Wo sind die Alternativen zu Saab?

Saab Fahrer gelten gegenüber ihrer Marke als sehr loyal. Allerdings hinterlassen mehr als 8 Jahre ohne Neuwagen natürlich ihre Spuren. Immer öfter wird der Saab zum Zweitwagen und zum Hobby. Uns stellt sich die Frage,  zu welchen Marken Saab Fahrer wechseln, wenn sie es denn tun.

Saab 9-5 Aero Modelljahr 2005. Was parkt sonst vor der Haustüre. Gibt es Alternativen zu Saab?
Saab 9-5 Aero Modelljahr 2005. Was parkt sonst vor der Haustüre. Gibt es Alternativen zu Saab?

Die erste Abwanderungswelle setzte schon 2011 und 2012 ein. Nicht in Richtung Volvo, wie man meinen könnte. Die Dienstwagenfahrer wechselten zu Audi und BMW und nur Wenige hin zur Marke aus Göteborg. In der Zwischenzeit sind rund 3 Leasingzyklen vergangen, und mir stellt sich die Frage, wer von unseren Lesern ausschließlich Saab fährt, wer nicht, und welche anderen Marken bevorzugt werden.

Aus Gesprächen mit ehemaligen Saab Fahrern ist kein Trend abzuleiten. Sie sind der kleinen Marke aus Trollhättan zwar immer noch verbunden und lesen den Blog. Aber die Fahrzeuge, die sie fahren,  sind sehr unterschiedlich. Der eine fährt einen Skoda, der andere einen koreanischen Hybriden, wieder ein anderer hat sich mit einem 911 einen lang gehegten Traum erfüllt.

Außerdem gibt es da die Heimkehrer. Nach einer längeren Saab Pause geht es doch weiter,  und es zieht wieder ein Fahrzeug mit dem Greif in den heimischen Carport. Vor allem deshalb, weil es jetzt in das Leben passt. Weil man den Job gewechselt hat, ein Firmenauto bekommen hat, oder weil man in Rente gegangen ist.

Unsere Umfrage ist zum ersten Mal etwas umfangreicher. Weil auch Besucher den Blog lesen, die nichts mehr mit Saab zu tun haben, oder sich erst jetzt für die Marke interessieren. Wir möchten die Lesenden noch besser kennenlernen,  um ihre automobilen Präferenzen besser einordnen zu können. Die Umfrage besteht aus diesem Grund aus mehreren Teilen, zum Teil sind Mehrfachantworten möglich.

Saab fahren exklusiv, oder nicht?

Die Lesenden auf dem Saabblog sind ein bunter Querschnitt der Gesellschaft. Hier versammeln sich junge und ältere Fans, Akademiker, Rentner, Freiberufler, Studierende. Die einen fahren Saab aus tiefer Überzeugung,  und sie fahren ausschließlich Saab.  Die anderen fahren ihren Saab nur bei schönem Wetter, oft mit Saisonzulassung. Bei einer weiteren Gruppe ist Saab schon Vergangenheit, die Verbundenheit zur Marke ist aber immer noch da. Und dann gibt es die Lesenden, die sich einfach für Autos aus Trollhättan interessieren, ohne eines zu besitzen.

Saab fahren exklusiv. Oder nicht?

  • Ich fahre Saab. Und nur Saab! (49%, 315 Votes)
  • Saab und ein anderes Fabrikat. (37%, 240 Votes)
  • Im Moment fahre ich keinen Saab mehr. (9%, 61 Votes)
  • Ich würde gerne Saab fahren. (5%, 32 Votes)

Total Voters: 648

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Was sind die Alternativen zu Saab?

Was fährt man als Alternative, wenn man aus irgendwelchen Gründen keinen Saab mehr fährt? Weil man einen Dienstwagen hat, der Arbeitgeber kein älteres Auto im Fuhrpark akzeptiert? Weil der Saab im Moment nicht mehr in die Lebenssituation passt. Welche Marke kann einen Saab ersetzen, wohin geht der Trend?

Ist es die Marke aus Göteborg, die möglicherweise einen Saab ersetzen kann? Oder statt Volvo doch lieber ein deutsches Premium-Fabrikat? Sind französische Autos alternativ denkbar oder können asiatische Marken punkten? Die Hersteller locken mit großzügigen Inzahlungnahmen, Rabatten, Finanzierungen und Leasingangeboten. Es sind maximal 2 Antworten möglich. Wir sind gespannt!

Alternativen zu Saab? Welches Fabrikat bevorzugen Saab Fahrer?

  • Volvo (32%, 276 Votes)
  • Andere Marke (13%, 110 Votes)
  • BMW (8%, 67 Votes)
  • Japanische Hersteller (7%, 60 Votes)
  • Mercedes (5%, 48 Votes)
  • Audi (5%, 44 Votes)
  • Tesla (4%, 36 Votes)
  • Citroen (4%, 36 Votes)
  • Skoda (4%, 34 Votes)
  • VW (3%, 28 Votes)
  • Peugeot (3%, 27 Votes)
  • Opel (3%, 26 Votes)
  • Koreanische Hersteller (3%, 24 Votes)
  • Porsche (2%, 16 Votes)
  • Ford (1%, 10 Votes)
  • Renault (1%, 10 Votes)
  • Seat (1%, 9 Votes)
  • Mini (1%, 7 Votes)
  • Smart (1%, 6 Votes)

Total Voters: 620

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74 thoughts on “Wo sind die Alternativen zu Saab?

  • Interessante Alternativen zur damaligen Saab-Phylosophie, dem Menschen möglichts sicherheits- und langzeitbedingt gerecht zu kommen, ohne sinnlos gewollten Kommerz anzubieten, gibt es heute praktisch nicht mehr! Beginnend von der aktiven und passiven Sicherheiten die fast keine andere Automarke so intensiv einsetzte und sogar meist davon im voraus Gebrauch machte, mindestens in der Zeitspanne von anfangs 70ern bis späten 90ern, wird wohl niemand mehr so grosszügig anbieten oder ersetzten können.

    Diese Zeiten sind vorbei, heute leiden wir verstärkt unter der Wegwerfgesellschaft, ja auch im Automobilsektor! Saab war eigenartig und einmalig, meist immer eine Nasenlänge voraus, nicht nur vor der Konkurrenz, sondern auch vor neue und später eingeführte Gesetztesbestimmungen! Bestimmt kennen diese Beispiele die älteren Saab-Fahrer unter uns, es begann eine schrittweise jahrelange intensive Fahrzeugentwicklung ab Modell 99 bis 9000, ja z.T. sogar bis 9.5NG, auch wenn während den letzten Saab-Produktionsjahren das Mutterhaus-GM immer wieder vieles abbremste, was auch immer die Gründe waren, meist wohl Sparmassnahmen, ansonsten wären 9.3+9.5er qualitativ und sicherheitsbedingt wohl noch besser geworden. Ganz zu schweigen, dass die Saab-Forschung damals schon, nebenbei an elektroangetriebene Motoren forschte, aber dieses Thema war damals ungereift und nur für bestimmte Zwecke vorgesehen, wie z.B. für wenige elektroangetriebene Postfahrzeuge für Paketauslieferung bestimmt waren; so blieb logischerweise diese Entwicklung in der Schublade liegen.

    Nicht zu vergessen zu diesem Thema, der schwedische Staat prägte zu jenen Zeiten, gewissenermassen bestimmten “politisch-finanziellen” Einfluss auf die Industrie; nicht zu vergleichen mit dem vergangenen Dieselskandal! Sowie die damalige Generation noch andere Bedürfnisse aufwies, da der Markt allgemein noch klein war verglichen zu heutige Verhältnisse und zudem von Land zu Land der Fahrzeugmarkt noch gerne verschieden war. Das Fahrzeug behandelte man noch als Luxusgut, somit waren allerlei Differenzen unter den “wenigen” Automobile deutlich sichtbar. Heute ist ein modernes Auto, ob gross oder klein, ein selbstverständliches Fortbewegungsmittel, für die meisten von uns sogar beinahe identifikationslos; d.h. wir kommen dem “Carsharing” immer näher. Die Ansprüche sind wohl höher, aber immer weniger intensiv differenzierbar, sodass es als unbeachtetes Modeverbrauchsartikel be- und genutzt wird, solange es geht oder gar Frau und Herr das Lustobjekt nicht langweilt, denn Leasing ist heute selbstverständlich. Somit wird ein Fahrzeug immer weniger als wertvolles Eigentum betrachtet.

    Interessante Feststellung in meiner Familie, die seit 50 Jahren Saab fahren, sowie ich seit 40 Jahren Saab fahre, u.a. während den 80ern auch wenige Jahre mit Saab arbeiten durfte, ist der Bezug an den alten Saab’s intensiv stark vorhanden, auch wenn heute wenig darüber gesprochen wird, aber nur mit grosser Mühe nehmen wir jeweils von unseren Saab’s Abschied, sofern es unbedingt sein muss. Ebenfalls mühsam lassen wir uns als Alternative von einem neuen Produkt beeinflussen oder gar einreden. Dies war schon spürbar, als die 902/9.3+9.5 Modelle eingeführt wurden, was die Saab-Leidenschaft schon grundlegend änderte. Einziges interessante Thema in den letzten 15 Jahren, war die Einführung von E85 Motoren, was uns veranlasst hat, noch einen moderneren Saab Ausschau zu halten. Aber diese BP-Versionen haben nun politisch gesehen wohl auch keine Zukunft mehr, da letzthin nichts mehr gefördert wurde, bzw. gar die Rede ist das E85 Angebot abzubauen!

    Da ich heute beruflich als Fortbewegungsmittel kein Fahrzeug mehr benötige, demzufolge auch nicht mehr viele Kilometer zurücklege, d.h. meist nur noch für privaten Gebrauch, hat sich die Marken-Alternative, nachdem verschwinden unserer eigenartige und selbstforschende schwedischen Automarke, tatsächlich nie bewusst gestellt, bzw. Dank Sammlung gut erhaltener alte tu-16s Modelle wie 901er und 9k, wo das echt prickelnde Saab-Fahrgefühl noch lebend ans tageslicht kommt oder allenfalls für den modernen umweltgerechten Alltag, wo bei uns seit längerem nur noch BioPower Motoren zum Einsatz kamen, obwohl diese Modelle keine extremgrosse Saab-Philosophie verkörpern! Dies jedenfalls solange noch E85 angeboten wird, aber zum Glück funktionieren sie auch mit Benzin.

    Diesel war bei Saab nie ein Thema, da es ursprünglich keine Saab-Technologie war, solange nicht GM das Sagen hatte. Dies diente nur als eine Verkaufsstrategie, um die Verkaufszahlen in den verschiedenen Ländern stabil zu halten, da die Preisunterschiede zwischen Benzin und Diesel marktabhängig künstlich beeinflusst wurden und die Verbrauchswerte preislich meist deutlich interessanter waren.

    Eine gerechte Saab-Alternative für einen leidenschaftlichen Saabisten gibt es für mich nicht, einzig ein “Arbeitstier” im Stile des Land-Rover Defender V8, obwohl dies kein langstrecken Fahrzeug ist und somit den Saab nie ersetzen wird!

    Gi.Pi.

  • Echt? Wo gibt es in D noch E85-Tankstellen? Ich habe keine einzige mehr finden können und wäre deshalb sehr dankbar für jeden Hinweis! 🙂 Und was kostet der Liter in CH? Ich habe online recherchiert und meine, dass es jedenfalls bei Agrola in der (deutschen) Schweiz noch E85 geben soll. Da ich demnächst mal hinfahren werde, würde mich das sehr interessieren!

    Vielen Dank und schönen Sonntag!

    P.S.: In Frankreich lässt es sich sehr gut E85 tanken. Dort wird das Netz aktuell stark ausgebaut, Nachrüstungen der PKW gefördert und der Liter liegt zwischen 60 und 80 Cent! 🙂

  • Diesbezüglich bin ich auch auf BioPower gelandet, da in Schweden das Angebot an E85 besser ausgebaut wurde, als im Rest Europas, obwohl vermutlich mangels E-85 Nachfrage keine lange Zukunft bevorsteht; einerseits fehlt seit 2011 leider die Saab-Forschung dazu, sonst hätte es mit Sicherheit europaweit besser aussehen können. Zudem sind in Deutschland + Schweiz immer noch genügend E85 Tankstellen vorhanden, sodass meinerseits meist nur E85 getankt wird.

  • Kann mich nur anhängen!

  • Mir geht es ähnlich wie Ihnen und Hans S.
    Deshalb habe ich an der Umfrage auch nicht teilgenommen, nicht teilnehmen können …

    Die Suche nach alternativen Neuwagen habe ich vor ein paar Jahren erfolglos abgebrochen und bin zu dem Schluss gelangt, dass ich meine automobile Zukunft lieber mit meinem Bestand, weiteren SAABs und “Gebrauchten” auch anderer Marken bestreiten will.

    Eine solche Kategorie (leckere Baby-,Young- und Oldtimer aller Herren Länder als Saab-Neuwagen-Alternative) bietet die Umfrage nicht an. Für mich ist aber genau das die reizvollste Alternative und anscheinend bin ich damit nicht allein. Das ist schön zu wissen.

  • MUSEUM

    9000er sind im Saab Car Museum in THN bereits konserviert und bleiben der Nachwelt erhalten …
    Als Privatperson ist man eher für die Präsenz auf der Straße zuständig – dafür, sich selbst und den Mitmenschen im Alltag eine Freude zu machen. Ich bekomme viele Daumen hoch und sehe verzückte Gesichter, wenn ich mit meinen 49 Jahre alten Volvo 164E im Alltag unterwegs bin.

    Auf 2.400 Km in Schweden habe ich dieses Jahr keinen einzigen mehr davon zu Gesicht bekommen und mit dem 9000 war es kaum besser. 3 oder 4 waren es in Summe und mich hat das sehr betrübt.

    Mein 164 ist jetzt laut Tacho knapp 460.000 Km gelaufen und wird weiter gefahren. Mit einem 9000 würde ich ebenso verfahren. Die Straße (bevorzugt lange Strecken) ist sein natürliches Habitat. Also fahren, freuen und andere damit erfreuen. Bloß keine Skrupel …

  • sehr interessant, die vielen verschiedenen Meinungen und Lösungen zu sehen

    ABER: was war Saab im Kern wirklich? extrem eigenständig bis teilweise skurril, sehr schnell (und teilweise sehr bequem), sehr gestylt (nicht unbedingt klassisch “schön” aber eben eine echte Persönlichkeit), und selten.

    Der ganze Brot und Butter Quatsch der späten Phasen und die Verwässerung durch diese grossartige deutsche Marke, die zum Glück kaum erwähnt wird, haben doch nichts mehr mit echtem Saab zu tun…

    Ich verstehe deshalb nicht so ganz die Begeisterung – und schon gar nicht die Verknüpfung mit Saab – für asiatische Brot-und-Butter Autos (unabhängig von ihrem hervorragenden Alltagswert) und für die immer noch so-genannten Premiummodelle (im Grunde ja todlangweilige, überteuerte Langweilerautos) eines grossen Europäischen Landes.

    Wenn man die Emotionalität und Originalität als zentralste Punkte des Mythos Saab nimmt, dann muss ein würdiger Nachfolger (falls es das in dieser Form braucht) doch genau diese Bedingungen auch erfüllen. Deshalb kommen aus meiner Sicht dafür nur Marken wie zum Beispiel Alfa Romeo oder Jaguar in Frage.

    Bei Alfa Romeo sind die zentralen Punkte wie Emotionalität, Sportlichkeit, Eigenständigkeit, Design etc unbedingt erfüllt. Wirklich toll und (nach langer Durststrecke wieder) seeehr viel Spass (eben, wie mit Saab). Bei Jaguar ist das ebenfalls der Fall, aber ich erlaube mir den Snobismus, es hier im Wesentlichen auf die alte, “echte” Jaguar-Phase zu beschränken, also die Designsprache der XJ-Modelle oder älter (mit diesen wunderschönen runden Doppelleuchten und geschwungenen Linien); vielleicht kommt hier ja wieder mal was richtig Gutes…

    Ansonsten: Saab’s sind doch weiterhin voll alltagstauglich, also weiter mit dem Spass 😉

    P.S.:
    hatte selber viele verschiedene 900er Cabrios Serie I und II, 9000 und 9-5; aktuell fahre ich ein 900 Cabrio Serie I, weitere folgen wieder.
    Bei mir waren die direkten Saab-Nachfolger Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio, Alfa Romeo 4c und für die holde Weiblichkeit ein Jaguar X-Type (3.0), alles sehr verschiedene, aber wunderbare Autos!

    Cheers & ciao ciao

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  • Autos gehören auf die Strasse, auch Spezielle. Ob’s grad 20t sein müssen ist eine andere Frage, aber es ist ein Sakrileg, tolle Autos nicht zu bewegen! Aslo, go for it!

  • Hier auch noch meine Saab-Geschichte:Angefangen hat es 2000 mit einem grünen gehirschten 9-3er den ich dann 2004 gegen ein 9-3 1.8t Cabrio eintauschte (ebefalls mit Hirsch-Tuning – in lime-yellow). Dieses wunderbaren Wagen fahre ich noch heute. Dazu kam von meiner Frau von 2009 an ein 9-5er Aero (99er Jahrgajg) der leider 2015 stillgelegt werden musste, weil die Rostvorsorge der ersten 9-5 noch nicht optimal war. Als Ersatz konnten wir dann einen 9-3X aus Deutschland in die Schweiz importieren.
    Alternative zu diesen Saab’s? muss ich lange nachdenken; hoffentlich wird die Frage nie gestellt werden müssen. Vielleicht Alfa? Jaguar? Kaum ein EV; höchstens ein Plug in Hybrid; allenfalls Wasserstoff, falls dann die Technologie mal bezahlbar ist. Aber erstmals die Saabs so lange behalten wie irgend möglich….

  • Danke für das Kompliment.

    Zum TTiD und dem Thema E85 könnte man ergänzen, dass die CO2-Bilanz der Diesel mit Bio-Diesel noch besser wäre. Den hatten wir ja auch schon mal und er teilt in D leider das Schicksal von E85 …

    Kära Hälsningar

  • Das klingt gar nicht mal so schlecht, muss ich zugeben …

    Aber unser Ferienhaus hatte außen auch keine Schukodose. Auch hatte ich schon entlegene Ferienhäuser gänzlich ohne Strom. Das ist unglaublich gemütlich und entspannend. Deren ökologischer Footprint dürfte zudem sensationell klein und flach sein.

    Die Photovoltaik auf der Garage liefert nachts nicht, der grüne Strom-Mix existiert nur als Ökotarif auf dem Papier und aus der Dose kommt trotzdem der dt. Strommix. Im Übrigen hat auch die Photovoltaik eine CO2-Bilanz und die ist um den Faktor 10 schlechter als die von Windenergie.

    Für einen Kaffee im ökologisch “korrekten” Plastikbecher lege ich in tiefster Nacht auf dem Heimweg keine Pausen ein. Autobahnrastplätze sind selten einen Aufenthalt wert und wozu habe ich den Saab-Cupholder und eine Stanley-Thermoskanne?

  • Mein Kommentar “Ganz genau!” war als direkte Antwort auf den von Herbert Hürsch gedacht.

  • Ganz genau! Hinzu kommen der von Ihnen ja auch angesprochene tolle deutsche Strommix aus Kohlekraftwerken, Gas, Kernkraft usw. Und die seltenen Erden. Und dass ohnehin nur die Leute mit dem allergrößten CO2-“Fußabdruck” sich einen (solchen riesigen) Tesla und überhaupt ein EV für ihr ach so reines Umweltgewissen leisten können: nämlich die Eigenheimbesitzer. Als Bewohner eines Mehrfamilienhauses ohne Garage (mit dem wesentlich besseren Abdruck, sprich viel geringeren Emissionen pro Nase) hat der allergrößte Teil der Bevölkerung eh keine Möglichkeit, ein EV zu laden und zu besitzen. Und der Verschleiß der Batterien, der Energieverbrauch bei der Produktion etc.(beim Tesla wegen der Wüsten-Solarenergie immerhin besser als bei den anderen Herstellern) trübt die Bilanz erheblich!

    Wie schrieb Tom so schön auf dem Blog: Das umweltfreundlichste Auto ist ein bereits produziertes! In diesem Sinne fahre ich mit ganz reinem Gewissen meine 2011er Saabs: Das E85-Cabrio, das kaum fossiles CO2 ausstoßen würde, wenn die bekloppte – und nur an der Automobillobby und der aktuellen, sachargumentresistenten Hysterie orientierten – deutsche Politik E85 nicht abgeschafft hätte. Und den 160 TTiD SportCombi, der sehr wenig verbraucht und ohnehin als Diesel eine wesentlich bessere CO2-Bilanz hat.

    Ich wäre für ein grundsätzlich neues und freies, zweckorientiertes Umdenken. Wie von Ihnen angeregt, könnte elektrische Energie als immobile, also für die Heizungen unserer Häuser, sehr gut Verwendung finden. Da gibt es keine Speicherprobleme. Außerdem Solarpanele auf alle Dächer (auch die großen Jugendstilmehrfamilienhäuser haben alle riesige Dächer, die man von der Straße gar nicht sieht), Vulkangestein als Speicher nutzen (wird in HH gerade erprobt). Für den mobilen Energiebedarf E85 wieder einführen, im großen Stil Agrar- und Forstabfälle dafür nutzen, wie in Frankreich für 1000 Euro die Benziner entspr. nachrüsten, die alten Verbrenner weiter fahren, anstatt auf Kosten des Klimas intakte Autos zu verschrotten und Millionen neue zu bauen, und bei den Neufahrzeugen neben EV verstärkt auf Hybrid setzen!

    P.S. Schön, dass Sie wieder da sind! Habe Ihre Kommentare vermisst – und ich beneide Sie um Ihre Schwedenreise! Ich habe es dieses Jahr leider noch nicht geschafft.

  • In den 4 Jahren war ich vom Nordkapp bis Süddeutschland unterwegs. Unterwegs funktioniert das Laden problemlos am Supercharger-Netzwerk, man muss ja eh ab und zu mal einen Stop zum Essen oder für einen Kaffe einplanen. Am Ferienhaus kann mit reduzierter Leitung an Schuko geladen werden, zuhause ist eine Ladebox in der Garage und im Carport. Null Zeitaufwand zum An-/Abstecken, Ladung geschieht automatisch nachts, wenn sonst wenig Strom gebraucht wird. Geladen wird kein dt. Strom-Mix, sondern Strom aus Wasser-/Windkraft. Das halbe Garagendach mit Photovoltaik liefert im Übrigen Strom für locker 10-15.000km im Jahr.

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  • INFRASTRUKTUR

    Komme gerade aus Schweden. Habe dort relativ viele Tesla gesehen. Aber kaum Ladesäulen und schon gar keine an den Ferienhäusern. Meine Reise hätte ich mit einem EV gar nicht machen können. Schon allein deshalb kommt mir so schnell kein EV ins Haus, denn der Urlaub im BioPower war fantastisch.

    Die 2.400 Km vor Ort bin ich mit E85 gefahren und habe weniger fossiles CO2 je Km emittiert, als ein Tesla im deutschen Strommix. Die Heimfahrt war entspannt und zügig und trotzdem war ich erst um 3 Uhr morgens zu Hause. Eine Ladung unterwegs ist für mich eine Horrorvorstellung.

    Die Infrastruktur dafür sah ich während einer kurzen Pinkelpause auf dem nagelneuen Rastplatz Deminer Land an der A20. Dort standen ein Transformatorhaus, mehrere riesige Schaltschränke und 5 ungenutzte Ladesäulen. Auch ich war dankbar, diese nicht zu brauchen, ließ sie links liegen und fuhr ganz einfach nachhause.

    Während der entspannten Fahrt auf leeren Straßen sinnierte ich darüber, wie viele Ladesäulen, Transformatoren und Schaltschränke es allerorten nebst Zuleitung und Stromerzeugung bräuchte (am Eigenheim, am Ferienhaus und Unterwegs), um einem EV die gleiche Mobilität zu ermöglichen, die für Verbrenner auch ohne Ladezeiten und längere Zwangspausen so vollkommen selbstverständlich ist.

    Auch der Flächenbedarf, Aufwand und Einsatz an Ressourcen für eine elektromobile Infra- und Ladestruktur gehört in die Gesamtbilanz und in die Umwelt- und Mobilitätsdebatte. Ein paar Tankstellen hier und dort sind daran gemessen ein Fliegenschiss und die 200Wh/Km sind leider nur die halbe Wahrheit.

    Den ökologischen Nulltarif liefern Verbrenner ganz sicher nicht – und sei es mit Biosprit.
    EVs aber auch ganz sicher nicht. So viel Ehrlichkeit muss schon sein …

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  • Nach mehr als 2 Jahrzehnten mit Saab 9000 (2.0 Turbo und Aero) wurde bei mir 2015 der Aero als Alltagsauto ersetzt (auch wenn dieser noch abgemeldet in der Garage steht). Saab fuhr ich, weil es umweltfreundliche, sichere Autos waren. Dazu im Falle der 9000 Turbos noch drehmomentstark, geräumig und praktisch. Im Sommer 2013 hatte ich die Möglichkeit ein Model S probezufahren. Von da ab war eigentlich klar, wie die Ablösung aussehen musste, verkörpert dieser ja genau die Werte, für die früher Saab stand. Ende 2014 wurden dann die Allradmodelle vorgestellt und seit Juni 2015 fahre ich ein solches als S85D. Heute würde ich wohl ein Model 3 kaufen (leider ohne das praktische Schrägheck). Über 4 Jahre und gut 75.000 km fuhr das Model S mit ca. 200Wh/km, also vom Energieinhalt mit 2l Benzin/100km. Trotz mehr als 2t und der gut doppelten Leistung im Vergleich zum 9000 Aero. Unabhängig von der Marke käme mir ein Verbrenner nicht mehr ins Haus.

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  • Kia E-Niro

  • Wo kommt denn der beschriebene 9-5 2.2 TiD her? (so viele gibt’s ja nicht mehr)
    Meiner Meinung nach ist dieser Motor das haltbarste Aggregat im 9-5. Wenn das Drumherum stimmt, dann treckert der immer munter weiter, ganz solide und entspannt. Auch ganz locker mit 30.000km im Jahr – was soll dem Motor schon passieren? 😉

  • LEXUS ?? Nachtrag !! Fahre seit ca. 30 Jahren Saab (´´900 8-ventiler 145 PS´´ 900 Tu 16s Coupe´´ 9000 CD 2.3´´ 900 II 2.0 Tu Coupe´´ 9-5 I 2.3 Ecopower´´) und aktuell seit ca. 6 1/2 Jahren einen 9-5 Aero 2.3 Tu Sport-Kombi mit 306.000 Km“ // Man sieht an dieser Auflistung, wie schwer es mir fallen würde zu einer anderen Marke zu wechseln ! Aber bis dahin werden wohl noch einige Jahre ins Land ziehen ! Als nächstes steht erst mal der 9-5 NG … auf der Wunschliste in der Saab-Fahrzeugliste.

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  • Jaguar’s top end attitude, stops many pre-SAAB drivers considering them
    Also, where is that driveablility, that does not require a massive V8 ……….

  • Seid 30 Jahren fahre ich nur Saab und ich hoffe es bleibt noch eine Weile so. Aktuell verbreitere ich meine Flotte um die Km auf möglichst mehrere Saabs zu verteilen. Aktuell ein 9-5 NG 2.0 Turbo, im Sommer das 902 Turbo Cabrio, ein zweites Cabrio für meine Frau ist in Arbeit. Zum nächsten Frühjahr ist der 9000 CC 2.3 Turbo endlich fertig und kommt wieder auf die Straße. So hoffe ich die nächsten Jahre weiterhin mit Saabfeeling fahren zu können.

  • Es macht mich jedes Mal himmeltraurig wenn ich sehe, dass Leute sich in die Arbeit quälen damit sie dann ihr Geld nach China schicken. Volvo käme für mich nie als Alternative in Frage, sowas würde ich nichtmal anfassen wenn es mir geschenkt und vor die Haustür gestellt würde, mit einem monatlichen Bonus von 1000€ im Monat obendrauf.
    Subaru ist schon sehr sympathisch , Mazda wurde schon gewürdigt, PSA macht auch vieles gut und schön. Ansonsten würde ich versuchen, dem Wertverlust mit einem schicken und alltagstauglichen Oldtimer zu entkommen… wie zB von der imperialen Sternenflotte einem C107, dem aktuell im Allzeitpreistief tauchenden R129 oder bei Saab mit einem 99er oder mit unser aller Liebling 900.

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  • Meine Saab Geschichte begann im 2006, als ich mein erstes Fahrzeug (Saab 9-3 Sedan, 1.8t, 2004) gönnte.
    Es folgten viele Reisen und war stets zuverlässig.
    – Nach der Hochzeit im 2015 gab es einen BMW X5 (E70, 2012) Zuwachs.
    Den fahren wir heute noch, aber mein Herz und Freude galt stets dem Saab.

    – Im 2017 kaufte ich einen zusätzlichen Saab 1.9 ttid (2008 weil Neugierig auf die Technik und 180DieselPS).
    Fahrzeug läuft sehr gut, ist aber eher ein Traktor verglichen mit dem Benziner…

    – Anfangs Juli 2019 habe ich mich schweren Herzens von meinem Sorgenfreien 1.8t Saab mit 260’000km getrennt.
    Warum? weil wir nicht 3 Autos benötigen.

    – Heute: mein Herz weint, ich vermisse den Benziner!
    BMW bleibt (der Frau zuliebe), der Kombi 1.9ttid wird verkauft, aber es folgt ein Saab Cabrio 2.0t ab 2008…irgendwann in den nächsten 8 Monaten!

    Welches Fahrzeug werde ich persönlich die nächsten 10 Jahre bewegen?
    Selbstverständlich wird es ein Saab sein…welcher auch immer, hauptsache es ist ein Benziner .
    Warum? Jedes andere Auto (und ich habe viele Marken durchprobiert, auch geschäftlich) lässt in mir keine Freude aufkommen, auch wenn es moderner oder fortgeschrittener scheint.

    Grüsse
    Serge

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