Kurzmeldungen. 7.000.000 Leser und etwas Zukunft.

Vor einigen Tagen konnte der Blog den 7 Millionsten Leser begrüssen. Wie schon so oft ging das Ereignis etwas an der Blog Crew vorbei. Die Zeit ist kostbar – Familie, Beruf und Blog lassen wenig Freiraum. Da kann man schon mal was übersehen…

Projekt-Saab Paul mit Mark unterwegs

Mehr als 7 Millionen Leser in 7 Jahren ist viel. Vor allem für eine kleine Kult-Marke, die nicht in den günstigsten Umständen unterwegs ist. Man fühlte, welches Potential in Saab gesteckt hätte. Das Interesse ist weiterhin ungebrochen, auch wenn in Zukunft die Zahl der Leser zurückgehen wird. Bis zum Meilenstein von 8 Milionen wird es länger als bisher dauern.

Mehr als 7.000.000 Leser und 23.000 Kommentare in 7 Jahren
Die Zukunft 1.0. Borgward.

Sprechen wir über die Zukunft. Es ist IAA – und das fast vor meiner Bürotüre. Lust auf die Show hatte ich keine, und die große Sensation scheint auch in Frankfurt nicht stattgefunden zu haben. Eine Meldung gibt es dennoch. Die chinesische Firma Borgward war auf der Messe mit einer Studie vertreten. Die war jenseits aller Serien-Chancen, aber ein anderes Detail ist interessanter. Borgward will ab Dezember in Deutschland präsent sein. Der Vertrieb soll über Sixt, der Service vermutlich über die Werkstattkette mit den 3 Buchstaben erfolgen.

Der Borgward BX7 kommt als Benziner nach Deutschland. Da er mit dem BAIC X65 verwandt ist, könnte etwas Unglaubliches passieren. Der X65 trägt unter der Haube einen Saab Turbomotor. Einen 2.0 Liter, der aus dem alten Saab 9-5 bekannt ist, und die aktuelle Euronorm 6 erfüllt. Er könnte im BX7 nach Deutschland kommen. Vielleicht sollte man eine Probefahrt buchen?

Der Preis für das BX7 Editionsmodell zum Marktstart soll (unbestätigt) 45.000,00 € betragen. Eigentlich wollte die Foton Tochter nur mir Elektroautos in Deutschland punkten. Montiert werden sollten sie in Bremen, aber das verzögert sich. Wie NEVS bekommt auch Foton die Gelder zur Auslandsinvestition nicht in der Zeit von den Behörden freigegeben, wie es nötig wäre.

Die Zukunft 2.0. Volvo.

Gestern stellte Volvo den neuen XC40 vor. Ein kompaktes SUV, das sehr ansehnlich ist, aber mir auf dem Saab Blog eigentlich keine Zeile wert wäre. Aber da gibt es noch Care by Volvo. Ein neues Abo-Modell, mit dem man Autos per Flatrate mieten kann. Zum Start für 24 Monate inklusive Steuern, Versicherung und Service. Bei Bedarf kann man für einen limitierten Zeitraum auf einen größeren Volvo umsteigen, und nach 24 Monaten tauscht man den alten Volvo gegen ein neues Modell um. So wie es beim Smartphone üblich ist.

Wer regelmäßig Blog liest, der kennt dieses Schema. In Trollhättan plante man exakt die gleiche Vorgehensweise. Volvo realisiert jetzt diesen Schritt in die Zukunft. Ich hätte mir gewünscht,  die Idee wäre im alten Saab Werk Wirklichkeit geworden.

Die Zukunft 3.0. Saab.

Was tut man, wenn man keine Autos seiner bevorzugten Marke mehr bekommt? Man restauriert sich seinen Traumwagen oder baut sich eben einen Saab. Eine radikale Idee und sehr hilfreich, wenn man endlich einen Saab 9-5 NG Sportkombi fahren möchte. Man nimmt sich dazu eine Limousine, das Heck eines Opel Insiginia, und fertig ist der Saab.

Das Ergebnis ist überzeugend, man konnte es in Trollhättan auf dem Saab Festival bewundern. Vielleicht die Zukunft für Menschen, die resistent gegen die Versuchungen anderer Marken sind. Nachzulesen auf 95sc2012.com. Michèl schildert die komplette Geschichte.

8 Gedanken zu „Kurzmeldungen. 7.000.000 Leser und etwas Zukunft.

  • 22. September 2017 um 10:38 AM
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    Tom, ich muss sehen was Alles rauskommt bei andere Hersteller. Aber werde ich zuerst meine Saabs in guten Zustand behalten und so lange wie moeglich fahren. Weil ich noch sehr weinig vertrauen in NEVS mehr habe und kein Lust auf andere Marken habe ist dies die einzige Moeglichkeit. Mit diesen Blog bleibt zumindestens die Marke Saab lebendig, mit oder ohne Neuwagen :).

    • 22. September 2017 um 6:20 PM
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      Ganz meine Meinung , Guter Breitrag..

  • 22. September 2017 um 11:22 AM
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    Coole Geschichte mit dem “Kombi-Bau”!

    Saab-Fahrer sind oft schon etwas bekloppt … sympatisch bekloppt!!! 🙂

  • 22. September 2017 um 11:27 AM
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    Wow, 3.0 ist wirklich positiv verrückt ! ! !

    Zu 2.0 fällt mir nur ein, dass Volvo mal Werbung damit machte, wie lange man die Autos preiswert und zuverlässig fahren könne. Wie sieht de Umweltbilanz eines Autos aus, das alle 24 Monate getauscht wird?

    Zu 1.0: Die Werkstatt mit den 3 Buchstaben dürfte für viele wohl ein Ausschlusskriterium sein. Nach anderen Ausschlusskriterien für einen Borgward muss man dann gar nicht erst suchen …

    Glückwunsch zu 7.000.000 Lesern und danke für den tollen Blog!

    • 22. September 2017 um 11:46 AM
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      Zu 2.0: Nachhaltig ist das natürlich gar nicht. Im Gegenteil, wir sehen ja das Problem der alten Mobiltelefone, die nach 24 Monaten ohne wirklichen Grund entsorgt werden.

  • 22. September 2017 um 6:38 PM
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    Naja das ist doch relativ.
    Die Autos bleiben ja als gebrauchte auf dem Markt.
    Genauso wie die Handys
    Kaufe auch nur gebrauchte Handys und so schließt sich dann der Kreis wieder wer neu will gibt das gebrauchte weiter und andere freuen sich über das gesparte .

  • 23. September 2017 um 11:44 AM
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    Bei Volvo hat man in den letzten Jahren vieles richtig gemacht,im Gegensatz zu NEVS/SAAB…

  • 24. September 2017 um 12:41 PM
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    dass mit dem 9-5NG habe ich mir schon gedacht, dass es da einen Weg geben muss, sich selbst mit Hilfe des Insignias einen Kombi zu machen.

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