Saab 9000 CD Rettung. Technik & Finale. (3)

Nachdem Oli seinen 9000 CD mit einem Anhänger vom Hof gezogen hatte, versuchte er sich unter anderem in Auto-Archäologie. Sein Ergebnis war überraschend, die Vergangenheit des rollenden Kulturguts ist gut dokumentiert. Jetzt steht die Technik auf der Liste. Bei alten Fahrzeugen, mit langen Standzeiten, gibt es eine einfache Vorgehensweise. Man tauscht erst einmal alle Flüssigkeiten und beseitigt die offensichtlichen Mängel. Und schaut, was dann passiert.

Nach der Rettung: Note 2 vom Gutachter
Nach der Rettung: Note 2 vom Gutachter

Die Saab Garage von Detlef Koecke kümmert sich daher um die Technik. Die scheint unspektakulär. Ein Wechsel sämtlicher Flüssigkeiten, Verschleißteile; der Auspuff wird erneuert. Das war es schon. Der TÜV befindet den Saab würdig,  wieder am Straßenverkehr teilzunehmen. Die Plakette wird erteilt,  und wenn man wollte, dann hätte man auf diese Art für kleines Geld ein gutes und stilvolles Auto für einige Jahre erworben. Aber Oli ist ein Perfektionist, er will natürlich mehr.

Während der TÜV seiner hoheitlichen Aufgabe nachkommt, steht er schon um 6:15 Uhr vor den noch verschlossenen Türen der Zulassungsstelle. Nachdem die Online Termin-Vereinbarung ein Datum mit  14 Tagen Abstand anbieten konnte, muss es ein Spontan-Termin vor Ort sein. 14 Tage Wartezeit sind einfach zu lange, wenn man Vorfreude auf einen Saab Klassiker hat. Ausgerüstet mit Unterlagen aus unserem COC Archiv und von Saab-fahrenden Freunden,  soll der CD auf Euro 2 umgeschlüsselt werden. Trotz der 4-Gang  Automatik ist das am Ende auch kein Problem. Die Flut von Unterlagen und Worten zeigt ihre Wirkung. Die Limousine entspricht ab sofort Euro 2 Norm, der Steuersatz sinkt von knapp 300,00 € auf nur noch 165,00 €.

Unser CD soll schöner werden

TÜV, Steuer und Wunschkennzeichen sind geklärt. Jetzt geht es an Optik und Komfort. Die kleinen Dinge, die nicht ernsthaft sein müssen, die aber den Spaß am 9000 steigern. Oli spendiert dem CD aus seinem Fundus zuerst ein zeitgenössisches Grundig Radio mit Kassettenteil, dazu ein Holz-Armaturenbrett. Und er ersetzt die zerstörte Heckblende durch ein originales Blechteil. Damit das Ergebnis noch etwas stimmiger wird, erhält der Saab Spurplatten. Sehr dezent, mit 10 und 20 mm verändern sie das Fahrverhalten nicht negativ. Die Optik der schwedischen Oberklasse harmoniert jetzt besser mit der serienmäßigen Kotflügel-Verbreiterung, der Auftritt dadurch gewinnt enorm. Für das H-Kennzeichen in einigen Jahren ist die Operation kein Problem, denn sie kann rasch rückgängig gemacht werden.

Kein Thema ist der Rost. Der alte Saab präsentiert sich, bis auf eine kleine Stelle, gänzlich frei von der braunen Pest. Eine Beule am Heck wird auch noch beseitigt, kleinere Schönheitsreparaturen am Lack folgen. Dann noch eine Konservierung,  damit der Zustand so bleibt,  wie er ist.

Das Ergebnis ist beeindruckend, was auch ein paar Tage später der Gutachter findet. Der 9000 CD bekommt im April 2019 die Traumnote 2 und einen Marktwert von 9.000,00 € attestiert. Nicht übel für ein Fahrzeug, das in einem traurigen Zustand eine gefühlte Ewigkeit auf einen Käufer warten musste. Jetzt parkt er, mit einem weiteren schönen CD aus Oli`s Sammlung, sicher in einer Tiefgarage.

Epilog

Der Saab 9000 CD ist ein Fahrzeug, das über Jahre von Saab Fans ignoriert wurde. Nicht berechtigt, denn der CD ist objektiv betrachtet der viel bessere CS. Er ist die wahre, komfortable S-Klasse aus Schweden. Denn sein Geräuschniveau im Innenraum liegt viel niedriger als beim Schrägheck. Aber die Saab Fans und der Autor sind hier keine Ausnahme, lieben eben mal ihre Schräghecks heiß und innig.

Die Zeiten ändern sich, der 9000 CD erfährt endlich die Wertschätzung, die ihm gebührt. Nachdem der erste Teil der Rettungs-Trilogie online ging,  meldete sich ein Leser, der einen CD restauriert. Dann ein Redakteur einer Autozeitung, der ebenfalls im Hamburger Umfeld einen CD zurück auf die Straße bringt. Er steht seitdem mit Oli in Kontakt.

Ein paar Wochen später, beim 4. Hamburger Saab Treffen im Brandshof, sind die CD in der Überzahl. Mehr 9k Limousinen als Schräghecks. Das gibt Hoffnung für die Zukunft.

36 Gedanken zu „Saab 9000 CD Rettung. Technik & Finale. (3)

  • schön wenn man einen 9000CD in der Garage hat, noch schöner wenn man zwei 9000CD hat.

    Wenn man nie was transportieren muss, oder daneben noch einen praktischen CS oder einen Combi hat, dann ist der CD der Komfortsaab für lange Strecken.

    Antwort
    • Auch in Sachen Transport ist der CD nicht schlecht. So lange man nichts langes etc transportieren muss, passt in die Limousine -danke längerem Heck- ziemlich viel rein ! Kann den CD absolut empfehlen !

      Antwort
  • Tolle Geschichte! Bekommt man heute noch dieHolzdekors fürs Armaturenbrett gekauft? Auch zb für 902 und 931?

    Antwort
    • Kaum als Neuware, mache SAAB Händler haben aber noch was am Lager. Ich empfehle die bekannten Portale wo es aus Schlachtungen 🙁 viel Auswahl gibt.

      Antwort
  • Großartige Aktion, tolles Ergebnis, toll geschrieben und eine fantastische Wertsteigerung – bzw. scheint mir, dass der Wert eigentlich zum großen Teil schon da war und nur herausgearbeitet und -geputzt werden musste. Ein Auto, das es ohne jeden Zweifel verdient hat, darf noch lange leben! 🙂 Großen Dank dafür an Oli und Tom! Eine (wahrscheinlich blöde) Frage: Wozu braucht man so ein Wertgutachten, wenn man gar nicht verkaufen will? Einfach nice to have? Als Bestätigung für den guten Kauf? Oder für die Versicherung? Ist das nur sinnvoll bei Youngtimern oder auch bei neueren Saabs?

    Antwort
    • Für etliche Klassiker Versicherungen sind Wertgutachten eine Voraussetzung. Oli versichert seine Fahrzeuge über eine solche. Es empfiehlt sich prinzipiell ein Wertgutachten anfertigen zu lassen. Im Falle von Diebstahl oder Unfall kann man den (meist guten) Zustand nachweisen.

      Antwort
      • Danke für die sehr interessante Info! Werde ich bei meinen 2011er Schönheiten für den Fall der Fälle auch mal machen lassen, ich nehme an, bei Dekra oder so, oder gibts da für Saab bessere?

        Antwort
        • Für ein rares 2011er Baujahr lohnt es sich auf jeden Fall! Ich habe sowohl bei der Dekra als auch bei freien Sachverständigen Gutachten erstellen lassen. Unterschiede konnte ich nicht feststellen, ein wenig Exoten-affin sollte der Gutachter aber sein.

          Antwort
          • Im hier vorliegenden Fall war der Gutachter aber extrem Exotenaffin…

          • Glaube ich nicht. Das Anna Projekt wurde mit 3+ und 7,200 € bewertet, was jetzt schon einige Jahre her ist. Da passt die Bewertung des CD gut hinein.

          • Super, danke, mache ich! Wertvolle Info! Dann werde ich meine beiden 2011er mal dort vorstellen. 🙂 Vielleicht könnte ich hierzu, zwecks Auffinden eines Exoten-affinen Gutachters, irgendwie Kontakt zu Oli aufnehmen oder sonstwie den Gutachter des 9000er erfahren? 🙂 Bin ja auch in HH.

            Vielen Dank für den tollen Blog, unzählige wertvolle, praktisch und täglich relevante Infos und die beste (und zugleich sinnvollste) Lektüre, die ich zur Ablenkung von der Arbeit kenne! 😉

          • Ich stelle gerne den Kontakt zu Oli her. Sie können mir Ihre Kontaktdaten zukommen lassen, ich leite sie per Mail weiter.

          • Ohne den Wert eines 9k klein reden zu wollen, halte ich auch diesen Betrag für sportlich. Man müsste evtl. auch klären, ob man das als Wiederbeschaffungswert oder Marktwert im Sinne eines am Markt erzielbaren Preis sieht. Der CD als non-Turbo ist quasi die Nische in der Nische im Saabuniversum. Der Kreis der Interessenten wird da schon sehr klein. Sicher ist es so, dass es nur einen einzigen Käufer bedarf um die 9000€ respektive 7300€ zu bekommen. Als Vergleich eines realen Verkaufes kann ich ein späten Aero nehmen der sicher zu einem der Besten 9k Aeros in Deutschland zählte (ist jetzt im Ausland). Der brachte vor ca eine halben Jahr keine 10k€ soweit ich mich erinnere. (Gutachten lag über 12000€)
            In Holland wird seit Anfang Mai, nach Beschreibung und Bildern, ein vergleichbarer CD zum Verkauf angeboten. Gleiche Motorisierung. Etwas mehr gelaufen (150000km) aber technisch top, Viel investiert. Preis liegt, bei 5950€.
            https://www.marktplaats.nl/a/auto-s/oldtimers/m1407959508-saab-9000-2-3-16-cd-griffin.html?c=a2384ef0ece270f44503df9f8598c624&previousPage=lr

            Allgemein lässt sich festhalten, dass oberhalb von 5000€ beim 9k der Kreis der Interessenten und des echten! Angebots schon dünn wird. Die Mehrzahl solcher Fahrzeuge wechselt ohnehin „unter der Hand“ zwischen Enthusiasten den Besitzer, wenn es sich genau um das Gesamtpaket handelt, welches man schon lange gesucht hat.
            Unabhängig davon gönne ich jedem ein so gutes Gutachten, das tut auch dem Marktwert aller anderen Fahrzeuge der Marke gut. Ohne Gutachten ist es schon schwer genug bei einem Unfall mit einem (älteren) Saab entsprechend entschädigt zu werden.

          • @Daniel

            ein Wertgutachten verhält sich zum realen Marktwert in etwa so, wie die UVP der Hersteller für einen Neuwagen zu dem Preis für einen Jahreswagen oder gar ein zwei- oder dreijähriges Auto.

            Wertgutachten werden in aller Regel für Autos erstellt, an denen gerade erst Hand angelegt wurde. So auch im Falle dieses CDs. Also für Autos mit frischem TÜV, neuen Reifen und wer weiß was sonst noch …

            Gelangen diese Fahrzeuge in den Verkauf, beruft sich der Verkäufer in der Anzeige gerne auf das letzte aber in aller Regel schon wieder Jahre alte Wertgutachten. Das heißt aber nicht, dass das Wertgutachten zum gegeben Zeitpunkt seiner Erstellung ungültig war.

            Es ist viel mehr so, dass die begutachteten Fahrzeuge selten bis nie unmittelbar nach Erstellung des Gutachtens zum Kauf angeboten werden. Da sind die gleichen Diskrepanzen vorprogrammiert, die es auch zwischen UVPs und jüngeren Gebrauchten gibt.

          • Hallo Daniel!
            Grundsätzlich stimme ich dir zu. Ein 9000 CD als Sauger ist „eigentlich“ das letzte, was man als hochpreisigen Saab-Klassiker einordnen würde – bzw man sich fragen muss, ob solch ein Preis auch nur annähernd gerechtfertigt ist.
            Ich sage ganz klar Ja! Und das nicht, weil es zufällig um mein Auto geht.
            Denn es gibt sie kaum noch, die guten und unverbrauchten Exemplare. Gut ausgestattet, mit wenig KM aus erster (oder Sammler-) Hand, mit nachvollziehbarer Historie.
            Der 9000 hatte bisher keinen echten Sammler- oder Liebhaber-Status und wurde in der Vergangenheit oft gnadenlos im Alltag geschrubbt. Service nur, wenn es unbedingt nötig war. Wartung- und Erhaltungsstau sind eher die Regel, als die Ausnahme.

            Und nun?
            Viele sind einfach von der Bildfläche verschwunden. Dich es tummeln sich vereinzelt noch Schätzchen im Dornröschenschlaf in den Portalen, die nur entdeckt – und gerettet – werden müssen.

            Aber wer macht das?
            Kaum jemand hat den 9000 als Objekt der Begierde auf dem Schirm. Erst recht nicht, wenn es ein Brot&Butter-Exemplar ist oder er keinen Turbo hat.

            Und wer hat den Mut?
            Das Gros der Angebote sind eben Fahrzeuge, in die man noch mal richtig investieren muss. Selbst vermeintliche Perlen lauern mit (für normale Saab-Liebhaber) unabsehbaren Risiken. Was ist, wenn die Airbag-Lampe leuchtet? Er beim Fahren Kühlwasser verbraucht? Das Fahrwerk poltert? Wenn Check Engine leuchtet? Was ist mit der DI-Kassette? Der Klimaanlage? Den Bremsen? Warum geht der Tempomat nicht? Die Sitzheizung? Wer will hier die Katze im Sack kaufen und mit Pech auch noch sehr viel Geld hinein reparieren, damit der Neuerwerb einfach nur technisch einigermaßen in Ordnung ist (das Optische lassen wir dabei noch außen vor).
            Dann hat man ein Auto, dass schlussendlich doch recht teuer geworden ist – aber sonst niemanden interessiert, weil es lange nicht nahe des perfekten Zustandes ist. Und selbst wenn er es wäre – es ist doch nur ein Saab 9000 – wohlmöglich auch noch ein langweiliger Sauger…

            Bis sich das die Akzeptanz und die Wertschätzung ändert (was zum Glück langsam der Fall ist), werden solche „Projekte“ nur Menschen mit Leidenschaft in Angriff nehmen, die sich in der Lage sehen, solche Probleme zu lösen. Losgelöst von aller Vernunft oder finanziellen Gesichtspunkten.

            Als Beispiel:
            Selbst das im Artikel auf dem Foto gezeigte und heute nahezu perfekte Rentner-Auto mit dem Kennzeichen 5111 war beim Kauf ein auf den ersten Blick trauriger Anblick.
            Es stand auf Stahlfelgen, der Lack war matt, einige Beleuchtungs-Teile waren angebrochen, hier und da Schrammen. Standschäden (trotz – oder eben wegen der geringen Laufleistung von nur 51.000km) wie Kopfdichtung, Auspuff, Reifen usw. waren obligatorisch.
            Angebotspreis (nicht verhandelbar!): 3.750 Euro
            Standort: Mannheim.
            Heimatort des Interessenten (also meiner): Hamburg.

            Allein der Aufwand und die Kosten, den nicht gerade billigen Wagen auch nur anzuschauen, hätte man sich eigentlich nicht antun dürfen. Ich hörte auf mein Bauchgefühl und tat es. Buchte ein one-way-Ticket, besorgte mir Kurzzeitkennzeichen und setzte mich morgens früh um 5 Uhr in den ICE nach Süden. In der Hoffnung, am Abend nicht wieder per Bahn nach HH zurück zu müssen…

            Um es kurz zu machen: ich musste nicht. Ich nahm ihn. Und das obwohl auf den ersten Blick klar war, dass hier einige Tausender hinein fließen werden um den eigentlich guten Grund-Zustand zu untermauern.
            Hinzu kam dann noch die Erneuerung diverser Teile und die Ergänzung von Ausstattung. Nicht, weil es nötig war, einfach weil ich es so wollte.
            Das Ergebnis war also teuer erkauft – aber es überzeugt. Auf dem letzten Hamburger Saab-Treffen auf der Oldie-Tanke haben sich diverse Leute vom Zustand überzeugen können. Das lässt sich aber nicht mit Bildern oder Beschreibungen erlebbar machen. Reinsetzen sehen, spüren, riechen. Und man weiß, was der entscheidende und auch wertsteigernde Unterschied ist.

            Dabei habe ich etwas interessantes beobachtet: Es war in dem Moment vollkommen egal, dass es kein Turbo (den man natürlich noch besser gefunden hätte) ist. Solch ein Auto in dem Zustand ist heute fast einzigartig und das überzeugt. Auch als Sauger, als Cruiser.

            Und: Da zwei 9000 CD eigentlich einer zu viel in der Sammlung sind (hier in HH ist es mit den Garagen nicht so einfach), hatte ich den Wagen zu einem Preis sehr knapp unter fünfstellig angeboten. Es waren mehrere an dem Auto interessiert. Schlussendlich wurde er tatsächlich verkauft. Der gewünschte Preis wurde mit minimalem Nachlass erzielt und gern gezahlt. Als Reaktion kamen die Worte: „das ist er auch wert…“
            Nun freut sich ein anderer Sammler über einen nahezu perfekten und gar nicht langweiligen Saab 9000 CD 2,3i
            Und ich freue mich, dass er in gute Hände gegangen ist. Zu einem Preis, den beide Parteien für realistisch und akzeptabel erachten.
            Also geht 9000 auch hochpreisiger.

            Beispiel zwei: Den grünen 9000 CD aus dem Artikel haben wir kürzlich als unverkäufliches Exponat auf unserem Skandinavien-Stand auf den Klassikertagen Neumünster ausgestellt. Die Resonanz war erstaunlich hoch, eben weil es nicht der 5-Türer, sondern die elegante Limousine war. Diverse Kaufanfragen wurden laut. Im Gespräch sagte man den Interessenten, was so ein Auto kosten würde. Auch hier kein Zucken, als der Preis im hohen vierstelligen Bereich genannt wurde. Im Gegenteil: die Interessenten konnten den außergewöhnlich guten Zustand live erleben und fragten hartnäckig, ob man sich nicht doch von dem 9000 trennen wolle.
            Man(n) wollte aber nicht! 😉

            Ich will hier nicht um jeden Preis die Rosarote Brille in Sachen „der 9000 und sein Wert“ auf der Nase behalten. Aber er kommt, der 9000. Fakt ist, dass es jede Menge Autos gibt, die zwar nicht schlecht sind – aber noch einen längeren und kostspieligen Weg vor sich haben, um höher bewertet werden zu können. Die letzten 10-15% einen Wagen wirklich gut zu machen, sind die schwierigsten. Wenn das aber annähernd geschafft ist, dann wird ein unabhängiger Gutachter das auch erkennen und berücksichtigen – und ihn eben wertmäßig deutlich oberhalb der Standard-Liste einordnen. Es gibt eben wertbeeinflussende Faktoren, die das rechtfertigen. Wobei gesagt werden muss, dass es schon sinnvoll ist, wenn ein Gutachter etwas Saab-affin ist und sich mit den Fahrzeugen auskennt. Aber ein Gefälligkeitsgutachten sollte niemals angestrebt werden. Das bringt keinem etwas und wäre im Zweifelsfall wohl eh nicht belastbar.

            Was ein Kaufinteressent bedenken sollte:
            Bei den Angeboten auf den Online-Portalen (egal welches Fahrzeug oder Model betreffend) sind alle Angaben relativ. Text und Bilder können eben nur bedingt zeigen, was einen da tatsächlich erwartet und wie gut oder eben nicht gut ein Auto wirklich ist. Man muss so ein Auto live sehen. Erfahrung ist wichtig und hilft vieles besser einzuschätzen. Kann schlussendlich aber nicht gewährleisten, dass am Ende nicht doch noch hohe Investitionen lauern… Aber natürlich gibt es noch wirklich gute oder lohnenswerte Autos. Man muss nur die richtige Mischung aus Mut und Verstand haben, sich da ran zu wagen.

            Für mich ist Saab Hobby und Leidenschaft. Und ich bin daher – trotz aller Erfahrung – auch bis zu einem gewissen Maße risikofreudig. Bisher hatte ich Glück und fast all meine Errungenschaften haben sich nicht als endlose Groschengräber entpuppt. Nicht gerade billig waren sie am Ende trotzdem alle – wobei für mich persönlich das Wort „preiswert“ besser passt.

            Übrigens: Der 9000 CD aus der von dir (Daniel) erwähnten Anzeige ist ein gutes Beispiel. Er würde für mich schon vielversprechend aussehen – aber einiges lässt aufhorchen und verlangt nach genauerem Hinsehen/nachfragen. Es kann eine dieser Perlen sein. Solch ein Auto in der Preisklasse online zu verkaufen, ist schwer. Das kann eigentlich nur funktionieren, wenn mehr (viele) Bilder – auch von Details und Nahaufnahmen – und detaillierte Infos noch mehr über das Auto verraten. Oder ein Interessent nicht weit weg wohnt und die Chance hat, den Wagen im Original zu begutachten. Ich für mich würde wohl wieder mal einfach hinfahren. Zum Glück ist es zu weit… 😉

  • P.S.: Sehr interessante, für mich neue Info mit der Geräuschkulisse im Vergleich zum Schrägheck! Ich hatte leider noch nie das Vergnügen, in einem 9000 zu sitzen. 🙁

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  • SONNTAG & MONTAG

    Gestern was und heute schon wieder. Der Blog wird wirklich immer mehr zu des SAABES-TAGES-Presse …
    Glückwunsch an Oli zu dem schönen CD, zum Wertgutachten und TÜV.

    Ob man CD und CS heute überhaupt noch miteinander vergleichen, Vor- und Nachteile zueinander abwägen sollte, weiß ich nicht. Dass der CD in der Szene nach oben kommt und an Präsenz gewinnt, kann ja auch daran liegen, dass der einst so beliebte CS mit seinem variablen und großzügigen Laderaum ganz einfach härter rangenommen und stärker verschlissen wurde, dass er in einem guten Zustand gar nicht mehr oder nur noch höchstselten zu finden ist.

    In jedem Fall haben sich Voraussetzungen signifikant verändert, seit beide mit identischer Lebenserwartung und im gleichen Neuzustand alternativ zueinander neu erhältlich waren. Motorjournalistische Kriterien und Kaufempfehlungen der 1990er für den besseren 9K greifen da schon lange nicht mehr.

    Das Thema Spurplatten ist interessant. Ich nehmen an, 10 mm rechts und 20 mm links 😉 …
    So käme man näher an den Bordstein, ohne seine Felgen zu schreddern. Quatsch, ich vermute 20 hinten und 10 mm vorne. Ist das so richtig oder ist es genau umgekehrt und ggf. warum?

    Wie hat sich das Verhalten des 9K verändert oder verbessert? Gibt es dazu schon Eindrücke und erste Erfahrungswerte?

    Antwort
  • DORNRÖSCHENSCHLAF

    scheint mir die richtige Bezeichnung zu sein: Eine Schönheit, die hinter einem verwunschenen Äußeren lange vor sich hin geschlummert hat! Ein Dank gebührt wohl auch dem Händler, der an die Schönheit geglaubt und sie so lange hat stehen lassen, um sie für unter 2.000 Euro zu verkaufen, anstatt sie zu verschrotten oder auszuschlachten.

    Antwort
    • Stimmt, oft verlieren die Gebrauchtwagenhändler ja die Geduld, bzw brauchen den Platz und geben die Saabs dann irgendwo weiter und dann kann man sie nicht mehr retten. Einige Autos stehen ja teilweise fast ein Jahr bei Händler und da ist es dann aus Händlersicht verständlich, wenn er das Auto abgibt.

      Antwort
      • In diesem Fall hatte der Händler ein gutes Verhältnis zum Vorbesitzer bzw. auch Kontakt zu dessen Erben. Und er hatte den Wagen über Jahre im Service. Hinzu kommt eine gewisse Affinität zu Saab.
        Natürlich war der 9000 ständig im Weg auf dem sehr kleinen Hof. Aber er brachte es nicht übers Herz, den Wagen als Schlacht-Objekt zu verkaufen oder zum Verwerter zu bringen.
        Er war merklich froh, dass er in gute Hände kam und sich jemand die Mühe machen wollte, ihn zu retten. Habe heute noch Kontakt zum Händler und werde demnächst mal stolz das Endergebnis präsentieren.

        Noch ein Wort, warum ein Händler solch ein Auto lieber günstig abstößt, als ihn herzurichten um ihn dann dann evtl. etwas teurer verkaufen zu können. Denn man könnte sich ja wundern, warum ein so „gutes“ Auto aus erster Hand mit wenigen Km und toller Ausstattung so billig angeboten wird.

        In Fall des 9000 gab es Mängel mit unbekannter Ursache und unabsehbaren Instandsetzungskosten.
        Beispiel Airbag-Leuchte: Das kann eine Kleinigkeit wie ein löschbarer Fehler oder ein loser Stecker sein – aber auch etwas kritisches wie Steuergerät, Lenkrad-Spule oder Sensoren.
        Allein das Auslesen und Löschen der Fehlercodes hätte für einen Betrieb, der nicht auf Saab spezialisiert ist, einen nicht unerheblichen Aufwand bedeutet. Von der nachher eventuell nötigen Instandsetzung ganz zu schweigen.
        Ähnlich eine nicht funktionierende Klimaanlage. Auch hier könnte eine Neu-Befüllung ausreichen – aber es könnten auch teurere Reparaturen wie Kühler, Verdampfer oder Kompressor nötig sein.

        Schon die Fehlersuche hätte einiges an Arbeitszeit und Geld verschlungen. Hinzu kämen Ersatzteile und Arbeitszeit. Dann noch ein paar Schönheitsreparaturen, die Beseitigung der Beule…
        Nur leider wäre so ein Saab dann am Markt immer noch nicht bedeutend mehr wert gewesen und zudem als Sauger auch noch schwer verkäuflich.
        Aus wirtschaftlicher Sicht hätte eine Herrichtung und Instandsetzung für den Händler also keinen Sinn ergeben.

        Schlussendlich kann man wirklich froh sein, dass der Händler so viel Geduld hatte und die Hoffnung nicht aufgab, dass sich ein Liebhaber findet. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass auf diese Weise ein eigentlich wirklich gutes Auto erhalten geblieben ist. Denn die nächste (End-)Station wäre wohl tatsächlich der Entwerter gewesen…

        Antwort
  • als Österreicher blicke hier neidvoll nach Deutschland. 165€ KFZ Steuer ist sehr günstig

    Antwort
  • Hallo!

    Erstmal Danke an Tom für die tolle Trilogie und dem Zuspruch innerhalb der Kommentare zu meinem etwas grenzwertigen Projekt!

    Ich muss zugeben, dass ich den 9000 viele Jahre regelrecht verschmäht hatte. Den letzten, mit dem ich übrigens sehr zufrieden war (ein CD als 2,3 TurboS, seinerzeit von G&W Motorsport mit ordentlich Zusatzleistung versehen), fuhr ich bis 1999 und wechselte dann zum 9-5 Kombi. Was Anfangs aber eine echte Enttäuschung war. Den ersten bestellbaren Kombis fehlte es werkseitig gehörig an Saab-Feeling. Es gab ihn nur als müden Softturbo mit labbrigem Fahrwerk. Einzig der Platz (und ein paar Hirsch-Upgrades) rechtfertigten, dass er damals bleiben durfte…
    Seit Abgabe des 9000 schlug mein Herz eher für die klassischen 900.

    Den 9000 hatte ich lange nicht auf dem Zettel.
    Bis ich ihn vor ein Paar Jahren mal wieder fahren durfte. Ich bekam quasi einen schweren Rückfall und machte mich auf die Suche nach einem schönen Exemplar. Ich fand eins (die Kennzeichen-Endnummer 5111 auf dem obigen Foto). Erst 53 tkm gelaufen, aus Rentnerhand, nie Winter – und oben, unten, innen wie außen im sprichwörtlichen Jahreswagen-Zustand (aber das ist eine andere Geschichte).
    Seit meinem Rückfall ist der 9000 das perfekte Reise-Auto. Ich liebe es, ihn zu fahren! So viel Auto für (im Verhältnis) so wenig Geld, wie es ein guter 9000 bietet, sucht wohl seinesgleichen.
    Aber dass ich mal einen Zweiten dazu nehme… Naja, wie es dazu kam, hat Tom hier ja akribisch beschrieben 😉

    @ Herbert
    Die Spurplatten sind wie folgt verteilt:
    Vorn 10 mm je Seite, hinten 20 mm je Seite.
    Das klingt erst mal drastisch. Aber mit den weit nach innen stehenden 6×15 Original-Felgen und den breiten Radbogenleisten sah der 9000 meiner Wahrnehmung nach merkwürdig aus.

    Die Aktion diente in erster Linie einer optischen Verbesserung. Das Fahrverhakten hat sich weder merklich verschlechtert, noch verbessert. Einzig auf ein optimal ausgewuchtetes Rad sollte man achten, weil eine Unwucht hier mehr Auswirkung zeigt.

    Und: Auf unserer ersten Schwedenfahrt mit sehr viel Gepäck und Saab-Teilen im Kofferraum (also hoher Beladung) habe ich beobachtet, dass der Reifen hinten innen die Radbogenleiste bei starken Bodenwellen ganz leicht touchiert. Das ist natürlich nicht in Ordnung und ich muss noch prüfen, woran genau das liegt – und ob es abzustellen ist. Wahrscheinlich sind hinten 15mm je Seite der Königsweg.

    Den Segen des TÜV müsste man sich übrigens auch noch einholen. Denn Spurplatten mit einer ABE für Saab habe ich bisher nicht in der gewünschten Stärke finden können.

    Gruß, Olli

    Antwort
  • STIMMIG

    Tolle Geschichte und Bilder. Kann man mehrfach konsumieren. Da hat jemand ein glückliches Händchen und dieser SAAB ist wirklich in guten Händen. Jeder Griff sitzt. Der ans Heck, zu Spurplatten*, dem Radio und dem Holz. Tolles Ergebnis.

    Und dazu dieses Skarabäusgrün. Konservativer als dieser CD kann ein SAAB 9000 gar nicht sein. Er verkörpert den Angriff moderner schwedischer Technik und schwedischen Designs auf die S-Klasse wie kein zweiter. SAAB selbst überschreibt das in einem Prospekt zum 9000 und neben einem Bild der Armaturen mit Holzdekor so:

    „Wer sich wohlfühlt, fährt einfach besser.“

    *Apropos Spurplatten, mich interessiert noch immer, welche Erfahrungswerte es jenseits der Optik gibt und wo die 10 und wo die 20 mm sind und warum.

    Denke und hoffe übrigens, dass Oli die OP für das H nicht rückgängig machen muss. Jegliche Form von Tuning, die zum Zeitpunkt der EZ bereits verfügbar und TÜV-konform war, ist auch an Oldtimern zulässig. Und Spurplatten sind ja kein Neugeborenes …

    Antwort
    • Hallo Herbert!
      Schau mal einen Post weiter oben. Da hatte ich dir geantwortet, wie es sich mit den Platten verhält.

      Wegen H-Kennzeichen: Da das die einzige Veränderung zum damals möglichen Serienzustand ist – und die Platten in wenigen Minuten wieder demontierbar sind, sollte das keine Hürde darstellen.

      Frage ist, ob man sich ein H-Kennzeichen antun sollte. Noch sehe ich da bei den „modernen“ Euro-2-Autos keinen echten Sinn und Gewinn. Die Steuer ist mit „H“ teurer (192 Euro) man muss wieder zum Verkehrsamt (was zumindest hier in HH die Höchststrafe ist ;-))

      Obwohl es natürlich reizvoll ist, da man mit „H“ ein noch deutlicheres Statement abgibt. Wenn auch an Erhaltungs- und Nutzungs-Verhalten das in meinem Fall nichts ändern würde. Meine Schätzchen sind und bleiben Schönwetter-Autos und werden nicht im Alltag verbraucht. Und Pflege gedeiht ihnen eh im (gesunden) Übermaß. 🙂

      Antwort
      • Hallo Olli,

        ja, wir hatten uns überschnitten und ich bin in punkto Platten jetzt schlauer. Vielen lieben Dank für deine AW.
        Beim H sollten die Dinger meiner Meinung nach problemlos mit durchgehen und müssen nicht demontiert werden – sobald die Stärke stimmt und die Räder nicht mehr schleifen 😉

        Und bei den H-Kosten solltest du auch die H-Versicherung nicht vergessen. Ich zahle für meinen Oldtimer nur 88,- € per anno in der Kfz-Haftpflicht …

        Antwort
        • Hi Herbert!
          Ja, das mit der Versicherung stimmt natürlich. Wobei ich einen speziellen Sammlungs-Tarif (Haftpflicht mit Vollkasko) habe, der keinen Unterschied zwischen „H“ oder Normal macht 😉
          Das „Schlimme“ bei so einem Tarif ist nur, dass die Versicherungs-Kosten nun keine echte Hürde mehr sind, wenn es um die Entscheidung einer Neuanschaffung geht…

          Antwort
          • Sammlungstarif?

            Den kannte ich noch gar nicht, klingt aber attraktiv und ich werde mich mal schlau machen …
            Wenn das hier zu mehr Autos und einem Ehekrach führt, werde ich meine Frau an einen mir unbekannten Hanseaten verweisen 😉

            Bis dahin (bis meine Frau dich ausfindig macht) wünsche ich weiterhin ein glückliches Händchen für und viel Spaß an und mit allen Neuanschaffungen.

          • Haha, na toll… nun muss ich diesbezüglich nicht nur meine Frau fürchten, sondern auch noch Deine 😉
            In Sachen Versicherung kannst Du gern über Tom Deine Kontaktdaten an mich schicken.
            Denn um alles noch leckerer zu machen, gibt es im besagten Sammlungstarif auch noch Rabatte für Saab-Fahrer…
            (Nein, ich bin KEIN Versicherungsmakler!!! Nur Saabfahrer aus Leidenschaft)

  • Mich würde einmal interessieren, wie so älterer Saab von der Bevölkerung aufgenommen wird?
    Gibt es hier vielleicht jemanden, der seinen klassischen Saab als daily driver auch beruflich nutzt?
    Wie kommt es beim Kunden an, wenn man keines der häufigen Modelle der bekannten deutschen Hersteller nutzt sondern im gepflegten 9k, 902 oder 903 vorfährt?
    Ich überlege gerade, mir einen 902 zuzulegen und würde damit täglich bei meinen Kunden vorfahren…

    Antwort
      • …ist auch meine Erfahrung:
        Mit einem gepflegten Saab ist man immer gut angezogen.
        Man kann sich in allen Kreisen und Schichten sehen lassen und muss weder Neid noch Mitleid befürchten.

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    • So konkret sind meine Erfahrungen nicht, dass ich explizit auf einen 9K oder einen 900 verweisen könnte …

      Was ich sagen kann ist, dass es grundsätzlich nicht anstößig ist, mit einem Auto bei einem Kunden vorzufahren, dessen Anschaffungskosten oder Zeitwert man unterhalb der Karossen der Geschäftsführung ansiedeln kann. Probleme hat man eher, wenn es umgekehrt ist …

      Ferner habe ich erlebt, das Exoten und Oldtimern ein gewisser Bonus zugestanden wird. Und zwar in beiderlei Richtung.
      Das soll heißen, dass man auch mit der billigsten Karre vorfahren kann und darf, ohne belächelt zu werden, ohne sich zu diskreditieren, wenn an der Karre irgendwas besonders ist. Es soll ferner heißen, dass man umgekehrt aber auch mit einem wertvollen Auto vorfahren dürfte, wenn es nur alt und/oder exotisch genug ist.

      Ich denke mal, dass es aktuell keinen einzigen SAAB gibt, mit dem man nicht vorfahren dürfte oder sollte …

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    • Ich fahre genau so so einen „langweiligen“ 9000 CD mit der 2.3i Saugermaschine. Wie Olli schon passend erwähnte, ist man mit dem Wagen wirklich über all gut angezogen. Fahre den SAAB jetzt schon knapp 60.000 Km als Daily Driver und die Akzeptanz/Respekt wächst eigentlich von Tag zu Tag. Ob im Freundeskreis oder im Verkehr, mit einem SAAB macht man nie etwas falsch. Im Gegenteil, oft wird man auf das Auto angesprochen, hat also schon das passende Small-Talk Thema.

      Einzig in der Firma kassiere ich (noch) teils derbe Sprüche. Da der SAAB aber bisher der einzige Wagen ist, der wirklich immer läuft, verbuche ich die Werkstattbesuche der Kollegen unter Karma ab 😉 Aber auch da kennen alle Kollegen das Auto, und können das zu ordnen bzw. kennen meist alle das Auto aber den Halter nicht. Ein SAAB auf dem Firmenparkplatz ist heute einmal mehr etwas ganz anderes als der x-Golf oder Skoda/Volvo.

      Ich kann und will den 9000 als Daily Driver gar nicht mehr hergeben. Schade, das man den 9k im Alltag fast gar nicht mehr zu Gesicht bekommt..

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      • Ich empfinde so ein schönes altes Auto auch als Statement zu all den wahnsinnigen Veränderungen rund um das Thema Automobil der Neuzeit. Außerdem gefallen mir alte Saab einfach am besten…

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      • 2.3i

        Den kenne ich aus dem CS und war damals mehrere 1.000 Km damit meist sehr zügig unterwegs. Habe mich damit nie untermotorisiert gefühlt. Weder auf der BAB, noch beim Überholen auf Landstraßen. Nichtmal in GB, wo das Überholen mit einem Linkslenker besonders spannend ist …

        Kauft man sich heute einen 9K oder irgendeinen anderen SAAB, guckt man besser nach Laufleistung und Zustand, als nach Turbos und Motordaten.

        Bis man einen SAAB findet, dem es heute schwer fiele, im Verkehr mitzuschwimmen, müsste man in der Historie und Modellgeschichte sehr weit zurückblättern.

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        • Habe auch gerade zwei 902 im Fokus – auch 2.3i!

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