Saab News Stockholm: Pang Da Treffen mit Maud Olofsson

Maud Olofsson
Maud Olofsson

Das Treffen von Pang Da Präsident Pang Quinghua mit der schwedischen Wirtschaftsministerin ist beendet. Saab CEO Victor Muller war sehr zufrieden mit dem Verlauf und auch Maud Olofsson, sonst eher zurückhaltend, schien von dem Besuch angetan. „Pang Da sprach darüber welche Möglichkeiten sie sehen, um für Saab den chinesischen Markt zu erschließen“ erzählte die Ministerin der Presse.

„Das Unternehmen ist ein sehr interessanter Partner für Saab und kann die Verkaufszahlen von Saab beträchtlich erhöhen“ so Olofsson weiter.

Das besondere Interesse galt weiteren Bestellungen und der Frage inwieweit die Zusammenarbeit langfristig die Produktion in Schweden erhöhen würde. „Ich denke es war gut zu hören welche Kompetenzen Pang Da bei Saab sieht und wie die Zukunftsplanung aussieht.

Pang Da plant sowohl eine Produktion in China aufzubauen, als auch die Fertigung in Schweden fortzuführen.“ Jetzt muss Saab die finanzielle Situation in den Griff bekommen. Die Regierung und die nationale Schuldenverwaltung werden nun prüfen ob Pang Da Teilhaber bei Saab werden kann. „Die Reichsschuldenverwaltung prüft und das braucht etwas Geduld“ sagte Olofsson. Etwas Geduld bedeutet in diesem Fall einige Wochen der Überprüfung.

Nach dem Treffen stieg ein lächelnder und scheinbar zufriedener Muller in den bereitstehenden Saab. Das nächste Ziel ist das Werk in Trollhättan.

Dort laufen die Vorbereitungen zur Produktion auf Hochtouren. Laut Gunnar Brunius, Saab Produktionschef, ist alles im Plan und bislang „jag ser inga orosmoln på himlen“ -sind keine Gewitterwolken am Himmel, sagte er dem Sender TV4 West.

Vermutlich sind die Produktionsrückstände – bzw. die Kundenbestellungen – höher als angenommen. Sprach man bislang von 5.000 Autos weltweit plus 1.500 für China, so sind scheinbar alleine bei den schwedischen Händlern 5.000 Bestellungen aufgelaufen. Besser mehr verkaufen als zu wenig – oder ?

Text: tom@saabblog.net