Saab News Stockholm: Vladimir Antonov doch bald neuer Saab (Mit-)Eigentümer ?

Vladimir Antonov
Vladimir Antonov

Das Treffen von Bo Lundgren, Direktor der schwedischen Reichsschuldenverwaltung, und Investor Vladimir Antonov ist beendet. Bo Lundgren wünschte sich, daß das Treffen schon früher stattgefunden hätte. Lundgren wird nun eine Stellungnahme für die schwedische Regierung verfassen und dabei festlegen ob er Antonov als neuen Miteigentümer von Saab empfehlen möchte. Er verspricht daß seine Empfehlung binnen einiger weniger Tage vorliegt.

Die Hängepartie geht also weiter für Saab. Wir erinnern uns: Lundgrens Behörde scheint Saab freundlich zu sein, er hatte schon den Immobiliendeal befürwortet. Die schwedische Regierung ist seiner Empfehlung gefolgt, die EIB hat den Deal torpediert und zum Stillstand gebracht. Wenn die nationale Schuldenverwaltung der schwedischen Regierung Antonov als Gesellschafter vorschlägt, diese folgt, was wird die EIB machen – die über ein Vetorecht verfügt wie jeder der Beteiligten.

Hat der Tag uns weitergebracht ? Nein, bislang nicht. Von Antonov selbst oder seinem schwedischen Sprachrohr Carlstöm liegt noch keine Stellungnahme vor.

Text: admin/saabblog.net

Bild: Jonas Fröberg

2 Gedanken zu „Saab News Stockholm: Vladimir Antonov doch bald neuer Saab (Mit-)Eigentümer ?

  • 26. April 2011 um 10:35 PM
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    Alle reden von der EIB und darüber, dass die Zeit jetzt knapp wird. Aber wer redet über die Verantwortung von Saab Eigner Muller. Warum hat er nicht eher versucht, auf die doch für ihn sicher seit längerem absehbare Liquiditätskrise zu reagieren? Als bereits Zulieferer schon wochenlang kein Geld bekommen hatten, wurde immer noch abgewiegelt. Da wurde sehr viel Zeit vertan und viel Vertrauen zerstört. Ich hoffe als SAAB Fan (und Fahrer) seit 25 Jahren natürlich weiter.
    Holger

  • 28. April 2011 um 10:25 AM
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    Nun hat sich ja Muller zu Wort gemeldet. Es wäre wohl auch an der Zeit, dass GM ein klares Zeichen setzt. Wenn diesen Amis die Patente von Saab so wichtig sind, weshalb lässt man dann die Schweden so bluten? Durch den aussergewöhnlichen Börsengang der neuen GM sollte wohl mit über 25 Milliardern USD genügend Geld vorhanden sein einen Teil der Summen zu investieren, welche während Jahren nur aus Opel und Saab abgezogen wurden. Zudem, würde diese Situation einen anderen europäischen Automobilhersteller treffen, hätte da die EIB auch solche Bedingungen gestellt.

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