Verluste, Liquiditätssorgen, kaum Perspektive.

Vor ziemlich genau einem Jahr waren Mark und ich zu Besuch im alten Saab Werk. Man war sehr freundlich zu uns, und wir lernten beeindruckende Menschen mit Saab Vergangenheit kennen. Dennoch, am Ende des Tages war die Stimmung eingetrübt.

NEVS Tianjin Factory. Bild: NEVS

Verluste von 346.000.000 €

Lag es an der fehlenden Sonne, dem nahenden Winter? Oder war es einfach die Müdigkeit nach einer Nacht auf der Schwedenfähre, in der ich kaum Schlaf gefunden hatte ? Es könnte unser letzter Besuch im Werk gewesen sein, stellte ich beim abendlichen Revue-passieren-lassen fest. Was damals nur eine dunkle Vorahnung war, das könnte Wirklickeit sein.

Unsere Ansprechpartner von damals arbeiten heute für andere Firmen. Kontakte, die wir über die Jahre hatten, haben sich in den Ruhestand oder zu neuen Herausforderungen verabschiedet. Die Zeichen stehen auf Sturm, und NEVS sucht immer noch nach einer langfristigen Finanzierung.

NEVS, das chinesische Elektroauto Startup in der Stallbacka, verbrennt Geld. Seit dem Jahr 2012 summierten sich die Verluste auf über 346.000.000 €. Alleine im Jahr 2016 liefen rund 100 Millionen € auf. Wann NEVS profitabel sein könnte, das wagt momentan niemand zu sagen. Im Jahresbericht 2016, der mit einer Verspätung von mehr als zwei Monaten eingereicht wurde, werden von den Wirtschaftsprüfern Zweifel über eine Fortführung des Unternehmens innerhalb der kommenden 12 Monate geäußert.

NEVS plant den Verkauf von New Long Ma

In einem Artikel bei Dagens Industri wird das ganze Drama offensichtlich. NEVS versucht den 50% Anteil an New Long Ma zu verkaufen. Bei der Übernahme im August 2016 prognostizierte man ein Erreichen der Gewinnschwelle für das Jahr 2017. Davon ist keine Rede mehr. Unsere Informationen sprechen von fortwährenden Verlusten und einer nicht zufriedenstellenden Qualität der Produktion im Süden Chinas. Das Investment soll eine Werthaltigkeit von 52 Millionen € haben, die jetzt in Liquidität verwandelt werden sollen.

New-Long-Ma Mini Bus, NEVS Elektroauto. Bild: NEVS

Denn Liquidität benötigt NEVS dringend. Rechnungen der Lieferanten können nicht termingerecht bezahlt werden, die Finanzierung der Vorserien-Produktion in Tianjin ist ungeklärt. Um die dringlichsten Löcher zu stopfen, planen die Chinesen die Immobilien in Trollhättan mit rund 84 Millionen € zu beleihen. Weiteres Geld soll der Einstieg von Didi bringen.

Der Uber Rivale, so hoffte man, könne mit 500 Millionen US Dollar (426 Millionen €) in Trollhättan einsteigen. Ausser einer Absichtserklärung im Juni gibt es keine greifbaren Ergebnisse. Laut einem DI Interview mit CEO Tilk verhandelt man jetzt über kleinere Teil-Beträge. 25.000.000 US Dollar (21 Mio €) sollen fließen. Ob Didi überhaupt einsteigen wird,  ist fraglich. Rivale Uber hat erst kürzlich sein Leasinggeschäft wegen zu hoher Verluste eingestellt.

Der Einstieg von Didi ist mehr als zweifelhaft.

Ob sich der chinesische Marktführer Didi in ein ähnliches Abenteuer, mit der Finanzierung eines Hardware-Lieferanten, stürzen wird,  darf bezweifelt werden. Pikant: Auch Großkunde Panda New Energy setzt auf ein vergleichbares, möglicherweise defizitäres Geschäftsmodell. Es ist, nach eigener Aussage, voll Kredit-finanziert. Wie werthaltig die bisher unverbindlichen Bestellungen sind, wird die Zukunft zeigen.

In Trollhättan stehen zur Zeit noch rund 750 Mitarbeiter und 125 Berater auf der Lohnliste des Unternehmens. Nach wie vor verlassen Leistungsträger das ehemalige Saab Werk. Aktuellster, prominenter Weggang war Technik-Chef Stig Nodin. Mit 25 Jahren bei Saab einer der letzten bekannten Namen aus einer früheren Zeit. Er bleibt als Berater verbunden, was bei NEVS nicht mehr als eine übliche Floskel ist.

Die Aktivitäten verlagern sich immer mehr nach China. In Trollhättan wird Personal abgebaut, in China eingestellt. Rund 200 NEVS Mitarbeiter sollen dort beschäftigt sein. Das geschieht auf Druck der Geldgeber und wird über einen Kredit der Tianjin Bank finanziert. Eine Kreditlinie über 125.000.000 €, gebunden an Investitionen in Tianjin, hält die Aktivitäten am Leben und sorgt für die nötige Liquidität.

Mehr zu der schwierigen Entwicklung in Trollhättan, den Hintergründen und zu sagenhaften Wertzuwächsen in Schweden gibt es im folgenden Artikel in Tom`s Rückspiegel zu lesen.

35 Gedanken zu „Verluste, Liquiditätssorgen, kaum Perspektive.

  • 11. Oktober 2017 um 10:35 AM
    Permalink

    Tagtraummodus an –> Die Saab AB plant die Übernahme des Standortes Trollhättan <– Tagtraummodus aus.

  • 11. Oktober 2017 um 10:42 AM
    Permalink

    Vielleicht sollte man bereits für die Zeit nach NEVS planen? Neue Chance für Trollhättan und SAAB? Nur so ein Gedanke…

  • 11. Oktober 2017 um 11:07 AM
    Permalink

    musste eigentlich kommen. Als das Stichwort Phoenix 3 oder wie hieß das, fiel, wurde klar, dass die ursprüngliche Phoenix-Plattform nicht elektrotauglich (genug?) war. Damit hatte man sicher nicht gerechnet und es hat die Bilanz heftig zu Verlusten hin verschoben. Außerdem ist das mit den E-Autos sowie knifflig.

  • 11. Oktober 2017 um 12:21 PM
    Permalink

    Ein sterben auf Raten, mehr ist das nicht!

    Auch wenn es hart klingt, aber es wäre besser wenn NEVS aufgibt.
    In China gibt es doch schon einige Elektroauto Hersteller und BAIC hat den alten 9.5 doch schon als rein elektrisch angetrieben vorgestellt.
    Zumal der für das Chinesische Akku Wechselsystem konfiguriert wurde.
    Der NEVS 9.3 wäre nur wieder einer von vielen und ist noch nicht mal auf dem Markt, während andere Hersteller ihre E-Autos schon kräftig an interessierte Kunden verkaufen.
    Er käme definitiv zu spät, um ein Bombengeschafft zu werden. Oder gar ertragreich

    Es müsste wirklich eine Firma kommen, die wieder alles übernimmt und dann etwas sensationellenes Neues baut. Etwas das einschlägt wie der Saab 99 z.B.
    Wirklich schade, dass Saab kein Interesse mehr an Trollhattan hat.

    • 11. Oktober 2017 um 1:15 PM
      Permalink

      BAIC ist ein guter Punkt. Wie viele Hersteller können auf ein und demselben Markt auf der gleichen Marke aufsetzen? NEVS hat keine Chance.

    • 11. Oktober 2017 um 2:50 PM
      Permalink

      La voiture électrique est très fortement concurrencée, les hybrides sont certainement l’avenir, la raison est technique : on ne sait stocker l’électricité avec des batteries que pour des petites puissances. La voiture électrique est une vieille histoire, en 1900 c’était la voiture des femmes car on n’avait pas besoin de tourner la manivelle? A quand le poids lourd de 40 tonnes électrique avec 1000 km d’autonomie?

    • 12. Oktober 2017 um 12:55 PM
      Permalink

      Kein sterben auf Raten – lediglich Chinesiche Industriepolitik mit der es VOLVO ermöglich wurde den Marktanteil von SAAB zu übernehmen. Schauen wir mal wie der Affentanz weitergeht und warum die Immobilie in Trollhattan jetzt plötzlich 85 Mio EUR wert sein soll …

  • 11. Oktober 2017 um 12:52 PM
    Permalink

    Ist Insolvensverschleppung in Schweden eigentlich Strafbar?

  • 11. Oktober 2017 um 1:12 PM
    Permalink

    Für mein persönliches Wohlbefinden mit meinem Saab sind Orio und eine (diese) Saab-Internetpräsenz deutlich wichtiger als die Zukunft von NEVS. Was haben die – ein paar 9-3-Piloten ausgenommen – mit unseren Autos zu tun?

    Auf 6-Komma Mitarbeiter ein Berater? Wenn es schwedische sind, dann greifen immerhin ein paar kluge Köpfe jede Menge Geld ab, das auf diese Weise auch großteils im Lande bleibt. Aber das bringt weder Saab zurück, noch NEVS voran …

  • 11. Oktober 2017 um 2:46 PM
    Permalink

    Moin,

    eine unerträgliche, nicht endende, Geschichte. Danke an Euch, dass Ihr das alles zusammen tragt. Freude ist was Anderes, Hoffnung gibt es eigentlich auch keine mehr und ich ertappe mich, dass mich der Stern aus Stuttgart immer mehr in seinen Bann zieht. Aber meine alten 900 er bleiben, solange ich die Möglichkeiten habe, diese zu erhalten, was es auch immer kosten mag.

    Grüße vom Erik, dem NEVS Deprimierten.

    • 11. Oktober 2017 um 4:33 PM
      Permalink

      Hallo Erik

      Wenn du ein gutes Auto brauchst, das du nach 5-6 Jahren wieder verkaufst, ist natürlich Der Stern verlockend. Aber die Elektronischen und Konservierungstechnischen Probleme halten bei Daimler nachwievor an.
      Länger als 7 Jahre wirst du keine Freunde daran haben.
      Und dann bist du halt nur Einer von Vielen. Ob ein moderner Benz das selbe Wohlbefinden beim fahren auslöst, wie ein gut erhaltener 9.5 ist dann auch noch offen.

      Es hat halt alles sein für und wieder!

      In Sachen BAIC, der C 60, C70 und C 71 wäre ne super Alternative für einen Saab, da nichts Anderes als ein Facelift.
      Leider schaffen die alten Saab Motoren die Euro 6 Abgasnorm nicht, sonst könnte man die Limosinen wie das SUV auch in Europa kaufen.

      • 11. Oktober 2017 um 5:01 PM
        Permalink

        Die alten Saab Motoren, mit Trionic, schaffen die Euro 6. BAIC bietet Saab Motoren im X65 an.

        • 11. Oktober 2017 um 7:17 PM
          Permalink

          Ja, nur warum geht das bei den Limosinen nicht?
          Bzw. Wieso bietet BAIC nur die SUV s in Europa an?
          Die Motoren sind doch die selben ob nun X 65 oder C 71!

          • 11. Oktober 2017 um 7:26 PM
            Permalink

            Limousinen sind nicht wirklich ein Boom-Segment. Der deutsche BAIC Importeur ist ein kleinerer Anbieter, mit einem SUV rechnet er sich mehr Chancen am Markt aus.

        • 12. Oktober 2017 um 11:35 AM
          Permalink

          Da sieht man mal wieder, was man an SAAB hat, wie weit sie der Zeit voraus waren und was uns da leider mit dieser Marke verloren ging …

          Mir wäre lieber gewesen, SAAB hätte mit seinen “alten” Autos und seiner “veralteten” Technik weiterhin existiert, als inmitten einer Modelloffensive mit SUV und neuem 9-5 SC vor deren Verkaufsstart vom Markt zu verschwinden.

          Die hektischen Modellwechsel und die aufgeblähten Modellpaletten (jeder kann alles) der anderen Marken bringen alles Mögliche hervor, nur eben keine Nachhaltigkeit und keine wirklich ansprechenden Autos. Von ein paar Italienern (die auch alle kränkeln und verschwinden) mal abgesehen, war SAAB der letzte alltagstaugliche Europäer, der sich auf wenige Modelle konzentriert hat …

          Und das mit viel Herzblut.

      • 18. Oktober 2017 um 2:21 AM
        Permalink

        On LPG it does……!!

  • 11. Oktober 2017 um 7:12 PM
    Permalink

    Den Unfähigsten die auf dem Markt waren , wurde SAAB zum fressen hingeworfen . Da kommt ein der kalte Kaffee hoch .

  • 11. Oktober 2017 um 7:57 PM
    Permalink

    Und GM kann es immer noch, Marken kaputt machen. Opel ist an Peugeot verkauft, soweit so gut. Aber den Ampera E, das neue Elektroauto von Opel, wird nicht an Kunden verkauft, sondern zu sehr ungünstigen Leasingraten verliehen ohne die Option, den Wagen am Ende der Zeit übernehmen zu können. Da wird mit Macht ein grundsätzlich gut durchdachtes E-Auto vom deutschen Markt fern gehalten. Tolle Leistung GM, Danke

    • 12. Oktober 2017 um 12:57 PM
      Permalink

      Marken kaputt machen ist die eine Sache – stimme ich selbstverständlich gerade und insbesondere im Fall GM voll zu.

      Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist das Verhalten der Schweden in Sachen SAAB-Automobile. Warum läßt man sich eine weltweit etablierte Marke mit großem Fan-Potential von einem amerikanischen Großkonzern vom Markt nehmen ohne mit Macht und Intelligenz gegenzusteuern.

      Meine ehemals gute Meinung hinsichtlich der SAAB AB als auch hinsichtlich der staatlichen schwedischen Administration (natürlich einschließlich Insolvenzverwaltung) hat jedenfalls dabei in den letzten Jahren erheblich gelitten.

  • 12. Oktober 2017 um 11:25 AM
    Permalink

    Man kann langsam nur noch hoffen dass das Projekt um NEVS scheitert und a) die Saab AB sich ein Herz fasst (der Traum von allen denke ich) und das Gelände billig abgreifen kann und dann mit den Markenrechten vielleicht einen kleinen Automobilbauer aufbaut oder b) wenigstens Volvo das Werk annimmt/ mietet etc, dann kommen wenigstens echte schwedische Autos aus dem Werk.

    • 16. Oktober 2017 um 9:29 AM
      Permalink

      Das mit den echten schwedischen Autos von Volvo ist auch nicht mehr das was es mal war. Volvo hat schließlich auch eine chinesische Mutter. Die kleinen SUV`s und die große Limousine gibt es inzwischen bei Volvo nur noch ausschließlich aus chinesischer Produktion, und ich vermute, dieser Trent, die Produktion immer mehr nach China zu verlagern wird sich fortsetzen. Vor 2 Jahren bin ich notgedrungen mangels Saabnachschub auf Volvo umgestiegen. Wenn sich jedoch dieser Trent bei Volvo fortsetzt ist dies mein erster und letzter Volvo. Sicher werde ich mir keine Chinaschaukel mit Volvoaufkleber anschaffen. Mein Trent geht derzeit Richtung Frankreich.

      • 16. Oktober 2017 um 11:51 AM
        Permalink

        Kann man in Teilen nachvollziehen, aber …

        … auch in Frankreich sind die Zeiten wohl vorbei, in denen eine relativ kleine verschworenen Gemeinschaft ihre eigenen automobilen Wege ging. Der Trend geht eben zu immer größeren Konzernen, mit immer größeren Modellpaletten oder gar gleich ganzen Markenportfolios. Jeder kann alles und hat alles im Angebot. Etwa SUVs. Und genau so kam ja auch SAAB unter die Räder, als eine von vielen Marken im (GM-) Portfolio.

        Ich würde mir wieder mehr und kleinere Marken mit klaren Eigentumsverhältnissen wünschen. Hersteller, die sich auf wenige Modelle konzentrieren, diese aber mit viel Hingabe richtig gut bauen. So war das nämlich mal überall in und auf der Automobilen Welt. Vorbei ! ! !

        Vorbei, egal wo man hinschaut. Leider auch in Frankreich.

      • 16. Oktober 2017 um 5:55 PM
        Permalink

        Moderne Autos sind globale Produkte. Was Du suchst, das gibt es auch in Frankreich nicht mehr. Schon der 9-5 NG war ein bunter Mix aus globalen Komponenten aus wirklich allen Teilen der Welt. Heute konstruiert man in Europa, berücksichtigt den Geschmack chinesischer Käufer mehr als den der einheimischen Bevölkerung, und kauft die Komponenten wo der Preis am niedrigsten ist.

        Nicht ohne Grund nimmt der Anteil von Youngtimern und Klassikern im Strassenbild Jahr für Jahr zu. Das “Weltauto” ist kein Produkt das auf Liebe und Begeisterung trifft.

        • 16. Oktober 2017 um 9:50 PM
          Permalink

          Genau so ist es.
          In meiner weiteren Familie gibt es noch zwei Autos, die jünger als 15 Jahre sind, eines davon eine Firmen-Leasing-Karre. Weltweit bzw. in China produzierte Wagen vornehmlich für den Nah- und Fernöstlichen Geschmack.
          Der 9-5 NG ist als GM-Produkt, designed in Rüsselsheim, weltweit gesourced, sicher ein besonderes Negativbeispiel bzw. Bote der Zukunft (und ich mag ihn optisch durchaus), ebenso wie der ehemals stolze schwedische Hersteller „Volvo“, der heute in weiten Teilen nur noch ein chinesisches Label vergleichbar „Roewe“ darstellt.
          Derzeit ist PSA meines Erachtens sehr viel europäischer, als „beide“ Schwedenmarken zusammen. Insoweit kann ich den Blick nach Frankreich, wenn man eben nicht die gleichen „Premium“-Produkte wie alle Nachbarn fahren will, gut verstehen…

  • 12. Oktober 2017 um 3:21 PM
    Permalink

    Zum Thema NEVS fällt mir nur ein Spruch von Werner Brösel ein “Dilettanten, olé!”

  • 12. Oktober 2017 um 3:38 PM
    Permalink

    Da es um krappe Finanzien geht und die Verlusten so gross sind ist es wohl denkbar das NEVS in Schweden Konkurs anfragt und in China, unter eine andere Nahme, weiter versucht etwas vom originelle Planung ab zu arbeiten. Wen es dazu kommt kan jemandem so das Gelaende billig abgreifen (wie Jan hier auch sagt) und endlich mit ein realistiches Plan die Einwohner vom Trollhaettan wieder eine Aussicht auf bessere Zeiten geben.

  • 12. Oktober 2017 um 6:20 PM
    Permalink

    Ich hab ein gutes Gefühl weil….

    – SAAB AB hat nevs die Namensrechte entzogen

    – SAAB AB hat vor als Automobilzulieferer einzusteigen

    – nevs geht immer mehr Richtung China (gut möglich dass sie wegen fehlendem Interesse Trollhättan verkaufen)

    – Die SAAB AB hat bis jetzt, obwohl sie angegeben haben, dass sie schon 2017 loslegen wollen, NOCH NICHTS GEMACHT!!!

    Gut möglich dass es ein Schachzug war, die Namensrechte zu verweigern, um so selber besitzer der Namensrechte zu bleiben, um unter eigenem Namen was zu starten

    Auch wenn nicht, dann kann jemand anders, jemand mit mehr Kompetenz, das saab werk in Trollhättan übernehmen.

    Ist zwar ne Theorie, aber man darf ja Träumen:D

    • 15. Oktober 2017 um 2:00 PM
      Permalink

      Schöner Traum! Möge es so kommen!

  • 13. Oktober 2017 um 9:16 AM
    Permalink

    …Und man könnte sofort back to the rutes gehen.
    Fliesheckkarosserien sind schließlich wider in!

    • 13. Oktober 2017 um 12:21 PM
      Permalink

      Ich sehe es schon kommen: DER NEUE SAAB 9000 CS

  • 13. Oktober 2017 um 1:29 PM
    Permalink

    NEVS?

    Das waren doch die Blender von Anfang an! Geschwätz und die sinnlose Vernichtung von Kapital.
    Jedes Kleinkind weiss, dass man ab und an etwas Neues zeigen muss, um die Menschen bei der Stange zu halten.

    Was hat NEVS gemacht? Die riesige Fanschar links liegengelassen und die Technik, die vielleicht neu war in eine alte Karosse gesteckt. Dafür muss man keine halbe Milliarde in den Sand setzen, das können selbst Kleinunternehmen besser und vor allem schneller!

    Aber eines konnte NEVS: Lügen, dass sich die Balken biegen und den gelebten Dilletantismus jedem demonstrieren.

    Sprechblasen gibt es viel zu viele auf der Welt, das hat SAAB sicher nicht verdient, Mein 900er ist der beste Beweis.

    vg

    Linus

  • 13. Oktober 2017 um 3:32 PM
    Permalink

    Hab grad gelesen das Wiesmann ab nächstes Jahr wieder produziert.schade das SAAB soviel Pech hat…

  • 19. Oktober 2017 um 1:18 PM
    Permalink

    Die etablierten Hersteller aus Europa, Asien und Amerika drängen langsam aber sicher mit Macht in andere Antriebsbereiche. Wenn die Ankündigungen umgesetzt werden, werden wir in den nächsten zwei, drei, vier Jahren einiges neues sehen. Neue Ansätze zu Verkauf und Besitz sind inzwischen auch angekündigt, umgesetzt oder werden weiterentwickelt.
    Tesla muss meiner Meinung nach aufpassen, dass sie in dieser Zeit profitabel werden, ansonsten ist deren exklusives (Markt-) Fenster weg und sie bekommen massive Probleme. NEVS hätte ein ähnliches Zeitfenster gehabt, hat aber gar nichts vorzuweisen. Selbst wenn noch jemand Geld hier hinein stecken will, sehe ich keine große Marktchance.

  • 25. Oktober 2017 um 8:37 PM
    Permalink

    Good news
    New investor and customer, ddi
    And the production will start sooner in Thn!!!!!

Kommentare sind geschlossen.