Ein Fahrwerk für den 9k. Saab Original oder nicht?

Ginge es nach dem Mainstream, dann sollte man sich nicht mehr auf alte Autos einlassen. Die digitale Mobilität steht vor der Tür, Elektroautos, voll vernetzt, gelten als Zukunft. Was will man da mit einem analogen, mittlerweile 20 Jahre alten Saab 9k?

Saab 9000, Anna Projekt
Saab 9000, Anna Projekt

Aber es ist gerade das Analoge, das die Angelegenheit reizvoll macht. Mensch und Maschine stehen im Mittelpunkt. Und es ist nicht die Cloud, die das Steuer übernimmt. Das Anna Projekt zieht sich jetzt schon über einige Jahre, und der Saab reift währenddessen zu einem richtig guten Youngtimer.

Das Streben nach Perfektion steht nicht im Lastenheft. Aber es gibt immer noch Dinge, die mich stören, und die abgearbeitet werden müssen. Das Fahrwerk ist einer der Punkte. Zwar hat der Saab seinen TÜV Termin 2017 ohne Probleme absolviert, dennoch besteht Handlungsbedarf. Wie bei so einigen 9000 hängt das Heck leicht durch. Auf ambitioniert gefahrenen Autobahnpassagen führen Bodenwellen zu einem wenig angenehmen Nachschwingen, was nicht ganz ungefährlich ist. Und überhaupt: Das Fahrwerk passt nicht zum Auto. Die Federn sind in Ordnung und von Saab. Aber die Stoßdämpfer sind ungeklärter Herkunft und unharmonisch – und nicht von Saab. Gerard Ratzmann von Saab Service Frankfurt teilt meine Meinung: Das Zeug muss raus!

Nur was kommt rein? Nachlesen in Saab Foren und Nachfragen bei anderen 9k Fahrern hilft mir nicht weiter. Schwärmt der Eine von gelben Konis, dann rät der Nächste entschieden ab. Das geht so einige Wochen, ich komme nicht wirklich weiter, aber die Lösung liegt näher als ich es vermute. Manchmal ist man betriebsblind und vertraut nicht auf die Wunder der Saab Galaxie.

Warum nimmst Du nicht Original-Saab Dämpfer,  fragt man mich erst in Kiel, dann in Frankfurt? Ja warum eigentlich ? Es gehört zu den unergründlichen Dingen bei Orio, dass Originalteile,  mit denen man nicht rechnet, immer noch lieferbar sind oder nach langer Pause plötzlich wieder gelistet sind. Egal warum, aber eine kleine Stückzahl Dämpfer für vorne und hinten befinden sich im Sommer 2017 im System. Für hinten so richtig günstig. Für vorne dafür so richtig teuer.

In Zahlen: Die vorderen Dämpfer, Teilenummer 4543799, kosten 326,64 € pro Stück. Die hinteren Einheiten, Teilenummer 4647095, jeweils 71,84 €.  Damit ist das Original-Saab Komplettpaket gut doppelt so teuer wie ein Satz von Koni. Original ist immer spannender als Zubehör, meine ich,  muss aber trotzdem schlucken.

Saab Original oder nicht?

Um eine Entscheidung zu treffen, muss man viele Fakten berücksichtigen. Ich will Anna behalten, so lange wie möglich fahren. Da scheint mir Original besser als Zubehör. Ein anderer, vernachlässigter Aspekt beim 9000 ist die Fahrwerksentwicklung. Sie ist eine Geschichte für den zweiten Blick. Denn vordergründig betrachtet tat Saab beim 9000 das gleiche wie Fiat beim Croma und Lancia mit dem Thema. Mc Pherson Federbeine vorne, Starrachse hinten. Konventionell. Langweilig. Punkt.

Oder auch nicht. Denn mit Magnus Roland ist in Trollhättan ein großes Talent mit der Entwicklung betraut. In seinem weiteren Berufsleben wird er einer deutschen Premiummarke lehren,  wie man Fahrdynamik definiert, und bei GM zeigt er den Amerikanern,  dass Sportwagen nicht nur auf geraden Asphaltstrecken schnell sein können.

Saab 9000 Anna Projekt
Anna Projekt im Sommer 2017. Das Heck hängt leicht.

Das Empfehlungsschreiben für seine beeindruckende Karriere wird der Saab 9000. Vorne bekommt der 9k Mc Pherson Federbeine. Die sparen Platz, der benötigt wird,  um den Motor mit angeflanschten Getriebe quer einzubauen. Im Fall eines Aufpralls verkantet sich die Antriebseinheit, wird zu einer unüberwindlichen Barriere und bewahrt Überlebensraum. An der Hinterachse übernimmt Saab das vom 900 bewährte Konzept. Starrachse, Schraubfedern, Querstabilisator und ein, im Unterschied zum 900, niedrig angesetzter Panhardstab.

Die Federung ist unerwartet bequem angesichts der geringen Seitenneigung der Karosserie bei scharfem Fahren. (Teknikens Värld)

Das bringt Stabilität, minimiert die Wankneigung, erhöht die Spurtreue und die Fahrdynamik. Denn Magnus Roland ist zum einen Motorsport-affin, zum anderen hat er das Schweden der 80er Jahre im Blick. Asphalt ist nur eine Disziplin. Irgendwann landet jeder Fahrer unweigerlich auf Schotter, Schnee oder Eis,  und spätestens dann zeigt sich,  wie gut ein Fahrzeug wirklich abgestimmt ist. Saab hat den Anspruch,  das Beste zu liefern. Ein perfektes Fahrwerk für jeden Untergrund, sicher, komfortabel, und progressiv.

Saab 9000 Fahrwerk. Und Eric Carlsson nimmt die Hände vom Lenkrad.

Die Operation Fahrdynamik gelingt. Journalisten berichten vom sicheren Fahrverhalten in Kurven, der geringen Tendenz zum Untersteuern. Von den Sicherheitsreserven, der perfekten Kommunikation von Mensch in Maschine. Rallye-Legende Stig Blomqvist setzt noch eines drauf und jagt den 9000 Turbo unbarmherzig über Schotterpisten. Vom unvergessenen Eric Carlssson ist verbürgt, dass er gerne mal die Hände vom Lenkrad nahm und stattdessen mit den Knieen steuerte -eine eindrucksvolle Demonstration bei hohen Geschwindigkeiten und mit Pressevertretern an Bord.

Das Fahrwerk gilt als Sensation. Komfortabel und gleichzeitig sportlich. Und vor allem sicher. Es setzt zur Premiere des 9000 Maßstäbe, die Presse ist begeistert. Saab ist von seiner Konstruktion überzeugt und ändert es auch bei der Einführung der 2. Generation nicht. Das hat Konsequenzen.

Das Fahrwerk des Saab 9000 ist von der rustikalen Art. (ADAC Spezial 1998)

Das Fahrwerk des 9000 war zum Ende seiner Produktionszeit recht umstritten. Es wurde nun als rustikal bezeichnet, was auch an der Herkunft aus den 80er Jahren lag. MacPherson Federbeine vorne, Starrachse hinten, galten als überholt. Auch wenn deutsche Premiumhersteller weiter darauf setzten. Dem 9k wurde es angekreidet.

Während ich historische Presseberichte lese,  kommen mir Zweifel. Von welchem Auto schreibt man da? Progressive Fahrdynamik? Mein Anna Projekt wankt momentan durch Kurven wie ein Dromedar, in Foren liest man immer wieder von mangelnder Fahrdynamik.

Wie gelungen war die Fahrwerksabstimmung wirklich? Und wie empfindet man sie heute, mehr als 3 Jahrzehnte später? Die Entscheidung ist klar. In Frankfurt bestellt man für mich die Stossdämpfer für vorne und hinten, bei der nächsten Gelegenheit geht der Saab in die Werkstatt.

Und dann? Dromedar oder Fahrdynamik? Oder eine teure Fehlinvestition? In einer Woche folgt die Fortsetzung.

18 Gedanken zu „Ein Fahrwerk für den 9k. Saab Original oder nicht?

  • 20. Februar 2018 um 2:03 PM
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    @Tom,

    da stimmt was nicht. Es müsste heißen “lehren”, nicht “lernen” (Magnus Roland die dt. Premiummarke).

    • 20. Februar 2018 um 3:02 PM
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      Ist besser. Geändert. Danke 😉

  • 20. Februar 2018 um 2:25 PM
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    Ein guter Teaser. Bin gespannt auf Teil zwei. Zumal mich der 9000 nicht loslässt …

    Vielleicht kommt mir ja doch noch einer auf den Hof? Und dann soll er ein gutes Fahrwerk haben.

    P.S.
    Passend, dass das analoge Bil Anna heißt. Anna log noch nie. Sie wird schon ehrlich sagen, ob die Dämpfer gefallen.

  • 20. Februar 2018 um 2:39 PM
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    Hallo Tom, schöner Bericht! Ob die Kombi McPherson vorne und Starrachse hinten wirklich der Stein der Weisen oder eher dem Plattformdiktat (vorne) und dem Kostendruck (hinten) geschuldet war, ist eine sehr spannende Frage, die auch auf anderen Saab-Affinen Blogs gerade kontrovers diskutiert wird. Freu mich auf die Fortsetzung.

    • 20. Februar 2018 um 3:04 PM
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      Schon mitbekommen. Ich denke die Wahl war auch stark vom Zeitgeist beeinflusst. Fast jeder setzte bei großen Frontantriebs-Limousinen damals auf dieses Layout. Entscheidend ist, wie gut man es abgestimmt hat. Allerdings: Mit Schraubfedern hätte es auch keinen Platz für einen Quereinbau von Motor und Getriebe gegeben.

      • 20. Februar 2018 um 5:16 PM
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        Wie meinst du das: “mit Schraubfedern hätte es…”

  • 20. Februar 2018 um 4:05 PM
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    Meiner Erinnerung nach waren die 9000er und bis zu den ersten CS-Versionen recht fahraktiv und gleichzeitig komfortabel gefedert ausgelegt und die Saab-Entwickler hatten da (wie immer) aus den zur Verfügung stehenden Zutaten was tolles hingezaubert. Das Serienfahrwerk meines damaligen 1991er CS (2.3-16) empfand ich persönlich schon fast als Gocart-mäßig und sehr präzise – im Vergleich zu dem was andere Autos so zu bieten hatten und ohne unkomfortabel zu sein. Wenns dann ein paar Jahre später mal wieder Probefahrttage bei Saab Deutschland gab, war ich aber regelrecht enttäuscht vom trägen Einlenkverhalten und der fehlenden Rückmeldung späterer CS-Modelle – Kommentar eines Verkäufers war dann irgendwas mit die Kundschaft will das so…

  • 20. Februar 2018 um 7:40 PM
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    Na, da bin ich aber gespannt, welcher Hersteller auf den neuen Dämpfern dann draufsteht! Meine ersten beiden 9000er habe ich jeweils ganz schnell auf Koni umgerüstet gehabt (nicht nur, weil ich aufgrund meiner Fahrerlizenz Sonderkonditionen auch für die “Familienkutsche” bekam). Die Autos waren auf Landstraßen Fahrspass pur! Man wusste immer schon vorher, was sie gleich machen und wie man damit umgehen muss und dann das Leistungspotential! Meine 900er haben immer mehr Einsatz bei gleicher Fahrweise gefordert. Auch mein derzeitiger 9-5 Kombi bekommt bei nächster Gelegenheit Koni-Dämpfer – auch wenn ich ihre Grenzen heute nicht mehr suche. Im Alter wird man doch ruhiger!

  • 20. Februar 2018 um 9:59 PM
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    Dass Aero Fahrwerk ist schon nahe am perfektion,finde ich. Es ist nicht hart aber auch nicht weich. Ich habe jetzt H&R Tieferlegungsfedern mit Bilstein B6 Stoßdämpfer. Und dass ist definitiv zu hart. Mit höhe geschwindigkeiten auf der Autobahn ist es super,aber wenn man mal was langsamer unterwegs ist,ist es zu hart. Ich habe jetzt die Bilstein B4 bestellt´und dann mache ich die originale Aero Federn wieder drunter. Mal gucken wie sich dass fährt.

  • 21. Februar 2018 um 10:27 AM
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    Michel hat es vorweg genommen. Finde das die Bilstein B4 wahrscheinlich am besten zum 9000er passen. Guter Kompromiss aus Fahrverhalten und Komfort. Denke mal die Originalen werden ähnlich sein. Koni Gelb kommen mir immer zu hart vor.

  • 22. Februar 2018 um 9:14 PM
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    Das Fahrwerk vom 9000 ist einfach der Knaller. Weich ohne jedoch von der Straße abgeschottet zu sein. Und ist spielend leicht zu handhaben. Eines der besten Fahrwerke der Automobilgeschichte.

  • 23. Februar 2018 um 9:02 AM
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    Die original Stoßdämpfer für vorne gibt es übrigens schon für knapp über 100€…ist zwar dann kein Orio Aufkleber drauf sondern einer von Sachs ist aber das gleiche Teil in gün.

    • 23. Februar 2018 um 10:48 AM
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      Ich habe mich auch schon gefragt, was “Originalstoßdämpfer” wohl bedeutet …

      Oder überhaupt das Thema SAAB-Original? Ein schwieriges und wohl auch politisches Thema. Einerseits kann sich kaum jemand leisten, mit mehr Geld als nötig um sich zu werfen, andererseits wollen wir alle gerne eine Institution haben, die ein umfassendes Sortiment an Verschleiß- und Ersatzteilen zentral verwaltet und für SAAB-Fahrer und SAAB-Werkstätten bereithält.

      Orio ist ein legitimer Nachfolger von SAAB-Automobile. In meinen Augen deutlich legitimer als NEVS. Mehr als die Sparte
      Service und Teile ist von SAAB ja leider nicht geblieben. Wäre schon schön, wenn uns die erhalten bliebe …

      • 23. Februar 2018 um 11:06 AM
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        Brisante Fragen am Freitag. Zuerst: Orio darf als einzigstes Unternehmen jenseits der Saab AB den Namen Saab für Ersatzteile nutzen und auch eine Fertigung unterlizenzieren.
        Was ist Saab Original? Bei den Stoßdämpfern für den 9k handelt es sich um Teile, die vor der Insolvenz gefertigt wurden. Also ohne Zweifel sind sie Original. Lässt Orio (bei Sachs) mit der gleichen, ursprünglichen Spezifikation neu fertigen, sind auch diese Original. Nicht umsonst gibt es 3 Jahre Garantie aus “Saab Original” von Orio.
        Bedenklich finde ich die Aussagen, dass es die gleichen Stoßdämpfer bei Sachs für viel weniger Geld gäbe. Ist das so? Stimmt die Spezifikation und entsprechen sie wirklich der Orio Ware? Ich wäre mit diesen Aussagen recht vorsichtig. Denn es ist, wie Herbert sagt: Auf der einen Seite soll sich ein Unternehmen bitte um alle Saab Belange kümmern. Auf der anderen Seite argumentieren wir es aber per Reflex kaputt. Das sollte man in seinen Kommentaren (@ Daniel) überdenken.

  • 23. Februar 2018 um 1:51 PM
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    Ein meiner Aussage ist überhaupt nichts bedenklich. Saab ist viel zu klein war als dass man da völlig verschiedene Spzifikationen produziert hat. Beim 901 ist es genau so. Allerdings gibt es die original Dämpfer heute auch nicht mehr von Sachs, wurden eingestellt.
    Ähnliches bei der AHK für den 9-5 (bin nicht mehr sicher ob 9-5 oder 9-3). Kostenpunkt bei Saab über 600€ das identische Teil bei Biltema in Schweden ca. 200€.
    Außerdem lässt Orio auch nicht nur “fertigen”, die kaufen auch einfach zu/ein. Schon mal ein Fahrwerksbuchse “original Saab” von 1996 und eine “original Saab” Fahrwerksbuchse von 2017 verbaut? Das sind keine identischen Spezifikationen sondern Unterschide in der Qualität wie Tag und Nacht. Abgasanlage für den 9-3I, die sieht heute selbst von Orio völlig anders aus wie die originale von 99-03.
    Bremsbeläge kommen “orignal Saab” heute überwiegend von Mintex, früher war das mal ATE. Original Saab ist das was gerade im Orio Karton ist, dass kann dieses Jahr von einem Zulieferer stammen, nächstes Jahr von einem anderen. Außer bei speziellen Teilen wird bei den Zulieferfirmen eben zugekauft und umgelabelt sowie der Preis “angepasst”. Ist ja ihr gutes Recht, ob ich das zahlen will ist eben auch meine Entscheidung.

    • 23. Februar 2018 um 3:16 PM
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      Da sind sie wieder, die pauschalisierten Aussagen, die nicht korrekt sind. Orio bietet verschiedene Qualitätslevel an. Von hochwertig bis günstig. Um auch Kunden bedienen zu können, die sensibel mit dem Preis sind. Die Händler wissen das, sie kommunizieren es auch hoffentlich mit dem Kunden. Deshalb bekommen die, die wenig Geld investieren wollen, eben dem Preis angemessene Teile. Die anderen nicht.

    • 23. Februar 2018 um 8:44 PM
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      Dass SAAB (heute Orio) nicht alle Teile mittels eigener Anlagen produziert, versteht sich von selbst …

      Es war schon immer so, dass die Autohersteller Zulieferer hatten und zugekauft haben. Bei SAAB betraf das sogar die Motoren. Erst waren es zugekaufte 2-Takter, dann der V4 von Ford und später alle Diesel und die V6 …

      Eigene Motoren sind innerhalb der SAAB-Geschichte eher Ausnahme, denn Regel …

      Für Stoßdämpfer, Bremsbeläge und viel, viel mehr gilt das aber seit je her und wohl auf immer und ewig auch für jede andere Marke …

      Viele Zulieferer bieten ihre Teile auch auf eigene Faust an. Möglicherweise fährt man eine Weile ganz gut damit, sich darin auszukennen und seinen SAAB kostengünstig mit Ölfiltern und Stoßdämpfern (oder was auch immer) der unterschiedlichsten Zulieferer auszustatten, die den möglichst direkten Weg zwischen Auto (-Fahrer) und Hersteller genommen haben …

      Man muss sich dabei wohl aber auch immer bewusst machen, dass man damit einer Organisation (ORIO) das Geld entzieht, die eben nicht nur dies oder das für eine Weile kostengünstig (und -deckend) liefern kann und möchte, sondern sich auch insgesamt, langfristig und umfassend um die Fahrzeuge kümmern will.

      Die Geschäftsmodelle lassen sich nicht vergleichen und schon gar nicht gleichsetzen …

      Sobald bei einem Zulieferer die Zahl angefragter Teile unter die Gewinnzone oder gar Kostendeckung zu sinken droht, wird er zuverlässig die Produktion einstellen. Bei Orio ist es fast umgekehrt …

      Jedes Teil, das man den SAAB-Fahrern künftig nicht mehr anbieten könnte, gefährdet den eigenen Anspruch und das Geschäftsmodell. Anders gesagt, hier wird auch querfinanziert. 2 € mehr (oder weniger) für den Ölfilter können letztlich darüber entscheiden, ob es künftig überhaupt noch Reparaturbleche für den einen oder andern SAAB gibt …

      Das muss man schon auch mitdenken.

  • 25. Februar 2018 um 3:55 AM
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    Tom,

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    1996, SAAB 2.3T manual Anniversary, Green/Sand interior

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