Saab könnte Autos aus China verkaufen, meint Victor Muller

Victor Muller, Saab Retter
Victor Muller

Gestern in Washington D.C. Victor Muller, Vorstand von Saab sieht eine weitere Möglichkeit die Zukunft von Saab zu sichern.

Er möchte Autos, made in China über das weltweite Saab Händlernetz vertreiben. „In zwei bis drei Jahren“, so Muller,“ werden chinesische Autos von etablierten Herstellern aus der Volksrepublik für 10.000 US $ verfügbar sein.“ Ausdrücklich nicht nannte er dabei den Namen des neuen Saab Partners Hawtai.

„Wir im Westen haben gelacht als die Japaner kamen und dann die Koreaner. Aber bei den Chinesen werden wir nicht lachen, denn China ist wie eine Dampfwalze.“

Muller glaubt nicht, dass die ersten billigen China Autos die höchste Sicherheitsmerkmale haben werden. „Aber über Preis und Ausstattungsfeatures werden sich die Kunden gewinnen lassen.“

Ja, die Visionen des Victor Muller. Preisbrecher aus China neben Qualitätsprodukten aus dem alten Europa über die gleichen Kanäle vertreiben. Mir persönlich ist diese Vorstellung ein Graus, aber schon in den letzten Jahren standen Saab in den Showrooms neben Korea-Chevys und Produkten aus Rüsselsheim. Auch das hat die Marke überlebt. Aber Visionen und schräge Ideen müssen erlaubt sein. Denn nichts ist unmöglich, alles ist im Umbruch, auch und besonders im automobilen Sektor.

Text: admin/saabblog.net