Ein Blick in die Zukunft

Die Vision einer Zukunft für unsere Marke ist in den Köpfen präsent, und nicht nur bei den Lesern auf dem saabblog.net. Wie man die Saab Zukunft sehen möchte, hängt vom Standpunkt ab. Es gab in den letzten Tagen interessante Beiträge zu diesem Thema.

Mahindra REVA EV
Mahindra REVA EV

Auf SU bevorzugt man die rückwärts gerichtete Variante. Die Saab AB möchte bitte die frühere Automobil Division wieder eingliedern, Saab soll auch in Zukunft schwedisch sein. Das Rad der Geschichte zurückdrehen, eine nationale Träumerei, fernab der Realität… Das von der Bevölkerung her kleine Schweden mit seinem überschaubaren Automarkt hatte schon vor Jahrzehnten Probleme damit,  seine Hersteller zu ernähren. Finanzierungsprobleme, Produktionsstillstand, das alles waren Themen der Saab Scania Ära, damals schon. Die Uhr hat sich mittlerweile weiter gedreht, die Welt ist zusammengewachsen. Scania, ein Hersteller mit anerkannt hochwertigen Produkten, gehört jetzt zum VW Konzern. Auch aus den oben genannten Gründen.

Viel interessanter, kein automobiler Revanchismus, sondern auf Zukunft ausgerichtet war ein Artikel auf der TTELA. Robin Sukhia vom schwedisch-indischen Business Council spricht über Mahindra und lobt den Konzern und seine Eigentümer in höchsten Tönen. Verantwortungsvoll geführt, der Nachhaltigkeit verpflichtet, mit interessanten Produkten. Und in Indien sei die NEVS-Mahindra-Saab Story durchaus ein großes Thema. Positiv für NEVS, für Trollhättan, für Schweden.

Mahindra Reva, Klima per App
Mahindra Reva, Klima per App

Es gibt ein relativ neues und innovatives Produkt bei Mahindra, das wir uns unbedingt anschauen sollten. Der Mahindra Reva transportiert Zukunft in die Mobilität, ist ein Lösungsansatz für Metropolregionen. Vergessen wir für einen Augenblick Tesla mit elitären Produkten zum abgehobenen Preis, reden wir Reva! Das EV aus Indien hat intelligente Ideen an Bord, die von Saab stammen könnten. Statt einem Batterie-Sportwagen baut Mahindra ein schlaues Stadtauto…

120 Kilometer Reichweite sind mehr als genug, wenn man im Gewühl der Großstadt unterwegs sein möchte. Oder? Der Mahindra Reva ist 3.2 Meter kurz, hat einen kleinen Wendekreis, ist nur 820 Kilogramm leicht und 81 Km/h schnell. Für die Premiumversion mit Lithium-Ionen-Batterien, 8.000,00 € günstig, verspricht Mahindra 120 Kilometer oder mehr als Aktionsradius. Das passt !

Wer hinter dem günstigen Preis ein Verzichtsmobil entdecken möchte, der wird enttäuscht. Automatikgetriebe, Rückfahrkamera, Keyless Start-Stop, Rekuperation, alles dabei ! Bei Mahindra hat man sich einige Gedanken gemacht und ein pfiffiges Produkt auf die vier Räder gestellt. Über eine App kühlt der Reva den Innenraum vor, ja der Tesla kann das auch, und das Mahindra EV ist per App von jedem Standort aus verschließbar und zu öffnen.

Eine weitere schlaue Idee nimmt den Streß, irgendwo mit dem Reva und leerem Tank, ähm Batterie, zu stranden. Via App wird eine Reservefunktion aktiviert, der Reva hat zusätzliche 7 Kilometer Reichweite und wird per Smartphone zur nächsten Ladestation geleitet.

Mahindra REVA Factory
Mahindra REVA Factory

Mahindra steht für Nachhaltigkeit, den Eigentümern wird grünes Denken und Verantwortung für die Zukunft nachgesagt. Beim Reva erbringen die Inder den Nachweis. Die futuristische Mahindra Fabrik ist die erste und bislang einzigste Fertigung,  die vom „Indian Green Building Council“ zertifiziert wurde. Die Hälfte der während der Produktion verbrauchten Energie stammt aus grünen Quellen, jedes Fahrzeug , welches die Fabrik verlässt,  ist mit Solarenergie geladen.

Der clevere Mahindra Reva wird an Sun2Car Ladestationen mit grüner Energie binnen 10 Stunden mit Sonnenkraft aufgeladen. Oder kann,  während man einen Kaffee oder Tee genießt, innerhalb einer Stunde an einer Quick2Charge Säule auf 100 Prozent gebracht werden. Als dritte Option kommt die Ladung an der üblichen Steckdose mit 5 Stunden in Frage.

Altes Kraftwerk in Trollhattan, Wasserkraft ist gruene Energie.
Altes Kraftwerk in Trollhattan, Wasserkraft ist gruene Energie.

Saab ist das Unternehmen, welches den Turbo alltagstauglich gemacht hat. Saab ist Turbo-Avantgarde.  Wenn die Marke unter indischen Eigentümern zurück kommt, wird man den Markenkern, das eigentliche Kapital, pflegen. Und der Saab Story ein weiteres Kapitel hinzufügen. Welches grün, innovativ, elektrisch sein könnte.

Nationale, zurück gewandte Träumereien, oder eine internationale Zukunft? Die Frage sollte man bei den weltoffenen Schweden eigentlich gar nicht stellen müssen. Mahindra hat die Chance, das Beste aus zwei Kulturen zu vereinen. Schwedisches Design, indische Software. Und eine grüne Fabrik am Göta Älv. Wasserkraft, ein Geschenk der Natur, hat Schweden im Überfluss zu bieten.

34 Gedanken zu „Ein Blick in die Zukunft

  • Hoffen wir dan das Alles bevor Ende Maerz unterzeignet wird und das Mahindra den Saab Kultur leben laesst.

  • Sehr spannende Geschichte. Das Auto macht einen tollen Eindruck.
    So könnte es weitergehen. Innovation ist gefragt und nicht die Neuauflage alter Modelle, auch wenn wir noch so sehr daran hängen.
    Ist der Reva schon auf dem Markt?

    • Seit Herbst 2014 ist der Reva in Indien zu haben und scheint bei Presse und Kunden gut anzukommen.

  • Zukunft gibt es nur wenn man Neues wagt. Der Mahindra REVA ist erstaunlich, ich dachte die bauen gerade mal Traktoren, Pickups und Billigautos. Scheint der richtige Partner zu sein.

  • Einen Saab, der wie diese Reva aussieht… NEIN DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Benito, die Marke Saab hat natürlich andere Design-Ansprüche. Hier geht es um Innovation und Zukunft, die inneren Werte und die clever umgesetzte Stadtauto Idee zählen 😉

  • Wow, ich bin beeindruckt.

    dieses Auto ist meines Erachtens genau das was die Zukunft braucht und wo die Reise hingeht. Wenn man das Ganze noch mit Carsharing kombiniert ist es sogar noch besser.

    Besonders beeindruckt mich aber, das hier wirklich nachgedacht wurde und bezahlbare und sinnvolle Lösung geprüft bzw. umgesetzt wurden. Wenn die Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit dann auch noch stimmen, PERFEKT.

    Denn in Zukunft wird kein Autohersteller mehr Millionen von Autos verkaufen, geschweige denn die Zahl Jahr für Jahr steigern. Nur wer jetzt die Weichen stellt, der wird überleben. Wenn ich mir da manch dt. Marke anschaue, bei der nur Wachstum zählt etc. glaube ich nicht das es diese dann noch geben wird.

    Das Ganze mag zwar noch ein paar Jahre oder gar Jahrzehnte dauern, aber ich bin fest davon überzeugt das es so kommen wird.

    Grüße Cetak

  • Das sehe ich genau so und natürlich ist das nicht Saabdesign aber als Stadtauto finde ich es schon modern.

  • Wird es da überhaupt noch einen Turbo geben oder soll es eine reine Elektromarke werden.

  • Ich bin sehr für die „rückwärts“ gerichtete Variante, denn sie ist die einzige mit Zukunft.
    Subaru zB macht vor, wie man als seriös geführter Hersteller mit 300.000 Fahrzeugen im Jahr sehr gut leben kann, ohne den ganzen grössenwahnsinnigen Welteroberungs-BWL-Mist und Oligarchen im Genick, die sich jährlich Milliarden rauslassen.

    • Subaru hat Toyota im Hintergrund und kann so überleben. Dass die Konstellation Saab AB & Saab Automobile Charme hätte bestreite ich nicht. Nur es gibt keine Überlebenschance für dieses zu kleine Geschäftsmodell. Die Vergangenheit hat es bewiesen.

      • Ich finde die Vergleichbarkeit vorher-nachher nicht gegeben. Du schwärmst doch auch gern von der Flexibilität der Phoenix-Plattform: sie ist doch exakt die Antwort auf die bisher fehlenden Skaleneffekte. Es wäre also de facto nur ein Auto zu bauen, das man den Kundenwünschen entsprechend smart modulieren könnte. Brillantes Design vorausgesetzt, kann man das locker auch als Kleinhersteller schaffen.
        „Made in Europe for Europe“ – das wär mein Auto…

        • Natürlich finde ich die Phoenix Plattform genial. Nur: Wer immer Saab neues Leben einhauchen will, der hat eine Mammut Aufgabe vor sich. Die Plattform an sich ist nur ein kleiner Baustein unter vielen, alles was sonst dazu gehört fehlt fast komplett. Investitionen und langer Atem über eine Dekade sind nötig und man beginnt bei Null.
          Wer das stemmen möchte muss eine große Nummer sein und zwingend aus der Branche kommen.

          • Oder aber es gemütlich angehen lassen und ganz gezielt kreativen Newcomern unter den Zulieferern eine Chance geben 🙂

      • Nur mit Saab AB allein könnte es sicher nicht funktionieren . Aber Subaru ist da absolut das beste Beispiel . Denn Subaru hat in erster Linie Fuji Heavy Industries im Rücken . Ein Konzern , der Saab AB gar nicht so unähnlich ist . Von Fuji Heavy Industries kann man zum Bsp. auch Flugzeuge kaufen . Und an dieser Muttergesellschaft hält Toyota eine Minderheitsbeteiligung . Genauso wie das früher mit GM der Fall war . Es gibt also durchaus Parallelen . Nur hat es Saab AB versäumt rechtzeitig den Partner zu wechseln .

  • Die Variante von SU hat durchaus Charme. Die Namensproblematik wäre gelöst und Diskussionen über Echtheit im Keim erstickt. Vielleicht als Minderheitsgesellschafter zu den Indern?

    Aber das ist alles Utopie in meinen Augen. Und je mehr Tage vergehen seit dem Ende in 2011, desto unwahrscheinlicher (sofern das noch geht) werden Nachfolgeprodukte.

  • Crashtest bestehen, SAAB-designstift drüber und Cabrio anbieten!

  • Genau das habe ich auch gedacht! Der Reva kann schwedisches Design gut gebrauchen. Und der Umwelt Gedanke von Mahindra passt ja auch wunderbar zu Saab! Wenn es denn soweit kommt?!

  • Eine Saab Ausgabe des REVA in anständigem Saab-Design für einen vernünftigen Preis und weiterhin konventionelle Turbo Saabs für Mittel und Langstrecke wäre genau die Kombination die für mich wie die Faust aufs Auge passen würde . Für die Stadt und Umgebungsfahrten wollte ich mir gerade einen Renault Zoe zulegen als Ergänzung zu meinem 9-3 2,8T 6V der in der Stadt doch unverschämten Durst hat . Für die Stadt nutze ich zur Zeit einen Renault Modus mit erheblich weniger Durst. Aber mit den Aussichten , die hoffentlich Wirklichkeit werden , bleibt meine jetzige Motorisierung noch bis auf weiteres so wie sie ist . falls das nix wird kann ich den Zoe im März immer noch bestellen .Als Saab Fan ist man ja mittlerweile auch abgehärtet und freut sich über jedes Lichtlein , denn dunkler kanns ja nicht mehr werden. Und falls nun doch mit Mahindra endlich eine Zukunft nachhaltig für Saab geschaffen wird , bleibt dann noch genügend Zeit um weiter zu sparen für einen neuen Saab Doppelpack : Saab EV Reva und neuer 9-3 Kombi.

  • erstens mal sehen was geschehen wird zwischen Saab, NEVS und Mahindra. ich denke 9-3’s sind zu groß. Guck mal nach Fiat: groß geworden mit Kleinwagen.

    • Und wieder untergegangen.

      • Trotsdem….so etwas hat es bei Saab noch nie geklappt, oder?

  • Wir sehen also Mahindra könnte durchaus neue Ideen fertig entickeln.
    Was ich aber immer weniger verstehe: Wenn man den tatsächlich Interesse an Saab oder der ( noch) funktionsffähigen Fabrik in THN haben sollte, warum wartet man ab bis 20 Sekunden vor Ladenschluß?? oder ist das nur Taktik um im April etwas billig von der Resterampe zu bekommen?

  • Der Firma Mahindra mag ich keine Vorschusslorbeeren verteilen – ob die wirklich dabei sind und wahres Interesse haben ist bis heute reine Spekulation.
    Wenn wir den Aussagen aus der Rekonstruktion glauben wollen, müsste ein Vor-Vertrag schon längst unterschrieben sein und der neue Eigner die laufenden Kosten bezahlen. Davon ist bisher nichts zu hören.
    Die Zeit läuft……..und SAAB-Fahrer haben genug Zeit gehabt, um sich mit Alternativen auseinanderzusetzen.
    Beim nächsten Fahrzeugwechsel werde ich auf gar nichts warten, was vielleicht mal von SAAB kommt – oder auch nicht. Dieses Desaster hat mit der ursprünglichen Marke SAAB schon lange nichts mehr zu tun.

  • So unromantisch das klingen mag, Saab bist kein Auto für die Massen, was uns vielleicht gefällt war immer das Problem von Saab. Der 9-5 NG ist der beste Beweis, wir finden alle dieses Auto toll, die Verkaufszahlen waren aber bescheiden. So lassen sich neue Technologien und Entwicklungen nicht finanzieren. Ein zukünftiger Saab muß weniger Saab sein um sich besser zu verkaufen, eine Indische Variante könnte das leiten, eine Saab AB Variante nicht.

  • Der Tesla Roadster ist ein schlaues Produkt als Einstieg. Mit Sportwagen fährt man nämlich zum Vergnügen, und nicht unbedingt Langstrecken. Damit tritt das Reichweitenproblem nicht auf. Außerdem erwartet man von einem Sportwagen genug Rumms, und das liefern Elektromotoren halt ab 0 upm. Schließlich kann man bei einem Sportwagen auch einen hohen Preis verlangen, was wegen der Akkus halt nötig ist.

    Damit hat sich Tesla ein Image aufgebaut, dass Mahindra mit dem Kleinstauto nicht schaffen kann. Von so Kisten gibt es massig, auch in Europa, und bislang waren sie einfach nicht erfolgreich. ich sehe nicht, wo da für Saab auf einmal eine Chance liegen sollte.

  • Habe kürzlich den Tesla S gefahren: Das ist ein erstaunlich reifes Fahrzeug, praktisch aus dem Stand neu entwickelt. Es geht also, wenn man weiss wo man hinwill. Auch hier kommt der Spass nicht zu kurz, das Fahrzeug hat Leistung satt, praktisch aus dem Stand.
    Die variablen Kosten liegen so tief, dass bei der Berechnung der Vollkosten trotz hohem Kaufpreis nur geringfügig über meinem 9-5 Aero liegende Kosten / km rauskommen. Die Sitze kommen allerdings bei weitem nicht an den SAAB heran.

    Das wäre eine Nische für SAAB gewesen…….angefangen in der Grösse des 9-5 und des 9-3 und dann weiter mit kleineren Fahrzeugen ……..
    damit sind wir wieder beim jahrelangen hätte, wäre, würde. SAAB gebührt ein Weltmeistertitel für langjähriges am Markt und den Kundenbedürfnissen vorbei produzieren.

    • Den Tesla S finde ich eine der schärfsten Kisten auf dem Markt, was das Design und den Innenraum anbelangt. Nur bei den Kosten stimme ich nicht zu. Wenn ich den Tesla so fahre wie meinen Saab (und warum bitte sollte ich das nicht? Sonst macht das ja keinen Sinn) müsste ich auf einer meiner Standardstrecken (630 km) ca. 2 mal nachladen. Ich käme auf Stromkosten von etwa 50 Euro. Eine Tankfüllung Diesel liegt bei etwa 90 Euro (ok, derzeit etwas niedriger). Das ist nicht so viel weniger. Kostenlos verwendbare Supercharger könnten das mildern, aber wie lange bleibt der Service wirklich kostenlos? Da werden ja enorme Strommengen verbraucht.

      Ach, und einen Pferdehänger kann ich damit wohl auch noch nicht ziehen.

      • Bei meinem Test mit dem Tesla S hätte ich real >400 km mit einer Ladung fahren können. Der Verbrauch lag bei ca. 22 kWh / 100 km. Umgerechnet mit 0.2 / kWh komme ich auf Stromkosten von 4.40/100 km – falls ich zu Hause lade. Mein SAAB benötigt 8 x 1.4 = 11.20 / 100 km. Vor kurzem war’s noch 8 x 1.90 = 15.20.

        Als Langstreckenfahrer scheitert’s zur Zeit mit Tesla auch bei mir daran, dass ich regelmässig > 500 km unter Zeitdruck fahre und manchmal Wochenpensen von 2000 km habe. Der SAAB ist zur Zeit immer noch das Beste was ich für Langstrecken kenne. Mit dem 9-5 Aero mache ich 1000 km am Stück.

        Der Strom an den Superchargern soll lebenslang kostenlos sein. Was auch einschenkt, ist die Wartungspauschale mit pauschal 1850 für 3 Jahre. Alles exkl. Reifen ist darin enthalten. Der Grund liegt im einfachen Antriebssystem des Tesla. Da liegt eine weitere Einsparung verglichen mit einem komplexeren Benziner oder Diesel drin. Auf die Batterien gibt es eine Garantie für 8 Jahre.

        Ja, eine Anhängerkupplung gibt es für den Tesla nicht. Perfekt ist der Tesla nicht – Sitze, Kopfstützen, die Sitztiefe der hinteren Sitzbank und das klobige Design des Armaturenbretts könnten noch etwas Feintuning gebrauchen. Spass macht er trotzdem. Und er lässt aktuelle Benzin- und Dieselschlucker der Konkurrenz wie Dinosaurier aus einer anderen Zeit aussehen.

        Ein erstaunlich hoher Reifegrad für ein neu entwickeltes Fahrzeug. Ich hätte so was lieber von SAAB gesehen……hätte wäre würde…..

        • Mittlerweile gibt es hier in der Nachbarschaft einen roten Tesla, die Dinger sind also auch in der Provinz zu finden. Tesla bietet ein Leasing, das vergleichbar mit einem gut ausgestatten 5er BMW sein soll.
          Die Verarbeitung ist besser geworden, wahrscheinlich auch weil Tesla in den Niederlanden montieren lässt. Aber von einem 9-5 NG und auch vom Komfort eines 9-5 OG sind sie, gerade was den Sitzkomfort angeht, weit entfernt.
          Der Tesla wird übrigens nur im näheren Umkreis bewegt, da die Reichweite bei flotter Fahrt schmilzt mit der Schnee im Sommer. Für längere Touren wird immer noch der Zuffenhausner genommen.
          Übringens geht die Firma in Zuffenhausen davon aus dass in den nächsten Jahren 4-500 Kilometer am Stück und zügig bewegt kein Problem mehr für ein EV sein werden und bringt eine rein elektrische Limousine unterhalb des Panamera als Tesla Killer.

        • 400 km? Nicht bei mir, ich bin ein Heizschwein. Ich hatte mal eine Diskussion auf Facebook, wo ich mich hingesetzt habe und rumgerechnet habe. Bei 200 km/h bleibt noch eine Reichweite von 170 km oder so. Das war überraschend, denn mehr, als ich gedacht hatte. Aber noch nicht ausreichend.

          Die Akkus müssen besser werden. Leider haben sich viele der neuen Elektrochemie-Konzepte, die in der euphorischen Phase ca. 2008 in die Medien gekommen sind, bislang nicht manifestiert. Eine Verzehnfachung der Energiedichte scheint möglich, aber das erfordert noch ne Menge Entwicklung und Forschung. Aber unsere Regierung fördert ja lieber die Forschung zur umweltfreundlichen Entsorgung der Akkus.

          Wasserstoff-getriebene Brennstoffzellen würde ich übrigens auch noch nicht abschreiben. Die haben einige Vorteile, wie zB eben einen Tank für richtig Reichweite, ein geringeres Gewicht als Akkus, und eine Speichermöglichkeit für Wind- und Solarstrom.

          • Die Brennstoffzellentechnologie ist für mich auch noch nicht abgeschrieben. Generell habe ich das Gefühl, dass an den Zukunftstechnologien hüben wie drüben nur mit geringer Power gearbeitet wird.
            Ich fahre meinen 9-5 er so lange, bis es etwas Innovatives auf dem Markt gibt. Diesel oder Benzin ist vorbei.

  • Habe hier in Bangalore gerade zwei Revas bei der Heimfahrt vom Kunden gesehen, in natura auch ganz attraktiv…
    Reva ist eine eigen Firma die kürzlich von Mahindra übernommen wurde sagen meine Indischen Kollegen, und was die Reichweite betrifft hat das Teil die selben Limitationen wie alle anderen E-Autos. Eigentlich besteht das Reichweiten „Problem“ ja nur im Kopf weil für Stadtbetrieb ist es allemal genug….
    Also lauf Reva lauf und viel Erfolg!
    alles Gute aus Indien, Werner

  • Das Konzept ist sicherlich zukunftsorientiert 🙂 und daher schon unterstützenswert. Über das Design kann man geteilter Meinung sein ;-)… Ich würde mehr SAAB begrüßen 🙂 und Mitbewerber auf dem eMarkt erhöhen die Auswahl ! Der Preis ist auf jeden Fall „heiss“. Wird sich zeigen, WAS es für diesen Preis als Wert gibt!
    Wenn, würde ich mich Z. Zt. für den eSmart entscheiden.

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