Der 5. Osnabrücker SAAB Saturday

Eine tolle Location, gutes Wetter und eine Preisverleihung, die sich sehen lassen kann. Wie in den letzten Jahren zuvor haben auch in diesem Jahr wieder die Saab Freunde Osnabrück zum mittlerweile 5. SAAB Saturday eingeladen. Ein weiteres saabiges Event bei dem Justus und Ich unbedingt dabei sein wollten!

Impressionen aus Osnabrück
Impressionen aus Osnabrück

Nach den Treffen im Harz bzw. Hamburg und der Messe in Neumünster, ist Osnabrück der letzte große Höhepunkt im Mai vor DEM Event des Jahres – das Festival in Trollhättan ! 
Also sind wir auch am vierten Wochenende in Folge in der Republik unterwegs, um die Saab(blog) Fahne hochzuhalten.

Industriekultur in Osnabrück

Die Location passt dabei richtig gut und begrüßt uns bei schönstem Sonnenschein. Nicht umsonst lädt das Industriemuseum schon zum 3. Mal ein. Die alten Backsteingebäude, der historische Hintergrund um die Industrialisierung der Stadt – die Kombination stimmt und passt zur kleinen Marke aus Schweden. Neben den vielen Oldtimern mischen sich an diesem Wochenende auch die „aktuellen“ Jahrgänge unter die Besucherfahrzeuge.

Diverse 96 mit und ohne Zweitakter, dazu eine ordentliche Sammlung an 9000 Modellen. Autos, die im Alltag immer mehr verschwinden, kommen hier in größerer Stückzahl zusammen. Gleiches gilt auch für den – in SAAB Kreisen – ungeliebten 900/2. 
Ebenso wie der 9000 ist auch der 9-3/1 in größerer Stückzahl vertreten. Einer der aufkommenden Klassiker präsentiert sich hier in wirklich jeder Modellvariante. Die NG Modelle komplettieren das Gesamtpaket an Fahrzeugen, und kurz vergisst man das es die Marke nicht mehr gibt.

Saab Saturday: der SportCombi

Etwas später – Veranstaltung ist schon etwas weiter fortgeschritten – rollt ein SportCombi über das Gelände. Gespräche werden eingestellt, Köpfe drehen sich hektisch um, der Wagen zieht die komplette Aufmerksamkeit auf sich. In Java Braun und den Edge Felgen zieht es den 9-5 NG SC langsam zu seinem Platz. Berechtigterweise ist er der einzige Wagen, der nicht mit der Front nach vorne ausgestellt wird, viel mehr steht das Heck im Mittelpunkt.

Die helle Innenausstattung, dem handgeschalteten Dieselaggregat und nur 27.000 Km auf dem Tacho sorgt der Combi auch noch sieben Jahre nach der legendären Auktion der Insolvenzverwalter für Aufsehen. Der Wagen scheint noch heute so modern, viele würden (finanziell) noch einmal schwach werden wollen.

Und ihm gegenüber steht fast das gleiche Auto. Ein Sedan. Farbton, Felgen und Interieur sind (fast) identisch. Einen NG zu sehen ist auch Jahre später noch etwas Besonderes. Beide Modellvarianten in (fast) identischer Ausführung – so gut wie unmöglich.

Eine lange Preisverleihung und der dänische SAAB Support.

Auch durfte natürlich nicht die alljährliche Preisverleihung fehlen. Seit dem ersten Treffen, werden jedes Jahr insgesamt 4 Preise verliehen. Drei Preise in der Kategorie der besonderen Fahrzeuge und einer für die weiteste Anreise.

Diesen Preis konnte sich in diesem Jahr ein SAAB-Fahrer aus Dänemark sichern. Von Vikborg bis nach Osnabrück sind genau 572 km – wohlgemerkt für eine Strecke. Das ist ganz großer Support. Einer der drei Preise für eins der besonderen Fahrzeuge ging an die Besitzer einer 9-5 Stretchlimo. Sie ist ein Spezialumbau der britischen Firma Colman Milne und dementsprechend als Rechtslenker in Deutschland unterwegs. Ein Highlight der besonderen Art.

Ein Gewinn für die Marke

Dabei gilt: Ob ein 9-5 NG SC oder die Strechlimo aus Großbritannien. Es sind eben solche Momente, die das Treffen in Osnabrück besonders machen. Es wirkt wie ein kleines Klassentreffen, die Jungen treffen auf die Alten. Ein Satz der nicht nur auf die Autos passt, sondern auch zu deren Fahrern. Denn was sich in Hamburg schon angedeutet hat, findet auch in Osnabrück seine Fortsetzung. Unter den mehr als 150 Fahrzeugen sind auch viele junge Fahrer. Einige sind schon „lange“ dabei, andere haben erst vor kurzem Ihre ersten eigenen SAAB erworben. Das freut nicht nur die Szene, sondern auch die Organisatoren. Kein Nachwuchs? – eine Tatsache, die sich von Treffen zu Treffen ändert.

Was bleibt, ist ein Lob für das Orga-Team von den Saab Freunden Osnabrück. Die Location, die Preisverleihung und natürlich die vielen verschiedenen schwedischen Autos aus Deutschland, Belgien, Dänemark und den Niederlanden – dieses Treffen bleibt am Ende ein absoluter Gewinn für die Marke und der aktiven Szene dahinter.

Wir werden auch im nächsten Jahr wieder am Start sein. Der SAAB Saturday in Osnabrück – ein weiterer saabiger Pflichttermine für die Zukunft!

2 Gedanken zu „Der 5. Osnabrücker SAAB Saturday

  • Sehr mitreißend …

    … dieser Bericht. Und vier Treffen in Folge sind ein beeindruckendes Pensum.
    Danke Jan_HH und Justus.

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    • Das war eine super Veranstaltung und mein Saab ist auf den Fotos auch zu sehen.

      Antwort

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