Speed und Rock`n Roll

Tesla hat eine extreme Präsenz in den Medien, und dies wird keiner der üblichen Artikel über Elon Musk und Model 3. Es geht um den Zusammenprall zweier Kulturen und das Ende der Autoindustrie, so wie wir sie bisher kannten.

Model 3 Sketches. Elon Musk per Twitter
Model 3 Sketches. Elon Musk per Twitter

Tesla Motors ist kein Autohersteller im herkömmlichen Sinn – nicht was die Unternehmenskultur angeht. Wenn man Vergleiche ziehen möchte, dann doch bitte zu Apple oder Google. Musk kommt aus der Welt der IT, dem Kosmos von kurzen Produktzyklen und hohem Innovationsdruck, aber auch der Updates, denen 3 Stunden später ein Bugfix folgt. Wenn man bei der Präsentation von Model 3 etwas im Sinn hatte, dann war es Apple. Schlangen vor den Tesla Stores, vergleichbar mit Cupertino und einem neuen Produkt, galten als Benchmark.

Die Operation ist gelungen, und mehr als das. Was Tesla zelebriert, das ist ein Ende der Autoindustrie, so wie wir sie kennen. Tesla rockt den Markt, liefert großes Entertainment. Ganz ohne massives Budget, sondern eine Bewegung über das Web. Und ganz egal  wie die Zukunft von Tesla aussehen wird, ob man scheitert oder gewinnt, Geschichte hat man spätestens jetzt geschrieben.

Die Schlangen der Menschen letzte Woche vor den Tesla Stores waren länger, die Zahlen beeindruckender. Die ersten Meldungen, 115.000 Vorbestellungen, oder eine Jahresproduktion im 2-Schicht Betrieb in der Stallbacka Fabrik, wurde schnell nach oben korrigiert. 180.000, dann 198.000, und spätestens jetzt hätte die alte Saab Fabrik kapitulieren müssen. Der letzte Stand, am Samstagvormittag: 253.000 Vorbestellungen. Die Hälfte der Volvo Jahresproduktion, reserviert in 2 Tagen. Die Reaktion von Musk? Man müsse die Produktionsplanung überdenken…

Wir muessen die Produktionsplanung uerbedenken.
Wir muessen die Produktionsplanung uerbedenken.

253.000 Menschen haben unterschrieben, nicht jede Vorbestellung wird eine Auslieferung werden. Aber, und das ist der Punkt, die Reservierungen spülen mehr als eine Viertel Milliarde US Dollar in die Kassen. 253.000 Menschen, die als gebildet und fortschrittlich gelten dürfen, vertrauen einem Unternehmens, das relativ jung und nicht profitabel ist.

Ähnliche Dinge kannte man bisher nur von Ferrari oder Porsche. Wo gut situierte, grauharige Männer eine limitierte Produktion anbezahlen durften, um sie dann unter Ausschluß der Öffentlichkeit in klimatisierten Tiefgaragen verschwinden zu lassen. Das automobile Fußvolk konnte davon in der Zeitung lesen, als Randnotiz der Unerreichbarkeiten. Und jetzt? Rock`n Roll.

Tesla ist anders, in jeder Beziehung. Ein geschlossener Kreislauf, der von der Produktion bis zum Kontakt mit dem Kunden alles selbst ausführt. Eigene Ladestationen, keine Händler, nur Direktvertrieb. Keine Rabatte auf die Fahrzeuge, der Listenpreis ist verbindlich. Die Automobilindustrie wird das mit Respekt und Unbehagen sehen. Weniger wegen der Autos, da ist mancher Konzern näher an Tesla dran als es scheint. Mehr wegen der Neudefinition der Beziehung von Kunde und Produkt.

Samstag. Elon Musk per Twitter
Samstag. Elon Musk per Twitter

Schwedens größter Autohersteller gilt als innovativ. Ein Schnellboot unter den Kreuzfahrtdampfern, und doch ein Ruderboot im Vergleich mit Tesla. 47 Stunden benötigte Volvo am 3. und 4. September 2015,  um 1.927 Exemplare seines XC90 über das Internet zu verkaufen. Das galt als Erfolg und sehr mutig. Auch wenn von diesen Fahrzeugen viele an “Markenbotschafter” gingen. In 47 Stunden waren bei Tesla 232.000 Model 3 reserviert, allein das zeigt den Unterschied.

Der Blick zurueck, und diesmal in die Zukunft. Bloggers Rueckspiegel
Der Blick zurueck, und diesmal in die Zukunft. Bloggers Rueckspiegel

Was passiert, wenn Musk seinen Kurs beibehält? Wir leben in einer Zeit der Planungsunsicherheit, Dinge können sich schnell ändern, Prognosen sind schwer. Fest steht, Musk verändert schon jetzt eine Industrie. Und dabei reden wir gar nicht über das Elektroauto.

Es geht um Firmenkultur, Kundenbeziehung, das Abschneiden alter Zöpfe. Tesla könnte Apple 2.0 werden, Mobilität und Markenwahl könnten mehr zur Mission an sich werden als je zuvor. Geht Musk seinen Weg weiter, zieht es Nachahmer nach sich, dann erleben wir das Ende von Innovationsverweigerung und Facelifts ohne Mehrwert.

Eine Branche, zwei Geschwindigkeiten, wird nicht funktionieren. Autos werden zu Computern, Produktzyklen schrumpfen, Innovationen kommen per Download. Musk bringt Speed und Rock`n Roll. Das werden nicht alle mögen. Mir gefällt das.

31 Gedanken zu „Speed und Rock`n Roll

  • 4. April 2016 um 10:34 AM
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    Du bringst es wieder einmal auf den Punkt, Tom – danke für Deine Einschätzung!

  • 4. April 2016 um 10:38 AM
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    Genau so wie das Tesla Model 3 hätte ich mir meinen nächsten SAAB gewünscht, egal ob elektrisch, Hybrid oder mit Verbrennungsmotor!

    • 4. April 2016 um 11:12 AM
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      Ist (leider) so. Interessant, dass Tesla eine konventionelle Form gewählt hat und kein MPV…

      • 4. April 2016 um 11:29 AM
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        Danke! Interessanter Artikel. Ich vermute, dass mit dem MPV liegt einfach daran, dass aus physikalischen Gründen eine ansatzweise sinnvolle Reichweite bei den Kosten nur mit extrem niedrigen Luftwiderstand zu erreichen ist. Das Model 3 scheint in den Bereich von 0.2 zu kommen und wird sicher nicht höher als ein Audi A4 sein. Nur so geht das vermutlich.

        • 4. April 2016 um 11:48 AM
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          Der Wert liegt (unbestätigt) bei 0,21. Bei Tesla spielte man eine Zeit lang mit dem Gedanken die Hinterräder zu verkleiden, ähnlich wie es bei einigen Citroen`s mal war, um noch effizienter durch den Wind zu gleiten.

          • 5. April 2016 um 11:45 AM
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            was ich richtig cool fände. Für mich muss ein Auto nicht sichtbar arbeiten. Ich finde auch offene Felgen, durch die man die Bremsen sieht, doof. Bin ich Tuning-Proll? Leider gibt es keine anderen mehr.

            Und anscheinend endlich kein Kühlergrillimitat mehr. Ich fand schon den Trend zu immer größeren Kühlern in den letzten Jahren tumb. Da muss ich dann für die paar Hansels, die einen Zwölfzylinder fahren und die Kühlung brauchen, mit erhöhtem Spritverbrauch (Stichwort Luftbremse) zahlen. Dass das Model S noch eine Attrappe hatte, recht merkwürdig. Auch hier wieder Tuning-Proll-Zeug.

          • 5. April 2016 um 11:51 AM
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            Hätte ich auch cool gefunden… Vielleicht weil ich Nostalgiker bin und Autos wie DS und CX hinterher trauere. Eventuell auch, weil ich die Lösungen (damals) sehr intelligent fand. Model 3 soll kein Cockpit, nur einen Screen haben. Finde ich schon mal spannend 😉

  • 4. April 2016 um 10:41 AM
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    Tief Luft holen und offen sein 😉

  • 4. April 2016 um 10:48 AM
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    Musk weckt die Branche auf! War da nicht mal was mit Chinesen in Troll Town und Elektroautos?

  • 4. April 2016 um 11:09 AM
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    Ich glaube richtig interessant bei/mit Tesla wird es erst in einige Jahren.

    Wenn der aktuelle Hype (und fast “Freifahrtschein”) um Musk und Tesla etwas nachlässt und Tesla so nicht mehr uneingeschränkt Geld “verbrennen” darf, sondern dann auch mal wirtschaftlich und evtl. sogar gewinnbringend handeln muss (wie wohl die meisten alteingesessenen großen Konzerne).

    Aber ich glaube schon, dass Tesla aktuell neue Wege (besonders auch Vertrieb/Verkauf/Marketing/etc.) zeigt und bereitet.

    • 4. April 2016 um 11:14 AM
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      Die Herausforderung ist groß, in jeder Hinsicht. Ob Tesla das packt wird eine ganz spannende Geschichte. Aktuell meldet Musk 276.000 Reservierungen.

  • 4. April 2016 um 11:15 AM
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    Wow,

    dieser Artikel (vielen Dank dafür) regt an. Sehr spannend, das alles.
    Und aufregend …

    Und das mindestens in zweifacher Hinsicht. Einerseits habe ich gar nichts dagegen, alte Zöpfe abzuschneiden und absolut nix gegen eine Revolution* der Automobilindustrie …

    Andererseits kommt mir aber gerade angesichts bei passenden Apple-Vergleichen das Grausen. Was habe ich als Endkunde von exorbitanten Gewinnen, die ein Unternehmen erst in zweiter Linie durch technische Innovationen erzielt. Von Gewinnen, die vor allem auf Machtbewusstsein, Direktvertrieb, niedrigen Fertigungskosten und wohlkalkulierten Obsoleszenzen beruht?

    Gerade das, was Blogger’s daily Delight ist, der freundliche Händler und Service um die eine oder andere Ecke, persönlicher Kontakt, Engagement und Hilfsbereitschaft, ist etwas, was einer Welt aus machtbewussten Monopolisten (oder zumindest Dominatoren) wie Amazone, Tim Cook, Google und Tesla keinen oder nur noch wenig Platz haben wird.

    Und trotzdem werde ich weiter Apple nutzen und kaufen und vielleicht ja auch mal einen Tesla?

    *(eine echte und nicht die, welche Werbetexter und Marketingchefs Jahr für Jahr wieder ihren altbackenen Neuerscheinungen wegen Änderungen am Design und winzigster technischer Schritte zu- und in die Prospekte schreiben)

    • 4. April 2016 um 11:51 AM
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      So ist das mit den fahrenden Computern. Ich hänge an den Händlern, der Saab Kultur, und werde so lange Saab fahren wie möglich und die Fahrzeuge pflegen. Musk macht trotzdem alles richtig, Zeiten ändern sich. Wie Du schreibst, es ist wie mit Apple. Man ärgert sich über geschlossene Systeme und hat trotzdem (aktuell) zwei MacBooks auf dem Schreibtisch. Warum? Weil es effiziente Arbeitsgeräte sind.

      • 5. April 2016 um 10:58 AM
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        Ich würde mir wünschen, dass es auch in Zukunft wieder mind. ein Gegenkonzept gibt.

        So, wie ein SAAB 9000 AERO seiner Zeit ein Gegenkonzept zu dem Rest der Oberklasse war, welche mit mindestens 6, meistens 8 und zuweilen 12 Zylindern unterwegs war.

        Keine Ahnung, wie ein Gegenkonzept innerhalb der individuellen E-Mobilität aussehen sollte, aber vor dem 9000 hatten auch nur wenige Menschen eine Vorstellung, wie eine innovative und energieeffiziente Alternative zu barocken Limousinen aussehen könnte oder sollte.

        Ein mögliches Stichwort dazu, was auch gut zum 9000 passt, ist Schlichtheit.

        Bezogen auf die E-Mobilität, könnte es bedeuten, gar keine fahrenden Computer oder Internet-Devices zu bauen, sondern echte E-Autos, deren Software und Benutzeroberflächen vollauf auf ein Fahrerlebnis hin konzipiert und vor allem auf dieses reduziert sind.

  • 4. April 2016 um 12:08 PM
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    Tesla ist erst der Anfang. Apple und Google kommen sicher bald nach. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Samsung und Co. Fahrzeuge bringen werden. Das, was herkömmliche Autos ausmacht (Motoren und Motor-Getriebe-Kombinationen, Antriebsstränge, etc) wird Makulatur. Was wird in Zukunft einen Mercedes/BMW/Audi technisch vom Rest der Hersteller denn noch unterscheiden? Nichts. Und genau das ist der Grund warum die traditionelle Automobilindustrie extrem verletzlich ist. Marken werden austauschbar. Und schlimmer noch: Wir deutschen leben extrem von dieser Industie. Ich kann nur sagen: AUFWACHEN !!!

  • 4. April 2016 um 12:12 PM
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    Musk und Tesla werden noch viel Geld verbrennen, aber Model 3 ist der Weg zur Profitabiltät. Der Fakt, dass Musk per twitter Fragen beantwortet ist der sympathische Zug einer neuen Kultur. Mir liegt Tesla näher als die äußerst verschlossene Firma in Schweden, die gar nichts kommuniziert.

  • 4. April 2016 um 12:20 PM
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    Hallo Tom, Du hat es auf den Punkt gebracht und ich kann dem nur zustimmen. Wenn die Amerikaner etwas anpacken, dann zählt nur das Ergebnis,egal wie das Ganze zustande kommt.. Hier ein Werk für Batterien in Nevada, dort die Ladestationen über ganz Europa verteilt und jetzt heimlich still und leise die Vorstellung des Model 3. ich habe das Modell S gefahren in Frankfurt vor 1 Jahr und vor 3 Jahren den Roadster auf Lotus Basis.
    Diese Fahrzeuge haben mich schon damals total bebeistert
    Ein tolles Ergebnis bei den Vorbestellungen, das wird unsere Autokultur komplett verändern

  • 4. April 2016 um 12:23 PM
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    Wenn sich NEVS an wirklich an Tesla orientiert und denen Konkurrenz bieten will, muss aber langsam mal was angeboten werden.
    Tesla finde ich sehr interessant und sehe einige Parallelen zu Saab. Innovative Autos und insgesamt etwas anders als die Masse. Bin gespannt was da noch kommt, aus Trollhausen.

  • 4. April 2016 um 12:47 PM
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    Wenn die TESLA – Produktionskapazitäten nicht ausreichen (danach sieht jetzt es aus) kann ja NEVS einen Teil der Produktion in Schweden oder China übernehmen 😉

  • 4. April 2016 um 1:49 PM
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    Vielleicht schalten ja doch noch einige potenzielle Käufer den Kopf ein bevor sie bestellen….

    Aus meiner Sicht sind viele Probleme für ein Massenprodukt Elektroauto noch nicht geklärt, ob ökologisch oder ökonomisch. Angefangen bei B wie Batterien bis Z wie Zapfstellen für Strom, alles noch nicht geklärt; auch die Umweltbilanz aus Herstellung und Stromproduktion, alles andere als transparent.

    Aber es stimmt schon, Tesla macht vieles anders und wirkt “sexy”. Die Entwicklung wird spannend zu beobachten sein.

    Grüße aus Bad Salzdetfurth

  • 4. April 2016 um 2:58 PM
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    Ich habe Tesla gefahren, war begeistert und bewarb mich umgehend, um die Tesla Vertretung anstelle der verlorenen SAAB Zukunft.
    Als bekannt wurde, dass es nur (Internet) oder Direktvertrieb gibt und Händler und Werkstätten nicht mehr gebraucht werden – außer Scheibenwischer und Bremsklötze wechseln – war mir klar, NEVs wird es irgendwann auch so machen (müssen).
    Andere Fabrikate und Kunden wie SAAB gibt es nicht, also Laden dicht.
    HJK

  • 4. April 2016 um 3:04 PM
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    Einfach erstaunlich… Welche Chancen hätte SAAB gehabt mit einem Investor, der wirklich Autos baut?

    • 4. April 2016 um 6:29 PM
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      Ich glaub gar nicht mal unbedingt, dass SAAB/NEVS auch nur annähernd solche “Chancen” gehabt hätte.
      Ich bin nämlich zum Teil der Meinung, dass da einfach noch ganz “andere” Dinge eine auch entscheidende Rolle spielen.

      Eine “alte” klassische Auto-Marke oder gar eine chinesische ist irgendwie nicht sexy (schon gar nicht mit der jüngsten Vergangenheit von Saab und mit dem etwas “schrulligen” Image).
      Selbst deutsche Premium-Marken würden so einen Hype meiner Meinung nach nicht auslösen können (fällt mir dazu ein: gab es nicht mal extra Smart-Verkaufshäuser o.ä.?).

      Wenn aber etwas hippes und “ganz neues” (technisches) aus dem Silicon Valley kommt und das sogar teils mit dem heute fast üblichen “Personenkult” (hier Musk) verknüpft wird, sitz bei vielen Investoren die Geldbörse lockerer als bei klassischer “langweiliger” (PKW-)Industrie.

      Und ich glaub auch, viele “coole” Kunden sind heute schneller begeistert bei so technischem Kram (allein schon weil ihnen auch teils MHz, GHz, 17″-Touchscreen, WLAN, iOS, Android, OS, etc. mehr sagt, als KW, NM oder irgendeine Viskosität von Ölen, Verdichtung, Druck, etc.).

      Ich glaube, bei vielen (vor allem auch jüngeren) hat sich einfach der Blick auf das Auto (bzw generell Prioritäten – z.B. auch weg von Auto und Hifi-Anlage, hin zu Tablet/Smartphone & Co) geändert.

      • 5. April 2016 um 9:47 AM
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        Tesla hat sich seinen Status mühsam erarbeitet. Musk hat 3.69 Mio Follower auf Twitter, warum? Weil die Kommunikation von Anfang an konsequent auf Information abgestellt war, was natürlich auch Werbung ist, aber nicht so wahrgenommen wird. Vergleicht man die Tweets von Musk mit denen eines Mitbewerbers, wird das offensichtlich. Das Publikum bei Tesla ist jünger, gebildeter, Technik-affin, und kritischer. Informationen liest man, weil sie es wert sind, Werbung löscht man.
        Beim Verfassen des Artikels habe ich mir ebenfalls die Frage gestellt, ob NEVS mit einer neuen Marke erfolgreich sein könnte. Statt den Saab Gedanken weiterhin zu verfolgen… Die Antwort suche ich noch.

        • 5. April 2016 um 11:02 AM
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          Upps!
          Klang das in meinem obigen Kommentar (über Tesla/Musk) zu negativ?
          Sollte eigentlich gar nicht negativ gemeint sein. 🙁

          Ich pers. bin zwar kein ganz so großer “Fan” von Musk und Tesla.
          Aber sie machen z.Z. anscheinend eben doch vieles besser als die meisten anderen “Mitbewerber”.

          • 5. April 2016 um 11:54 AM
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            Kam nicht negativ rüber, ganz entspannt. Finde Tesla spannend weil Computer Menschen anfangen Autos zu bauen, und weil ich mein ganzes Berufsleben in der IT verbracht habe (und immer noch tue). Aber Fan im eigentlichen Sinn bin ich nicht. Fahre eben Saab und bin glücklich damit :-).

  • 4. April 2016 um 9:20 PM
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    Tesla muss jetzt erst mal “liefern” – in 2 Jahren sind wir schlauer. Aktuell bzw. schon länger gibt es ja auch eine ziemliche Gegenbewegungen hin zu Youngtimern und Oldtimern. Für eine (Auto-)Marke genügt es meiner Meinung nach nicht “sexy” zu sein, es gbit auch Leute die den Sound von Autos lieben, man denke nur an den Sound eines Saab 900er Turbo, so was kann kein Tesla und auch kein anderes Auto bieten. In ein Auto von Google oder apple werde ich mich definitiv nicht setzen.

    Ob sich die Elektromobilität durchsetzt weiss ich nicht, ich sehe im Carsharing eigentlich das größte Potential – mal sehen …

    • 5. April 2016 um 11:17 AM
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      Naja- was den Sound betrifft kann nachgeholfen werden. Bei Audi und – man höre und staune – SKODA RS, gibt es mit der BOSE – Soundanlage einen Soundgenerator der kernige V8- oder V6- Klänge nachamt. Würde mich nicht wundern, wenn man irgendwann seinen 900er Turbo- Sound per Software nachladen kann (gegen eine kleine Gebühr versteht sich…).
      Wenns außen rum nach Staubsauger klingt, hat man drinnen immer noch das wohlige Gefühl des gewohnten – auch wenns künstlich erzeugt ist. Ob man sowas braucht? Das ist die falsche Frage!

  • 5. April 2016 um 9:41 AM
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    Hallo SAAB Gemeinde. Ich habe auch ein Modell 3 reserviert. SAAB ist für mich leider auch Geschichte geworden. Hätte mir gerne einen elektrischen NEVS (SAAB) bestellt. Aber sie liefern nichts. Kaufen nur Firmen und tauschen sich aus. Machen wäre gut….
    @mac9-5. Das stimmt: Öl-Viskosität und Ladedruck interessiert keinen mehr. Ist ja nichts in dieser Richtung da. Deswegen gibt es auch keine Rundinstrumente im Cockpit. Aber auch das gibt es bald nicht mehr…
    Es sind einfach auch die Ziele die Elon Musk mit TESLA verfolgt: Hin zu emissionsfreier Mobilität.
    @ Matthias aus der Oberpfalz: Und auch Geräuschlos. Wieviele Menschen erkranken an der Dauerbelastung mit Lärm. Hört mal durch das offene Fenster! Und dann stellt Euch vor, man hört nichts!
    @uli1957: Zapfsäulen; die TESLA Supercharger und ähnliche Ladestationen sind in Europa so dicht beieinander das unter 250km Reichweite ausreichen um sehr weite Strecken zurück zu legen.
    VW Chef Müller hat gesagt “Wir dürfen den Automobilbau nicht dem Silicon Valley überlassen.”
    Audi Manager Niemand sagte kürzlich: “TESLA hat strategisch leider alles richtig gemacht.”
    BMW Chef Krüger hat NEXT erfunden: BMW in die Zukunft transportieren. Seine Amtshandlung hierzu: Es kommt ein neuer SUV, der X7, und die M-Serie soll mehr Leistung haben.
    Alle genannten Herren der Verbrennerfraktion fordern zudem Unterstützung vom Staat zur Errichtung einer Ladeinfrastruktur für E-Autos.
    Zitat http://www.netzfrauen.org/2013/09/12/milliarden-subventionen-fuer-milliardenkonzerne/
    “Die Robert Bosch GmbH kassierte allein bis April dieses Jahres 28,87 Millionen Euro,
    Autohersteller Daimler erhielt 23,8 Millionen Euro, und der Technologiekonzern Siemens bekam bislang 22,84 Millionen Euro für Elektromobilität.
    Der Industrieriese Siemens erzielte 2012 einen Jahresumsatzes von 96,420 Milliarden Dollar.
    Der Stuttgarter Autobauer setzte laut des letzten Geschäftsberichtes 136,255 Milliarden Dollar um.“
    Ich glaube die großen Autobauer haben zur Präsentation des Modell 3 am 1.April ein bisschen geweint…..

    • 5. April 2016 um 9:57 AM
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      ich muss dem Kollegen zustimmen. Hinzu kommt, dass das Fahrzeug auch noch 10 Jahre steuerfrei gefahren werden kann. Auch ich hätte gerne einen Saab(NEVS) wieder gekauft, aber außer heißer Luft kommt da leider nichts. 2Stück im Februar/März und wo ist der Rest?

    • 5. April 2016 um 4:22 PM
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      @FVK: Gratulation, dann sind wir ja irgendwann mal zumindest 2 hier 🙂 Nach einem knappen Jahr Model S kann ich nur sagen, dass ein Verbrenner als Alltagsfahrzeug auf jeden Fall nicht mehr aktuell ist. Auch ich habe ein Model ≡ reserviert und werde in 2 Jahren sehen, welches der 2 der Autos dann die Anforderungen besser erfüllt.

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