Saab News: Saab auf der Suche nach alternativer Finanzierung

Das Saab Management arbeitet an allen Möglichkeiten um die Kapitalbasis des Autoherstellers aus Südschweden zu stärken.

Der russische Investmentbanker Vladimir Antonov, eventuell zukünftiger Saab Anteilseigner, hat die fünf größten Banken in Europa kontaktiert um eine alternative Finanzierung in der Höhe von bis zu 3.6 Milliarden SEK sicherzustellen.

Primär geht es darum das EIB Darlehen abzulösen und weiteres Kapital in das Unternehmen zu bringen. Hintergrund: Wie gestern bekannt wurde zahlt Saab für das EIB Darlehen einen Zinssatz von bis zu 10 %. Das ist selbst schwedischen Kreisen die Saab nicht wohlwollend sind zuviel, liegt es doch über dem Junk Anleihen Niveau das momentan in Schweden gezahlt wird. Dazu sind diese Gelder nur beschränkt verfügbar, an Vorgaben geknüpft.

Ausserdem verhindert das EIB Darlehen momentan den Einstieg von Investor Antonov, da die Zustimmung von EIB bzw. der schwedischen Reichsschuldenverwaltung dazu erforderlich ist.

Alternativ dazu versucht Saab über den Verkauf von Technologielizenzen weiteres Geld zu bekommen. So könnten Lizenzen der innovativen PhoeniX Plattform verkauft werden. Gespräche mit Autobauern, auch Chinesischen, haben bereits stattgefunden.

Das Problem: Egal ob alternative Finanzierung, Lizenzverkauf, EIB Darlehen Ablösung. Saab könnte ein Zeitproblem bekommen. Diese Problem sollte man lösen, die Nerven des Autors wären ebenso dankbar.

Keeep on Saabing !

Quelle: Dagens Industri

Text: admin/saabblog.net