Kurz notiert. Saab Inside und Saab Inszenierung.

Die neue Saab Inside ist da ! Und es geht um den Rückblick auf eine Saab Inszenierung, die in der alten Fabrik in Trollhättan stattfand. Was hat beides miteinander zu tun? Nichts, und vielleicht doch alles.

Saab Saab Inside
Saab Inside Herbst Winter 2017

Am Freitag konnten sich die Mitglieder des Saab-Service-Clubs freuen. Sie bekamen die neueste Ausgabe der Saab Inside als Download zugestellt. Voll mit kurzen Berichten aus dem fast schon abgelaufenen Saab Jahr. Beiträge von der IntSaab 2017, der Sachsen Ausfahrt und vom Saab-Rallye Team Wagenheimer sind darin zu finden. Ausserdem ein interessantes Interview mit Jan-Philipp Schuhmacher, Geschäftsführer der Orio Deutschland GmbH, über die Herausforderungen und Strategien im Engagement für die Marke.

Und auch zum Saab Treueheft liefert die Saab Inside wichtige Informationen. Der Bezug des Magazins ist kostenfrei und gehört zu den Vorzügen der Mitgliedschaft im Saab-Service-Club. Wer noch nicht dabei ist und zukünftig zu den ersten Lesern gehören möchte, kann sich online registrieren.

Saab Inszenierung 2013

Am Samstag waren es 4 Jahre her. Es war der 2. Dezember 2013, als NEVS einen Neustart in der alten Saab Fabrik inszenierte. Allerdings war es uns damals noch nicht klar, dass es eine große Show im Spiel um chinesische Investoren-Gelder war. Wir wollten an einen Neustart der Marke glauben, und NEVS lieferte den Stoff,  aus dem die Träume sind.

4 Jahre später ist NEVS nicht das geworden, was man hätte sein wollen. Kein großer Anbieter für Elektromobilität. Noch nicht einmal zum eigenen Produkt hat es bisher gereicht. Die Pre-Produktionsphase in Tianjin soll in dieser Woche starten und zeigt,  wohin die Reise geht. Nach China.

Die Automarke Saab hingegen hat die letzten 4 Jahre erstaunlich gut gemeistert. Auch ohne NEVS, oder vielleicht gerade deshalb, ist sie zum Kult geworden. Unsere Leserzahl steigt leicht, die der Abonnenten auch. Erstaunlich ! Und das im Jahr 6 ohne Neuwagen. Wo gibt es Vergleichbares?

Trotzdem kann man darüber nachdenken, was gewesen wäre, wenn…Wenn es damals 2013 mit dem Neustart funktioniert hätte, und wenn heute immer noch die Saab Buchstaben am Werk in der schwedischen Nacht leuchten würden. Wäre Saab dann auch so zum Kult geworden oder nur eine Marke mit chinesischen Investoren? Eine interessante Frage.

15 Gedanken zu „Kurz notiert. Saab Inside und Saab Inszenierung.

  • 4. Dezember 2017 um 3:46 PM
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    Da ist sie wieder die alte Frage: Was währe, hätte, wenn. Faktisch ist leider nichts gutes zu vermelden. Um wieder mit dem hätte zu argumentieren, hätte der Einstieg von BMW wohl zu einem besseren Ergebnis geführt. Ich bin jedenfalls davon überzeugt. Aber im Nachhinein sind wir bekanntlich alle klüger. So bleibt uns nur unsere Saabs zu hegen und zu pflegen, und auf die Zeit zu warten, bis wir alle Young-oder Oldtimer fahren. Ich jedenfalls bin dazu bereit.

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    • 4. Dezember 2017 um 7:41 PM
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      Ich auch Bjoern, tue dies auch. Und dies ist vieleicht eine Antwort auf die Frage von Tom. Saab war vor dem Neustart in 2013 schon eine Kult Wagen. So sehe ich zumindestens diese Entwicklung.

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      • 4. Dezember 2017 um 7:58 PM
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        Naja, mit dem Attribut “Kult” lässt sich eigentlich nur der 901 bezeichnen. Allein schon deshalb weil es so ziemlich das einzige Fahrzeug von Saab ist mit dem auch nicht Saabfahrer etwas anfangen können, im Sinne von kennen. Alles andere sind für 99% der Menschen einfach nur Autos einer schwedischen Marke.
        Das es für Saab-affine Menschen durchaus noch andere interessante Fahrzeuge der Marke gibt ist sicher unbestritten. Aber weder 9k Aero, Viggen oder ein TrollR sind in meinen Augen “Kult”.

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        • 4. Dezember 2017 um 9:52 PM
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          Saab ist Kult. Ganz egal was man fährt. Bei uns auf dem Schulparkplatz täglich zu erleben, mit ganz jungen Menschen. Das 901 Mantra gibt es nur noch in Saab Kreisen selbst, nicht in der wirklichen Welt.

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          • 5. Dezember 2017 um 9:17 AM
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            Dann erkläre mir doch mal bitte was an Saab Kult ist, wenn einige den Begriff schon so gerne benutzen. Selbst VW ist nicht Kult obwohl mit Bulli und Käfer wohl zwei Fahrzeuge aus diesem Hause stammen denen man einen echten Kultstatus nicht absprechen kann.
            Ich habe manchmal das Gefühl, dass es reicht ein paar Menschen wohlwollend um sein Auto stehen zu sehen um von Kult zu sprechen.

        • 5. Dezember 2017 um 9:46 AM
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          Kult ist die Marke selbst. Wie vieles, was man nicht mehr haben kann, weil es nicht mehr gibt. Junge Leute sind da weniger verbissen und offener als es scheinbar Deine Art ist. Nur so meine Beobachtung. Und natürlich gestehe ich jedem seine Meinung zu und akzeptiere auch Deinen Standpunkt. Wir müssen uns ja nicht alle einig sein um Saab zu mögen. Oder?

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  • 4. Dezember 2017 um 8:35 PM
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    Ach ich liebe die “Alteisenfraktion” 😉 , aber es ging um die Kultmarke zu deren entstehen sicher der Kultsaab901 maßgeblich mit beigetragen hat, aber sicher auch der 96er und 9000er und momentan auch die neuren SAABe über deren aktuelles Aussehen und Ausstattung sich Nichtsaabfahrer immer wieder wundern……, aber Schade ich hätte gern noch etwas am Automobilen Fortschritt mit dem SAAB-logo auf der Haube teilgehabt.

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    • 4. Dezember 2017 um 9:33 PM
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      Ich finde mit “Alteisenfraktion” hat das wenig zu tun, zumal ich selbst Alt- und Neueisen im Bestand habe. Aber irgendwie wird da immer ein imaginärer Konflikt herbeigeredet wenn man einfach das wiedergibt was wohl die Mehrzahl der Menschen außerhalb der Saabszene mit Saab verbindet. Das bedeutet doch nicht, dass die anderen Modelle schlecht sind oder weniger “Echt-Saab”.

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  • 4. Dezember 2017 um 10:33 PM
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    hach und ich habe noch einen Saab 9-3 2.0T Cabrio, EZ 06.04.2004, mit Hirsch Performance Typ T8/230PS, so mit 42.000km und 12 Aluflegen schön zugedeckt in der Tiefgarage stehen, so alle 1-2 Jahre geht es damit mal zum Saab Treffen aber nur wenn es schönes Wetter ist. Wäre hier immer noch auf der Suche nach dem Original-Auto Telefon für den Kofferraum oder mal einen Käufer irgendwann mal.

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  • 5. Dezember 2017 um 10:15 AM
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    Kult?
    Ist doch nichts weiter als die Abkürzung für Kultur.
    Es gibt tausend Arten seinen Kult zu leben.
    Und die Saab Kultur ist nun mal die selbe, wie die der Motorradfahrer. Man macht zusammen Ausfahrten, trifft sich im Club zum Schwazen und Fachsimpeln und grüßt sich bei der Begegnung in der Öffentlichkeit.
    Ob das jetzt schon ein Kult ist?
    K.A. Aber es schafft zusammenhalt und ein Gemeinschaftsgefühl von dem andere Marken Anhänger nur träumen können

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    • 5. Dezember 2017 um 10:18 AM
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      Sehr feine Definition. Danke, gefällt mir.

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    • 6. Dezember 2017 um 10:10 AM
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      Hallo Eric. Genau so ist es.
      Genaugenommen sprechen wir bei Saab von Kulturgut. Und Saab gehört zum schwedischen Kulturgut. Da gibt es keinen Zweifel. Viele Grüße aus dem Norden an alle Saabfahrer.

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  • 5. Dezember 2017 um 11:10 AM
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    Zum Kultstatus: Entscheidend ist, wie wir als SAABisten das sehen. Es geht dabei nicht um die breite Anerkennung: “Kultstatus wird zumeist Gegenständen der Massenkultur zugeschrieben, die keinen Anspruch darauf erheben müssen, als herausragende kulturelle Leistungen geschätzt zu werden, die aber von eingeschworenen Fan­gemeinden verehrt werden und an die die unterschiedlichsten Mythen geknüpft sind. Kultstatus können dementsprechend auch ganz abgelegene kulturelle Produktionen gewinnen.” (Wikipedia, Begriffsklärung)
    In diesem Sinne haben die Marke, aber auch einzelne Modelle für mich “Kultstatus”.

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  • 5. Dezember 2017 um 11:39 AM
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    Das Wort “Kult” wir heute leider sehr inflationär gebraucht. Alles ist Kult…., in der Musikwelt ist einer schon Kult wenn er bloss ein Liedlein trällern kann!

    Ich sehe uns Saab Fahrer als zeitgenössische Individualisten. Saab ist für mich ganz einfach MEHR SEIN ALS SCHEIN ! Und damit setzen wir uns schon mal ganz schön von der grossen Masse ab.

    Ein Viggen oder ein 9-5 NG ist in meinen Augen nicht Kult sondern ganz einfach ein tolles und rares Auto.

    Auch ein Käfer ist nicht Kult, es war ganz einfach ein Massenartikel.

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