Black is Back. Neues vom Turbo X.

Seit fast zwei Jahren ist der Turbo X in unserem Fuhrpark, und Bloggers Spielzeug hat nichts von seiner ursprünglichen Anziehungskraft eingebüsst. Der Saab ist vermutlich die letzte kompakte Allradfaszination aus Trollhättan mit einem aufgeladenen V6 unter der Haube. Denn der Trend geht überall in der automobilen Welt hin zu kleinen Motoren, mit vier oder weniger Zylindern.

Turbo X auf der Hebebuehne
Turbo X auf der Hebebuehne

Die Umwelt und den Geldbeutel mag es freuen, der automobile Gourmet akzeptiert es mit Grauen. Ein Problem des Turbo X ist die Hitzeempfindlichkeit im Sommer. Klettern die Temperaturen auf über 25 Grad, dann zickt die Diva und verweigert Leistung. Abhilfe muss her, und der erste Gedanke dazu geht in die Schweiz. Hirsch Performance hatte ein Leistungskit im Angebot, das 20 zusätzliche Pferde und einen größeren Ladeluftkühler beinhaltet. Es geht, ganz klar, um den Behälter für heiße Luft. Ein entsprechend dimensionierter Intercooler wirkt Wunder und beseitigt die thermischen Unpässlichkeiten.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Hirsch Performance auch bei ausverkauften Teilen eine „eiserne Reserve“ für Notfälle oder besondere Kunden bereithält. Nun, um es kurz zu machen, der Blogger ist weder ein Notfall, noch wird er von Hirsch als bevorzugte Person gesehen. Alle Bitten, über verschiedene Kanäle, halfen nichts. Auch drei Jahre positive und kostenfreie Berichterstattung, mit starker Schweizer Leserschaft, waren kein Trumpf. Hirsch blieb hart. Nur damit es nicht falsch verstanden wird: ich wollte weder etwas geschenkt, noch zum Sonderpreis, sondern einfach das Leistungskit kaufen. Also musste eine Alternative her, auch wenn die Sache damit nicht ausgestanden war.

Die Saab Parts AB, mein bevorzugter Lieferant für Originalteile, konnte ebensowenig helfen, und so landete ich auf der Suche bei Maptun. In Schweden war der entsprechende Ladeluftkühler verfügbar, und um die Abwicklung kümmerte sich Till von SU. Er betreibt die deutsche Maptun Vertretung,  und der LLK wurde innerhalb weniger Tage nach Bamberg zum Saab Zentrum geliefert.

Warum der Turbo X an thermischen Problemen leidet, wird spätestens dann klar, wenn man den ursprünglichen Ladeluftkühler ausgebaut vor sich sieht. Das Originalteil, es stammt von Zulieferer Valeo, ist bestenfalls ein Spielzeug. Im Vergleich zur Maptun Lösung ist er ganz klar unterdimensioniert und – ganz offen  gesagt –  im direkten Vergleich qualitativ zumindest fragwürdig. Der neue LLK hingegen wirkt massiv, aus dem vollen geschnitzt, und erinnert an die Qualität, welche Saab vor Jahrzehnten im 900 Turbo als Intercooler verbaute.

Prinzipiell macht man nichts falsch, wenn man seinem Motor einen größer dimensionierten Ladeluftkühler spendiert. Die alten Saab 900 Softturbo Versionen hatten keinen, ein Upgrade tat dem Wagen merklich gut. Daran hat sich in den vergangenen Jahren nichts geändert, denn die Grundregeln blieben gleich:  kühlere Luft bringt bessere Leistung, bessere Verbrennung und thermische Stabilität. Ein großer Intercooler ist also immer gut investiertes Geld.

Der Ein- und Ausbau braucht etwas mehr als eine gute Stunde in der Werkstatt. Der neue Intercooler passt zu 99 % perfekt, wir mussten nur bei einer Befestigung leicht improvisieren. Mit dem LLK ist jetzt kein Millimeter Platz mehr verschenkt, und der nächste Sommer mit der Hitze im Rhein-Main-Gebiet kann kommen. Dass man, rein theoretisch, mit dem neuen Ladeluftkühler aus dem Turbo X mehr Leistung holen könnte – Ladedruck bis 1.5 Bar soll möglich sein –  ist eine andere Sache. Denn darum ging es nicht.

Ein Nachtrag noch. Da war noch die Sache mit Hirsch Performance. Tage vor dem Einbau meldeten sich die Schweizer, und es wäre möglich gewesen, von Hirsch ein Leistungskit zu beziehen. Zum freundlich – fairen Preis. Aber da hatte Maptun schon geliefert, und ich hatte keine Lust den Kauf bei Maptun rückgängig zu machen. Und irgendwie hatte ich mich damit abgefunden, in St. Gallen nicht zur primär wichtigen Kundschaft zu gehören. Andere Blogger schon, ich eben nicht. Ganz ehrlich – ich kann damit leben.

29 Gedanken zu „Black is Back. Neues vom Turbo X.

  • 25. November 2013 um 11:48 AM
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    Ich hätte den Kit genommen. Was hat der Maptun LLK gekostet?

    • 25. November 2013 um 12:07 PM
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      Rund 750,00 €, siehe Maptun Seite

      • 25. November 2013 um 12:16 PM
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        Ne menge Geld. Aber was macht man nicht alles nur das es dem Auto gut geht. 😉

        • 25. November 2013 um 2:06 PM
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          Schon richtig. Aber jeden Euro wert und in Relation zum Hirsch Kit (gut 2000,00 €) fast schon preiswert 😉

  • 25. November 2013 um 11:55 AM
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    Die Werkstatt kommt mir irgendwie bekannt vor… aber der Kühler von Valeo sieht ja schon putzig aus – da fällt einem gleich die Frage ein: „Wächst der noch?“

    Einen Punkt muss ich an der Stelle aber einschieben: Der Ladeluftkühler wirkt sich auf die Dichte aus, kühlere Luft ist dichter als heiße, somit erfolgt bei gleichem Volumenstrom (durch die Rohrleitungen und Druck beeinflussbar) einen höheren Massenstrom an Luft Richtung Verbrennungsräume, und dadurch dann das Leistungsplus. Und bei dem Maptun-Kühler scheint die Kühlfläche schon bestimmt verdoppelt – das sorgt dann schon für einen spürbaren Effekt.

    Da frägt man sich, ob da wieder jemand an der Gewichtsschraube zu drehen versucht hat, oder einfach nur ein paar Euro sparen wollte – für ein Flaggschiffmodell wie den Turbo X eigentlich nicht vorstellbar.

    • 25. November 2013 um 12:10 PM
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      Danke, das war gut erklärt und besser als ich es kann ;-). Die Kühlfläche ist sicher doppelt, der LLK nutzt jeden verfügbaren Millimeter aus.

  • 25. November 2013 um 12:04 PM
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    Finde es gut, dass hier mal Alternativen gezeigt werden, finde Hirsch preislich manchmal fragwürdig insbesondere auch der Umgang mit Flexibilität.

    Haette Saab nicht die Garantie beim Hirsch Tuning weiterlaufen lassen, wäre das Verhalten sicher anders …

    Gerade auch beim Chiptuning sollte man mal nachdenken, kann man es einmal eingebaut beim Uebertragen in einen anderen Wagen vergessen. Maptun hat so wie ich das gesehen habe hier schoene Loesungen die man auch wieder ausbauen kann ( extern … )

    Interessant fuer Leute die mehr Fahrzeuge haben oder vielleicht mal wechseln wollen, beim Verkauf seperat anbieten wollen oder …

    Wäre es nicht auch mal ein netter Bericht die unterschiedlichen Tunigvarianten mal gegeneinander zu fahren und zu berichten ?

    Gruss Frank

    • 25. November 2013 um 12:11 PM
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      Guter Vorschlag. Es gibt ja einige unter den Lesern die Maptun statt Hirsch aufgespielt haben. Mal sehen was geht!

    • 25. November 2013 um 4:08 PM
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      Hallo Frank,
      bei Maptun kannst Du dein Auto selbst programmieren mit den Maptuner, aber die Software ist mit deine VIN verheiratet, von daher kannst DU nicht die Software von dem alten in das neue Auto übertragen.

      Ich habe mein Auto direkt von km 0 Hirchen lassen, aber als die Garantie weg war wechselte ich zu Maptun wegen E85 tauglichen tuning. Ich war mit beiden zufrieden und jetzt habe ich auf meinen Maptuner die Original Software, die Software von Hirsch und die von Maptun, und ich könnte wenn ich wollte hin und her wechseln, dauert 15 min. in etwa, ich muss nur aufpassen, da nur die Software von Maptun E85 tauglich ist.

      • 25. November 2013 um 9:24 PM
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        Wegen dem E85 bin auch ich zu Maptun gegangen, da gab es 2012 im Dezember mal ne 25% Aktion und seit dem läuft der 9-5 mit E85. 😉

        Mein Eindruck: Er dreht freudiger hoch und man merkt die mehr PS.
        Der Verbrauch mit E85 liegt bei 12,5 – 14 Liter, der Liter kostet bei uns 1,12€.

        Zum Glück haben wir eine kleine Tankstelle hier die das auch anbietet. 😉

        Gruß Andreas

        • 26. November 2013 um 8:44 AM
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          Als vor eine Woche das E10 so günstig war habe ich meinen eine Tank voll E10 gegönnt. Der Wagen wirkte müde und schwer.

          Bei uns liegt momentan der E85 bei 1,07€ 🙂

          • 26. November 2013 um 9:16 AM
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            Unterschied zwischen E10 und Super merke ich ni aber bei E85 fahrt er sich agiler.

    • 29. November 2013 um 12:11 AM
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      Nun ja.

      Die Preise von Hirsch sind für ein KIT und MIT legaler Eintragung. D.h. es wurde ein Gutachten zur kommerziellen Nutzung (keine Einzelabnahme) erstellt. Maptun, Nordic, SKR, .. liefern das nicht mit dazu. Eine einzelne Komponente ist natürlich günstiger als ein Kit.

      Als ich meinen 95 damals in die Schweiz importiert hatte, bekam ich bei Hirsch-Performance sofort die entsprechenden Gutachten um den 95 hier zuzulassen. Das lief absolut perfekt und zuvorkommend. Ich war dann vor Ort und habe die Ordner mit Gutachten gesehen. Wer sich schon einmal für eine spezielle Abnahmen erkundigt hat, der hat eine Vorstellung, was so etwas kostet und das muss halt auf die Produkte umgerechnet werden. Das ist normale Kostenrechnung.
      Was Hirsch-Performance nicht macht sind Dinge wie Live SID, das passt nicht in ihr Konzept. Spezialwünsche gibt es nicht oder nur mit entsprechenden Kontakten.
      Und Hirsch-Performance hat vor einiger Zeit sehr klar kommuniziert, dass sie nichts mehr für Saab herstellen und abverkaufen.

  • 25. November 2013 um 2:40 PM
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    Gibts das auch für den 2.0t (BioPower)? Ich merke da auch die Unterschiede, wie die Luft draußen ist. Gerade im Sommer, stickige Innenstadt, geht er aus der Tiefgarage heraus die ersten paar Kilometer extrem agil – und nach 30-40 Minuten fühlt er sich schon recht matt an… vom Turbo kaum mehr was zu merken. Würde da nix zischen, könnte man denken, er wäre kaputt…

    • 25. November 2013 um 2:56 PM
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      Ja, den Intercooler gibt es auch für den 4-Zylinder. Denke nicht dass man damit was falsch machen kann 🙂

  • 25. November 2013 um 2:43 PM
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    Und ich dachte die Probleme beim Turbo X ist die hohe Wassertemperatur und nicht die Ladelufttemperatur. Das war meines Wissen auch der Grund warum Hirsch den Kit aus dem Programm genommen hat.

    • 25. November 2013 um 2:55 PM
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      Nach meinem Wissensstand wurde das Hirsch Kit entwickelt um auch die Problematik mit der zu hohen Temperatur zu lösen. Was der LLK bringt werden wir im Sommer sehen, der Hitzetest steht ja noch aus.

  • 25. November 2013 um 3:12 PM
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    Wenn ich der Erklärung von PhiBo und der Physik mit dem LLK weiter folge, dann würde dass ja bedeuten, dass der Wagen auch im Winter – bedingt durch noch kühlere Ladeluft und der damit folgenden größeren Luftmasse bei einer Zylinderladung – mehr Leistung, im Vergleich mit dem alten LLK, haben sollte.
    Nun stellt sich mir die Frage, ob sich die Mehrleistung im Winter wirklich einstellt und wenn ja, ob sie spürbar ist oder maximal messbar?

    • 25. November 2013 um 3:42 PM
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      Ich fahre den 9-5 2.3t aus 1999, kann also nicht für das hier besprochene Modell sprechen. Aber aus eigener Erfahrung würde ich sagen, der Leistungszuwachs ist spürbar. Steigen die Temperaturen im Sommer auf über 30 Grad, dann merke ich bei meinem Elch auch, daß der Motor um einiges träger reagiert. Es gibt auch irgendwo Leistungskurven für wieder andere SAAB-Modelle… zur Not einfach mal bei Saabsunited suchen, ich meine, dort hätte das mal jemand untersucht. Andererseits ist bei kalten Temperaturen der Leistungszuwachs nicht so deutlich ausgeprägt – es hängt wohl davon ab, bei welcher Temperatur die Nennleistungskurve gemessen worden ist, und wie weit man in welche Richtung davon abweicht. Ist die Leistungskurve bei 15 °C gemessen worden, und ich fahre im Winter bei einer Außentemperatur von 5 °C herum, dann ist die Leistungssteigerung natürlich nicht so deutlich spürbar wie der Leistungsabfall bei 35 °C.

      Daß die Ladelufttemperatur eine Rolle spielt sieht man aber schon daran, daß diese bei Prüfständen als Parameter auf die Datenaufzeichnung geschrieben wird.

    • 25. November 2013 um 3:57 PM
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      Der Turbo X sollte mit dem neuen LLK etwas mehr Lesitung haben, im Rahmen gesetzlicher Toleranzen natürlich… Feststellbar ist das bislang nicht, weder die niedrigen Außentemperaturen noch die vollen Autobahnen geben dazu die Möglichkeit. Bei anderen Saab Modellen, 9-3/1 und 900/1 war der Unterschied „spürbarer“.

      • 25. November 2013 um 4:13 PM
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        Danke für eure beiden schnellen Antworten.

        Schön, dass man den postiven Nebeneffekt (leichte Leistungssteigerung bei gleichen Bedingungen) mitnehmen kann und dass er nicht nur messbar.

      • 25. November 2013 um 4:20 PM
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        Da wäre es dann wirklich mal sinnvoll, den Motor unter kontrollierten Bedingungen auf den Prüfstand zu stellen, und die Leistungsabgabe zu vergleichen – nicht daß man für 750 Euro dann doch nur ein paar schlappe Pferdchen zusätzlich erhält…

        • 25. November 2013 um 4:32 PM
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          Kommt natürlich darauf an wie man es sieht, denn um einen Leistungszuwachs ging es primär nicht. Allerdings wäre der LLK die Basis für einen Leistungszuwachs auf bis 340 Pferde. Höchst theoretisch natürlich, und mit dem Serienteil nicht machbar.

    • 25. November 2013 um 4:18 PM
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      Ob die Mehrleistung beim Saab messbar oder gar spürbar ist, ist schwierig zu sagen, aber wahr ist es, dass auf dem Nardo Hochgeschwindigkeitsoval wird kurz vor Sonnenaufgang gewartet um die Reckordfahrten zu fahren.

  • 26. November 2013 um 12:01 PM
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    Gerade mal bei Maptun nach einem Maptuner geschaut, sehr interessant 🙂 Ungeschickt von Hirsch wenn Tom mit Maptun durch die Gegend fährt. Ich erinnere mich an viele Hirsch Artikel auf dem Blog. In Zukunft Maptun 😉 ?

  • 27. November 2013 um 7:53 PM
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    Ich wollte dies noch zum Thema LLK und Hirsch-Performance nachreichen.
    Ich habe in meinem Turbo X den 300PS starken Leistungskit von Hirsch.
    Dieses Jahr im Juni habe ich bei der Firma SHIFTECH Engineering einen Leistungstest vornehmen lassen.
    Heraus kam folgendes: 281,3 PS bei 4.800 upm und 417 Nm bei einer Temperatur von 18°C 990 mBar Luftdk.
    Hier die Antwort von Hirsch an meinen Händler:
    Die angegebene Höchstleistung von 280Ps wurde bei ca. 4.800 upm erreicht und nicht bei 5.300 upm, wie es sein sollte. Das Problem ist leider die Hitze, d.h. das bei der Messung ungenügende Luftkühlung vorhanden war.
    Die Saabs mit dem 2.8 V6 leiden unter schlechter Kühlung (allgemein) und bei so einer Messung, extreme. Da die Temperaturen zu hoch geworden sind, hat das SG die Leistung zurückgenommen.
    Es endet mit folgendem Satz:
    Ich hoffe mit diesen Angaben zu dienen und falls der Kunde es nicht glauben würde, kann er gerne vorbeikommen und die Messung hier durchführen lassen.
    Ich werde keine Messung in der Schweiz durchführen lassen.
    Ob 281,3 oder 300PS ich bin einfach nur happy mit meinem Turbo X, der beste Saab den ich jeh hatte.
    Beste Grüße
    Guy

    • 27. November 2013 um 9:03 PM
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      Ja die Hitze und der TX – ich halte die Begründung von Hirsch für nachvollziehbar ebenso wie ich die 300 PS mit Leistungskit unter „kühlen“ Betriebsumständen für real halte. Der TX macht Spaß und ist eben ein tolles Auto, egal ob jetzt mit 280 oder 300 PS.

  • 28. November 2013 um 10:05 PM
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    Danke Tom für deinen Bericht zum LLK des Turbo X und den Hinweis, dass Hirsch AG noch einen zum Verkauf anbietet. Habe das zum Anlass genommen und gleich angerufen. Was soll ich sagen, resp. schreiben: Werde morgen die 300 PS einbauen lassen!! Also, nochmals lieben Dank für deinen „Beitrag“… Der Turbo X – Fahrer aus dem südlichen Alpenland!

    • 29. November 2013 um 11:55 AM
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      Eine sehr gute Entscheidung! Viel Spaß mit den 300 Pferden!

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