Warum Saab Zukunft haben sollte

In den letzten Tagen ist, unter dem Eindruck der „pengar krisen“ bei NEVS, viel über die Saab Zukunft geschrieben worden. Es ging dabei um flexible Plattformen, die fertig gestellt sein könnten – oder auch nicht, und um neue Saab Modelle. Harte Faktoren, die wichtig sind. Ebenso wichtig, vielleicht aber viel bedeutender, sind softe Faktoren.

Saab fahren ist cool ©2014 saabblog.net
Saab fahren ist cool ©2014 saabblog.net

Sprechen wir heute über eine Sache, die bisher nicht Thema auf dem Blog war. Es geht um die Loyalität und Begeisterung zur Marke, oder im Fachjargon um das „Markenerlebnis“! Intelligente, hochbezahlte Menschen in Automobilkonzernen sind damit beschäftigt, das Markenerlebnis für ihre Kunden zu definieren.

Ein Faktor, der immer mehr in den Fokus rückt, um so vergleichbarer die Produkte werden. Schlechte Autos baut schon lange kein europäischer Hersteller mehr. Immer mehr Innovationen sind keine Eigenentwicklung der Hersteller, sie kommen zunehmend aus den Laboren der Lieferanten.

Wer guter Abnehmer ist, der bekommt den ersten Zugriff – für einen limitierten Zeitraum. Dann folgen andere Hersteller an zweiter und dritter Position, bis der Markt die Innovation komplett aufgesogen hat. Eigene Erfindungen, die für einige Zeit ein Alleinstellungsmerkmal bringen, werden immer rarer.

Da wird im Gegenzug Psychologie immer wichtiger. Das „Markenerlebnis“, die Definition der Marke für den Kunden, findet vor allem im Kopf statt. Nehmen wir zum Vergleich Audi und Seat. Im besten Fall ist der Seat-Fahrer mit der gleichen Technik wie der Audi-Pilot unterwegs, nur hat er viel weniger Geld dafür bezahlt. Ein Umstand, der den Audi-Fahrer nicht stören wird. Denn während der Konzernkollege seinen Neuwagen in irgendeinem Industriegebiet beim Händler abholt, rollt der Audi Neuwagen nach einer eindrucksvollen Übergabe im Werk auf den kostenlosen VIP Parkplatz des Ingolstadt Village, um zum Outlet Shopping aufzubrechen.

Das Leben des Audi-Fahrers wird –  je nach Modell – mit einem Angebot an kulturellen Events und Golfkursen angereichert sein, beim Seat-Fahrer ist eine Bratwurst und eine Cola bei der nächsten Händlerveranstaltung drin. Der Audi-Fahrer wird sich keine Gedanken über einen Seat machen, der Seat-Fahrer dafür den Aufstieg zum Audi anstreben. Wenn, ja wenn die Markenpsychologen im VW Konzern ihre Arbeit richtig gemacht haben.

Zurück zu Saab.  Saab Automobile AB ist Geschichte, NEVS waren wir in Deutschland immer egal. Wir sind seit 3 Jahren mehr oder minder allein gelassen unterwegs, ohne Vater und Mutter sozusagen. In den letzten zwei Wochen nahm ich an zwei Saab Veranstaltungen teil. Da war unser „Pilots wanted 2014“ Event in Kiel und die Troll Rallye der Saab Freunde Erftkreis. Zwei Saab Termine, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, die aber immer Saab Fahrer mit glücklichen Gesichtern und leuchtenden Augen als Resultat hatten. Dabei bemerkt man bei der kleinen Saab Gemeinde den überdurchschnittlich hohen Mobilisierungsgrad. Andere Marken können davon nur träumen.

Es kommen bei diesen Veranstaltungen persönliche Saab Geschichten auf den Tisch, man trifft Menschen, die jetzt erst zu Saab gekommen sind. 3 Jahre nach Ende der Neuwagenproduktion finden sie Saab irgendwie cool und haben sich, mit dem ersten Saab ihres Lebens, einen Wunsch erfüllt.

Das berühmte Markenerlebnis, wir machen es selbst.  Wir, das sind unsere Händler, die Saab Fahrer, Blogs, Foren und die Orio Deutschland GmbH. Ohne große Budgets, ohne hochbezahlte Spezialisten, die sich die Köpfe über die mögliche Definition eines Markenerlebnisses zerbrechen. Und ich denke, es läuft gefühlt ganz gut!  Saab ist lebendig, wahrscheinlich aktiver als vor 3 Jahren, die Terminkalender mit Treffen in Deutschland sind gut gefüllt.

Das Thema „Markenerlebnis“ wird immer wichtiger, um so vergleichbarer die zukünftigen Produkte sein werden. Ein „Markenerlebnis“ zu erschaffen  ist eine teure und langwierige Angelegenheit. Nichts, was innerhalb kurzer Zeit geht, sondern etwas für Planer mit langen Atem und großem Budget. Saab hat es, diesen soften, nicht greifbaren Faktor mit Namen „Markenerlebnis“. Ein wichtiger Aktivposten, wenn man über die Zukunft einer Automarke reden will. Denn wir sind nicht alleine, der Blog hat Tag für Tag rund 5000 Zugriffe. Das sind Leser, die Saab fahren, sich für Saab interessieren, oder die Marke einfach gut finden. Schlüsselt man die Leser nach IP Adressen auf, dann liest mehr als die Hälfte der deutschen Saab Eigentümer mindestens einmal im Monat Blog.

Investoren, woher auch immer sie kommen, sollten das in ihre Planung einbeziehen. Die Kundenbasis ist vorhanden, es fehlen faszinierende, neue Modelle aus Trollhättan. Die Entwicklung  guter, neuer Produkte ist eine Frage des Geldes. Das „Markenerlebnis“ einer legendären Traditionsmarke nicht, das ist unbezahlbar.  Meine Meinung, warum die Marke Saab eine Zukunft haben sollte.

Text & Bild: tom@saabblog.net

45 Gedanken zu „Warum Saab Zukunft haben sollte

  • Guter Artikel zum Wochenstart! SAAB lebt und SAAB Fahrer grüßen sich wieder 🙂

  • Das sind Artikel wo ich Gänsehaut bekomme. Wie du weißt war ich vor Saab überzeugter BMW Fahrer. Was mich aber immer gestört hatte war das Image. Entweder Vertreter oder krass 3er BMW. Mit keinen von beiden konnte ich mich identifizieren. Ich hatte schon immer ein Auge auf Saab geworfen und mit der Insolvenz gedacht „jetzt noch schnell einen kaufen bevor es keine mehr gibt“. Ich bereue es keinen Tag außer das ich den schritt hätte schon viel früher machen sollen. Mein Wunsch ist das Saab die Chance bekommt die es verdient und zwar eine echte.

    • Hihi, du hast recht. Da kommt, als kleiner Exkurs warum auch ich weissblau final zu den Akten gelegt habe, noch was dazu: der grob und finster guckende X5 ist weltweit Mafia-Dienstfahrzeug Nummer eins. Und wenn man sich dann noch auf der anderen Seite das Verhalten der Besitzer ansieht, die sich jählich Milliarden Dividenden rauslassen und zugleich ihre verhungerten Leiharbeiter nicht einstellen, bleibt nur das Fazit: ja, da hat sich glücklich gefunden was zusammen gehört.

  • Hallo Tom,

    diesen neuen Blog-Artikel solltest Du einfach mal Anand Mahindra direkt zukommen lassen.

    Zwar traue ich den Indern ohne weiteres zu, dass sie das Gewicht der Marke lange selbst erkannt haben – aber schaden könnte es nicht!

    • Der Meinung bin ich auch…
      Wenn wir nur Saabisten uns das vom Markenerlebnis erzählen, wird das nicht reichen.
      Andererseits müssen neu produzierte Saab´s auch verkauft werden.
      Da werden die Abnahmemengen der Community nicht ausreichen.

      Wie kriegt man die Leute wieder bzw. verstärkt aus A4 und 3er heraus?

      Das Kapital unserer Community sollte mal genauer beziffert werden und wertvoll gemacht werden.

      Genau das habe ich meinem Händler Saab Wien Oberlaa erzählt, was er aber nie gemacht hat. Mittlerweile hat der Dicht gemacht.

      Der Vollständigkeit halber: bei mit wird es 2016 Zeit für einen Wechsel.

      • Momentan kommen die letzten 9-4x aus dem Leasing in den Staaten zurück, bei cars.com stehen 14 drin. Wenn du Zeit hast – vorher wallenius wilemsen kontaktieren – wäre auch folgendes drin: einen Flug buchen, den 9-4x vor Ort kaufen und bezahlen, nach New Jersey fahren, einschiffen und in Antwerpen wieder abholen. Das macht sogar Spass, wenn der Verkäufer seriös ist und alle Papiere vorbereitet 🙂

  • Man sollte allerdings jetzt keinen Zusammenhang zwischen dem Zugriff auf den blog und dem „Markenerlebnis“ konstruieren. Ich lese hier auch mal mit oder schreibe einen Beitrag. Dennoch, einen neuen Saab würde ich mir niemals kaufen. Ehrlich gesagt ist mir die Marke ziemlich egal, Hauptsache es gibt weiterhin Ersatzteile. Ich fahre meine Saab weil sie mir das bieten was ich suchte, wenn Saab das nicht mehr kann, dann kaufe ich eben was anderes. Auch sind Saabfahrer keine homogene Masse. Es gibt die Neuwagenfahrer die sich gerne alle drei bis fünf Jahre einen neuen Saab gekauft hätte, was nun wohl nicht mehr geht. Die Enttäuschung ist verständlicherweise groß. Die Prä-GM Fahrer die ihre 99/901/9k nicht nur als Zweitwagen fahren sondern im Alltag bewegen, haben in der Regel mit dem ganzen NEVS, Mahindra Hin und Her wenig zu tun. Das Thema interessiert, bietet Raum für Diskussionen aber mehr auch nicht. „Markenerlebnis“ gibt es da nicht unbedingt. Ein „Auto- oder Modellerlebnis“ vielleicht.
    Ich kenne persönlich keinen 901 oder 9k Fahrer der in diesem Zusammenhang von „seiner Marke“ spricht. Was ich aber immer wieder höre sind Eigenschaften die für den Kauf eines dieser Fahrzeuge wichtig waren. Eigenschaften die man z.B. bei BMW oder MB in der Zeit nicht gefunden hat.
    Alfa Romeo versucht gerade auch über eine Art „Traditionsbetonung“ bzw „Markenerlebnis“ sich neu aufzustellen. Dafür werden immerhin 5Mrd Euro eingesetzt. Evtl. sollte Saab mal abwarten ob das von den potentiellen Käufern goutiert wird…

    • Sehe ich eher nicht so.
      Ich gehe da mit Tom mit. Ich fühle mich einfach wohl in meinen Saab`s. Besser als andere sind die vielleicht ja gar nicht mehr, aber eben anders !!!
      Ob dieses Gefühl reicht die Marke zu retten, wohl nicht alleine.
      Allerdings kenne ich auch keien Fahrer anderer Marken, die die Fahne so hoch halten wie wir Saab-Fahrer, obwohl — wir reden doch dennoch NUR über Autos.

    • Daniel, warum so negativ (nie einen neuen SAAB kaufen)?
      Noch wissen wir alle nicht, was die Zukunft bringt.
      Ich sehe das auch wie Tom. So eine Markenverbundenheit wie bei SAAB gibt es selten, da können manche Großkonzerne neidisch werden.
      Das war übrigens auch vor der Pleite so. In dem eigenartigen ADAC-Auto-Marx (vielleicht falsch geschrieben) kam SAAB in diesem Punkt damals immer gut weg.
      Bei den Treffen und Touren ist es einmalig wie vom alten Zweitakter bis zum 9-5NG alle zusammen fahren. Das ist schon eine spezielle Gemeinschaft.
      Ich habe die neueren Modelle aus der GM-Ära bis jetzt auch ausgelassen. Aber nicht, weil ich sie nicht mag, sondern weil die „Alten“ so gut fahren, dass gar kein Bedarf nach neuen Autos besteht, bis heute nicht. Ich kann irgendwie nichts wegschmeißen oder verschleudern was gut funktioniert!

      Sollten die Trolls doch noch die Kurve kriegen, wird ein neues Modell auf jeden Fall Probegefahren und vielleicht zum Testen erst mal geleast.

  • DANKE, Tom für die seelischen Streicheleinheiten. Sie tun gut nach den „Bad-NEVS“!
    Das die Fan´s aktiver geworden sind, hat sicher mit der guten Arbeit des Blogteams zu tun…. :-), nie waren wir SAABianer aufgeklärter, als in diesen letzten Jahren. Nie haben wie mehr mitgelitten! Nie haben wir mehr gehofft…. SAAB hat sicher eine weitere Chance verdient! Die Marke hat weiterhin Potential! Werde z. B. immer freundlich auf meinen SAAB 9-3 angesprochen 🙂 , in den letzten Jahren nicht mehr mit Negativgedanken um die Marke! Also: es gibt weiterhin Menschen, die finden SAAB faszinierend! Und das ist keineswegs selbstverständlich, wie wir aus (leidiger) Erfahrung wissen! Hoffentlich sieht Trollhättan bald wieder Licht am Ende des Tunnels!

  • Ich fahre seit 1968 ausschließlich Saab..mein derzeitiges Modell ist ist ein 9-3 X Kombi, Benziner, Aut. Bin sehr zufrieden. Hoher Verbrauch u.lange Wartezeit bei Ersatzteilen sind Minuspunkte……Dr.Friedrich Zeinler, Wien

  • Lieber Tom,

    ich erlaube mir Dich so anzusprechen. Dein Blog ist hervorragend und spricht mit aus der Seele.
    Weil Du den größten Konzern Deutschlands ansprichst kann ich ein Beispiel bringen, welche absolut nicht für eine kundenfreundliche Art und Weise spricht.
    Was Kundenbetreuung und Ersatzteilpreis betrifft, ist diese In Salzburg einfach haarstreubend. Als Kunde hat man den Eindruck, daß man von obenherab behandelt wird. und als Kunde für Porsche-Salzburg da ist
    und nicht umgekehrt.

    Für mich ist es unverständlich, daß ein Konzern wie Volkswagen jeden Cent einzusparen versucht und dabei den negativen Effekt beim Kunden in Kauf nimmt.

    Ich hatte vor meinem SAAB einen Golf II und Golf III Diesel. Bei beiden hatte ich, Schäden an der Kopfdichtung. Mein Glück war, daß beide Schäden während der Garantiezeit auftraten.

    Der Imageschaden und die zusätzlichen Kosten für Volkswagen waren sicher größer, wenn man gleich eine qualitativ bessere Dichtung ver- wendet hätte.
    Denn ich konnte in Erfahrung bringen, daß meine Schäden keine Einzelfälle waren und erst Jahre später wurde eine bessere Kopf- dichtung verwendet.

    Von den Preisen für Service und Ersatzteilen ganz abgesehen, sind diese bei Porsch Salzburg überzogen.
    Doch gibt es in Grenznähe auch Vertretungen welche einen guten und verläßlichen Service bieten und bei VW-Ersatzteilen bis zu 50% billiger sind. Soviel die Situation bei Porsche-Salzburg und bezüglich Marken-erlebnis.
    Abgesehen von diesen Schäden, war ich nicht unzufrieden, auch wenn der SAAB mindestens eine Klasse über dem Golf steht. Die Ausstat- ung, die Fahrleistung ist natürlich nicht mit dem Golf zu vergleichen.

    Daß ich jetzt einen SAAB 9.3 TiD 2.2 fahre war eher ein Zufall und vielleicht auch Liebe auf den ersten Blick. Bei meiner Jahres-KM- Leistung wird dieser SAAB sicher meine letzte Kfz-Anschaffung sein.
    Ich bin einfach happy mit meiner Anschaffung.
    Noch dazu, dieser ist zwar in Bayern (Ainring/Mitterfelden), habe ich eine verläßliche Werkstätte, einen SAAB-Spezialisten für die Service- und Reparaturleistungen, denn in Salzburg gibt es keine SAAB-Werk-
    stätte.

    • Und ich habe gerade bei einem 1.9 TiD den Ansaugkrümmer mit Stellmotor für 1100 Euronen austauschen lassen müssen, nach süffisanter Anmerkung des Reparateurs, weil die Lager des Reguliergestänges aus Plastik waren „der Motor kommt ja auch von Fiat und Opel“. Anscheinend hatte er wenige Wochen zuvor schon mal bei einem Nicht-Saab dasselbe Problem, und gleich die Bauteilbeschreibung in einem Ordner zur Hand.. . Also auch nicht alles so dolle. Mein 9-3 TiD 2.2 ist jetzt mit 334000 nicht mehr durch die HU. Alle Flüssigkeitssystem lecken zu stark. Turbo und Einspritzpumpe zeigten ab 250000 Schwächeln.

      Also auch dort nicht alles nur vom Feinsten. Obwohl ich den 9-3 auch toll fand. Aber jetzt geht er wohl zum Verwerter, oder wohin auch immer. Wenn ihn einer will, bitte bei mir melden. (Keine gültige HU mehr).

      • Die SÄÄBe werden halt immer älter… Nicht so dolle, stimmt schon. Aber was soll man sonst fahren 🙁

      • Es ist völlig normal, dass auch SAAB’s ihre Verschleissteile haben. Der VW Golf meiner Frau hat bereits mit 40’000 km praktisch keine Bremsbeläge mehr und benötigt mehr Oel als ich je in einen SAAB reingeschüttet habe. Mit der VW und Audi-Qualität bin ich schon 2 x mit einem Passat und einem A6 nicht zurecht gekommen. Die Kosten pro Kilometer waren bei beiden Fahrzeugen jenseits von dem was ich bereit war zu investieren.
        Mein 97-er SAAB 9-5 hat nun 233’000 km und kriegt nun das erste Mal rundum neue Bremsen inkl. Scheiben. Ausser der regelmässigen Wartung hat das Fahrzeug nur 2 Xenon-Birnen benötigt. Eben habe ich das Navigationssystem durch ein aktuelles Alpine ersetzt. Jetzt kommen noch 2 Elektrik-Defekte mit der Tankanzeige und dem Tempomaten dazu. Ich hoffe, das war’s dann. Mechanisch taugt das Fahrzeug für weitere 150’000 km sagt der Freundliche.
        Das neutrale Image von SAAB hat mir immer gefallen, wenn was Gescheites kommt, werde ich es mir auf jeden Fall anschauen. Es muss allerdings mehr als der nächste windige Investor dahinterstecken. Ich würde der Marke das Überleben gönnen. Mein Leben geht allerdings auch ohne SAAB weiter, die langandauernden SAAB und Schweden-Krimis gehen mir allmählich auf den Geist.

        • Du meinst wohl ein 07-er Saab 9-5? 😉 Xenon im MY98 gab es noch nicht.

          • Du hast Recht – es ist ein 07-er 9-5 Aero SC.

  • Hallo thylmuc.
    Das Problem hatte ich auch. Hatte dann im Internet gesucht und was interessantes gefunden:
    Dieses Gestänke kann man von einem Drittanbieter kaufen und auch als Leihe selber einbauen. Mein Schrauber hatte sich das angeguckt und war begeistert. So hat mich diese Reparatur „nur“ 65 Euro gekostet und ich habe nun diese Plastikteile aus Messing! Das Zauberwort heist SWIRLREPAIR!
    http://www.swirlrepair.com/SwirlRepair_Drallklappen-Reparatur.html
    Naja fürs nächste Mal, bzw. wenn der Stellmotor auch kaputt war, hätte das alleine auch nix gebracht.
    Schönen FußBallAbend

    • Gestänke würde ich allerdings nicht mal von einem Drittanbieter bestellen…;-)

    • Mist, für solche Recherchen hatte ich keine Zeit. Ich hab das Teil nachgesehen, und es ist im Internet ab 230,- verfügbar. Danke für den Tip. Bin allerdings ziemlich Laie.

  • Genau deshalb würde ich Seat und nie Audi fahren! Ich würde es extrem aufdringlich finden, wenn mir eine Firma, von der ich nur ein Auto wollte mit Golfspielen, Gefälligkeitskultur etc. nervt. Diese Firma nimmt sich viel zu wichtig. Das scheint leider auch auf die Fahrweise vieler Audifahrer abzufärben.

    Saab hat so etwas nie versucht sondern immer den Charme verbreitet: „Ich könnte locker so schnell wie ihr, muss es Euch aber nicht beweisen.“ Deshalb ist mir Saab sympatisch.

    Ansonsten hat ein Auto praktisch zu sein und da ist der Seat dem Audi vermutlich voraus…

    PS.: In meinem Bekanntenkreis denkt übrigens die Mehrheit so und Umfragen zur Wichtigkeit von Autos als Statussymbol sollten Firmen wie Audi eher zu denken geben.

  • Genau das ist es!! Saab ist einfach sympatisch, Punkt!!

  • Marcel scania Fahre seit 1985 Saab und freue mich über jede Nachricht aus Schweden.

  • Markenerlebnis ist das eine – überzeugende Wagen im aktuellen Portfolio das andere. Vielleicht hilft ein Blick auf Citroen, um zu verstehen was mit der „eigenen“ Marke passiert: Es gibt Clubs und Vereine, die das Fahren mit der Ente oder einer Deesse hoch halten und sich in X Treffen selbst bestätigen. Aber das hilft der Marke Citroen überhaupt nicht – die überlebt, wenn sich Leute entscheiden, ein neues Modell zu kaufen. Und das tun zu wenige.

    Mir ist Saab auch sympathisch. Klar. Aber an meinem 06er 9-3 1.9 TiD Sportcombi sind nach und nach so viele teure Reparaturen der Fiat-Motoren und Opelteile, des Turboladers und der Abgasanlage zusammen gekommen, dass ich genervt von den Werkstattbesuchen erst Mini Clubman (eignet sich auch zum „etwas anderes fahren“) und inzwischen einen BMW 520d Touring fahre. Beide brauchen deutlich weniger Diesel, als es der 9-3 tat. Spart auf’s Jahr gerechnet echtes Geld.

    Meine Klicks hier im Blog heißen also nicht, dass ich einen Saab habe, noch, dass ich einen haben will: Einen gebrauchten, anfälligen Spritfresser stelle ich mir nicht mehr vor die Tür, noch wenn ich das Design und das Markenerlebnis super finde. Ich will wissen, ob Saab auf die Beine kommt und nach dem 520 vielleicht ein E-Auto aus Schweden auf dem Hof parken könnte. Vereinsmäßige Saab-900er Traditionspflege (obwohl ich das Auto super finde! klar!) interessiert mich wenig. Ich habe auch keine DS oder 2CV.

    • Citroen ist ein typisches Beispiel für das, was passieren kann, wenn man andere Fahrzeuge produziert als die Fans erwarten. Nicht ausgeschlossen, dass so etwas auch mit Saab 3.0 passieren könnte. Falls Saab 3.0 denn kommt. Das ist offen.
      Du gehörst zur wachsenden Gruppe derer, die mal Saab gefahren sind und irgendwie noch Interesse an der Marke zeigen. Lesen und posten auf dem Blog belegen das. Die Aussage, dass ein E-Auto aus Schweden (Saab 😉 ) für Dich interessant sein könnte, macht Dich zum potentiellen Interessenten und möglichen Käufer. Es läge jetzt an Saab, das überzeugende Produkt zu liefern. Der Virus ist, sorry, irgendwie auch bei Dir präsent. Willkommen im Club 😉

        • Hä Hä – da hat „ER“ dich erwischt !
          Genau so wie mich – wir kommen von dieser Marke einfach nicht los.
          Offensichtlich steckt doch mehr dahinter.
          Nicht nur “ Corporate Identity “ sonder ein ganz besonderer GEIST.

      • Das stimmt so nicht ganz. Das ist zwar auch die Meinung der Fans dieser Marke, aber ohne rosarote Brille sieht das leider anders aus. Als langjähriger Citroenist habe ich mich immer geärgert wenn die Schwierigkeiten daran festgemacht wurdent, dass angeblich die typischen Werte von Citroen verraten wurde. Das ist alles Unsinn, die Marke war einfach nicht mehr auf dem Posten. In der heutigen Zeit können es sich nur noch ganz wenige Hersteller erlauben für einen kleinen Kreis Autos zu produzieren. Rolls Royce kann das z.B. Die anderen müssen schauen, dass sie Produkte auf den Markt werfen die prinzipiell jedem gefallen könnten, vom Freigeist bis zu Arbeiter (Der Golf ist so ein Auto). Dadurch wird eine Marke zwar rundgelutscht aber hat u.U. ordentliche Absatzzahlen. In der Citroenszene denken viele, die müssten nur wieder schrullige Autos wie den Ami6, abgedeckte Hinterräder wie beim CX und hydropneumatische Fahrwerke in alle Klassen bauen und der Laden läuft wieder wie geschmiert. Der C6 war eine Reminiszenz an die Fans, hat sich aber grottig verkauft. Ein DS3 der auf dem ersten Blick nichts mit den Citroenattributen Komfort und schickes Design zu tun hat, verkauft sich ziemlich gut. Ich fände es auch schön wenn eine Marke es sich leisten könnte nur Autos nach dem Geschmack eingefleischter Fans zu bauen, nur überleben können die davon leider nicht.
        Es ist leider so, den Firmen geht es primär um Absatz und Geld verdienen. Sollten alte Anhänger zusätzlich noch begeistert sein ist das ein angenehmer Nebeneffekt. In der Regel geht es aber um Neukunden

        • Es liegt nicht daran dass typische Werte verraten wurden oder die Fahrzeuge nicht mehr schrullig waren. Schrullig habe ich bei Citroen nie gesucht. Als früherer, lange her, Citroen Fahrer muss ich wiedersprechen. Citroen war mal, wie Saab, technisch ganz weit vorne. Citroen BX war Leichtbau und das erste in großen Stückzahlen gefertigte Auto mit viel Einsatz von Kunststoff im Karosseriebau. Wenn ich mich recht entsinne, dann waren Motorhaube, Heckklappe und die Verkleidung der C-Säule aus Kunststoff.
          Der CX, ich habe meinen Turbo geliebt, war ein Gedicht im Komfort und auf langen Strecken. Leider hat er mich, gebraucht gekauft, mit einem Drang zur Vertragswerkstatt, arm gemacht. Das habe ich ihm aber gerne verziehen. Dann kam nicht mehr viel nach, die Fahrzeuge wurden weniger innovativ und Citroen wollte um jeden Preis Autos auf dem Wühltisch billig verramschen um Stückzahlen zu machen.
          Der C6 war nur noch, wie Du so schön sagst, ein Reminiszenz. Aber aus Nostalgiegründen einen großen Citroen kaufen, wenn die Innovation fehlt? Das war dann doch zu wenig.

          • Gut geantwortet Tom! Es wird immer Menschen geben die was anderes als „rundgelutschte“ Marken mit ihren Modellen suchen. Ich gehöre zu diesen Spezies und es wäre mir ein Albtraum einen Golf zu besitzen. Und es wird immer marken geben die genau Dank solchen Personen überleben werden. Und es muss nicht gleich ein Rolls sein!!!

          • Ja es ist alles richtig was du sagst, aber auch hier die Parallele zu Saab, die ganze Innovation wurde vom gemeinen Autokäufer nicht honoriert und Citroen stand ebenfalls kurz vor der Pleite und wurde von Peugeot übernommen. Der BX war quasi die erste und letzte innovative Neuentwicklung nach der Übernahme. XM hatte Qualitätsprobleme und beim Xantia durfte mit dem Activia noch einmal Innovation gezeigt werden, allerdings nur in einem Teilbereich. Dass man anschließend auf „Chronowochen“ und Autos ohne Gesicht gesetzt hat kann ich mir nur durch die Einflussnahme von Peugeot erklären.

        • Stimme voll mit Dir überein – ein schönes Beispiel für einen kleinen Hersteller ist z. B. Morgan. Den Land Rover Defender wird es in Kürze auch nicht mehr geben, der Evoque verkauft sich blendend hat aber mit den Urwerten von Land Rover überhaupt nichts tun. Ich wünsche Saab das Beste für die Zukunft, aber ich glaube immer weniger daran. Ich komme gerade aus Italien wo ich unglaublich viele Dacia Duster und Kia Sportage fahren sah` – warum wohl? Hier stimmt einfach (für viele) das Preis-/Leistungsverhältnis. Nicht jeder will das „Saabgefühl“ und immer weniger Leute sind dafür bereit für dies zu bezahlen. Die Käufer von Neuwagen werden immer älter und für jüngere Käuferschichten haben längst andere Statussymbole (apple-Produkte, …) das Auto nach hinten verdrängt.

          • Es geht in erster Linie nicht um ein „Saabgefühl“ – wichtig sind Kriterien wie beispielsweise gutes Design, sehr gutes crash-Verhalten, gutes Fahrverhalten (auch im Winter) und kein anhaftendes Angeber-Image.

            Alleine diese nicht mal vollständige Aufzählung kann neben SAAB kaum ein anderes Fabrikat erfüllen.

            Statussymbole sollte eigentlich keiner nötig haben – es sei denn, es handelt sich um unsichere Menschen ohne Selbstwertgefühl.

          • Lieber Matthias, da du gerade aus Italien kommst,hoffe ich,dass du auch bemerkt hast wieviele Saab’s dort auch herumfahren?! Mann kann wohl wenig die Käuferschichten von einem Dacia oder Kia mit denen eines Saab’s zu vergleichen.(Kaufkraft).
            Es ist wohl logisch,dass ein Modell wie der Defender, nach 50 Jahren Marktpräsenz so langsam vom Markt verschwindet. Und der Evoque verkauft sich natürlich blendend und das aus vielen Gründen: Design, INDIVIDUALITÄT!!! etc. Übrigens,da wir bei den Verkaufszahlen vom Evoque sind: preislich sind die Autos doch ziemlich über denen von Dacia und Skoda, oder???

          • Wobei sich die Frage stellt, ob sich der Evoque ohne Defender auch blendend verkauft. Ich glaube, das ist wirklich die Angstfrage bei LR. Das Image von LR basiert auf den unverwüstlichen und Geländequalitäten des „Echten“. Ob sich LR davon lösen kann, muss man noch sehen. Der Defender hat aber auch ein Riesenproblem, denn sein Image basiert eben auf seinen Einsätzen bei Expeditionen im Dschungel und bei Militär/Zivilschutz etc. Das Militär dürfte als Kunde weniger bedeutend sein, da dort mittlerweile größere Kaliber eingesetzt werden, aber selbst im zivilen Bereich werden die Fahrzeuge immer größer, vgl Unimog. Ob ein Nachfolger des Defender überhaupt noch viel im echten Einsatz wäre?

    • Bin etwas skeptisch bzgl der E-Autos. Die Idee ist toll, und wenn Saab einer der Ersten wäre, um so besser. Derzeit gibt es aber aufgrund der Akkus nur sehr eingeschränkte Einsatzszenarien. Ich habe gelesen, dass ein Tesla S bei 200 km/h etwa 85 kW Leistung braucht, was plausibel erscheint. Da selbst im größten der Akku nur 85 kWh hat und nicht ausgereizt werden kann, ist nach ca. 45-50 Minuten Schnellfahrt und weniger als 200 km Strecke Schluss. Das ist noch weit weg von dem, was wir als schnelle Saab-Fahrer wollen, oder? Und Anhängelast? Nix.
      Ich habe jetzt mal die „3×2“-Anforderung an ein E-Auto definiert: Muss 2 Stunden bei 200 km/h fahren können, und muss 2 Tonnen ziehen können. Mal sehen, wann es so weit ist.

  • Ein freundliches Hallo auch von mir in die Runde. Dinge fühlt oder empfindet man oder auch nicht. Der beschriebene Saab- Virus oder auch die Verbundenheit zu diesen wunderbaren Fahrzeugen sind für die breite Masse sicher nicht nachzuvollziehen. Ich hatte mich kurzeitig von der Marke entfernt, ohne dies jedoch wirklich getan zu haben. Auf Grund dessen steht nun wieder ein schickes Saab Cabrio in meiner Garage, welches von mir gepflegt und verwöhnt wird. Wie die Dinge sich zukünftig entwickeln werden kann ich nicht beurteilen. Audi, BMW etc. sind für mich jedenfalls nicht erstrebenswert, umso mehr wenn ich in meinem 2000er Cabrio über die Straßen cruise. Ich bereue den Kauf trotz kleiner Schrammen und Beulchen keinen Tag und hätte dies schon viel früher machen sollen. Ich hoffe dennoch dass Saab noch einmal richtig durchstarteten, alle Altlasten abschütteln kann und schließe mich der Meinung von Tom an.

  • @Detlef Rudolf: Schön dass du ein paar Kriterien nennst. Die Krux ist jedoch, dass nur noch die subjektiven Punkte wie Design und Image übrig bleiben. Andere Hersteller haben in punkto Crashsicherheit schon längst zu Saab aufgeschlossen oder sogar schon überholt, besonders bei Unfallverhütungsmaßnahmen. Tolle Turbomotoren bauen andere auch und beim Fahrwerk gibt es teilweise deutlich besseres als das was Saab angeboten hat. Das vom 9-5II kenne ich nicht, aber das Standardfahrwerk im 9-5I war nicht unbedingt state of the art. Aber die Wenigsten entscheiden sich wohl auch für ein Fabrikat aufgrund des Fahrwerks o.ä. viel öfters ist es doch emotionsgesteuerter.

    • Einige Hersteller, die auch sichere Autos bauen, haben andererseits ein Angeber-Image (meistens deutsche Hersteller) – ich hatte ja auch geschrieben, dass nicht mal die wenigen aufgezählten Dinge von einem anderen Fabrikat erfüllt werden können. So ist es dann auch!

      Wer legt denn emotionsgesteuert eine große Summe für ein Auto hin?
      Würde ich eher als Ausnahme sehen – viel öfter ist es doch das sog. Gesamtpaket, zu dem auch die von mir erwähnten beispielhaften Kriterien zählen.

      Was ist bei Dir denn im Winter in puncto Fahrverhalten state of the art?
      Bitte nicht für irgendwelche heckgetriebenen Fabrikate werben, die angeblich durch viele Helferlein wintertauglich sein sollen und es aber totzdem nicht sind – ich hatte selten so ein ungutes Gefühl bei Schnee und Eis wie als Beifahrer in einem aktuellen 3er BMW mit allen Extras.

    • Fahrwerk ist ein ganz entscheidender Faktor für mich bei SAAB. Detlef hat es ja schon mit dem Winterverhalten angesprochen. Es gibt wohl selten ein Fahrwerk, das so gut Rückmeldung über Fahrbahnzustand gibt wie im SAAB. Da ich viel nachts unterwegs bin, ist das im Winter überlebenswichtiger als die elektronischen Helferlein.
      Der Langstreckengenuss im SAAB steht hier wohl außer Frage.
      Das sind genau die Punkte, die das besondere Feeling ausmachen und die ein neuer SAAB-Eigner erst „ERFAHREN“ muß!

  • @Zsolt – ich habe die Käuferschichten von Dacia und Kia nicht mit denen von Saab verglichen, warum auch.

    Ich stelle nur fest, auch bei mir im Bekanntenkreis, dass es immer mehr Leute gibt denen heute Preis-/Leistung wichtiger geworden ist als z.B. Status. Meine Schwiegereltern fuhren früher ausschliesslich Mercedes (zuletzt E-Klasse) und jetzt einen Golf. Und natürlich gibt es auch jetzt noch Menschen, die gerade das Auto noch als Statussymbol nutzen, seien es jetzt solche mit viel oder wenig Selbstwertgefühl.

    Gepflegte, schöne Saab`s habe ich in Italien kaum gesehen, zwei alte 900er Cabrios auf der Autobahn und wirklich einen 9-5 NG in Florenz.

    Mir sind aber eben (neben unzähligen Fiat Pandas) vor allem die Marken Dacia und Kia aufgefallen. Es ist schade um Saab, genauso wie um Lancia – wieviele wurden von dem wunderschönen Thesis verkauft? Vom Lancia Kappa Coupe wurden gerade mal 3.200 produziert …

    Fan von Saab werde ich immer sein und solange wie möglich einen fahren, klar!

    • @Matthias-Mit den Käuferschichten meinte ich,dass es logisch ist,dass Du viele Dacias und Kias siehst, da diese Autos weniger als die Hälfte kosten als ein Saab. Dabei stelle ich mir die Frage ob die Leute diese Autos wegen ihr Preis-Leistungsverhältnis oder eher wegen fehlenden finanziellen Möglichkeiten kaufen. Da würde ich mal gerne eine Umfrage veranstalten. Natürlich ist ein Kia viel Auto fürs Geld,wenn Du nur 20.000€ ausgeben willst. Für die Summe würde ich’s mir auch kaufen. Wenn ich aber das doppelte ausgeben will würde ich doch bei ganz anderen Marken landen. Allerdings würden die nicht aus Süddeutschland kommen!

      In Bezug auf ältere Leute,wie Deine Schwiegeeltern, kann ich nur hinzufügen,dass meine Eltern ihr ganzes Leben lang Autos gefahren sind,die ungefähr das doppelt bis dreifache gekostet haben als das Auto was die jetzt fahren. Vielleicht hat es was mit vernünftiger werden zu tun? ;-)))

      Um abzuschließen, in Italien, wo ich sehr oft bin, habe immer eine in Gegensatz zu Deutschland, auffallend hohe Anzahl an Autos unserer geliebten Marke gesehen. Vor allem in den Großstädten. Na ja, vielleicht habe ich mehr Glück als du gehabt…

      Beste Grüße aus Spanien.

  • Tja – meine beiden Schweden 2002er 9-3 Aero Cabrio und 2007er 9-3 Sedan laufen noch im Alltagsbetrieb. In der Tat hatte ich bis auf den normalen Verschleiß und der Motorantenne am Cabrio noch keine Sorgen… Hoffe das bleibt so und die Neuen Schweden kommen irgendwann mal aus dem Quark!

  • Saab hat und hatte etwas das fasziniert!! Jedes Modell hat etwas egal ob vor oder nach oder während der GM Ära! Was auch immer das sein mag!? Mir ist das ziemlich egal!! Ich genieße es einfach! Und es würde mich sehr freuen, wenn es für Saab weitergeht! Und alte Stärken, wie schönes Design, effiziente Motoren, Klassenlosigkeit, Sicherheit wieder aufleben in neuen Modellen! Grundstein dafür sind motivierte Mitarbeiter die „ihre“ Marke leben und lieben! Das braucht Sicherheit und Vertrauen und einen Eigentümer der das erkennt!! Honoriert wird es von den Käufern und die wird es geben, da bin ich mir sicher!!

  • Ein mit bekannter MFG-Anbieter auf „meiner Route“ mit 5er Touring von der Firma unterem Allerwertesten sprach auch recht positiv über Saab und liebäugelt wohl auch damit, sich als nächstes einen Saab zuzulegen. Warum?
    Der Person hinterm Saab-Lenkrad kann man sein berufliche Position nicht am Auto ablesen. Anders ausgedrückt: In vielen Firmen erkennt man die Chefetage an deren Autos und bei den Untergebenen ebenfalls. Bei Saab sei das anders und das mache die Marke so sympathisch.

    Alternativen hab ich im Netz gesucht, aber keine gefunden.
    Insofern: Saab 3.0 wird geil – bin da zuversichtlich.

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