Saab 9-3 Turbo Edition Konzept von NEVS

Für Besucher des Festivals in Trollhättan gab es im Saab Museum eine Überraschung zu entdecken. Ein Saab, der nur wenigen Eingeweihten zuvor bekannt war, wurde am Freitag enthüllt. Er ist ein Geschenk von NEVS, und er ist ein Stück Saab Geschichte.

Präsentation im Saab Museum. Saab 9-3 Turbo Edition.

Ihn nur auf den Status einer Studie zu reduzieren,  wäre wohl zu wenig. Der Saab 9-3 Turbo Edition trägt auch die Gene des Modelljahrs 2015 und zeigt,  wie sich Saab Design bei NEVS weiter entwickelt hätte und hat.

Saab 9-3 Modelljahr 2015

In den ersten Monaten des Jahres 2015 hörten wir von einigen deutschen Saab Lieferanten das Gerücht, dass NEVS nach der Sommerpause die Produktion des Saab 9-3 Sportkombis wieder starten würde. Ob es mehr als nur Anfragen zur Verfügbarkeit der Teile  waren, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Fest stand damals auch, dass mit den 2014er Aero Modellen kein Neustart im größeren Stil möglich gewesen wäre. NEVS, als neuer Hersteller, hätte sowohl die 9-3 Limousine als auch den Kombi erneut durch die Homologation bringen müssen, was Veränderungen am Karosseriedesign nötig gemacht hätte.

Die geänderte, höhere Motorhaube, sie dient dem Fußgängerschutz, ist ein Indiz für die Serienpläne. Sie zerstört zwar den perfekten, eleganten Schwung, mit dem bei allen 9-3 Generationen die Motorhaube in die A-Säule überging. Sie liegt wie eine Art Fremdkörper auf der Karosserie, hätte aber den NEVS Saab 9-3 zulassungsfähig gemacht.

An der Front des Saab 9-3 Turbo Edition können wir erkennen,  wie das Modelljahr 2015 hätte aussehen können. Das Saab Logo, eingebettet im Tragflügel Design, vom 2002er 9-3 bis zum 9-3 Griffin ständig weiter entwickelt, wäre in einer ganz neuen Ausprägung gekommen. Eine Prise 9-5 NG, ein Stückchen Castriota Design. Der 9-3 wäre sofort als Saab erkennbar gewesen. Nicht ganz so stilsicher sind andere Elemente. Die silberne Leiste am Heck trägt zu dick auf, und die großzügig verteilten Farbakzente im Innenraum sind eine Portion zu viel. Das Design der Sitze ist nicht an alten Saab Qualitäten messbar.

Saab 9-3 Turbo Edition. Schrill und laut.

Die Turbo Edition ist stets ein Stück zu schrill  und etwas zu laut, womit sie aber richtig gelegen hätte. Denn der Saab 99 Turbo vor 40 Jahren war das ebenfalls. Zu viel Schminke, zu viel Spoiler, nach etwas zu viel Aufmerksamkeit verlangend. Und da genau das gewollt war, damals und heute, geht das Konzept in Ordnung. Denn alleine schon die zentral angeordnete Ladedruckanzeige hat Kult-Charakter,  und wir hätten sie sicher geliebt.

Die Fahrleistungen wären adäquat gewesen. Der bekannte 2.0 Liter Turbo Direkteinspritzer, der bereits im 9-5 NG und 9-3 Griffin zum Einsatz kam, hätte den Saab mit 260 PS befeuert. Der Sound des Turbos, davon konnten sich die Besucher am letzten Freitag überzeugen, hätte ebenfalls gepasst.

1.000 Stück der Saab 9-3 Turbo Edition hätte NEVS bauen wollen, zu einem symbolischen Preis von 407.000 Schwedenkronen. Wobei die 40 nach aktueller Interpretation für 40 Jahre Turbo, die 70 für den jetzt gefeierten Geburtstag von Saab gestanden hätte.

NEVS wäre damit auf dem besten Weg gewesen. Limitierte Editionen, die mit Emotionen und dem großen Turbo Erbe spielen, hätten die aussterbende Art von Menschen beglückt, für die ein Auto auch Emotion ist. Porsche macht es vor, wie es geht. In Trollhättan hätten sie es nachmachen können. So mancher hätte dann sein Konto geplündert oder sein Aktiendepot aufgelöst. Ob NEVS Elektroautos zukünftig auch ein Übermaß an Emotionen auslösen werden?

Es ist vorbei, und es ist eine Schande,  dass es die große Marke Saab nicht mehr gibt. Was die Zukunft bringen wird, konnten wir auf der CES Asia sehen. Und auch, wie sich die Produkte aus Trollhättan weiter entwickelt haben. NEVS Design ist leider nicht aus einem Guss. Die hohen Ansprüche, die Saab einst ausmachten, gelten scheinbar nicht mehr.

Die Turbo Edition war ein Zwischenschritt, und man muss noch nicht einmal allzu genau hinschauen, um Elemente des Konzepts aus dem Frühjahr 2014 auch bei den 2017er Studien zu erkennen. Wie oft seitdem das Design verwässert wurde, vermutlich von verschiedenen Parteien, ist schwer fest zu machen. Von Vorteil war es jedenfalls nicht.

Trotzdem, vielleicht auch gerade aus diesem Grund, ist es ein großartiger Zug, dass NEVS den Saab 9-3 Turbo Edition dem Museum übergeben hat. Er ist unter Umständen das letzte Lebenszeichen der Marke, der Versuch mit einem neuen Modelljahr zurück auf den Markt zu kommen.

Aber vielleicht ist es auch so, dass Saab niemals abtreten wird. Die Schätzungen in Trollhättan sprechen vom 15.000 bis 20.000 Besuchern während des Festivals am letzten Wochenende. Das wäre ein neuer Rekord. Und ein enorm starkes Lebenszeichen.

27 Gedanken zu „Saab 9-3 Turbo Edition Konzept von NEVS

  • 13. Juni 2017 um 10:35 AM
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    Das wäre schon der Hammer gewesen wenn sie den gebaut hätten. Selbst als NEVS 9-3 Turbo wäre der bestimmt gut angekommen.

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  • 13. Juni 2017 um 10:42 AM
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    Lieber Tom, ich habe schon auf deinen Bericht zur Präsentation der Saab 9-3 Turbo Edition beim Festival in Trollhättan gewartet. Danke hierfür und auch für deine detaillierten Ausführungen. Ich persönlich finde die Turbo Edition unabhängig von einer Qualitätsbewertung, insbesondere auch das Saab Tragflügel Design durchaus gelungen und hatte nach der ersten Betrachtung sofort den Wunsch sofort einzusteigen, zu testen und vermutlich zu bestellen. Die Ladedruckanzeige hätte mir auch gefallen, auch die Spoiler wären für mich kein Problem. Zusammengefasst: Bei mir löste der Bericht heftige Begehrlichkeiten und gleichzeitig Enttäuschung aus. Schade!!!!!

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    • 13. Juni 2017 um 11:32 AM
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      Abgesehen von den Schwächen beim Design ist es der Antrieb der zählt. Der 2 Liter Turbo ist schon im 9-5 gut dabei, im leichteren 9-3 hätte er riesigen Spass gemacht. Wahrscheinlich wäre ich auch schwach geworden 😉

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      • 16. Juni 2017 um 12:05 PM
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        Hmm – also ich bin mir ziemlich sicher dass gerade diese “Schwächen” im Design diesen Saab auf Dauer interessant und begehrenswert machen. Gerade diese leicht aufgesetzt wirkende Motorhaube und das etwas zuviel an Chrom hätten immer wieder die Frage nach dem passt das? aufgeworfen – und das Ganze stets frischgehalten. Der letzte 9-3 ist meiner Ansicht nach insgesamt doch etwas zu gefällig geraten wird dann auf Dauer langweilig. Gerade weil auf Dauer bei Saab-Besitzern halt stets einen bei Automobilkäufern unüblich langen Lebensabschnitt bezeichnet.
        Genial wäre ja ein Upgrade-Kit von NEVS oder Orio oder dem Saab-Museum? Vielleicht zumindest eine analoge Uhr im Turbo-Design? Warum kommt mir nur immer wieder die Fahrradkette in den Sinn…
        Egal: ganz schön mutig von NEVS sowas – zumindest für das eigene Gesschäftsmodell – sicherlich geschäftsschädigendes an die Öffentlichkeit zu lassen. GM hätte den sicherlich geschreddert und allen Zeugen lebenslanges Rede- und Schreibverbot erteilt.

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  • 13. Juni 2017 um 10:44 AM
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    Die Dinge die NEVS nicht getan hat sind spannender als die Dinge die NEVS tut. Man kann ja selbstfahrende Hütten bauen, ist ja okay. Wenn es unbedingt sein muss. Ob man damit Erfolg haben wird ist unklar.
    Naheliegend wäre die Turbo Edition, denn das wäre wirklich verkäuflich gewesen. Aber die Realität interssiert ja nicht.

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  • 13. Juni 2017 um 12:15 PM
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    Ich sehe da eigentlich nur das Xte-facelift eines 14 Jahre alten Wagens bei dem zwanghaft versucht wurde einen Bogen zur Markengeschichte zu schlagen. Auf mich wirkt das einfach nur aufgesetzt. Gut, dass das jetzt alles ein Ende hat.

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  • 13. Juni 2017 um 12:16 PM
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    Also ich muss sagen die Turbo edition sieht gar nicht so schlecht aus.

    Und endlich weis ich was mit der Amaturenbrettabdeckung und den Ledergriffen passiert ist die wir an Nevs geliefert haben.

    MfG
    Elmar

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  • 13. Juni 2017 um 12:18 PM
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    Wow! Was für ein Auto! …haben will…!!! 🙂

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  • 13. Juni 2017 um 2:55 PM
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    Vielen dank für diesen Bericht. Eines wurde mir bei dem Festival bewusst. Neue Auto’s mit Saab Spirit wird es nie wieder geben. Zumindest nicht für die Normalsterblichen, denn es gab Gerüchte das Saab ein Militärfahrzeug bauen möchte. Und das was Nevs Produzieren möchte ist ja nicht zum Verkauf gedacht. Es verwundert auch nicht das NEVS dies gar nicht anstrebt, Sie würden genauso wie Qoros scheitern. Die Chinesen möchten eine Europäische Premiummarke fahren. Deshalb ist es nur verständlich das Nevs sich an Firmen wendet und nicht an den Privatanwender. Und wenn man als Carsharing Unternehmen einem breiten Publikum gefallen möchte ist das einem eigenständigen Design sicherlich nicht besonders zuträglich.

    Eines der Highlights des diesjährigen Festivals war der Vortrag von Peter Backstrom in dem es darum ging, wo Trollhättan momentan steht und in welchen Modellen Weltweit Saab Technik steckt. Das enttäuschendste war der NEVS Vortrag. Eigentlich nur ein Autonomes Carsharing Blabla und das in einem Land wie Schweden. Einem zum Autofahren entspanntesten Land in dem Aufgrund der Entfernungen Carsharing undenkbar ist. Mich hat es gewundert das die Schweden so ruhig geblieben sind. Es wurden keine Fragen gestellt, wenn ich mich richtig erinnere gab es auch keinen Applaus, zu recht. Die Zeit wird es zeigen, ob es sich eine Firma heutzutage erlauben kann nicht an Privatleute zu verkaufen.

    Auf dem Rückweg hielt ich noch im Volvo Museum. Ich habe es versucht, aber ein Funke ist nicht übergesprungen.

    Zum Abschluss bleibt frei nach Tom zu sagen “Saab ist das, was in unseren Garagen steht”.

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  • 13. Juni 2017 um 4:17 PM
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    Danke für diesen Bericht aus dem ehemaligen Herz von SAAB.
    Von vorn ist die Eleganz ist bei dem 9-3-er auf der Strecke geblieben…, schade. Das Heck gefällt. Das Farbspiel im Innenraum geht als provokant durch, ein roter SAAB wäre es nie (!) geworden. Aber andere Farben wären eine Option gewesen. Die Motorisierung erschient mir auch in der heutigen Zeit zeitgemäß, wenn der Verbrauch im Durchschnitt bei 5 Ltr. /100 Km liegen würde. (mein 9-3 Ex-Aero Bj. 2000 lag bei 8 Ltr. im Mittel !!! 🙂 )
    Klasse, dass soooo viele SAABianer vor Ort waren! Das zeigt ein reges Interesse an der Marke mit Herzblut! 🙂
    Ohne Blog keine Info aus Trollcity! 🙁
    Also: SAAB interessiert weiter! 🙂

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  • 13. Juni 2017 um 5:49 PM
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    Die Felgen sind hübsch, ORIO übernehmen Sie!?
    Der Rest ist, Entschuldigung, nichts anderes als “Baumarkttuning”.

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  • 13. Juni 2017 um 6:16 PM
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    Derjenigen der diese Presentation im Museum miterlebt haben sind doch sicher auch wieder erstaunt gewesen weil diesesFahrzeug wuerde ohne Budget und in sehr kuerzer Zeit gebaut.
    Dies hat wieder gezeigt welche Motivation, Kreativitaet und pure Enthousiasmen es gibt bei diese vormalige Saab Mitarbeiter. Und ein sehr tolles Geschenk womit nicht nur Peter sehr froh sein kann. Jeder muss mahl hingehen und diese Saab 9-3 Turbo entdecken. Nur so kann man seine eigene Gedanken formulieren.

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    • 13. Juni 2017 um 8:55 PM
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      Genau so ist es: Man muß ihn selbst gesehen haben.
      Ich fand es eine ziemlich nette Idee zu diesem Datum des 99 und mit seinen Farben.

      Eine Limousine kann ich nicht gebrauchen, aber als Sport-Combi wäre er sicher nett gewesen 🙂

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  • 13. Juni 2017 um 6:44 PM
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    Völlig bescheuert das kein Investor SAAB wiederbeleben möchte …

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  • 13. Juni 2017 um 10:41 PM
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    UNGLAUBLICH, was es posthum noch alles zu entdecken gibt …

    Und ausgerechnet NEVS, die man (ich) gar nicht so recht als Teil der SAAB-Geschichte oder gar -Gegenwart begreifen mag, fügen der SAAB-Story was hinzu. Vielleicht hat man (habe ich) das NEVS-Bewusstsein für SAAB unterschätzt?

    Vielleicht aber auch nicht? Scheißegal, die Retro-Schriftzüge und die unmögliche Farbe zeugen jedenfalls von einem gewissen Geschichtsbewusstsein und die Kiste ist so unmöglich, dass sie schon wieder cool ist. Und hey, es wäre ja nicht der erste latent verschrobene SAAB gewesen, oder?

    Die Felgen? Geschenkt, kann man ja wechseln!

    Als Limousine? Kombi fände ich praktischer und schöner, aber der Oberbringer wäre es gewesen, den SAAB-Fastback zum Jubiläum in neuer Form zu präsentieren. Trollhätte, hätte, hätte Fahrradkette. Was man auf den Fotos sieht ist jedenfalls x-mal cooler als nix!

    Das ist schon auch ein tolles Geschenk und ein würdiges Exponat im SAAB-Museum, das muss man NEVS lassen.

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    • 14. Juni 2017 um 9:03 AM
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      Und genau mit diesem Enthusiasmus sollte es in Trollhättan weitergehen – dann wird es evtl. doch noch etwas mit neuen Fahrzeugen für ehemalige SAAB-Begeisterte. Zumindest gehören coole Karossen (möglichst mit Fließheck) und die Fortsetzung eines gelungenen skandinavischen Designs dazu – dann klappt es auch mit der weltweiten Kundschaft, die auf solche Dinge großen Wert legt und jeglichen Einheitsbrei geradezu verabscheut.

      Ich glaube, NEVS ist entgegen aller Befürchtungen doch gut unterwegs und bin gespannt auf künftige Neuentwicklungen. Aber bitte bitte nicht nur Fahrzeuge im Rahmen von sog. Mobilitätslösungen anbieten – eine derartige einspurige Entwicklung wäre dann doch nicht im Sinne eines Großteils der Kundschaft und somit eine gravierende Einschränkung der eigentlich vorhandenen Möglichkeiten.

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  • 14. Juni 2017 um 6:32 AM
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    Feiner Zug von NEVS! Wirklich ein cooles Auto. Den hätte ich gerne auf den Straßen gesehen. Ja-er trägt ganz schön dick auf. Aber das machen M Modelle, S-Line und AMG auch nicht anders in dieser Liga.

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    • 14. Juni 2017 um 8:44 AM
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      Nur das dieser Wagen nicht in einer Liga mit AMG oder M-Modellen spielt. Da fehlen ihm gut 150-200PS. Aber die 260PS sollten ebenfalls reichen.

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      • 14. Juni 2017 um 11:36 AM
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        Mit identischer Motorisierung läuft ein 9-5 NG Automat 265. Der leichtere und kompaktere 9-3 sollte ähnlich unterwegs sein. Das ist wirklich ausreichend.

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      • 15. Juni 2017 um 10:39 AM
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        Ja, andere Liga. Vermutlich auch egal ob mit oder ohne Hirsch …

        Aber die haben schon für MY2014 immerhin 275 PS (statt 220) und 420 Nm (statt 350) im Programm und versprechen 5,9 von null auf 100. Könnte reichen!

        Und da die große Überschrift zu SAAB ja immer wieder HÄTTE, HÄTTE, FAHRRADKETTE lautet: Wer weiß schon, was Hirsch aus diesem SAAB gemacht hätte, der bereits mit 260 PS kommt?

        315 PS und 450 Nm? In 5,0 auf 100? HÄTTE, HÄTTE reichen können …

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  • 14. Juni 2017 um 12:06 PM
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    NEVS ist schon ein völlig abgedrehter Laden. Da haben sie was, das Begehrlickeiten weckt. Und dann fahren sie das Ding direkt in das Museum. Kann man das verstehen?

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    • 14. Juni 2017 um 3:27 PM
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      Mit dem Zukunftsmodell wurde es ja deutlich gemacht:
      NEVS möchte Mobilitätslösungen ohne Besitz anbieten. Das ist, so glaube ich, der große Knackpunkt.
      Da ist kein Platz für individuelle Modelle mit “netter” Motorisierung.
      Es ist (für “alt”-Besitzer) ein harter Schnitt.
      Die Zukunft wird es zeigen, ob NEVS mit seinem Modell Geld verdienen kann.
      Man darf gespannt sein/ bleiben.

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  • 14. Juni 2017 um 7:39 PM
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    Schließe mich an, etwas viel Schminke und Folklore, aber das wäre immer noch besser als das, was wir aktuell haben – nämlich nichts.

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  • 16. Juni 2017 um 8:51 AM
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    Cooles Teil, hätte ich genommen. Preis passte, noch Hirsch dazu, fertig.
    Wenn man nach den Bildern wieder sieht, wie viel bei dem Fest los war, stellt sich mir schon die Frage, warum kein Hersteller Saab aufgenommen hat. Potential unterschätzt oder nicht ausreichend?

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  • 16. Juni 2017 um 1:54 PM
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    Hallo Tom,

    gibt es auch mehr Fotos von dem 99?

    Ich finde ganz erstaunlich, wie die einheitliche Farbe der beiden das Verwandtschaftsverhältnis unterstreicht.
    Beispielsweise ähnelt der Scheinwerferrahmen vom 99 dem um die Nebelleuchte des 9-3.

    Absicht? Ein Zitat? Plötzlich fallen solche Gemeinsamkeiten ins Auge.

    Könnte spannend sein, die beiden einem genaueren Vergleich zu unterziehen/Bilder einander gegenüberzustellen …

    Vielleicht ist es aber auch zu saabisch-nerdig?

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  • 16. Juni 2017 um 5:45 PM
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    Farbe ist indertat 100% gleich weil man noch etwas vom damals ubrig hat. Mit groester Sorgen hat Man diese letzte Tropfen Farben genuetzt um den Motorhaube zu lacken. So ist das prezentiert worden beim Uebergabe ans Museum.

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  • 18. Juni 2017 um 10:00 PM
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    Die Sache mit dem Fußgängerschutz ist schon derart hinrissig, dass es mit der “Gurkenkrümmung” oder der Bananengröße locker mithalten kann … Da muss dann der unglückliche Fußgänger noch Glück haben und mit der richtigen Körpergröße (aAchtung: Frauen und Kinder werden benachteiligt) im richtigen Winkel auf dem richigen Auto zu landen und nicht vor einen LKW zu laufen. Für einen nicht messbaren Effekt wird Aerodynamik und Spritverbrauch verschlechtert – wohl ein Tollhaus dort in Brüssel … Trotzdem die Nase des SAAB finde ich gut – hätte mir vermutlich den Kombi gekauft. Hätte, hätte, Fahrradkette …

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