Mein erstes Auto, oder wie ich vom Saabvirus angesteckt worden bin

Die meisten von uns werden sich, wenn man sie fragt noch an ihr erstes Auto erinnern, welches sie in ihrer Jugend besessen haben. Bei manchen liegt das schon lange zurück, in meinem Fall ist es noch recht greifbar, denn vor drei Jahren saß ich mit meinem Vater ganz aufgeregt im Auto, weil ich mir einen 900II SE anschauen wollte, der in meinem knappen Budget lag.

Saab Cockpit. Bild: Jonas

Der Vorbesitzer schaute ein wenig verwundert, als wir mit einem 9-3 Sportkombi auf dem Parkplatz ankamen und er feststellte, dass nicht mein Vater, sondern ein frischer 20er Interesse an dem Auto hätte. Als ich den 900II sah war für mich der Fall schon abgeschlossen, ich setzte mich rein und eine Fahrt durch meine Kindheit begann, da ich mit diesem Modell aufgewachsen war.

Natürlich kaufte ich das Auto trotz kleiner Mängel, Roststellen hinten am Radkasten, Check Engine an, Pixelfehler im SID, Auspuff nicht grade frisch, aber das war mir egal. Schwupps saß ich ein bisschen später im ersten eigenen Auto und war stolz wie Oscar meinen Vater das erste Mal auf der Autobahn überholen zu können! Auch als meine Eltern meinten, dass das Auto zu mir passe, war ich natürlich überglücklich und auch ein Stück stolz und so fuhr ich munter die nächsten Monate durchs Land und mahlte mir schon aus mit dem Auto in den Urlaub zu fahren…..doch es sollte nicht sein.

Ein halbes Jahr später wollte ich einen Ölwechsel machen lassen, da traf es sich gut, dass bei eine großen Werkstattkette, die wir wahrscheinlich alle kennen *AT..hust*, ein gutes Angebot gemacht wurde. Gesagt getan. Vielleicht 300 KM nach dem Ölwechsel starb der Motor und mein 900II SE Qualmte nur noch, war laut und bewegte sich nicht mehr….später kam raus, dass mir falsches Öl gegeben worden ist und extrem geschlampt wurde.

Leider war ich dumm und trennte mich resigniert für einen Preis, für den mich jeder Leser wahrscheinlich erschlagen würde, von meinem Gefährt. Was blieb, waren Erinnerungen an die kurze Zeit und an meine Kindheit.

Als ich noch in die Grundschule ging, kauften meine Eltern ihren ersten Saab, einen 900II ohne irgendwelchen Nippes, für mich damals ein Highlight, denn ich bekam alle Werbegeschenke und einen kleinen Modell 9-3I (den ich immer noch habe und bei meinen Saab Schlüsseln steht). Viele schöne Erinnerungen an Urlaube verbinde ich mit diesem Auto.

Ein Jahr später fuhren wir im Sauerland einen Tannenbaum holen, es lag Schnee und es war sehr rutschig am Berg und mein Vater striff mit dem hinteren Kotflügel eine Wand, ein lauter Knall und der Reifen platze und im Kotflügel war eine große Delle und total zerkratzt. Mein Kommentar als kleiner Zweitklässler war damals: „Das ist wohl der teuerste Tannenbaum den wir je hatten!“ Das Gelächter war groß und der Kummer vergessen und mein Vater, der Zauberer, hat alles in Eigenregie binnen weniger Tage repariert und sogar die Werkstatt hat nicht gemerkt dass da je was war. Ein Saab ist halt ein Panzer.

Einmal fuhren wir nach Dänemark in den Sommerurlaub, nach vielen Stunden Fahrt und Suche ( Navis gab es noch gar nicht), haben wir dann endlich unser Ferienhaus gefunden, alle wollten nur schnell in Bett, leider hatte die Einfahrt einen Torbogen und wir Fahrräder auf dem Dach. Es kam wie es kommen musste…Fahrräder samt Träger vom Dach gerissen, das Dach sah fürchterlich aus. Mein Vater zauberte wieder, wie ist mir im Nachhinein schleierhaft, aber als wir zurück fuhren, war alles wieder wie neu. Das war der Auftakt für den schönsten Urlaub den ich bis jetzt hatte und vergessen werde ich das wohl nie. Schwedenstahl.

Die letzte Reise trat der 900II eines Winters an, als wir nach einem super Skiurlaub aus den Alpen zurück fuhren…ein Federbein brach auf dem Rückweg, doch der Saab brachte uns mit gebrochenem Federbein noch 600KM sicher Heim. Welches Auto schafft das heute noch?=) Seine Nachfolge trat dann etwas wehmütig, ein 9-3 der zweiten Generation als Sportkombi, an ( den mein Vater immer noch fährt, einmal Saab, immer Saab :- ).

Genug des Exkurses in meine Jugend. Mein 900II 2.3 SE hatte also sein Leben ausgehaucht und war weg. Da stand ich nun ohne Auto und langsam dachte ich mir, dass ich wohl als nächstes irgendeine alter Gurke kaufen werde, doch zwei Jahre später, vergangenen Herbst, stöberte ich eines Abends auf Mobile.de und da entdeckte ich ihn, einen 9-3I 2.0T SE, gleiche Farbe, gleiche Felgen, gleiche Ausstattung wie mein 900II ( welchem ich immer noch hinterher trauerte). Leider stand dieser in Leipzig, 500KM entfernt und ich hatte kein Auto. Ich rief am nächsten Tag einen Freund an und dieser erklärte sich tatsächlich bereit, mich dahin zu fahren, Freundschaft ist immer wieder für eine Überraschung gut! Autohändler angerufen und am nächsten Morgen ging es um 5 Uhr in der Früh nach Leipzig.

Da stand er nun, man sah ihm an, dass er lange stand, aber dieses Mal wusste ich worauf ich achten muss. Übliche leichte Roststellen am Radkasten hinten, Hosenrohr war fast durch usw. Aber für 900 Euro konnte ich nicht wiederstehen, den 270000er mitzunehmen.

Das erstaunlichste für mich war, dass die gesamte Elektronik einwandfrei funktionierte, sogar die Sitzheitzung!

Beim Einsteigen wurde mir wieder klar, was einen Saab von anderen Autos unterscheidet. Sitzt man in einer S-Klasse , kommt man sich vor wie in einem Luxushotel, modern, komfortabel, aber irgendwie steril. Setzt man sich in einen Saab, dann ist das so als ob man sich in sein gemütliches Wohnzimmer setzt, der Autositz sucht seinesgleichen an Bequemlichkeit und alles wirkt ein bisschen Urig…setzt du dich in einen Saab, kommst du nachhause (so empfinde ich es zumindest), dieses Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit ist einfach unbezahlbar!

Nachdem wir dann in der Nähe von Wuppertal angekommen waren und ich die Papiere durchsah, fiel mir auf, dass der Vorbesitzer in Wuppertal wohnte und ihn in Leipzig in Zahlung gegeben hat. Lustig, dass ich ihn dann von Leipzig dann wieder nach Wuppertal zurückgeholt habe =)

Letzte Woche stand dann der TÜV ins Haus, diesmal brachte ich meinen Saab zum (ehemaligen) Saab-Zentrum-Wuppertal, denn von meinem 9-3 wollte ich mich nicht trennen wie vom 900II. Trotzdem war der Schock groß, für einen Studenten, dass die Reparaturen für den TÜV, 2000 Euro kosten würde. Auspuff, Bremsen, Handbremse, Querlenker und Träger….die Liste war lang. In Gedanken gab ich auch diesen Saab schon auf, doch dieses Mal traten meine Eltern auf den Plan. Meine Mutter rief mich an und teilte mir mit, dass sie die Reparatur übernehmen, da ich a) ein Auto für Arbeit und Uni brauche und b) weil das Auto so gut zu mir passt und sie wissen wie viel Freude ich an meinem Saab habe.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Eltern bedanken, auch wenn sie es vielleicht nicht lesen werden.

Und nun steht mein 9-3I munter, mit 280000km, vor meinem Haus und bringt mich jeden Tag zur Arbeit und zur Uni. Nach der Reparatur läuft er, soweit ich das sagen kann, wie neu! Klar ist bei einem alten Auto immer was zu tun, aber das werde ich bestimmt auch noch hinbekommen, bestimmt auch mit Hilfe der Saabblog.net Community! Ich sauge nämlich alle Infos auf wie ein Schwamm, die ich zum Thema Saab bekommen kann. Auch wenn es die Straßenhändler mit ihren Kärtchen oft versuchen, von meinem Saab trenne ich nicht, denn mit diesem Auto verbinde ich so viele gute Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugend, auch wenn ein Saab nie ganz einfach ist und mich schon viele schlaflose Nächte gekostet hat. Aber der Traum von 9-5NG bleibt =)

Das war meine Geschichte wie mich Saab mein Leben lang begleitet hat, ich hoffe meine Geschichte hat euch gefallen und dass ein Jungspund (24) vom Saabfieber angesteckt worden ist! =)

Viele Grüße an Das Saabblog.net Team, die tolle Community und meine Eltern!=)

Saabige Grüße von Jonas!

Danke an Jonas  für die Saab Story! Dafür geht eine unserer exklusiven Saab Bordmappen auf die Reise. Habt auch Ihr etwas zum Thema Saab zu erzählen?

Die Geschichte einer unvergesslichen Urlaubsreise, einer Restauration oder einer anderen Begebenheiten im Leben mit der Kult Marke aus Trollhättan?
Was immer es ist, schreibt uns. Wir freuen uns darauf!

18 Gedanken zu „Mein erstes Auto, oder wie ich vom Saabvirus angesteckt worden bin

  • 3. Juli 2017 um 10:53 AM
    Permalink

    Danke Jonas für diese schöne Story! Mein 17 jähriger Sohn macht bald seinen Führerschein und träumt von…einem 9-3! Nachdem er sein ganzes bisheriges Leben im 9-5 Sportkombi verbracht hat, den wir uns zu seiner Geburt gekauft haben. Vor ein paar Jahren hat er noch gelegentlich gemeckert über die alte unmoderne Karre – jetzt findet er SAAB fahren einfach nur cool.

  • 3. Juli 2017 um 11:00 AM
    Permalink

    Liebe Community und vor allem Jonas,
    ich hab deinen Liebesbrief gern gelesen. Und hab jetzt (als 51jähriger noch-nie-Saab-Besitzer) eine grundlegende Frage, weil ich selber gern einen Saab hätte, es mir aber nie leisten konnte. Was treibt jemanden an, sich ein Auto mit 270.000km zu kaufen? Noch dazu als Alltagsauto!
    Ist denn ein ca 1.000 EUR teurer 900er oder 9-3er wirklich ein Option?
    Und… wie sehr würdet ihr den alten Saab-Werkstätten vertrauen, wenn ihr das Auto dort zum “Ankaufscheck” vorführt? Oder wen sonst würdet ihr für einen solchen Check euer Objekt der Begierde engagieren?
    Dank euch schön und wer weiß – vielleicht steht ja auch bald ein Saab vor meiner Tür.
    lg. Roland

  • 3. Juli 2017 um 12:14 PM
    Permalink

    Hallo Roland! Nunja, 270000 km ist eine relativ hohe Laufleistung und man muss, grade bei solchen Autos, schon auf einige Dinge achten, beim Kauf, sowie danach. Für 1000 Euro kann man Glück haben und ein halbwegs brauchbares Exemplar finden, so wie ich, allerdings muss man da immer noch einiges an Geld investieren, damit der Saab nich lange Freude bereitet. Wer ein bisschen Schrauben kann, hat einen kleinen Vorteil, allerdings ist die Community extrem hilfsbereit, wodurch man auch als Laie, viele Probleme vermeiden, oder beheben kann. Meine Erfahrung war beim Saab Zentrum Wuppertal sehr positiv! Auch wenn der Fokus auf Subaru liegt, freuen die alten Meister sich immer wenn mal ein Saab reingeschneit kommt. Die Ersatzteile Versorgung ist, grade für 900II und 9-3I noch relativ leicht und normalerweise auch nicht besonders teuer. Wie der Werkstatt-Meister sagte “der ist grade mal eingefahren *zwinker*”. Wenn du Interesse an einem Saab hast, einfach fragen, ich bin sicher, viele werden dir gerne Tipps geben, worauf du achten musst!

    Was mich gritten hat? Naja einiges kann man meinem Brief entnehmen. Es ist eine Herzenssache, die ein bisschen der Vernunft widerspricht. Es ist ein ehrliches Auto, es ist ein altes Auto, aber es ist nunmal ein Saab.

    Ich habe positive Erfahrungen mit den alten Saab-Händlern gemacht, aber da kann ich nur für mich und meine Eltern sprechen. Vielleicht können andere ja ihre Erfahrungen mit uns teilen.

    MfG

    Jonas

  • 3. Juli 2017 um 12:39 PM
    Permalink

    Schade um den 900II…ist ja mittlerweile selten wie sonst was…

    Ölwechsel und AT….scheint wirklich keine gute Idee zu sein.
    Wir waren vor ein paar Tagen beim Autoverwerter, um eine Inneneinrichtung aus einem schönen 9000 CDE auszubauen und in der Türablage des Wagens lag noch die AT….-Rechnung….daneben die diaknose eines SAAB-Partners: Motorschaden in Folge des falschen Öles (Synthetiköl).

    • 3. Juli 2017 um 2:26 PM
      Permalink

      Das wäre eine Premiere wenn ein Saabmotor durch ein synthetisches Motoröl einen Motorschaden erleiden sollte.

      • 3. Juli 2017 um 3:53 PM
        Permalink

        Die einen sagen so, die anderen so. Bei einem 20 Jahre alten Motor auf vollsynthetisches Öl zu gehen ist zumindest mutig wenn er noch nie damit gefahren wurde. Alte und ewige Diskussion.

        • 4. Juli 2017 um 10:21 AM
          Permalink

          Mit Mut hat das gar nichts zu zu tun. Ich fahre in allen meinen Saab ein 0W40 Mobil1, vom (leistungsgesteigerten) 87er 901 Turbo bis zum gehirschten 9-3I CV. Alle Fahrzeuge haben die 300tkm erreicht oder erreichen sie bald. Keines der Fahrzeuge hat dieses Öl von Anfang an gehabt. Synthetik oder nicht ist eigentlich völlig irrelevant. Viel wichtiger ist das Wechselintervall. Lediglich die Reinigungsadditive einiger Synthetiköle kann zum Problem werden, da hilft nach dem Umölen aber einfach die Ölwanne abzunehmen und inkl. Sieb gründlich zu reinigen.
          Das 0W40 ist übrigens die Empfehlung vom 901 Papst schlechthin.

      • 3. Juli 2017 um 11:15 PM
        Permalink

        902 2,0i mit aktuell 299.879 km: Er läuft wie vor 20 Jahren, vielleicht etwas mechanischer, will Drehzahlen, ist sparsam (nur ein scheinbarer Widerspruch), spurtet immernoch röhrend auf GPS 198 km/h (mittlerweile seltenst !!!). Aber wenn der Motor kalt wird, verlässt er im Gefälle seinen Platz der Schwerkraft folgend.. die Kompression scheint ihn im Kalten aufgrund von Verschleiß von Pleuel und Laufbuchse nicht mehr zu halten, aber dafür wurde eine Handbremse ja erfunden!

        Wenn ich da jetzt(!) vollsynthetisches 5W 30 erstmalig einfüllen würde, der mineralische Lückenfüller würde abgelöst, und die 300 tkm blieben unvollendet. So freue ich mich auf die nächsten 200 tkm.

        Ich empfehle, egal was die Jungs der (markenfernen) Werkstatt sagen: Niemals auf ein dünnflüssigeres Motoröl als das original empfohlene wechseln..!

  • 3. Juli 2017 um 1:03 PM
    Permalink

    Danke für diese herzliche Geschichte! Weiterhin viel Glück mit Deinem SAAB!
    Es sind ja manchmal die vemeindlichen “irrationalen” Dinge, die das Salz in der Suppe des Lebens ausmachen…
    Klasse, das Du den Mut hattest einen PKW zu kaufen, dessen Hersteller nicht mehr produziert!
    Möge der SAAB Dich lange begleiten…

  • 3. Juli 2017 um 2:46 PM
    Permalink

    Tolle Geschichte Jonas. Wuensche dir sehr viel Freude mit dem Wagen.

  • 3. Juli 2017 um 3:54 PM
    Permalink

    Tolle Geschichte Jonas! Vielen Dank, das Lesen hat Spaß gemacht!

  • 3. Juli 2017 um 7:10 PM
    Permalink

    Sehr schöne Geschichte Jonas. Ich freue mich immer darüber, dass auch junge Leute infiziert werden. Miene Tochter (22) ist es auch seit fünf Jahren und hängt an ihren beiden 9-3I. Allerdings hat es bei ihr ebenfalls eine Vorgeschichte in der Familie 🙂
    Sehr zutreffend ist auch Deine Beschreibung der Sitze und des Ambiente im SAAB.
    Anscheinend sprechen Euch grade die 900 II/9-3 I Serie an, finde ich gut.

    Zu Rolands Frage: Der Kauf eines so alten Autos ist natürlich immer risikobehaftet und eine Investition wie Jonas TÜV-Vorbereitung muss man immer einplanen. Dabei spielt der Einkaufspreis kaum eine Rolle.
    Viele Händler nehmen SAAB ungerne in Zahlung und wollen diese meist nur möglichst schnell durchreichen. Dadurch kann man ganz ungeplante Schnäppchen machen. Wichtiger als der Preis ist der Zustand von unten, Innenraum und natürlich halbwegs nachvollziehbare Serviceintervalle. Auch wenige Km sind nicht immer vorteilhaft, da lauert oft Gefahr im Motor.

    Nun noch mal zum synthetischen Öl: Meine vierer-Bande ist inzwischen einmal 19 und dreimal 20 Jahre alt. Der 19-jährige 9000 CSE fährt sein Leben lang (1. Hand) vollsynthetisches Öl, den 900II Cabrio 2,3i habe beim Kauf vor 15 Jahren gleich umgestellt. Den zweiten 9000CS habe ich beim Kauf vor gut vier Jahren umgestellt (jetzt 64.000Km damit gelaufen). Und zu guter Letzt habe ich im Winter den 900 II 2,0T nach dem Kauf bei 205.000Km umgestellt – läuft ebenso problemlos wie die anderen drei!
    Man muss natürlich auf die Spezifikation in den technischen Daten achten und keinen Mist einfüllen. Ich nutze Valvoline Synpower 5W40 und bin seit vielen Jahren sehr zufrieden damit. Kein Schlamm, keine Ablagerungen, die Motoren laufen schön ruhig und lecken nicht.

    • 3. Juli 2017 um 11:39 PM
      Permalink

      Hallo GP362, Respekt und Glückwunsch zu Deiner Saab-Bande!!! ( überhaupt schätze ich seit langem Deine fachkundigen Kommentare)
      Aber einen Motor bei 200+ tkm auf Vollsynthetik umzustellen halte ich für mutig. Die Funktion dieser “eingefahrenen” Motoren wird nach meiner Erfahrung aufgrund des bereits vorhanden mechanischen Verschleiß gerade durch die vorhandenen Rückstände gewährleistet. Aber wie Berlin 2345 schon anmerkte: “eine ewige Diskussion”. Bei Deinem 1-Hand CSE hätte ich naturgemäß keine Bedenken…
      Viel Freude weiterhin mit der tollen Sammlung, die noch viele, viele Jahre halten soll..!

  • 3. Juli 2017 um 9:28 PM
    Permalink

    Coole Geschichte und mit viel Herz geschrieben. Willkommen in der Community und noch viel Freude mit deinem 9-3er. Das “Willkommen zu Hause” Gefühl spüre ich auch bei jeder Fahrt mit meinem Saab….

  • 3. Juli 2017 um 11:49 PM
    Permalink

    Sehr schöne Geschichte, den Bogen von der Kindheit über das erste Auto bis zur Gegenwart spannend, und dazu sehr kurzweilig, persönlich.
    Und das Gefühl, sich in (s)einen Saab zu setzten und nach Hause zu kommen / sich im Wohnzimmer zu fühlen, ist wirklich etwas besonderes an unseren Wagen.
    Respekt für den Kauf bei 270 tkm nach der bitteren Erfahrung mit dem 902!!! Die nächsten 230+ tkm sind Deine..

  • 4. Juli 2017 um 1:16 AM
    Permalink

    Vielen Dank für die netten Kommentare! Freut mich wirklich sehr!

  • 4. Juli 2017 um 12:33 PM
    Permalink

    Schöne Geschichte! Und die dunkelgrüne Farbe ist einfach nur schön!
    Allzeit gute Fahrt

  • 16. Juli 2017 um 11:04 AM
    Permalink

    Hallo Jonas,

    Tolle Story und ich garantiere Dir, Saab wird dich solange Du es willst und Dir leisten möchtest nicht loslassen.

    Hier dann meine Story die damals auch hier auf dem Blog veröffentlicht worden ist

    http://saabblog.net/2015/02/21/wie-ich-zur-marke-mit-dem-greif-und-den-4-buchstaben-kam/

    Auch ich habe es letztes Wochenende wieder getan und mir ein Saab 9-3 II Cabrio Baujahr 2005 zugelegt.

    Trotz meines Arbeitsgebers(VAG Marke), trotz dem Unverständnis meiner Frau bin ich 800 KM gen München an einem ganz frühen Sonntagmorgen gefahren, um dieses gute Stück am Leben zu erhalten und mich mit dem Saab Spirit(den gibt’s für mich übrigens wirklich) wieder einzudecken.

    In diesem Sinne schönes Restwochenende euch noch

    Sebastian

Kommentare sind geschlossen.