8. Juli 2019 um 5:41 PM
        Permalink

        Ja, das Saab Festival stand am Ursprung der Reise. Von dort dann die gesamte Atlantik Route in Norwegen, inkl. ein paar Tage Lofoten. Einfach umwerfend schön!
        Bericht folgt.

        Antwort
    • 9. Juli 2019 um 8:38 AM
      Permalink

      Moin, Hans!
      Danke und in Vorfreude…
      VG aus Norddeutschland!

      Antwort
    • 9. Juli 2019 um 11:32 AM
      Permalink

      Hallo, im Alltag Saab 9-3 || , 1,8 Benzin Kombi 2005. Super zuverlässiger Worker . Toi,toi,toi !
      Mit Saisonkennz. Saab 9-3 || , 2.8 Turbo, Kombi Aero, Hirsch Kombi 2005. Manchmal auch Worker, aber meistens Spaß pur ! Auch toi, toi, toi !

      Antwort
  • 8. Juli 2019 um 4:26 PM
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    Das ist immer eine spannende Fragen mit den Alternativen. Nachdem mein Alltags-9-5 platt war, stand auch ich vor der Frage. Ich hätte mir wieder einen kaufen können, aber brauchte ein Allradzugpferd für kleines Geld. Damit war SAAB raus und ein Hyundai Terracan im Rennen. Bequem, gut ausgestattet, zieht dreieinhalb Tonnen weg und das Beste: wenn man mit Abblendlicht fährt und dann den Motor ausschaltet und den Zündschlüssel zieht ….. geht sämtliches Licht aus, auch das Standlicht. Darüber freue ich mich jedesmal, weil das ein bisschen SAAB-Feeling für mich ist. Ich finde, es ist ein klasse Auto, hab den Kauf nie bereut. Damit reichen mir die Alternativen aus und die ganzen 900-er und 9000-er werden so nebenher bewegt.
    Zum Thema Volvo: ich war lange nicht so scharf auf Volvo (und brauche auch keinen), hatte aber vor einiger Zeit die Möglichkeit in einem 2 Jahre alten V70 Diesel mitzufahren und kann nicht leugnen, dass ich sehr beeindruckt war.
    Und Mazda finde ich nicht uninteressant, eben weil man dort nicht tumb dem Mainstream folgt …

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  • 8. Juli 2019 um 6:05 PM
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    2 SAAB, 1 Volvo
    Tatsächlich bin ich erst durch Volvo auf die Marke SAAB gekommen. Der Volvo ist immer noch als Alltagsschwede im Einsatz und die SAABs müssen kein Streusalz mehr fürchten.
    Aber bei Volvo sind Ersatzteil- und Softwarepreise schon teilweise happig. Die Reparaturen bei den 900ern waren da (bisher) immer günstiger, schon weil die Software komplett wegfällt 🙂

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  • 8. Juli 2019 um 6:14 PM
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    Ich hatte einen Saab Sportkombi in noctunblau 1.9TTiD Vector Ausstattung und vieles mehr mehr als Firmenwagen BJ 2009.

    Leider war beim anstehenden Wechsel 3 Jahre später Saab nicht mehr da und ich musste für die schon lange geplante Reise zum Nordkapp eine Alternative suchen. Da die Auswahl auf dt. Marken + Töchter beschränkt ist wurde es ein A4 Allroad Kombi. Das Nordkap hat er geschafft und bis auf die diversen Softwarefehle fuhr er auch recht gut, aber der Verbrauch war wesentlich höher (lt. Liste identisch mit dem Saab) und der Wagen hatte keine Seele.

    Dann kam der Diesel Skandal (der Audi EA189 Motor voll betroffen) also sollte es was anderes werden. Leider ist die Auswahl an dt. MArken recht begrenzt, innovativ beim Antriebskonzept ist keine. So ist es, ein Skoda RS Sportkombi geworden 180PS Diesel und Handschaltung. Ich weiss auch ein Wagen aus der Betrugsfirma, aber Skoda ist eine sehr alte Marke und mir seit der Kindheit bekannt und hat ein S am Namensanfang 🙂 Ich bin sehr zufrieden, der Wagen passt wie angegossen (wie mein Saab) und schafft es ein Grinsen auf mein Gesicht zu zaubern (wie mein Saab). Leider ist Skoda kplt. abhängig von VW und so sind die Nachfolgemodelle schlechter geworden (Sprachsteuerung, Optik etc. ). Seit dem WLTP Test verhindert VW ausserdem wohl das Skoda diverse Handschalter und Benziner liefern kann. Also muss ich mal schauen was nun die Alternative wird.

    Volvo ist seit dem Verkauf durch Ford leider keine dt. Marke mehr, Handschalter und ca 180PS Leistung sucht man mittlerweile wie die Nadel im Heuhaufen und eigenständig ist eh nix im dt. Mainstream.

    Sehr interessant fände ich eines der Modelle von Hyundai mit Hybrid oder Wasserstoff Antrieb, denn ein reines Elektrofahrzeug macht bei meinen Strecken keinen Sinn. Vorallem ist seine Herstllung nicht gerade sauber, von der Stromerzeugung ganz zu schweigen.

    Solange in Dtl. Kohle zur Stromerzeugung genutzt wird werden sich die CO2 Schadstoffausstösse nicht verringern. Erst wenn man wie GB die Stromerzeugern blechen lässt, aber das wird wohl nichts werden…

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  • 8. Juli 2019 um 8:08 PM
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    Bei uns sind momentan nur Saabs im Einsatz und das wird hoffentlich auch noch lange so bleiben, wir wünschen uns ja noch ein Cabrio und einen 9-5NG. Durch die zahlreichen Berichte hier könnte auch noch ein 9000 in Frage kommen.

    Was mir zu den Alternativen zu Saab einfällt sage ich mal so, ich schätze mal das Auto Saab aber auch das ganze drumherum, die grüßeneden Fans (leider grüßt nicht jeder), die Treffen, den Saabblog und das spezielle in den Saabwerkstätten, all das wird man wohl bei kaum einer anderen Marke so finden. Wer sich damals wie heute für einen Saab entschieden hat, hat damit auch was sehr individuelles und seltenes gekauft. Auf großen Parkplätzen oder gar im Bezirk der einzige zu sein der dieses eine Modell hat, hat das schon was.

    Wenn ich mich für eine Alternative entscheiden muss/könnte, würde ich wieder zu etwas greifen, was nicht allzu häufig ist. VAG Autos finde ich nicht schlecht, manche davon sind ja auch schön, wie zum Beispiel ein Arteon oder auch sehr praktisch Superb oder Kodiaq, aber trotzdem langweillig und sieht man an fast jeder Straßenecke.
    Franzosen finde ich auch schön, Talisman und 508 sind schöne Autos, nur beim 508 könnte ich mich nie an dieses komische Cockpit gewöhnen, wenn man von Saab kommt.
    Japanische Autos sind alle sehr gut, da gäbe es auch einiges was mir gefallen würde, da gäbe es Lexus, Infiniti und Subaru mit denen mich gut anfreunden könnte.
    Alfa und Jaguar wären noch eine Option
    Tesla wäre etwas schwierig, weil ich auch gerne daheim laden wollen würde. Aber ein Model S100D könnte ich mir vorstellen.
    und zu guter letzt wäre auch Volvo eine sehr interessante Alternative.
    Und obwohl ich noch zu den jüngeren Lesern gehöre, auch ich könnte mir einen SUV vorstellen, am besten von Saab. Ein kleinerer 9-4X mit allem was Saab ausmacht wäre ein Traum.

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  • 8. Juli 2019 um 11:19 PM
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    Ich fahre meinen 9-5 Aero Sportkombi jetzt auf Saisonkennzeichen.. und bin jetzt bei einem Opel Ampera 2012 als Alltagsfahrzeug gelandet. Und ich muss zugeben, der Ampera überzeugt auf der ganzen Linie !

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  • 9. Juli 2019 um 8:07 AM
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    Habe saab erst letztes Jahr für mich entdeckt und beschlossen das wird nicht der letzte sein, auch wenn der 9-5 2.2tid sc von 2002 den ich habe vom Vorbesitzer nicht sehr pfleglich behandelt wurde und ich noch einen neuen bmw in der Garage habe.
    Ich bin noch nie so bequem und entspannt in einem Auto unterwegs gewesen wie im dem saab. Werde mir dann wohl irgendwann mal einen 9-5 NG und ein 9-3 Cabrio zulegen. Das einzige Problem sind meine 30tkm die ich im Jahr fahre und da bin ich mal gespannt wie lange de 9-5 noch durchhält.

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    • 11. Juli 2019 um 12:22 AM
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      Wo kommt denn der beschriebene 9-5 2.2 TiD her? (so viele gibt’s ja nicht mehr)
      Meiner Meinung nach ist dieser Motor das haltbarste Aggregat im 9-5. Wenn das Drumherum stimmt, dann treckert der immer munter weiter, ganz solide und entspannt. Auch ganz locker mit 30.000km im Jahr – was soll dem Motor schon passieren? 😉

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  • 9. Juli 2019 um 10:32 AM
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    Auch von meiner Seite ein Beitrag zu meiner bisherigen „Saab-Laufbahn“:

    – Seit 1980 bis heute ununterbrochen Saab: 2 x Saab 96, 3 x Saab 900 I (GLi und i, jeweils > 550.000 km)

    – einmal ein „Fremdfabrikat“ (neben einem der drei damaligen 900er): Citroen Xantia (abgemeldet mit 490.000 km, extrem zuverlässig, wenn der Zahnriemen regelmäßig gewechselt und die grüne Hydraulikflüssigkeit alle zwei Jahre ausgetauscht wird)

    – Aktuell: 2 x Saab 9-5 I: Kombi mit 335.000 km (Saisonkennzeichen) / 4-Türer mit 230.000 km / 900 I Cabrio, Baujahr 90 mit 23.000 km / Saab 96, Baujahr 1979, 69.000 km

    Neufahrzeuge kommen für mich nicht in Betracht (aggressives, langweiliges Einheits-Styling, insbesondere der deutschen ABM-Autos, zu viele nervende Bimmeleien und Assistenzsysteme, usw.).

    Gebrauchtfahrzeuge: neben Saab nur noch Lancia (Thesis), Citroen (C5 / C6) oder – ganz weit zurück in die Vergangenheit – Panhard PL 17 / 24.

    Gruß,
    Uli

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    • 9. Juli 2019 um 1:34 PM
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      Toll geschrieben Uli! Ich seh das genau so mit den Neuwagen.
      Und das mit dem Panhard ist schon ein richtiges Schmankerl. So ein PL17 würde ich sofort noch aufnehmen! ( der PL17 gewann übrigens 1961 die Rally Monte Carlo, noch vor den Saab! )

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    • 16. Juli 2019 um 11:24 PM
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      Mir geht es ähnlich wie Ihnen und Hans S.
      Deshalb habe ich an der Umfrage auch nicht teilgenommen, nicht teilnehmen können …

      Die Suche nach alternativen Neuwagen habe ich vor ein paar Jahren erfolglos abgebrochen und bin zu dem Schluss gelangt, dass ich meine automobile Zukunft lieber mit meinem Bestand, weiteren SAABs und „Gebrauchten“ auch anderer Marken bestreiten will.

      Eine solche Kategorie (leckere Baby-,Young- und Oldtimer aller Herren Länder als Saab-Neuwagen-Alternative) bietet die Umfrage nicht an. Für mich ist aber genau das die reizvollste Alternative und anscheinend bin ich damit nicht allein. Das ist schön zu wissen.

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  • 9. Juli 2019 um 2:33 PM
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    Meine Saab Geschichte begann im 2006, als ich mein erstes Fahrzeug (Saab 9-3 Sedan, 1.8t, 2004) gönnte.
    Es folgten viele Reisen und war stets zuverlässig.
    – Nach der Hochzeit im 2015 gab es einen BMW X5 (E70, 2012) Zuwachs.
    Den fahren wir heute noch, aber mein Herz und Freude galt stets dem Saab.

    – Im 2017 kaufte ich einen zusätzlichen Saab 1.9 ttid (2008 weil Neugierig auf die Technik und 180DieselPS).
    Fahrzeug läuft sehr gut, ist aber eher ein Traktor verglichen mit dem Benziner…

    – Anfangs Juli 2019 habe ich mich schweren Herzens von meinem Sorgenfreien 1.8t Saab mit 260’000km getrennt.
    Warum? weil wir nicht 3 Autos benötigen.

    – Heute: mein Herz weint, ich vermisse den Benziner!
    BMW bleibt (der Frau zuliebe), der Kombi 1.9ttid wird verkauft, aber es folgt ein Saab Cabrio 2.0t ab 2008…irgendwann in den nächsten 8 Monaten!

    Welches Fahrzeug werde ich persönlich die nächsten 10 Jahre bewegen?
    Selbstverständlich wird es ein Saab sein…welcher auch immer, hauptsache es ist ein Benziner .
    Warum? Jedes andere Auto (und ich habe viele Marken durchprobiert, auch geschäftlich) lässt in mir keine Freude aufkommen, auch wenn es moderner oder fortgeschrittener scheint.

    Grüsse
    Serge

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  • 9. Juli 2019 um 8:11 PM
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    Es macht mich jedes Mal himmeltraurig wenn ich sehe, dass Leute sich in die Arbeit quälen damit sie dann ihr Geld nach China schicken. Volvo käme für mich nie als Alternative in Frage, sowas würde ich nichtmal anfassen wenn es mir geschenkt und vor die Haustür gestellt würde, mit einem monatlichen Bonus von 1000€ im Monat obendrauf.
    Subaru ist schon sehr sympathisch , Mazda wurde schon gewürdigt, PSA macht auch vieles gut und schön. Ansonsten würde ich versuchen, dem Wertverlust mit einem schicken und alltagstauglichen Oldtimer zu entkommen… wie zB von der imperialen Sternenflotte einem C107, dem aktuell im Allzeitpreistief tauchenden R129 oder bei Saab mit einem 99er oder mit unser aller Liebling 900.

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  • 12. Juli 2019 um 8:27 PM
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    Nach mehr als 2 Jahrzehnten mit Saab 9000 (2.0 Turbo und Aero) wurde bei mir 2015 der Aero als Alltagsauto ersetzt (auch wenn dieser noch abgemeldet in der Garage steht). Saab fuhr ich, weil es umweltfreundliche, sichere Autos waren. Dazu im Falle der 9000 Turbos noch drehmomentstark, geräumig und praktisch. Im Sommer 2013 hatte ich die Möglichkeit ein Model S probezufahren. Von da ab war eigentlich klar, wie die Ablösung aussehen musste, verkörpert dieser ja genau die Werte, für die früher Saab stand. Ende 2014 wurden dann die Allradmodelle vorgestellt und seit Juni 2015 fahre ich ein solches als S85D. Heute würde ich wohl ein Model 3 kaufen (leider ohne das praktische Schrägheck). Über 4 Jahre und gut 75.000 km fuhr das Model S mit ca. 200Wh/km, also vom Energieinhalt mit 2l Benzin/100km. Trotz mehr als 2t und der gut doppelten Leistung im Vergleich zum 9000 Aero. Unabhängig von der Marke käme mir ein Verbrenner nicht mehr ins Haus.

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    • 15. Juli 2019 um 12:51 AM
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      INFRASTRUKTUR

      Komme gerade aus Schweden. Habe dort relativ viele Tesla gesehen. Aber kaum Ladesäulen und schon gar keine an den Ferienhäusern. Meine Reise hätte ich mit einem EV gar nicht machen können. Schon allein deshalb kommt mir so schnell kein EV ins Haus, denn der Urlaub im BioPower war fantastisch.

      Die 2.400 Km vor Ort bin ich mit E85 gefahren und habe weniger fossiles CO2 je Km emittiert, als ein Tesla im deutschen Strommix. Die Heimfahrt war entspannt und zügig und trotzdem war ich erst um 3 Uhr morgens zu Hause. Eine Ladung unterwegs ist für mich eine Horrorvorstellung.

      Die Infrastruktur dafür sah ich während einer kurzen Pinkelpause auf dem nagelneuen Rastplatz Deminer Land an der A20. Dort standen ein Transformatorhaus, mehrere riesige Schaltschränke und 5 ungenutzte Ladesäulen. Auch ich war dankbar, diese nicht zu brauchen, ließ sie links liegen und fuhr ganz einfach nachhause.

      Während der entspannten Fahrt auf leeren Straßen sinnierte ich darüber, wie viele Ladesäulen, Transformatoren und Schaltschränke es allerorten nebst Zuleitung und Stromerzeugung bräuchte (am Eigenheim, am Ferienhaus und Unterwegs), um einem EV die gleiche Mobilität zu ermöglichen, die für Verbrenner auch ohne Ladezeiten und längere Zwangspausen so vollkommen selbstverständlich ist.

      Auch der Flächenbedarf, Aufwand und Einsatz an Ressourcen für eine elektromobile Infra- und Ladestruktur gehört in die Gesamtbilanz und in die Umwelt- und Mobilitätsdebatte. Ein paar Tankstellen hier und dort sind daran gemessen ein Fliegenschiss und die 200Wh/Km sind leider nur die halbe Wahrheit.

      Den ökologischen Nulltarif liefern Verbrenner ganz sicher nicht – und sei es mit Biosprit.
      EVs aber auch ganz sicher nicht. So viel Ehrlichkeit muss schon sein …

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      • 15. Juli 2019 um 9:50 AM
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        In den 4 Jahren war ich vom Nordkapp bis Süddeutschland unterwegs. Unterwegs funktioniert das Laden problemlos am Supercharger-Netzwerk, man muss ja eh ab und zu mal einen Stop zum Essen oder für einen Kaffe einplanen. Am Ferienhaus kann mit reduzierter Leitung an Schuko geladen werden, zuhause ist eine Ladebox in der Garage und im Carport. Null Zeitaufwand zum An-/Abstecken, Ladung geschieht automatisch nachts, wenn sonst wenig Strom gebraucht wird. Geladen wird kein dt. Strom-Mix, sondern Strom aus Wasser-/Windkraft. Das halbe Garagendach mit Photovoltaik liefert im Übrigen Strom für locker 10-15.000km im Jahr.

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        • 15. Juli 2019 um 1:19 PM
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          Das klingt gar nicht mal so schlecht, muss ich zugeben …

          Aber unser Ferienhaus hatte außen auch keine Schukodose. Auch hatte ich schon entlegene Ferienhäuser gänzlich ohne Strom. Das ist unglaublich gemütlich und entspannend. Deren ökologischer Footprint dürfte zudem sensationell klein und flach sein.

          Die Photovoltaik auf der Garage liefert nachts nicht, der grüne Strom-Mix existiert nur als Ökotarif auf dem Papier und aus der Dose kommt trotzdem der dt. Strommix. Im Übrigen hat auch die Photovoltaik eine CO2-Bilanz und die ist um den Faktor 10 schlechter als die von Windenergie.

          Für einen Kaffee im ökologisch „korrekten“ Plastikbecher lege ich in tiefster Nacht auf dem Heimweg keine Pausen ein. Autobahnrastplätze sind selten einen Aufenthalt wert und wozu habe ich den Saab-Cupholder und eine Stanley-Thermoskanne?

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      • 15. Juli 2019 um 10:58 AM
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        Ganz genau! Hinzu kommen der von Ihnen ja auch angesprochene tolle deutsche Strommix aus Kohlekraftwerken, Gas, Kernkraft usw. Und die seltenen Erden. Und dass ohnehin nur die Leute mit dem allergrößten CO2-„Fußabdruck“ sich einen (solchen riesigen) Tesla und überhaupt ein EV für ihr ach so reines Umweltgewissen leisten können: nämlich die Eigenheimbesitzer. Als Bewohner eines Mehrfamilienhauses ohne Garage (mit dem wesentlich besseren Abdruck, sprich viel geringeren Emissionen pro Nase) hat der allergrößte Teil der Bevölkerung eh keine Möglichkeit, ein EV zu laden und zu besitzen. Und der Verschleiß der Batterien, der Energieverbrauch bei der Produktion etc.(beim Tesla wegen der Wüsten-Solarenergie immerhin besser als bei den anderen Herstellern) trübt die Bilanz erheblich!

        Wie schrieb Tom so schön auf dem Blog: Das umweltfreundlichste Auto ist ein bereits produziertes! In diesem Sinne fahre ich mit ganz reinem Gewissen meine 2011er Saabs: Das E85-Cabrio, das kaum fossiles CO2 ausstoßen würde, wenn die bekloppte – und nur an der Automobillobby und der aktuellen, sachargumentresistenten Hysterie orientierten – deutsche Politik E85 nicht abgeschafft hätte. Und den 160 TTiD SportCombi, der sehr wenig verbraucht und ohnehin als Diesel eine wesentlich bessere CO2-Bilanz hat.

        Ich wäre für ein grundsätzlich neues und freies, zweckorientiertes Umdenken. Wie von Ihnen angeregt, könnte elektrische Energie als immobile, also für die Heizungen unserer Häuser, sehr gut Verwendung finden. Da gibt es keine Speicherprobleme. Außerdem Solarpanele auf alle Dächer (auch die großen Jugendstilmehrfamilienhäuser haben alle riesige Dächer, die man von der Straße gar nicht sieht), Vulkangestein als Speicher nutzen (wird in HH gerade erprobt). Für den mobilen Energiebedarf E85 wieder einführen, im großen Stil Agrar- und Forstabfälle dafür nutzen, wie in Frankreich für 1000 Euro die Benziner entspr. nachrüsten, die alten Verbrenner weiter fahren, anstatt auf Kosten des Klimas intakte Autos zu verschrotten und Millionen neue zu bauen, und bei den Neufahrzeugen neben EV verstärkt auf Hybrid setzen!

        P.S. Schön, dass Sie wieder da sind! Habe Ihre Kommentare vermisst – und ich beneide Sie um Ihre Schwedenreise! Ich habe es dieses Jahr leider noch nicht geschafft.

        Antwort
        • 15. Juli 2019 um 1:34 PM
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          Danke für das Kompliment.

          Zum TTiD und dem Thema E85 könnte man ergänzen, dass die CO2-Bilanz der Diesel mit Bio-Diesel noch besser wäre. Den hatten wir ja auch schon mal und er teilt in D leider das Schicksal von E85 …

          Kära Hälsningar

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  • 15. Juli 2019 um 11:24 AM
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    Mein Kommentar „Ganz genau!“ war als direkte Antwort auf den von Herbert Hürsch gedacht.

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  • 15. Juli 2019 um 11:54 PM
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    Hier auch noch meine Saab-Geschichte:Angefangen hat es 2000 mit einem grünen gehirschten 9-3er den ich dann 2004 gegen ein 9-3 1.8t Cabrio eintauschte (ebefalls mit Hirsch-Tuning – in lime-yellow). Dieses wunderbaren Wagen fahre ich noch heute. Dazu kam von meiner Frau von 2009 an ein 9-5er Aero (99er Jahrgajg) der leider 2015 stillgelegt werden musste, weil die Rostvorsorge der ersten 9-5 noch nicht optimal war. Als Ersatz konnten wir dann einen 9-3X aus Deutschland in die Schweiz importieren.
    Alternative zu diesen Saab’s? muss ich lange nachdenken; hoffentlich wird die Frage nie gestellt werden müssen. Vielleicht Alfa? Jaguar? Kaum ein EV; höchstens ein Plug in Hybrid; allenfalls Wasserstoff, falls dann die Technologie mal bezahlbar ist. Aber erstmals die Saabs so lange behalten wie irgend möglich….

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  • 16. Juli 2019 um 10:53 AM
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    sehr interessant, die vielen verschiedenen Meinungen und Lösungen zu sehen

    ABER: was war Saab im Kern wirklich? extrem eigenständig bis teilweise skurril, sehr schnell (und teilweise sehr bequem), sehr gestylt (nicht unbedingt klassisch „schön“ aber eben eine echte Persönlichkeit), und selten.

    Der ganze Brot und Butter Quatsch der späten Phasen und die Verwässerung durch diese grossartige deutsche Marke, die zum Glück kaum erwähnt wird, haben doch nichts mehr mit echtem Saab zu tun…

    Ich verstehe deshalb nicht so ganz die Begeisterung – und schon gar nicht die Verknüpfung mit Saab – für asiatische Brot-und-Butter Autos (unabhängig von ihrem hervorragenden Alltagswert) und für die immer noch so-genannten Premiummodelle (im Grunde ja todlangweilige, überteuerte Langweilerautos) eines grossen Europäischen Landes.

    Wenn man die Emotionalität und Originalität als zentralste Punkte des Mythos Saab nimmt, dann muss ein würdiger Nachfolger (falls es das in dieser Form braucht) doch genau diese Bedingungen auch erfüllen. Deshalb kommen aus meiner Sicht dafür nur Marken wie zum Beispiel Alfa Romeo oder Jaguar in Frage.

    Bei Alfa Romeo sind die zentralen Punkte wie Emotionalität, Sportlichkeit, Eigenständigkeit, Design etc unbedingt erfüllt. Wirklich toll und (nach langer Durststrecke wieder) seeehr viel Spass (eben, wie mit Saab). Bei Jaguar ist das ebenfalls der Fall, aber ich erlaube mir den Snobismus, es hier im Wesentlichen auf die alte, „echte“ Jaguar-Phase zu beschränken, also die Designsprache der XJ-Modelle oder älter (mit diesen wunderschönen runden Doppelleuchten und geschwungenen Linien); vielleicht kommt hier ja wieder mal was richtig Gutes…

    Ansonsten: Saab’s sind doch weiterhin voll alltagstauglich, also weiter mit dem Spass 😉

    P.S.:
    hatte selber viele verschiedene 900er Cabrios Serie I und II, 9000 und 9-5; aktuell fahre ich ein 900 Cabrio Serie I, weitere folgen wieder.
    Bei mir waren die direkten Saab-Nachfolger Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio, Alfa Romeo 4c und für die holde Weiblichkeit ein Jaguar X-Type (3.0), alles sehr verschiedene, aber wunderbare Autos!

    Cheers & ciao ciao

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