Verdammt, was ein Heck! Ein Auto für Saab Fans?

Während ich durch die Neuerscheinungen der North American International Motorshow surfe und 99% aller Neuheiten umgehend vergesse, bleibt mein Blick an einem Fahrzeug hängen. Ein verdammt schönes Fließheck. Und was für eines…. Nur die Einordnung, wer der Hersteller sein könnte, das fällt schwer.

Das Fließheck ist umwerfend gezeichnet. Bild: Kia

Der zweite Blick meldet Kia. Kia Stinger. Ein Kia? Ernsthaft jetzt? Mit der koreanischen Marke konnte ich bisher nicht viel anfangen. Okay, eine gute Freundin fährt mittlerweile ihren zweiten Kia, auf den sie unseren “Min riktiga bil är en Saab” Sticker geklebt hat. Sie ist zufrieden mit der Marke, die ich als zuverlässig, solide, aber auch als -sorry-  langweilig einordne. Das mit langweilig sollte sich aber demnächst erledigt haben.

Denn dieses Fließheck blieb weiter in der Erinnerung präsent. So sehr, dass ich am Tag darauf noch einmal im Web nach dem Kia Stinger suchte – und das Heck immer noch gut fand. Und ist der Stinger ein Auto für einen Saab Fan? Das Cardealermagazin von der Brexit Insel sieht es so. Und Kia auch. Ein Sprecher über den neuen Kia:

This is a car for buyers who want something different – the anti-German brigade who used to buy Saabs. Doctors, accountants, architects, those people who want individual styling, a larger car and value for money.

Die Engländer waren schon immer große Saab Fans. Ihr Land war zeitweise der wichtigste Markt in Europa für die Marke aus Trollhättan. Und wenn Engländer den Stinger auch gut finden, dann muss etwas dran sein.

Der Stinger ist cool. Sein Heck könnte auch einen Saab zieren. Oder einen Maserati. Seine Motorhaube ist unendlich lang geraten, die Frontüberhänge sind knackig kurz. Die Linienführung ist überraschend klar, mehr elegant als agressiv. Da kommt ein klassischer Gran Turismo mit Platz für 5 Personen. Unter der wohlgeformten Haube sollen wahlweise ein 3.3 Liter Biturbo mit 365 PS oder ein 2 Liter Turbo mit 255 PS zu finden sein.

Kia Stinger Design aus Frankfurt

Die Marke ist koreanisch, aber der GT ist in einigen Dingen recht deutsch. Das aufregende Design des Stinger, entstanden unter der Aufsicht von Designchef  Peter Schreyer, wurde in Hessen gestaltet. Das Designzentrum befindet sich unweit von der früheren Frankfurter Saab Niederlassung entfernt. Für die Abstimmung des Fahrwerks ist mit dem ehemaligen BMW Manager Albert Biermann ein weiterer Deutscher verantwortlich. Die Abstimmungsfahrten und das Feintuning fanden am Nürburgring statt. Der Stinger setzt auf klassischen Heckantrieb. Das erzeugt Spannung.

Und so traditionell wie beim Antriebslayout von Längsmotor und Hinterradantrieb geht es innen weiter. Der Innenraum ist klassisch zurückhaltend gestaltet. Kein Krieg der Knöpfe oder der virtuellen Cockpits. Alles ist wohltuend klar angeordnet. Und, soweit die Bilder eine Beurteilung zulassen, erzeugt das Ensemble einen wertigen Eindruck. Der Stinger kommt, angeblich zu bezahlbaren Preisen, im 4. Quartal 2017 nach Europa. Er könnte eine individuelle Alternative für alle sein, die keine Lust auf die üblichen Premiumlabels haben, oder all jene ansprechen, die nach dem 10. SUV endlich wieder ein schönes Auto fahren möchten.

Eine Alternative für Saab Fans?

Früher gab es für Individualisten anspruchsvolle und zugleich bezahlbare Alternativen aus Frankreich, Italien und Schweden. Heute und morgen könnten sie aus Korea kommen. Keine Ahnung  und auch überhaupt keine Prognose, ob ich mich mit der Marke Kia anfreunden könnte. Aber der Stinger, und dieses verdammt hübsche Heck, gingen mir auch in den folgenden Tagen nicht mehr aus dem Kopf. Ich fragte bei der Kia Pressestelle nach Bildern, die ich auch postwendend bekam. Denn ich wollte über dieses Fließheck, das ich als interessant und spannend betrachte,  schreiben.

Ungeachtet des Unmuts, den manche Leser haben werden, wenn ich mal wieder über den Tellerrand schaue. Aber Leute, das muss einfach sein ! Diese Ausflüge sind wichtig, nicht nur weil die Welt sich weiterdreht  und es jenseits der langweilenden SUV-Welle doch noch Überraschungen gibt. Auch von Marken, wo man es gar nicht vermuten möchte.

Der Kia Stinger jedenfalls wandert auf die Liste der Autos, die ich zur Probe fahren möchte. Einfach weil ich auf elegante Fließheck-Autos stehe, und weil dieses hübsche Heck auch mehr als eine Woche später noch nicht aus dem Kopf ist.

46 Gedanken zu „Verdammt, was ein Heck! Ein Auto für Saab Fans?

  • 17. Januar 2017 um 11:24 AM
    Permalink

    Heck und Teile der Front sind doch eher von Maserati “inspiriert”

  • 17. Januar 2017 um 11:31 AM
    Permalink

    LED Lightbar wie beim 9-5 NG? Oder so ähnlich… Auf jeden Fall ein ganz lecker Stückchen. Hätte ich nieeee mit Kia in Verbindung gebracht. Und das kommt wirklich, Tom?

    • 17. Januar 2017 um 11:52 AM
      Permalink

      Sagt Kia… Der Stinger kommt nach Europa!

  • 17. Januar 2017 um 11:40 AM
    Permalink

    Vielleicht beim Kauf eines Stinger Embleme vom Saab drauflegen?

  • 17. Januar 2017 um 11:49 AM
    Permalink

    Hallo Tom,

    ich bin am vergangen Sonntag ebenfalls auf den KIA Stinger gestoßen und habe das Design ebenso als sehr gelungen empfunden. Rein optisch ist das Fahrzeug (mangels Saab Nachschubmöglichkeiten) eine gelungen Alternative zu den sonst so angeboten Einheitsbrei. Das Fahrzeug kommt auch auf die Wunschliste für eine Probefahrt. Meines Wissens ist auch ein Diesel für Europa geplant.Ob der Qualitätsanspruch erfüllt wird bleibt freilich abzuwarten….

    • 17. Januar 2017 um 11:54 AM
      Permalink

      Finde ich spannend, dass das Design für Saab Fahrer interessant scheint und nicht nur ich es so sehe. Mal sehen ob wir ein Auto zur Probefahrt von Kia bekommen. Wir klopfen mal an 😉

  • 17. Januar 2017 um 12:00 PM
    Permalink

    Klassisches Innendesign finde ich ja (falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte) sehr gut!!! 😉

    Aber warum müssen viele Marken (machen Mercedes u.a. ja leider auch) diese Screens leider immer so “lieblos” oben auf das Armaturenbrett klatschen, so dass es den Eindruck hat, also ob man das Teil beim Design nur nicht vorab bedacht oder man selber nur sowas wie ein iPad mini aufs Armaturenbrett geklebt hat !?

    • 17. Januar 2017 um 12:13 PM
      Permalink

      Durch die Mittelanordnung spart man sich beim Unterbau eine zweite Version für Rechtslenker. Und das war es mit zum Fahrer hin orientierten Cockpits. Man vergleiche ältere BMWs mit den heutigen.

      • 17. Januar 2017 um 3:04 PM
        Permalink

        Oh….
        Das meinte ich gar nicht ganz so.

        “Mittelanordnung” hab ich im aktuellen Saab ( http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=869bed-1484661632.jpg ) und hatte im alten 2002´er 9-5´er auch schon – das ist ja auch gut so!

        Mich stört immer nur das “oben aufgesetzte” und nicht in der “Mittelkonsole integrierte”.
        Das sieht für mich immer wie “irgendein nachträgliches Zubehör” und nicht wie “von Beginn dazugehörig” aus …. 😉
        Zudem finde ich da “oben” Touchscreens nicht so “griffnah” wie etwas weiter unten angeordnet und man hat (zumindest empfinde ich das so) besonders abends teils störende “Blendungen” halt direkt in der Sicht.

        • 18. Januar 2017 um 1:10 AM
          Permalink

          Exakt mein Reden! Das mit den aufgesetzten Screens ist für mich ein optisches Unding und somit ein klares No-Go. Dann kann ich mir auch ein 100 EUR Navi an’s Fenster pappen. Alle machen’s Mercedes nach, aktuell leider auch Audi mit dem neuen A5 – während witzigerweise Mercedes davon wieder abzugehen scheint (E-Klasse). Schade, der Stinger ist ansonsten recht gelungen, muss man mal “live” sehen.

          Übrigens, ihr könnt mich hauen, aber ich war schon vom Kia Optima ganz angetan als ich ihn im “Erstkontakt” auf der Autobahn überholte und ich mich tatsächlich nach ihm umdrehen musste…

  • 17. Januar 2017 um 12:02 PM
    Permalink

    Der Stinger hat mich auch sofort angesprochen. Die erste Neuerscheinung seit Ewigkeiten wo ich fahren (oder zumindest ausprobieren) möchte. Das Heck kommt wie eine Sahneschnitte. Wäre nett wenn ihr dran bleiben könntet.

  • 17. Januar 2017 um 12:03 PM
    Permalink

    Ein hübsches, knackiges Heck – keine Frage. Und interessant vor allem mit dem Heckantrieb und sicher nicht Mainstream – auf alle Fälle. Jetzt bleibt die Frage ob das auch tatsächlich als Saab-Alternative taugt. Ich für meinen Teil fahre Saab nicht weil ich ein Mainstream-Verweigerer bin, sondern tatsächlich aus dem Bauchgefühl heraus. Tatsächlich hätte ich persönlich mir beim 901 turbo Heckantrieb gewünscht – der den Spaßfaktor sicherlich nach oben gerieben hätte. Gleichzeitig weiß ich aber das das zu Lasten des ganzen Raumgefühls gegangen wäre, was sicherlich auch einen Teil der Faszination ausmacht. Schwer zu sagen, ob so ein heckgetriebener Langschnauzer mit hinterer Ladeluke das Gefühl vermittelt welches ein Saab vermittelt – und dazu braucht es nicht unbedingt ein Fließheck. Rein von außen nett – aber die Frage bleibt tatsächlich wie siehts aus wenn man sich reinsetzt und fährt?
    P.S.: und mach bitte weiter so frei nach Schnauze…

  • 17. Januar 2017 um 12:04 PM
    Permalink

    Total gelungen. Das Heck ist eine Wucht. Ich gebe Dir Recht Tom, noch ein paar Änderungen an der Font und es könnte ein Saab sein. Es gibt ja auf dem Markt schon mehrere Modelle, die Saabdesignelemente verwenden so gelungen wie bei diesem Modell ist aber noch bei keinem anderen Fahrzeug.
    Auch ich werde den Kia Probe fahren.
    Finde es übrigens auch gut ab und zu über den Tellerrand zu schauen, nochdazu wenn es Verbindungen zu unserer Hausmarke gibt.

  • 17. Januar 2017 um 12:08 PM
    Permalink

    Ja ein Kia, warum den nicht. Mittlerweile sind das Top Autos, aber ich sehe da zu wenig Individuelles, die Marke ist zu geläufig und hat nicht das Exotische wie wir es von den Saabs gewohnt sind. Dennoch muss ich zu geben, dass mir die Heckleuchten, des neuen Renault Talisman gefallen, dass hat was. Hab mich am Wochenende bei der Vienna Autoshow reingesetzt mit einem etwas unmotivierten Verkäufer gesprochen und habe erfahren, dass im Talisman einige Sachen nicht zu haben sind, die wir in unseren 9-3 schon für mittlerweile selbstverständlich erachten. Für uns wären Saab Alternativen, Volvo, Lexus, Infiniti und auch Subaru. Mit letzterem hatten wir schon sehr gute Erfahrungen gemacht.

    • 17. Januar 2017 um 1:16 PM
      Permalink

      Zumindest mit Subaru können wir demnächst aufwarten. Volvo haben wir in der Planung, ist aber unklar ob wir es realisieren können.

      • 17. Januar 2017 um 11:56 PM
        Permalink

        Und wie sieht’s mit Lexus aus?

        • 18. Januar 2017 um 10:17 AM
          Permalink

          Mir ist schon klar dass in Deiner Garage nicht nur ein Saab sondern auch ein Lexus steht 😉
          Allerdings habe ich zu Lexus so gar keinen Bezug, ich befürchte die Marke wird nicht zum Thema. Sorry…

          • 19. Januar 2017 um 3:01 PM
            Permalink

            Sehr schade! Kann nur positives berichten. Aber man kann ja nicht immer jedem Recht machen!

          • 20. Januar 2017 um 10:29 AM
            Permalink

            Das ist so. Danke für Dein Verständnis. Vielleicht spielt der Zufall mit und es ergibt sich etwas in der Zukunft.

  • 17. Januar 2017 um 12:09 PM
    Permalink

    Nun ist Saab aber mehr als Design. Es ist auch Nutzen etc. Wenn ich z.B. das optisch ja wirklich gelungene Heck des Kia betrachte, muss ich sofort an den Audi A5 denken, auch ein Fließheckfahrzeug. Den hab ich mir mal angesehen, und war äußerst ernüchtert, als ich feststellen musste, dass die Idee des Fließhecks als Kombination aus Eleganz und Transportnutzen dort nicht mehr vorhanden ist, ganz einfach deshalb, weil der Raum über der Kofferraumabdeckung und bis zur Heckscheibe so flach ist, dass daraus kein Mehrnutzen zu ziehen ist, wenn man die Kofferraumabdeckung entfernt. Beim 9-3 wuchs da der Kofferraum locker um 50%.

    Der Innenraum mag schick aussehen, aber die heute übliche Monstermittelkonsole kommt mir nicht in den Wagen. Wie soll ich da mal rüberkrabbeln, wenn es sein muss? Und die Fenster erzeugen schon wieder den Eindruck von Sehschlitzen.

    Nochmal für alle Hersteller: ich bin weder Formel 1 Monocoque-Liebhaber, noch gerne Panzerfahrer.

    Schließlich Heckantrieb. Für mich ist das Frontantriebsprinzip mit quer eingebautem Motor moderner und hat eigentlich nur Vorteile, außer bei Kavalierstarts als BMW-Prolet. Brauch ich jetzt auf einmal Heckantrieb? Nope.

    • 17. Januar 2017 um 4:30 PM
      Permalink

      Es soll wohl auch eine AWD Variante geben. Das als Ergänzung zum Thema Heckantrieb.

  • 17. Januar 2017 um 12:23 PM
    Permalink

    Es muss was drann sein…. Ich bin auch letzte Woche an diesem Teil hängen geblieben.

  • 17. Januar 2017 um 12:25 PM
    Permalink

    Über den Stinger (wurde hier Rockstar Games bei der Namenswahl verpflichtet?) bin ich auch schon gestolpert. In Detroit stand der Wagen auch in einem tollen Blau. Bei dem Anblick aus der Perspektive genau hinter dem Auto kam mir auch Alfa Romeo in den Sinn. Der erwähnte Herr Biermann ist auch nicht “irgendein” BMW- Mitarbeiter gewesen, sondern viele Jahre Entwicklungschef bei der BMW M GmbH gewesen. Das weckt Erwartungen.

  • 17. Januar 2017 um 12:43 PM
    Permalink

    Tom,

    vielen Dank für diesen tollen Bericht. Mir ist das Fahrzeug in der Presse aufgefallen und bin ebenfalls begeistert. Kia entwickelt sich, der neue Tucson ist aus guten Gründen ein Verkaufshit. Stinger wird wahrscheinlich ein Nischenfahrzeug bleiben. Aber imposant und für mich begehrenswert. Die Front könnte etwas dezenter sein und der Bildschirm versenkbar.

    Übrigens: ich finde es klasse, über den Tellerrands zu schauen und Vergleiche zu unserer Marke her zu stellen. Danke!

    Gruß vom Erik

  • 17. Januar 2017 um 2:23 PM
    Permalink

    Hätte ich so von Kia niemals erwartet. Gefällt mur auf Anhieb gut und könnte eine Ergänzug zu unseren SÄÄBen sein.

    Der Satz “…die nach dem 10. SUV endlich wieder ein schönes Auto fahren möchten” gelällt mir besonder gut!

  • 17. Januar 2017 um 3:13 PM
    Permalink

    Äh, was hat Design mit Inhalt zu tun? Ich persönlich fahre meine SAABs nicht wegen des Designs, sondern wegen des Inhalts. Wie sieht es denn damit bei Kia aus? Übrigens gab es mal ein Auto dessen zweite Generation auch Ideengeber hätte sein können. Welches? Der Seat Toledo. Nicht so wuchtig, klar, aber auch nicht so ewig weit weg. Und warum überhaupt eine Alternative zu SAAB? Für Gewerbetreibende mangels Saab-Neuwagen -okay, aber sonst? Mein 9-5 aus dem letzten Jahrtausend knackt dieses Jahr die 400.000 km -na und? Ist was kaputt, wird es repariert und Rost beseitigt. Einer hält eben die Knochen hin für alle anderen. Meine SAABs halten zusammen und ich zu ihnen- so what?

    P.S. Ungeachtet meiner Meinung finde ich den Blick in die übrige Autowelt grundsätzlich sehr in Ordnung.

    • 17. Januar 2017 um 4:34 PM
      Permalink

      Wir haben Freiberufler, Gewerbetreibende und Dienstwagenfahrer auf dem Blog. Leider ist es so, dass kein Fuhrparkleiter einen im besten Falle 5 Jahre alten Saab als Dienstwagen akzeptieren wird. Als Ergänzung, nicht als Ersatz, suchen wir nach Alternativen. Erlaubt ist dabei was gefällt, und was überrascht. So wie der Stinger, der eine Alternative in einer sehr uniformen Welt der Dienstwagen sein könnte.

      • 17. Januar 2017 um 6:59 PM
        Permalink

        Hallo Tom
        Der Stinger kann definitiv eine Alternative zu unseren Saabs sein. Es wird die Zeit kommen, wo wir unsere Wagen nicht mehr tagtäglich nutzen können oder wollen. Viele Wagen kommen hier für mich in Betracht z. B. Citroen C6, Jaguar XF, Volvo S90, Cadillac CTS und so weiter. Hauptsache keine “Mainstreankiste”. Der Stinger ist zwar nicht radikal anders aber sticht doch aus dem Einheitsbrei der deutschen Hersteller hervor.
        Ich bin auf den Testdrive gespannt.

  • 17. Januar 2017 um 3:36 PM
    Permalink

    Sehr schoen und attraktiv. Bin ich froh das mein Haendler nach den Tod von Saab Kia ins Haus genommen hat :).
    Werde mal einen Probefaht reservieren lassen.

    • 17. Januar 2017 um 6:59 PM
      Permalink

      Ich auch Kochje. Wie gehst es bei saabsunited? Monique.

  • 17. Januar 2017 um 3:40 PM
    Permalink

    Ich finde den Stinger vom Design her auch toll. Hätte ich Kia bisher niemals zugetraut. Ohne ein Markenemblem hätte es durchaus auch ein Tesla oder Fisker sein können… Sehr elegante und doch sportliche Erscheinung. Dieses Gefühl hatte ich letztmals so spontan beim Erscheinen des BMW 7er E32… und das ist ja schon Lichtjahre her. Ich bin mal gespannt, wie der Stinger in natura aussehen wird, wie die Materialanmutung ist und wie er sich fährt… Als Ergänzung für Saabs sicher eine Überlegung wert und daher auch richtig, das auch ein Kia hier ein Thema sein kann. Und das Feedback zeigt ja die Offenheit des Forums für die übrige Autowelt neben Saab.

  • 17. Januar 2017 um 4:06 PM
    Permalink

    Wenn man sich diese kleinen und zarten Holme (A-Säulen) neben der Frontscheibe mal anguckt, kommt Sicherheitsgefühl bei diesem Fahrzeug schon mal nicht auf! Dies sind wir von den Fahrzeugen “made in trollhättan” anders gewohnt.

    Als nachteilig empfinde ich außerdem den Heckantrieb und die aufgeblähten Verbrennungsmotoren – geht eher so in die Richtung Proleten-BMW.

    Muß man nicht haben – auch wenn das Heck einigermaßen gelungen ist (das Leuchtband ist aber viel zu mickrig ausgefallen).

    • 18. Januar 2017 um 9:20 AM
      Permalink

      Schon mal die A-Säule eines 901 betrachtet?

  • 17. Januar 2017 um 4:10 PM
    Permalink

    Naja, von hinten ein Maserati, innen ein Mischmasch deutscher Hersteller und insgesamt außen viel zu unruhig und prollig. Allein der Übergang Radhaus hinten zur Tür geht überhaupt nicht. Ebenso die “Lufthutzen” an der Seit und auf der Haube. Glaubt jemand, das Saab so etwas je gebaut hätte?

    • 18. Januar 2017 um 10:22 AM
      Permalink

      Nö, sicher nicht. Allzuviel Saab kann ich in dem Wagen auch nicht erkennen. Trotzdem finde ich den Wagen ganz nett, weil er sich eben wohltuend von der Masse abhebt. Fließheck, Hinterradantrieb, klassische Instrumente. Findet man in dieser Kombination sonst noch wo?
      Genau: Nirgends. Der 5er GT zählt nicht, dessen Hintern ist zu plump.

    • 19. Januar 2017 um 11:07 AM
      Permalink

      Wer weiß. Auch Volvo ist vom skandinavischen Design weg (gezwungen worden?). Immerhin hat der Kia endlich mal wieder Kniffe, die irgendwie in Bezug zu Stromlinien stehen, nicht so willkürliche Verfalzungen kreuz und quer über die Außenheut, mit vielen konkaven Flächen, die noch jedem Auto ein tuberkulöses Aussehen verliehen haben.

      wird hoffentlich ein Trend. Renault, gerne immer vorne weg beim Design, scheint diesmal der Gesamtindustrie ja keine Impulse gegeben zu haben mit der neuen Designsprache.

  • 17. Januar 2017 um 4:52 PM
    Permalink

    Auch ich bin, wie die meisten hier, auch an dem KIA hängengeblieben. Das ist mal ein echter Lichtblick. Es ist also doch noch möglich, schicke Autos zu bauen!
    Die Frage ist allerdings, ob er wirklich eine große Heckklappe hat und nicht so ein sinnloses Schrägheck mit kleiner Kofferraumklappe wie Jaguar?
    Berührungsängste mit KIA haben wir überhaupt nicht. Wir haben seit nunmehr 12 Jahren einen kleinen KIA neben unseren SAAB laufen, das ist das pflegeleichteste Auto überhaupt. Von der Qualität können sich da viele etwas abgucken. Die Materialien sind noch nicht so schick wie heute, aber die Karosserie ist unglaublich stabil und verwindungssteif.

  • 17. Januar 2017 um 8:14 PM
    Permalink

    Tolle Optik, Leistungsstarke Motoren und Heckantrieb. Was will man mehr. Wenn da nicht die Sache mit dem Markenlabel wäre. Bin jedenfalls auf Test und Preise gespannt.

  • 18. Januar 2017 um 1:02 PM
    Permalink

    ich bin ja mittlerweile völlig emotionslos was Neuwagen angeht, aber irgendwie sind die Verbrenner von gestern. Als Allrad mit Hybrid,…..naja ich hab ja genug SAABe, abwarten.

  • 18. Januar 2017 um 4:12 PM
    Permalink

    der ist mir auch schon aufgefallen – wirklich schönes auto, wenn nur das entsetzliche kia-logo nicht wäre…
    an die klasse des 9-5 NG kommt er nicht heran – das war einfach zeitlos brilliant!

  • 19. Januar 2017 um 11:21 AM
    Permalink

    Knackig kurze (Front-) Überhänge sind schon mal gar nicht SAAB. SAAB-typisch ist ein größerer Frontüberhang und 60% Gewicht auf der Vorderachse. Apropos Front, auch die ist einfach nur typisch KIA.

  • 20. Januar 2017 um 4:15 PM
    Permalink

    toller Bericht.

    Zu diesem Thema ist mir eben ein Bericht von BMW aufgefallen:

    Als das BMW 4er Gran Coupé in den Handel kam, gab es durchaus auch kritische Stimmen zum viertürigen Coupé aus München: Gibt es wirklich einen Markt für ein Fahrzeug, das sich formal und technisch recht nah an der 3er Limousine bewegt? Zum BMW 4er Facelift 2017 nennen seine Erbauer nun Zahlen, die auch scharfe Kritiker überzeugen dürften: Seit dem Marktstart vor etwas mehr als drei Jahren wurden weltweit fast 400.000 BMW 4er verkauft, wobei das Gran Coupé auf einen Anteil von rund 50 Prozent kommt. Coupé und Cabrio stehen für jeweils rund 25 Prozent der Verkaufszahlen.

    Auch wenn der Absatz der 3er Limousine wie erwartet erheblich größer ausfällt, gibt es ohne Zweifel einen ausreichend großen Markt für das BMW 4er Gran Coupé.

    Das ursprüngliche Lay Out von SAAB hat nun bei anderen Herstellern Zukunft. Schade, das hätte anders gehen können.

  • 22. Januar 2017 um 1:09 PM
    Permalink

    Ich verstehe die Begeisterung nicht …

    KIA wird doch immer mehr zum Mainstream. In meiner Straße gibt es schon mindestens sechs, vom Kleinwagen bis zum SUV. Ich bin hier der einzige mit schwedischen Fahrzeugen. Es sei denn, es kommt mal ein Besucher mit einem Volvo, aber bei den Anrainern halten sich KIA, BMW, Audi und Skoda längst die Waage.

    Seltenheitswert hat da eher Alfa (nur einer) …

Kommentare sind geschlossen.