Saab Kommentar: Schwarz ist nicht immer Schwarz

Entscheidet der heutige Tag das Schicksal von Saab und ist er das Ende des Autobaus in Trollhättan ? Fast scheint es so, denn heute kam nach der guten Nachricht über eine getroffene Finanzierungsvereinbarung darauf folgend der Konkursantrag der Union Gewerkschaft. Haben die Gewerkschaften die Nerven verloren, oder was ist passiert ?

Schauen wir uns die Lage aus einer anderen Perspektive an, so können wir überraschende Schlüsse aus dem heutigen Desaster ziehen.

Der Wind hat sich gedreht

Vor ein paar Monaten warf Carlström, der Pressesprecher von Antonov, der schwedischen Regierung vor Saab entsorgen zu wollen. Nun ist die laute Art von Carlström nicht immer hilfreich für Saab gewesen und mein Fall ist es auch nicht, aber Carlström könnte mit seiner Behauptung Recht gehabt haben. Denn Staatsminister Reinfeldt wollte aus den Schweden ein Volk von Investmentbankern oder ähnlichem machen. Solide, schwere Arbeit war für ihn zu uncool. Schweden sollte ein Land der Intelligenten werden. Der wahre Rohstoff Schwedens sei eben in den Köpfen der Menschen.

Geschenkt, ganz plötzlich und unerwartet wurden unsere nordischen Freunde ebenso von einem Schwächeanfall der Weltwirtschaft heimgesucht wie andere Nationen. Ach, Herr Reinfeldt, dass Politiker immer so kurzsichtige Menschen sind.

Der stolze Autobauer in Göteborg, eine Marke, der wir Sympathien entgegen bringen, wurde bislang als Musterbeispiel gesehen. 1000 Ingenieure suchte man händeringend und das Personal aus Trollhättan könnte doch…

Kann es nicht. Denn so wie in den USA jede Menge Saab unverkäuflich auf Halde stehen, so geht es auch Volvo. Konsequenz ? Volvo setzt 250 Mitarbeiter in Göteborg auf die Straße und zieht die Notbremse.

Auch das Märchen, dass ein Saab Konkurs keine Auswirkungen irgendwelcher Art auf die schwedische Volkswirtschaft hätte, funktioniert nicht mehr. Die Zulieferer machen nicht das, was die Reinfeldt – Oloffson Connection sich ausmalte. Man will ganze Werkes schließen. Denn ein Umsatzausfall von 20 – 30 % macht schwedische Werke unrentabel. Nur für Volvo zu produzieren lohnt nicht.

Das Kuckucksei der Gewerkschaften

Der heutige Konkursantrag war verständlich, denn die Gewerkschaften mussten diese Woche handeln. Sie sind Ihren Mitgliedern verpflichtet. Nachdem bekannt wurde, dass die angekündigten Millionen erst in 14 Tagen zur Verfügung stehen, war die Position unhaltbar geworden.

Die Frage war nur welche Gewerkschaft vorpreschen würde und ob es heute oder morgen geschehen würde. Wer nun meint, die Gewerkschaften hätten sich ein Kuckucksei  ins Nest gelegt, welches in Wirklichkeit Arbeitslosigkeit ausbrütet, der irrt.

Die Gewerkschaften haben uns, auf ihre eigene – vielleicht verzweifelte Weise – ein Geschenk gemacht. Es wurde Zeit, dass einer kommt und den Konkursantrag stellt. Das Leiden, die Krise, die Unsicherheit. Alles muss ein Ende haben, der Antrag ist die Notbremse.

Der Druck auf Peking

Denn, der Antrag erzeugt Druck. Und es ist, leider, die einzigste Art und Weise wie Druck erzeugt werden kann. In China, genauer gesagt in Peking, sitzen Bürokraten, welche diesen Druck brauchen. Sie sollen sehen dass es brennt in Västragötland und dass eine gepflegte kommunistische Bürokratie sich ausnahmsweise schnell bewegen muss.

Schneller jedenfalls als die Freunde in Peking denken. Denn jetzt tickt die Uhr. Wird die Rekonstruktion erneut abgelehnt wird Victor Muller weiterziehen, zum obersten Gericht in Schweden. Das bringt nur vielleicht was. Denn in drei Woche ist der Konkursantrag durch.

Mit Konsequenzen für die Freunde aus China. Sie verlieren die fette Beute aus Schweden, die einzigste europäische Marke die zu haben ist. Denn in der Konkursmasse haben die Chinesen keine Chance. Europäische Hersteller werden Saab aufkaufen. Und sei es nur darum, dass die Chinesen die Marke nicht bekommen.

Die Uhr tickt. Vor allem in Peking. Es wird Zeit sich zu bewegen, meine Herren. In diesem Sinne. Mein Dank der Union Gewerkschaft und eine gute Nacht.

Text: tom@saabblog.net

10 thoughts on “Saab Kommentar: Schwarz ist nicht immer Schwarz

  • Liebe SAAB Freunde,
    hallo Detlef und Marcus,

    danke für Eure interessanten Stellungnahmen.
    So macht Diskutieren Spaß – bei allem Ernst der Lage.
    Drücken wir also weiter fest die Daumen.

    Herzliche Grüße,

    Peter Witzel.

  • hallo peter,

    meine bemerkungen zu abgelegter audi-technik betraf seat und sonst kein fabrikat, zumal ich den vergleich mit lamborghini und bentley für nicht adäquat halte. beide sind mikrobenhersteller von den stückzahlen her und beide müssen sich deutlichst von anderen produkten des konzerns unterscheiden, sonst sind die preise nicht realisierbar.
    porsche ist noch zu neu im konzern und hatte auch zuvor ein sehr gutes standing, daher wird man sich bei vw hüten, diese juwel zu beschädigen, zumal hier die geschichte porsche/piech eine wichtige rolle spielt.
    skoda ist insofern ein sonderfall, da diese marke eigentlich ja europaweit nicht mehr existent war mit seinen entsetzlichen autos früher. das was dort heute vom band läuft, sind sicher gute autos – aber was ist daran skoda und wo ist deren spirit? es sind gebrauchsgegenstände und nicht mehr und man bekommt etwas adäquates für sein geld. das ist auch ok so, aber auf jedem dieser autos könnte auch ein vw-zeichen prangen und niemand würde es wirklich wahrnehmen.
    es ist nichts anderes, als die nutzung der vorhandenen technologien bei unterschiedlichen brands.
    das funktioniert – für saab wäre es tödlich.
    saab hat zwar eine tolle fangemeinde, aber leider halten selbst die fans ihre auto viel zu lange. also müssen neue kunden erschlossen werden.
    ein saab mit der technik eines passat etc. macht wenig sinn – dafür gibt es schon audi und ich beginne beim namen schon zu gähnen…
    nein, vw wäre der falsche und auch bmw wäre der falsche, da mini nicht zu wiederholen ist. den coup mit min haben sie dort perfekt gemacht, aber auch rover hätte hervorragend laufen können, hätte man investiert. daher spreche ich es bmw ab, eine zweitmarke mit ähnlichem profil wie saab erfolgreich werden zu lassen.
    geld hat man dort sicher genug und das ist sicher auch der grund, warum man kein interesse an saab hat – die marken des vw-konzerns, zumindest die kernmarken, sind so spannend wie ein liter milch, aber erfolgreich, was ja schon viel über uns aussagt…

    zu saab gehört mehr: der ausbau der fangemeinde, das herausarbeiten der einzigartigkeit und die entwicklung innovativer ideen, was offensichtlich ganz gut vorangeht.

    daher halte ich victor muller für den richtigen mann zur richtigen zeit – ich bin zwar drei jahre jünger als du, habe aber auch schon sieben saab besessen und bin auch selbstständiger unternehmer.

    es gibt eben unterschiedliche arten und handlungsweisen um erfolgreich zu werden – vm wird es auf seine art schaffen, da bin ich sicher.

  • Hallo Peter Witzel,

    das SAAB-Management hat sich ja bekanntlich sehr stark in Richtung Youngman-Lotus und Pang Da festgelegt (Vorverträge wurden unterzeichnet un das Genehmigungsverfahren in China läuft bereits).

    Der Einstieg bei SAAB durch einen anderweitigen europäischen oder indisches Konzern dürfte eine Wunschvorstellung bleiben, die nur im Extremfall (Konkurs) evtl. zur Realität werden könnte – dieses Szenarium dürfte aber auch in Anbetracht des erneuten und besser fundierten Vorstoßes bei Gericht eher nicht eintreten, wodurch die Rekonstruktion wohl doch noch möglich wird. Selbst bei weiteren Ablehnungen durch die Gerichte wird das Projekt SAAB-Youngman-Pang Da nach meiner Einschätzung doch noch zustande kommen (weitere Überbrückungshilfen werden die Chinesen dann ggf. nachreichen).

    Man kann wohl nur hoffen, dass sämtliche Formalitäten im nunmehr genannten Zeitfenster (endgültige Genehmigung in China ca. 08.11.2011 sowie vorheriges Überbrückungsdarlehen bis ca. 26.09.2011) reibungslos erledigt werden. Außerdem bleibt auch zu hoffen, dass Youngman-Lotus in den nächsten Jahren ein „glückliches Händchen“ mit dem wertvollen Kauf haben wird.

    Herzliche Grüße aus Schleswig-Holstein

    Detlef Rudolf

  • Liebe Leute,

    als derzeitig abtrünniger, aber „rückkehrwollender“ (wenn doch endlich die Produktion wieder anliefe) SAAB-Fan wundere ich mich schon über einige Kommentare.

    1. Ob Victor Muller wirklich einen so schlechten Job macht, wie einige hier behaupten bzw. suggerieren, wird man erst viel später herausbekommen. In so einer Situation wie dieser kann man nicht alles, was intern läuft, nach außen kommunizieren. Hier stimme ich auch mit der Einschätzung vom Püssel (2. Absatz) überein.

    2. Fehler machen alle, Sie, Du und ich. Keiner ist fehlerfrei. Auch wir machen Fehler, auf die wir nicht hingewiesen werden, über die andere Menschen lachen oder sich „das Maul zerreissen“. Also darum schon allein etwas mehr Zurückhaltung bitte. Wenn wir Kritik haben, bitte direkt an die betreffende Person und dann ist das Thema durch!

    3. Ein deutscher, alteingesessener Autoproduzent soll SAAB übernehmen?? Was passiert dann mit der Identität von SAAB. Was mit seiner Technologie?? Schaun wir uns doch einmal das Baukastensystem eines F Piech an ….. Wollen wir da SAAB sehen? Ein weiterer seelenloser Autobauer, der nur die Egozentrik(sorry) eines Einzelnen bedient?

    4. SAAB ist aus meiner Sicht ein Hoch-Technologiekonzern mit einer unschätzbaren Kompetenz. Was SAAB daher braucht, ist ein Finanzierer oder ein Produktionsunternehmen wie beispielsweise Youngman, Tata oder meinetwegen auch ein russischer Hersteller, der eine technologische Führerschaft braucht. Dann sollte die Identität von SAAB gesichert sein. Auch hier Übereinstimmung mit dem Püssel-Kommentar 3. Absatz und mit Marcus 2. Absatz.

    5. Die Einschätzung über die unsäglichen Kommentare der Presse und sonstigen „Fachleute“, die die Zukunft so hervorragend vorhersehen können, teile ich, wobei ich auch hier um Mäßigung bei der Wortwahl bitte!

    6. Grundsätzlich sollten wir uns daran erinnern, dass ein Wirtschaftsmarkt auf Psychologie aufgebaut ist. Man kann eine Marke sehr schnell zerreden, man kann Krisen herbeireden (Finanzmärkte sind da sehr empfindlich) und man kann ein Gegengewicht schaffen – wie es zum Beispiel in weiten Teilen dieser Blog hier ist. Tom, machen Sie bloß weiter! Wir brauchen diesen positiven Stimmen und Stimmungen, um zum Beispiel auch den schwedischen Richtern zu zeigen, dass wir zu SAAB halten und die Reputation NICHT leidet!!
    Herzliche Grüße
    JoPe

    • Liebe SAAB Freunde,

      ich freue mich über die lebhafte Reaktion auf meine Äußerungen.
      Das nicht jeder meine Meinung teilt ist in Ordnung.
      Dennoch möchte ich ein paar Dinge ergänzen:

      1) Zu H.Piech und VW:
      Ich habe sicher nicht an SEAT gedacht.
      Es gibt im VOLKSWAGEN Verbund auch Marken wie BENTLEY,LAMBORGHINI und PORSCHE.
      Da kann man doch bitte nicht von abgelegter AUDI-Technik sprechen.

      2) Zu BMW:
      Was bei BMW einst die Vorstände zur Übernahme von ROVER getrieben hat ist schwer nach-
      zuvollziehen.
      Wer einmal die maraoden Gebäude von ROVER sah hat sich gewundert,daß dort überhaupt ein
      komplettes Auto gebaut werden konnte.
      Der Motorenvertrag zwischen SAAB und BMW steht aber nun mal.
      Und der MINI wird ja auch nicht in Deutschland gebaut und ist ein erfolgreiches Kultauto.
      Also hat BMW doch aus der ROVER-Pleite gelernt.

      3) BMW,VOLKSWAGEN und TATA haben jedenfalls die Seriösität und die Finanzstärke, um SAAB
      neu und gut aufzustellen.
      Wir reden hier nicht von 50 oder 100 Millionen Euro.
      Da sind schon mindestens 750 Millionen bis 1 Milliarde Euro erforderlich,um endlich die
      forderlichen Modelle und Stückzahlen zu entwickeln,bauen und auch weltweit verkaufen zu
      können.
      Vergessen Sie bitte nicht,daß sich die SAAB Händler den aktuellen Zirkus schon aus
      rein wirtschaftlichen Gründen nicht mehr lange anschauen können und werden.

      Man muß die Realitäten erkennen,aber kann dennoch zuversichtlich sein.

      Herzliche Grüße,

      Peter Witzel.

  • Ich bin auch kein ausgewiesener Freund von VM, er braucht sicherlich mehr kompetente Unterstützung in ein paar Bereichen.

    Andererseits muss man fairerweise sehen, dass dieser Mann ein hohes Maß an Risikobereitschaft und Committment mitbringt. Er war es, der SAAB zunächst GM abgerungen hat; was für Relationen: Spyker vs. GM!

    SAAB war und ist unkonventionell und das ist ein wichtiger Teil der Marke. Dazu sind viele Freiheiten nötig. Ob VW oder BMW diese Freiheiten zulassen? Fraglich. Es herrscht der Standardisierungswahn. Ich erinnere mich mit Grausen an die Versuche von GM, SAAB über das Opel-Netzwerk verkaufen oder auch nur warten zu lassen.

  • auch dieser tag wird nichts entscheiden tom – so wenig wie die tage zuvor.

    ansonsten bewahre saab vor den deutschen unternehmen, die bislang jedem ihrer satelliten die eigenständigkeit vollkommen genommen haben – und damit deren existenzberechtigung.
    seat + co. sind doch nur noch montagewerke in ländern mit niedrigerem lohnniveau und darf inzwischen die abgelegte technik von audi recyclen.
    bmw hat zu solchen dingen schon mal gar keinen bezug, was sie mit der zerstörung von rover eindrücklich bewiesen haben.
    auch ansonsten halte ich die mutmassungen für nicht zutreffend mit eienr ausnahme:

    herr tata wäre ein segen für saab – aber offensichtlich hat er wohl kein interesse.

  • Liebe SAAB Freunde,

    erlauben Sie,daß ich mich als selbstständiger Nutzfahrzeughändler von 57 Jahren und seit 1983 inzwischen mit dem 5. SAAB beglückt zu Wort melde:
    1) Gott sei Dank hat endlich jemand einen Insolvenzantrag gestellt.
    Nur so kann dieser holländische Hasadeur weggekegelt werden.
    Auch wenn ich mich hier unbeliebt mache:
    Noch unseriöser als ein Victor Muller kann man kaum ein Geschäft betreiben.
    Mit seiner Salamitaktik hat er bei allen vernünftigen Partnern jeden Kredit verspielt.
    SAAB in höchsten Nöten und der „Kapitan“ ist wochenlang abgetaucht.
    Anderes Beispiel:
    Zum Genfer Salon hatte er seine Deutschen SAAB Händler eingeladen.
    Diese reisten erwahrtungsvoll auf eigene Rechnung an und was geschah:
    Kein Victor Muller zusehen!
    Stattdessen eine Videokonferenz aus seiner Finca auf Mallorca mit seiner Frau im Bikini im
    Hintergrund!
    Das hat bei vielen angereisten Händlern das Faß zu Recht zum Überlaufen gebracht.
    2) Meiner Meinung nach kann weder ein Russe noch ein Chinese eine gute Lösung für den lang-
    fristigen Erhalt unserer wunderbaren Marke sein.
    Beiden geht nicht unbedingt der Ruf von Aufrichtigkeit und Verläßlichkeit voraus!
    Wie es bei den Chinesen läuft, zeigt jetzt VOLVO-PKW:
    Kaum zwei Jahre in deren Händen wird inzwischen das zweite Werk in China gebaut.
    Es geht nur darum, auf billige Tour an das technische Knowhow zu gelangen.
    Und dann mittelfristig in Schweden gute Nacht!
    3) Da wäre mir ein Herr TATA aus Indien hundertmal lieber.
    Wie liebevoll und großzügig er in den letzten zwei Jahren mit JAGUAR und LAND ROVER umgegan-
    gen ist verdient höchsten Respekt.
    Und sein Erfolg spricht Bände.
    4) Und warum nicht BMW oder Herr Piech als neue Eigentümer?
    BMW soll doch sowieso in Zukunft laut Vertrag die Motoren liefern.
    Und Herr Piech hat schon SCANIA.
    Waren doch vor 1990 SAAB und SCANIA mal ein ganz gesunder Konzern – und die Motoren für SAAB
    wurden in Södertälje bei SCANIA gebaut!
    SAAB muß unbedingt seinen Schwedischen oder zumindestens Europäischen Charakter bewahren.
    Das ging aber weder bisher mit den Yankees,noch geht das mit Herrn Antonov oder mit Youngman.
    5) Warten wir doch mal in Ruhe – und die muß jetzt endlich mal wieder einkehren – die nächsten
    Wochen ab.
    Falls es Interessenten aus Europa geben sollte,so haben diese doch aus taktischen Gründen
    bisher die Füße stillgehalten.
    Erstens um V.Muller loszuwerden,und zweitens um den „Beutepreis“ niedrig zu halten.

    Ich jedenfalls sehe die Sache nicht so negativ.
    Viel schlimmer ist die absolut furchtbare Klugscheißerei von vielen Presseschmierern wie
    „Auto Zeitung“ und „Auto Motor und Sport“,sowie dem oberschlauen Superexperten Dudenhöffer.
    Diese Idioten sollte man gleich nach China verkaufen – das Ticket würde ich noch mitfinanzie-
    ren.
    Also gehen wir es hoffnungsvoll an.
    Ich grüße Sie herzlich.
    Ihr Peter Witzel.

    • Sehr geehrter Peter Witzel,

      gern habe ich Ihren ausführlichen Kommentar gelesen. In den meisten Passagen trifft er voll ins Schwarze!

      Etwas unsicher bin ich allerdings in Sachen Übernahme durch evtl. ein deutsches Unternehmen – BMW z. B. hatte vor Jahren Schiffbruch mit Rover erlitten. Hier ist man wohl etwas vorsichtiger geworden – obwohl SAAB nicht mit Rover gleichgesetzt werden kann. SAAB hat eine viel ausgefeiltere Produktpalette und ist international deutlich besser aufgestellt als damals Rover.

      Da ich ebenfalls 57 Jahre alt bin – wie Sie – und auch ähnlich lange SAAB-Fahrzeuge bevorzuge, würde ich eigentlich ebenso wie Sie eine Übernahme durch einen möglichst deutschen oder anderweitigen europäischen Konzern begrüßen. Es handelt sich wirklich um eine gute Qualität „made in Trollhättan“. Mit diesen Fahrzeugen könnte man als fähiger Konzernlenker künftig garantiert nicht nur die alten Fans ansprechen, sondern auf längere Sicht auch Neuinteressenten weltweit.

      Mal sehen, ob der eine odere andere Konzernlenker noch aufwacht.

      Herzliche Grüße aus Schleswig-holstein

      Detlef Rudolf

  • Na dann wollen wir mal hoffen das sich die Chinesen schnell bewegen und in Trollhättan dann schnell wieder SAAB vom Fliesband laufen.

    SAAB NEVER DIES!!!!!!!!!!!!!!!!

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